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Sebastian Kurz verliert einen seiner größten Unterstützer

Von nachrichten.at/apa, 25. Mai 2023, 10:43 Uhr
"Nein, es ist kein Rosenkrieg": Zitate der Woche
Niederösterreichs Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) Bild: (APA/GEORG HOCHMUTH)

WIEN. Der ehemalige niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll empfahl dem Ex-Kanzler einen "klaren Rückzug" aus der Politik.

"Halb schwanger" gebe es in der Politik nicht, meinte er, sprach sich aber zugleich für eine Koalition mit der SPÖ im Bund aus. Zu Kurz' Verteidigung rückte Andreas Khol aus, der Pröll empfahl, sich an seine eigenen Empfehlungen zu halten. Und ÖVP-Nationalratsabgeordneter Franz Hörl attackierte Pröll scharf.

Angesprochen auf einen Bericht, wonach ÖVP-Parteimitglieder meinten, der ehemalige Kanzler solle sich endgültig aus der Politik verabschieden, meinte Pröll: "Es gibt nur hopp oder dropp. Ich habe mich für einen klaren Rückzug entschieden und kann nur allen empfehlen, sich im Interesse der jeweiligen Gesinnungsgemeinschaft auch ganz und gar zurückzuziehen." Dies gelte für alle - also auch für Kurz.

Pröll über Nehammer: "Seine Performance wird immer besser"

Gleichzeitig kommentierte Pröll selbst die Tagespolitik. "Ich wünsche mir, dass Karl Nehammer die Republik auch nach der Nationalratswahl weiter anführt. Er ist kalkulierbar und gibt Sicherheit in dieser schwierigen Zeit. Seine Performance wird immer besser", befand er. Und zu einer möglichen Koalition nach der Wahl richtete der Ex-Landeshauptmann dem aktuellen Parteichef aus: "Ich wünsche mir eine große Koalition mit der SPÖ."

Kurz selbst kommentierte die Aussagen Prölls vorerst nicht, schickte aber einen anderen Parteigranden ins Match: "Ich möchte Pröll beim Wort nehmen", konterte der einstige Nationalratspräsident Khol im Gespräch mit der APA. Prölls Bemerkungen seien überflüssig. "Halb schwanger gibt es nicht - das gilt auch für ihn selbst wie für mich." Auch einen weiteren Rat solle der Altlandeshauptmann selbst beherzigen: "Ratschläge sind Schläge."

Unterdessen meldete sich auch der wortgewaltige ÖVP-Nationalratsabgeordnete und Tiroler Wirtschaftsbundchef Franz Hörl zu Wort. Er attackierte Pröll scharf. "Es braucht von Pröll weder Kritik an Mikl Leitner noch an Kurz", sagte Hörl zur APA. Anscheinend habe es sich nach Radlbrunn (Prölls Wohnort, Anm.) "nicht durchgesprochen, dass Sebastian Kurz vor eineinhalb Jahren die Politik verlassen hat". "Im Gegensatz zu Pröll, der ein Büro auf Steuerzahlerkosten hat und hauptberuflicher Möchtegern-Schatten-Landeshauptmann ist, ist Kurz erfolgreich unternehmerisch tätig und schafft Arbeitsplätze", griff Hörl den Parteifreund und ehemaligen Landeshauptmann frontal an.

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