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Namensvetter: Hofer verlor Vorzugsstimmen

Von OÖN-Politik, 04. Oktober 2019, 00:04 Uhr
NR-WAHL: WAHLFEIER FP…: HOFER
Norbert Hofer Bild: HANS PUNZ (APA)

WIEN. Bundesobmann Norbert Hofer (Platz eins der FP-Bundesliste) oder Wolf Dieter Hofer aus Hallein (Platz 113):

Der FPÖ-Chef ärgert sich über ungültige Vorzugsstimmen, die er indirekt seinem Namensvetter verdankt. Denn schrieb jemand nur "Hofer" ohne den Vornamen auf den Stimmzettel, wurde diese Vorzugsstimme als ungültig gewertet. Bei Kandidaten mit gleichem Namen muss erkennbar sein, wer gemeint ist, also entweder Vorname, Reihungsziffer, Geburtsjahr, Beruf oder Adresse dabei stehen.

Die Stimmen für die Partei sind zwar gültig, nicht aber "leider viele Hofer-Vorzugsstimmen", so der FP-Obmann. Laut FPÖ sei wohl davon auszugehen, dass eine Stimme für "Hofer" in 99,99 Prozent für Norbert Hofer gedacht war – und nicht für den Namensvetter. Die Freiheitlichen wollen die Wahl jedoch trotz der verlorenen Vorzugsstimmen nicht anfechten.

Auch bei anderen Parteien standen mehrere Kandidaten mit demselben Nachnamen zur Wahl, nur bei der FPÖ war davon auch der Spitzenkandidat betroffen.

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10  Kommentare
10  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
betterthantherest (33.367 Kommentare)
am 04.10.2019 19:43

"Die Freiheitlichen wollen die Wahl jedoch trotz der verlorenen Vorzugsstimmen nicht anfechten."

Was wollens denn anfechten, die Freiheitlichen?
Die Regeln (bei Gleichheit Familienname muss ein weiteres Unterscheidungsmerkmal am Stimmzettel sein) waren bekannt und sind seit langer Zeit dieselben.

Die Stimme für die Partei hat ohnehin Gültigkeit.

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Dede.is.here (2.146 Kommentare)
am 04.10.2019 12:35

Hofer neutralisiert sich
Johannes Huber - 03. Okt 2019
ANALYSE. Der FPÖ-Chef legt’s nicht auf Opposition an: Eine Weichenstellung im Hinblick auf die Regierungsbildung?

Nach der Nationalratswahl 2017 ließ ÖVP-Chef Sebastian Kurz Elisabeth Köstinger zur Nationalratspräsidentin küren, um sie wenig später als Landwirtschaftsministerin in seine Regierung zu holen. Das Hohe Haus wurde zur Zwischenstation erniedrigt. In gewisser Weise könnte sich Geschichte wiederholen: 2019 lässt sich FPÖ-Chef Norbert Hofer selbst für das Amt des dritten Nationalratspräsidenten nominieren. Womit er eines ganz klar zum Ausdruck bringt: Er hat nicht vor, groß Opposition zu machen. Vom Präsidium das Nationalrats aus wäre das kaum möglich. Allein schon weil man als dessen Mitglied einen guten Teil der Sitzungen ausschließlich darauf zu achten hat, dass die Geschäftsordnung eingehalten wird. Inhaltliche Akzente gehen von daher nur in der übrigen Zeit.

https://diesubstanz.at

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 04.10.2019 12:59

Da Hofa woas vom Zwanzga-Haus...

Wahrscheinlich waren die Vorzugstimmen alle nur für den Hofa aus dem Lied vom Wolferl Ambros gedacht.

Aber die FPÖ kann ja dazulernen:
1. Die Wähler ermahnen, den Kandidaten ganz eindeutig zu benennen.
oder
2. Nur einen einzigen Hofer zur Wahl aufzustellen.

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Dede.is.here (2.146 Kommentare)
am 04.10.2019 13:24

Der Norbert Hofer drückt es sehr deutlich aus, wie es um das Lesen und zuordnen des gelesenen bestellt ist.

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mape (8.823 Kommentare)
am 04.10.2019 14:33

Ja,ja, das Lesen und das Rechtschreiben sind sehr wichtig !

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Nacharbeiter (7.603 Kommentare)
am 04.10.2019 11:20

Mich würde wirklich interessieren, wieviele Vorzugsstimmen Kickl österreichweit bekommen hat. Wenn es sehr viele waren, hätte es eine Bedeutung.

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 04.10.2019 18:45

was sind sehr viele? Warum schreibst du das nicht hin? Das hat für mich auch Bedeutung.

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tradiwaberl (15.551 Kommentare)
am 04.10.2019 08:41

Diese Vorzugsstimmen sind sowieso alles für die Katz.
Machen den Wahlzettel übergroß, kein Schwein kennt sich wirklich aus, ändern tun sie auch nicht wirklich was (sonst würde es sie eh nicht geben).

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 04.10.2019 18:46

haben sich historisch entwickelt. und dass sich niemand auskennt - das geht zu Lasten des Schulsystems.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.542 Kommentare)
am 04.10.2019 01:13

Jetzt könnte man auch noch mutmaßen, wieviele Strache-Nominierungen dem HC und welche davon der eigentlich aufgestellten ehrenamtlichen Gattin gegolten hätten...

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