Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Unrechtmäßig bezogene Coronahilfen: 46,5 Mio. Euro zurückgezahlt

Von nachrichten.at/apa, 07. Februar 2023, 10:43 Uhr
++ THEMENBILD ++ LOCKERUNG DER MASKENPFLICHT
(Symbolbild) Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

WIEN. Insgesamt 3.525 Unternehmen in Österreich haben bisher fälschlicherweise erhaltene Coronahilfen freiwillig zurückgezahlt.

In Summe geht es dabei um 46,5 Mio. Euro, wie der "Standard" laut Angaben der Covid-19-Finanzierungsagentur des Bundes (COFAG) schreibt. Unrechtmäßig bezogene Hilfen können empfindliche Strafen nach sich ziehen, wenn sie nicht rechtzeitig korrigiert werden. Die Möglichkeit für Korrekturen eines Coronahilfen-Antrags besteht auf der Webseite der COFAG. 

Die COFAG hat nach eigenen Angaben bis 6. Februar 2023 mehr als 1,3 Millionen Zuschussanträge in Höhe von rund 14,6 Mrd. Euro an 235.000 heimische Betriebe ausbezahlt. Nach "eingehender Prüfung" seien in den Jahren 2020 bis 2022 insgesamt 103.510 Anträge im Ausmaß von 656 Mio. Euro abgelehnt worden. Zudem hätten Betragskorrekturen weitere Einsparungen von rund 287 Mio. Euro gebracht - Steuergeld, das ohne Prüftätigkeit zur Auszahlung gelangt wäre, wie die COFAG gegenüber dem "Standard" festhielt. Dies sei bis Ende 2022 bei 20.401 Anträgen der Fall gewesen.

Überförderung der Unternehmen durch Coronahilfen wurde in der Vergangenheit vielfach kritisiert, unter anderem sprach der Rechnungshof in seinem Bericht zur COFAG von einem "beträchtlichem Überförderungspotenzial". Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie staatliche Coronahilfen in Höhe von 47 Mrd. Euro ausgeschüttet.

mehr aus Innenpolitik

Vorerst kein Geldwäsche-Prozess gegen Siegfried Wolf

Rechnungshof kritisiert Social-Media-Accounts von Regierungsmitgliedern

NR-Wahl: SPÖ beschließt Bundesliste mit wenig Neuen

"Weg von der Mentalität als Bittsteller"

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

3  Kommentare
3  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
hbert (2.296 Kommentare)
am 07.02.2023 20:33

Es ist zu erwarten, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist, und in Wirklichkeit geschätzt mind. 5x so viel zu viel ausbezahlt wurde!
Von den verschleppten Insolvenzen schreibe ich noch gar nicht

lädt ...
melden
antworten
rm66554433 (776 Kommentare)
am 07.02.2023 11:21

Es kommen noch über 2 Millionen von Seniorenbund dazu, die der ÖVPler Pühringer zu Unrecht eingesackt hat.

lädt ...
melden
antworten
Strahlemann (907 Kommentare)
am 08.02.2023 19:29

Zuviel an Zuschüssen bekam vereinzelt die Hotelerie, welche nach 0 Einkünfte, ihre Häuser, Terrassen aufwendigst saniert hatten. Original Wortlaut eines Gastronomen:“ So gut wie jetzt erging es mir all die Jahre nicht! Ich bekomme weitaus mehr, als wenn ich aufsperren könnte !“ Dafür mussten kleine Schigebiete schließen, da sie keine Take away anbieten durften und kaum einen Zuschuss bekamen, wenn die vorherige Saison wegen Schneemangels schon eingebrochen war.

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen