Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Welche Motive bei der Stimmabgabe ausschlaggebend waren

Von nachrichten.at, 09. Juni 2024, 19:45 Uhr
Symbolbild Bild: (Volker Weihbold)

WIEN. Migration und Asyl als bestimmendes Thema bei FPÖ-Wählern – Spitzenkandidaten spielten keine tragende Rolle

Für Wähler der FPÖ war die Entscheidung bei der Europawahl am leichtesten, sagt Meinungsforscher Peter Hajek. "Sie sind von der Partei überzeugt, haben mit der Migration ein hochemotionales Thema und wollten dem ,System‘ einen Denkzettel verpassen." Im Auftrag von ATV/Puls24 haben Hajek und sein Team 1200 Wähler im Zeitraum von 4. bis 8. Juni telefonisch oder online befragt.

Ähnlich wie seine Mitbewerber spielte Harald Vilimsky als Spitzenkandidat keine tragende Rolle – was laut Hajek bei EU-Wahlen dem langjährigen Trend entspreche. Wie die Wählerstromanalyse zeigt, konnten die Blauen zudem am besten das Lager der Nichtwähler und ÖVP-Wähler für sich mobilisieren.

Die SPÖ konnte bei ihrer Wählerschaft mit dem Thema soziale Gerechtigkeit punkten. Dazu gebe es auch einen Zustrom von Grünwählern, die ihre Wahl aufgrund des Wirbels rund um Spitzenkandidatin Lena Schilling geändert haben.

Die Wahlmotive von ÖVP-Wählern seien wie in den Jahren zuvor "klassisch" von Stammwählern geprägt gewesen. Als einziger Spitzenkandidat schaffte es Reinhold Lopatka Wähler aufgrund seiner Person zu mobilisieren.

Klares Profil der Neos

Die Neos hätten es laut Hajek auf EU-Ebene leichter als auf dem nationalen Parkett. Man habe mit den eigenen Positionen ein "klares europäisches Profil, durch das man sich von der Konkurrenz abgehoben habe". 22 Prozent der Pink-Wähler gaben an, dass für sie die "proeuropäische Position" ausschlaggebend gewesen sei.

Für Wähler der Grünen war – wenig überraschend – der Klimaschutz das dominierende Thema. 50 Prozent der befragten Grün-Wähler nannten dies als ihr stärkstes Wahlmotiv. Verloren habe man auf jeden Fall durch die Causa rund um Lena Schilling, es habe aber gleichzeitig einen "Solidarisierungseffekt" gegeben.

Apropos Lena Schilling: Die Vorwürfe gegen die Quereinsteigerin hätten laut Hajek nur für jeden zehnten Wähler eine wichtige Rolle gespielt. Lediglich 18 Prozent der Neos-Wähler räumten ein, davon in ihrer Wahlentscheidung "sehr beeinflusst" worden zu sein.

mehr aus Innenpolitik

94,5 Prozent: Kogler als Spitzenkandidat der Grünen für die NR-Wahl

Gewessler: "Ich habe mich rechtskonform verhalten"

Ganztagsschule: Polaschek will für Reform "kämpfen"

SPÖ präsentierte "Masterplan" zu Asyl

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

Aktuelle Meldungen