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Lindner: "Uns steht eine Richtungsentscheidung bevor"

Von Philipp Fellinger, 22. Mai 2024, 16:34 Uhr
v.l.n.r.: Hannes Heide, Evelyn Regner und Michael Lindner Bild: MecGreenie P

LINZ. Gemeinsam mit den beiden Kandidaten Evelyn Regner und Hannes Heide forderte der oberösterreichische SP-Chef Michael Lindner vor der EU-Wahl ein "gerechteres Europa".

Zweieinhalb Wochen vor der EU-Wahl am 9. Juni will die SPÖ zum "Schlussspurt" ausholen, sagte SPOÖ-Vorsitzender Michael Lindner. Europa stehe "heuer mehr denn je" eine Richtungsentscheidung bevor." Gemeinsam mit Evelyn Regner (Listenplatz 2) und Hannes Heide (Listenplatz 5) erneuerten die Roten ihre Forderung nach einem "gerechteren Europa", in dessen Mittelpunkt ein europäischer Pakt "für Wachstum, Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit" stehen soll. 

Laut Regner falle Europa hinter anderen Wirtschaftsmächten wie den USA oder China immer weiter zurück. Man müsse deshalb den europäischen Wirtschaftsraum nach der Devise "Europa zuerst" stärken: So sollten etwa heimische Firmen bei Ausschreibungen bevorzugt und dabei Investitionen in regionale Innovationskraft und Industrie getätigt werden. Durch den Import von billigeren Produkten aus China gehe hierzulande "enorme Wertschöpfung verloren, das muss sich ändern", sagt Regner, die unter anderem nationale Subventionierung auf europäischer Ebene koordinieren will. 

"Europa muss sichtbarer werden" 

Hannes Heide sieht vor allem das Image, das die EU in Österreich hat, als kritisch an. Das sei angesichts der diversen Förderprogrammen, vom Agrar- bis zum Gesundheitsbereich, "nicht gerechtfertigt. Besonders ländliche Regionen, in denen die Skepsis am größten ist, würden insgesamt am meisten von der Union profitieren. 

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Autor
Philipp Fellinger
Redakteur Politik
Philipp Felllinger
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8  Kommentare
8  Kommentare
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analysis (3.691 Kommentare)
am 23.05.2024 11:38

Seit Jahrzehnten wird die EU von der EVP dominiert und dies hat zu
Steuerflucht und Subventionslawinen für Konzerne
Sozial-und Steuer-Dumping
Förderung von Megastrukturen in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Abwanderung in EU-Ostländern durch Konzernsubventionen
Güterverkehrslawine auf der Straße und Lenker-Sklaven
geführt.
Wer glaubt ernsthaft, das EVP und mit ihnen koalierende Rechte diese Missstände mildern?
Nicht nur Agrarier und Konzerne, auch die arbeitende Beschäftigten müssen sich vereinen und gemeinsam agieren und dafür bilden sich welche Parteien an?

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Analphabet (15.519 Kommentare)
am 26.05.2024 16:26

Ihnen dürfte nicht bewußt sein, daß Sie den Asiaten, besonders den Chinesen in die Hände arbeiten.

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delano (151 Kommentare)
am 23.05.2024 11:04

Schon interessant! Immer wenn eine Verschiebung eher nach rechts droht, wird von der SPÖ von einer "Richtungsentscheidung" gesprochen, die unbedingt verhindert werden müsse. Das Volk wird schon richtig wählen. Der Wähler ist der Souverän !

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Flachmann (7.316 Kommentare)
am 23.05.2024 09:28

Da hätten die Herrschaften Jahrelang Zeit gehabt eine Richtungsänderung vorzunehmen.
Aber wie heisst es so schön "Wer zu spät kommt den bestraft das Leben"
Diese notwendigen Richtungsänderungen werden jetzt andere vornehmen, wie ich meine in die richtige Richtung!

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nichtschonwieder (8.990 Kommentare)
am 22.05.2024 19:47

Daschauher. Eine plötzliche Wendung um 180 Grad bei den Sozen.

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Zeitungstudierer (5.826 Kommentare)
am 22.05.2024 17:33

Europa ist in den letzten Jahren ohnedies sehr Sicht und spürbar geworden, seit dem Green Deal und den Sanktionen gegen billige Energie aus Russland.
Nämlich jeder sieht und spürt die EU in den sich jedes Jahr stärker leerenden Geldbörsen.
Die sich leerenden Geldbörsen bei den Mitgliedern hat sogar der Pensionistenverband in Freistaat festgestellt.
Da kann man wirklich nicht sagen, das die EU nicht sichtbar ist!

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Zeitungstudierer (5.826 Kommentare)
am 22.05.2024 17:22

Ich hoffe, das sich die Richtung bei dieser „Richtungswahl“ einmal wirklich ändert.
Den die EU Politik der letzten Jahre geht definitiv in die falsche Richtung, besonders für die Bauern, Selbständigen und Unternehmer.
Nur für die Waffenindustrie geht es in die richtige Richtung mit immer mehr Aufrüstung und Krieg.

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Philantrop_1 (320 Kommentare)
am 22.05.2024 17:05

"...das Image, das die EU in Österreich hat":

Dann muss man mit TATEN statt schönen Worten gegensteuern:

Wenn wir Nettozahler statt Nettoempfänger sind - als geplagtes Gebirgsland, während Mittelmeeländer Nettoempfänger sind - stimmt ewas nicht
!

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