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SPÖ kritisiert Besteuerung von Milliardären

Von nachrichten.at/apa, 14. Mai 2024, 11:24 Uhr
Kai Jan Krainer (SPÖ)  Bild: APA/HANS PUNZ

WIEN. Die SPÖ richtet ihren Fokus in der Nationalratssitzung am Mittwoch auf die "Steuerlücke" zwischen Milliardären und der Allgemeinbevölkerung.

Einkommen von Milliardären würden nur halb so hoch besteuert werden wie jene derer, "die arbeiten gehen", meinte Finanzsprecher Jan Krainer in einer Pressekonferenz am Dienstag. Die Lücke müsse geschlossen werden. Bei der ÖVP ortete er allerdings Bestrebungen in die andere Richtung. Die FPÖ wiederum kritisiert die magere Plenarwoche.

"Wir sind wirklich grottenschlecht dabei, Milliardäre zu besteuern", meinte Krainer. Pro verdienten 100 Euro müssten Milliardäre nur 20 bis 25 Euro an Steuern zahlen. "Jeder, der arbeiten geht, zahlt circa 40 Euro Steuern und Abgaben." So lautet der Titel der von den Sozialdemokraten gestalteten "Aktuellen Stunde" am Mittwoch denn auch "Wieso zahlen in Österreich Milliardäre weniger Steuern als Menschen, die arbeiten gehen, Herr Bundeskanzler?"

Dass Milliardäre in Österreich strukturell bevorzugt werden, sieht Krainer durch den COFAG-Untersuchungsausschuss, in dem er als SPÖ-Fraktionsführer fungierte, bewiesen. Scharf geschossen wurde gegen die ÖVP. Diese helfe Milliardären individuell, Steuern zu sparen, so Krainer, habe doch der Steuerzahler etwa den Privatjet Rene Benkos mitbezahlt, wie ein Beamter im U-Ausschuss berichtet hatte. Auch habe die ÖVP im Jahr 2020 gegen das europäische Recht eine Bevorzugung der Konzerne durchgesetzt, Konzerne hätten über eine Milliarde Euro mehr an Covid-Förderungen bekommen, die sie nicht gebraucht hätten.

Statt wie zuvor etwa 4.500 Prüfungen habe das zuständige Finanzamt, das Konzerne, Milliardäre und Stiftungen prüfe, im vergangenen Jahr außerdem nicht einmal mehr 3.000 Prüfungen durchgeführt - "ein neuer Tiefstand", meinte Krainer. Es gebe u.a. personelle und organisatorische Probleme, Verbesserungsvorschläge seien nicht beachtet worden.

Kritik kommt auch von der FPÖ

Mit Blick auf das Tagesprogramm der Plenarsitzungen am Mittwoch und Donnerstag, das zahlreiche Debatten zu Berichten enthält, meinte Krainer, die Regierung habe aufgehört, zu arbeiten. Sie sei nur noch damit beschäftigt, "Sachen zu reparieren". So gibt es etwa eine Änderung bei vor kurzem beschlossenen Zinszuschüssen des Bundes für Wohnbauförderdarlehen der Länder.

Auch die FPÖ ist angesichts der kommenden Plenarsitzung im Nationalrat äußerst unzufrieden. "Offensichtlich hat diese Bundesregierung ein halbes Jahr vor der Wahl schon fertig", kritisiere Klubobmannstellvertreterin Dagmar Belakowitsch am Dienstag in einer Pressekonferenz. Gleichzeitig sah sie schon eine Koalition zwischen ÖVP und SPÖ am Horizont.

Rot und Türkis seien offensichtlich nur mehr mit der Frage beschäftigt, wer die kommende Bundesregierung anführen wird, spekulierte Belakowitsch. Zumindest würde es sich um eine "spannende Regierungszusammenarbeit" handeln, seien die Standpunkte doch recht gegensätzlich. Während Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) nämlich versprochen habe, etwa die illegale Migration zurückzudrängen, wolle SPÖ-Chef Andreas Babler "am liebsten alle Illegalen sofort legalisieren".

"Man sieht, diese Bundesregierung bringt nichts mehr fertig", resümierte Belakowitsch, um schließlich selbst in den Wahlkampfmodus zu schalten: "Ich hoffe, es ist bald vorbei und es wird mit einem Volkskanzler Herbert Kickl noch einmal zu einem Aufschwung kommen." Auf die nächste Wahl, jene zum Europaparlament, fokussierte sich FPÖ-Kandidatin Petra Steger, die umfassend aus ihrem Programm referierte und vor "Kriegstreiberei", "Klimafanatismus", sowie der Abschaffung von Neutralität und Bargeld warnte.

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54  Kommentare
54  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Austria3 (168 Kommentare)
am 16.05.2024 19:50

Ich habe von Herrn Krainer noch nie nette, versöhnliche Worte gehört. Der Mann tut mir nur leid.

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Berkeley_1972 (2.324 Kommentare)
am 16.05.2024 19:16

Wehret den Anfängen in punkto Enteignungssteuern (nachdem die Sozen gemerkt haben, dass mit der Millionärssteuer nix holen, spitzen sie es halt jetzt auf Milliardäre zu). Egal wie viel Geld Politiker noch eintreiben - es ist ihnen immer zu wenig. Für jeden zusätzlichen Euro geben`s drei aus.

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delano (125 Kommentare)
am 16.05.2024 15:30

Wenn ein Milliardär ein Aktienvermögen hat, dann werden die Gewinne bei Veräusserungen mit 27,5% besteuert. Das ist die jetzige Gesetzgebung, auch beschlossen mit den Stimmen der SPÖ. Wo ist also das Problem?

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vahida_maglajlic (311 Kommentare)
am 16.05.2024 11:23

Und schon wieder eine potentiell irreführend Überschrift in der Berichterstattung über Parteien, die die OÖN vermutlich finanziell weniger fördern. Ein demokratisches Jammertal, die österreichische Medienlandschaft.

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amha (11.450 Kommentare)
am 15.05.2024 17:09

Wenn eine Partei sich seit Jahren einen Finanzsprecher ohne Finanzbildung hält, dass sagt dies mehr über die Partei als über den heillos überforderten Finanzsprecher.

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Sharkey (55 Kommentare)
am 15.05.2024 17:11

Die Politik ist der einzige Bereich, wo man von den Kollegen zum Experten ernannt wird.

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Uther (2.438 Kommentare)
am 15.05.2024 17:53

Wenigstens Charakterlich steht der Finanzsprecher über der Maturanten Partie!

Der hat wenigstens seine Schuhe an wenn er am Rednerpult seine Meinung sagt!
Nicht wie ein Pseudo Philosoph mit enormen Gedächtnislücken und Zahlen Schwierigkeiten bei der Budgetrede!!!

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DerSchlaueDet (92 Kommentare)
am 15.05.2024 18:13

Seinen Charakter hat er bei einigen U-Ausschüssen gezeigt. Widerlich. Einfach nur arrogant.
Speziell wie so manche - eigentlich unbeteiligte - Auskunftspersonen behandelt worden sind.

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Sharkey (55 Kommentare)
am 15.05.2024 14:59

Der regelmäßige Klassenkampf der SPÖ mit Zahlen und Argumenten der Gewerkschafterfreunde.

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analysis (3.627 Kommentare)
am 15.05.2024 18:38

Seit 2000 (!) stellt die ÖVP die Finanzminister, keiner ist durch Fachkompetenz und Verantwortung aufgefallen,
JEDER hat's nur seinem Klientel reingeschoben, nicht erst seit dem Corona-Goldregen!

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klettermaxl (6.873 Kommentare)
am 16.05.2024 11:13

Die ÖVP und ihre profitgierigen Profiteursfreunderl saugen die Menschen in Österreich aus, dazu das permanente Rütteln am Watschenbaum, bin gespannt.

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SePatzian (1.945 Kommentare)
am 15.05.2024 14:59

Habe wohl berechtigte Zweifel ob die Reichen und Superreichen der Republik mit ihrer Steuerleistung wenigstens die Hälfte des Höchststeuersatzes abliefern.
.
Wie sonst war es möglich das ein Hr. Wolf sich bis vor zwei Jahren mutmaßlich derart armutsgefährdet rechnen konnte, um mit seinen offiziellen Einkünften in Wien eine Sozialwohnung beanspruchen zu können?

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Sharkey (55 Kommentare)
am 15.05.2024 15:00

Welche mietvertraglichen Voraussetzungen gelten für seine Wohnung?
Kläre uns bitte auf.

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SePatzian (1.945 Kommentare)
am 15.05.2024 16:34

Klären sie auf wozu ein Multimillionär eine in jungen Jahren beanspruchte Gemeindewohnung auch noch 30 Jahre später beanspruchte?

Davon erst Abstand nahm als dies publik wurde.

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Sharkey (55 Kommentare)
am 15.05.2024 17:10

Klären Sie uns über den Mietvertrag auf.
Sie haben ja Kritik geübt, aber offenbar wissen Sie gar nichts darüber.

Ist es überhaupt eine "Sozialwohnung", nur weil die Gemeinde der Vermieter ist?
Viele Wiener Gemeindewohnung sind alles andere als günstig.

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amha (11.450 Kommentare)
am 15.05.2024 17:12

Peter Pilz ist sicherlich kein Multimillionär. Gut, Abstand nahm er bis heute nicht von dieser Wohnung. Abstand ohne Anstand hingegen musste Pepo Muchitsch nehmen als publik wurde, dass er sich trotz fünfstelligem Monatssalär eine Sozialwohnung unter den Nagel reißen wollte. Man erinnere sich: „i bin jo net bled und zoi an Tausender fia a Wohnung“

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Gast15 (407 Kommentare)
am 16.05.2024 10:28

Muchitsch wollte nicht nur, er hat auch die Sozialwohnung bewohnt.
285,99 Euro inklusive Betriebskosten - trotzdem er weder einen Hauptwohnsitz dort angemeldet hat und auch interessanterweise NICHT jahrelang auf einer Warteliste stand.
Aber mit dem Finger auf andere zeigen, das geht immer bei den Roten.

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vahida_maglajlic (311 Kommentare)
am 16.05.2024 11:25

Warum sollte man dir "Sozialwohnung" erklären?

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Gugelbua (32.056 Kommentare)
am 15.05.2024 13:45

dafür sorgen doch die Freunde in der Politik die immer wieder neue Schlupflöcher erfinden 😉

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2good4U (17.930 Kommentare)
am 15.05.2024 10:31

Wieso zahlen Milliadäre nur 20-25%?
Die KeSt beträgt 25%, bei Wertpapieren sogar 27,5%.
Und wenn sie Immobilien haben müssen sie den Gewinn als Einkommen versteuern.

Und ganz viele Hackler zahlen keine 40%.

Übrigens wird da wieder Steuer mit Steuer + Sozialversicherung verglichen.

Wie viel zahlen Milliardäre an Privater Vorsorge oder für Wahlärzte?

Zwar bin ich auch dafür, dass Milliardäre mehr beitragen sollten, aber diese populistische Zahlendreherei nutzt keinem.

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docholliday (8.352 Kommentare)
am 15.05.2024 09:15

Jetzt geht's um Milliardäre, schön, denn von diesen gibt's nur eine Handvoll.
Würde man die Millionäre angreifen, würde man doch glatt bei ein paar Genossen anstreifen.
Na, das will man dann auch wieder nicht!
Verstehe!

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vinzenz2015 (46.663 Kommentare)
am 15.05.2024 09:26

Das Muaterl zahlt brav. Der Milliardär zahlt aus der Portokassa!
Steuerrecht sollte GERECHT sein!!
Muss ja nicht gleich die armen Reichen enteignen ....

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Uther (2.438 Kommentare)
am 15.05.2024 06:38

Nicht nur bei den Milliardären Herr Krainer!
Auch bei mittelgroßen Unternehmen gehört endlich eine faire Finanzpolitik gemacht!
Privilegien wie Dienstessen oder Firmenautos die Privat genutzt werden sollten nicht mehr abschreibar sein!
Stiftungsgesetz gehört rigoros überarbeitet damit wie bei gewissen „Leistungsträger“ der Familie nicht der Steuerzahler bei einer Insolvenz zum Handkuss kommt weil es auf andere Familienmitglieder Namentlich läuft!!
Auch der Arbeitgeberbeitrag für die Sozialversicherung und Krankenkasse anheben damit das marode 3 Klassen Gesundheitssystem wieder für alle Arbeitnehmer besser wird!
Darum muss verhindert werden das die Schwarz Türkise Familie und die Blaunen eine Mehrheit bei den nächsten Wahlen bekommen!!!

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docholliday (8.352 Kommentare)
am 15.05.2024 09:13

Aber fanatisch sind Sie nicht oder?
Kein einziger Kommentar von Ihnen, in dem Sie keinen Hass streuen!
Genau deshalb werden Sie von der Wahl enttäuscht sein, weil dieser grenzenlose Hass auf alles noch nie zu etwas geführt hat!
Die Leute denken nach, bevor Sie ihr Kreuzerl machen!

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amha (11.450 Kommentare)
am 15.05.2024 17:14

Sind Sie es, Kai-Jan? Niemand sonst im Land ist zu Finanz- und Steuerfragen derart unbedarft!

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vahida_maglajlic (311 Kommentare)
am 16.05.2024 11:29

Diese Forderungen sind viel zu moderat, aber als kleiner erster Schritt zu begrüßen.

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 14.05.2024 21:15

"SPÖ kritisiert Besteuerung von Milliardären"

Na, dann eben nicht besteuern.

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vinzenz2015 (46.663 Kommentare)
am 14.05.2024 20:48

Schon bezeichnend, dass in Staaten mit autokratischen meist rechtsaussen Regierungen

die Reichen imm reicher und
die Armen ärmer werden!

Das volkswirtschaftliche Erbe von Trump bestätigt es! Bereicherung oben, verarmung unten!

Orban desgleichen! Versorgung der oligarchischen Verwandtschaft, anstiieg der Sozialen Probleme!

Von Putins Russia ganz zu schweigen!
Lateinamerikanische Autokratien dasselbe!!

Immer sind es rechtradikale Ideologien,
die GEGEN ihre Versprechen Armut verursachen!!

Antidemokratische totalitäre Ideologie ist in der EU u.i.Ö. im Vormarsch!

Oisdann!

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vahida_maglajlic (311 Kommentare)
am 16.05.2024 11:31

Und die Grünen machen nichts dagegen. Na servas, die sind zum Krenreiben.

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elhell (2.153 Kommentare)
am 14.05.2024 19:11

"Offensichtlich hat diese Bundesregierung ein halbes Jahr vor der Wahl schon fertig" - Frau Belakowitsch, lernen Sie Deutsch! Von anderen Menschen verlangen Sie das auch!

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Peter2012 (6.316 Kommentare)
am 14.05.2024 18:01

Milliardäre werden bei der Besteuerung eindeutig bevorzugt!!!

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 14.05.2024 20:32

Wie genau?

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zlachers (8.050 Kommentare)
am 14.05.2024 16:58

Neulich gab’s eine Sendung ( über Geld spricht man doch )
über eine Millionärin die immer 21.000 monatlich zum ausgeben hat. Mitte des Monats hat
die arme nur noch 4.000 übrig und weiß dann nicht wie sie 14.Tage lang mit dem bisschen Geld auskommen soll. Sie hat übrigens 2 Kinder zu versorgen. vielleicht sollten wir Spenden sammeln für diese Familie. Weil mit 15.000 Alimente die ihr Exmann bezahlt müssen die bei ihren Lebensstil bald mal, Hungerleiden.

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vahida_maglajlic (311 Kommentare)
am 16.05.2024 11:33

Auf Nazi-TV und anderen übel beleumundeten Kanälen, gibt's leider jede Menge solcher Sozialpornos. 1789 naht in Riesenschritten.

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nichtschweiger (6.008 Kommentare)
am 14.05.2024 16:50

Die SPÖ soll schauen was gerade in Norwegen passiert - dort hat auch die sozialistische Partei die Steuern für Vermögende erhöht und angekündigt noch weitere Erhöhungen (und eine Wegzugsteuer) umzusetzen. Das Ergebnis nur allein im Jahr 2023 sind an die 400 reiche Norweger in die Schweiz ausgewandert. Eine Steuer kann gar nicht so hoch sein um diesen Einnahmeverlust für den Staat zu kompensieren. Diese Steuer ist ausschließlich ideologie-bedingt - Norwegen ist ein enorm reiches Land mit Milliarden in einem Fond, gespeist aus Einnahmen aus den Erdölverkauf.

Die sozialistischen Parteien haben noch jedes Land in den Abgrund befördert. (Dann noch die Ländern von denen heute militärische Gefahr für ihre Nachbarländer ausgeht - Russland, China, Venezuela, Nordkorea etc. die sich allesamt auf die marxistische Ideologie berufen)

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jupiter69 (236 Kommentare)
am 15.05.2024 12:25

Dass ein paar reiche Norweger auswandern, ist ziemlich egal. Ihre Darstellung stimmt ganz einfach nicht. Im Übrigen gibt es in verschiedensten Ländern der Welt Vermögensbesteuerung, auch in EU-Ländern. So viel ich weiß leben auch dort noch jede Menge Reiche.

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vahida_maglajlic (311 Kommentare)
am 16.05.2024 11:41

Mir kommen die Tränen, offenbar steht euch das Wasser bis zum Hals, ihr nutzlosen Rohrspatzen. Millionärssteuer durchziehen und fertig.

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DerSchlaueDet (92 Kommentare)
am 14.05.2024 16:37

Das Sozialsystem will die SPÖ aus den Steuern von einer Hand voll Milliardäre finanzieren?

Und was passiert, wenn diese auswandern?
Irgendwie eine nicht besonders nachhaltige Idee.

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nichtschweiger (6.008 Kommentare)
am 14.05.2024 16:52

Die Sozialisten halten den Spruch "Sozialismus funktioniert nur so lange wie das Geld der anderen reicht" für einen Scherz und nehmen ihn nicht ernst. Dabei wurde das schon dutzendfach belegt!

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vahida_maglajlic (311 Kommentare)
am 16.05.2024 11:58

Was soll passieren? Den gesellschaftlichen Reichtum erwirtschaften ohnehin die Arbeitnehmer, nicht die sozialschmarotzenden Reichen.

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Ybbstaler (1.010 Kommentare)
am 14.05.2024 16:30

Die SPÖ macht sich Sorgen, dass Arbeitseinkommen mit 40 % und mehr besteuert werden, und Milliardäre weniger. Letzteres wird sie nicht ändern können, weil echte Super-Reiche internationale Schlupflöcher finden und ggf. sehr schnell weg sind. Und ersteres unterstelle ich, wird die SPÖ nicht ändern wollen, weil über Jahrzehnte genau das von ihr voran getrieben wurde.
Was wird da rauskommen, wenn es umgesetzt wird? Es wird eine sogenannte Super-Reichen Steuer erfunden, die um etwas zu bringen vielleicht nicht sofort, sondern in Salami Taktik so nachgeschärft wird, dass sie wieder die Mittelschicht trifft. Und die Arbeitseinkommen haben genau nix davon.
Als gelernter Österreicher kann ich vor der Einführung jedweder neuen Steuer warnen, das entgleitet. Über die Einführung wird diskutiert, die Erhöhung? Bestenfalls eine Randnotiz. Beispiel NOVA: was als sinnvolle überschaubare Abgabe 1990 kam hat sich über zig Erhöhungen zur steuerlichen Perversion ausgewachsen (Höchstsatz 2024: 80%)

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Hanspeter (170 Kommentare)
am 14.05.2024 14:41

Wer schafft Arbeitsplätze? Der Staat = aufgeblähter Beamtenapparat oder eventuell doch Industrielle, die auch das Risiko tragen. Arbeit bedeutet Wohlstand!

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vahida_maglajlic (311 Kommentare)
am 16.05.2024 11:59

Der Arbeiter bedeutet Wohlstand, der Industrielle ist ein Sozialschmarotzer.

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Utopia (2.693 Kommentare)
am 14.05.2024 13:02

Bereits in der untersten Steuerstufe holt sich der Staat von dem was der AN erwirtschaftet mehr als 40%.

Aber, Herr Krainer, war das nicht auch so, als Ihre Partei in der Regierung war? Ihre Partei hat damals auch nichts dagegen getan.
Ich würde glatt SPÖ wählen, wenn die den Prozentsatz der Abgaben auf Arbeit und auf Kapital umkehren würden. Allein, mir fehlt der Glaube, auch wenn Sie noch so sehr wettern. Das sind doch alles nur leere Versprechungen.

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DerSchlaueDet (92 Kommentare)
am 14.05.2024 15:51

Der Staat holt sich das völlig zurecht,
denn es gibt auch viele Leistungen als Gegenleistung.

Bei den geringen Einkommen überwiegen die Leistungen normalerweise die Abgaben sehr deutlich.

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DerSchlaueDet (92 Kommentare)
am 14.05.2024 16:39

Bereits in der untersten Steuerstufe bekommt man dafür 100% Leistungen vom Staat.
Auch wenn man absolut nur einen Bruchteil an Abgabe bezahlt wie andere.

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Uther (2.438 Kommentare)
am 14.05.2024 12:25

Die „Leistungsträger“ der Schwarz Türkisen Familie?
Immomilliadäre
Industrielle Großspender
Landgrafen
Die Unantastbaren im System Austria???

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delano (125 Kommentare)
am 14.05.2024 18:49

Und bei den Roten, Hr. Gewerkschafter!
Androsch, Gusenbauer,Verzetnitsch, Elsner etc

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amha (11.450 Kommentare)
am 15.05.2024 17:17

Vergessens mir den Peppo Muchitsch net! Ein ganz besonderes Exemplar

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vahida_maglajlic (311 Kommentare)
am 16.05.2024 12:00

Die gehören einmal zu ordentlicher, kontrollierter Arbeitsleistung angehalten.

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