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"EU schlimmer als die NATO": Aufregung um Video von Andreas Babler

Von nachrichten.at/apa, 31. Mai 2023, 08:40 Uhr
"Arschknapp", aber vorbei
Andreas Babler Bild: APA/ROLAND SCHLAGER

WIEN. Wenige Tage vor der Kampfabstimmung um den SPÖ-Vorsitz ist am Dienstag ein Video aufgetaucht, in dem der Traiskirchener Bürgermeister Andreas Babler scharfe Kritik an der Europäischen Union übt.

In dem aus dem Jahr 2020 stammenden Mitschnitt nennt er die EU etwa das "aggressivste außenpolitische militärische Bündnis, das es je gegeben hat". Die Union sei in der Doktrin "schlimmer als die NATO".

Geäußert hat sich Babler derart in einem Podcast des SPÖ-nahen PR-Beraters Rudolf Fußi. Von diesem mit Fragen zur Union konfrontiert meinte der SP-Vorsitzkandidat, "diese EU überhaupt nicht leiwand" zu finden. Er sei schon in der Bewegung "gegen dieses Konstrukt" aktiv gewesen. Babler sah ein "imperialistisches Projekt mit ein paar Sozialstandards".

Für einen EU-Austritt warb der Bürgermeister freilich nicht. Es gehöre das Konstrukt der EU geändert. In seiner Zeit in der Sozialistischen Jugend war er noch gegen einen Beitritt zur Union aufgetreten.

Von einer Tageszeitung mit seinen damaligen Aussagen konfrontiert, meinte Babler nun, am Weg in die Sozialunion brauche es eine Reform der Europäischen Verträge: "Mit dieser Forderung befinde ich mich in guter Gesellschaft mit vielen sozialdemokratischen Regierungschefs."

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WIEN. Wenige Tage vor der Kampfabstimmung um den SPÖ-Vorsitz ist am Dienstag ein Video aufgetaucht, in dem der Traiskirchener Bürgermeister ...

Schlosser oder kein Schlosser? 

Babler - der Kandidat des linken Parteiflügels - hatte schon jüngst in einer Puls24-Sendung für Aufsehen gesorgt, als er sich als Marxist bezeichnete, das wenig später in der "Zeit im Bild 2" des ORF aber wieder revidierte. Sein Kontrahent Hans Peter Dokozil zeigte sich nach dem Marxismus-Sager abgestoßen: "Mich schreckt das schon ab."

Mit Gegenwind ist Babler plötzlich auch bezüglich seiner Ausbildung konfrontiert. Wie die "Presse" berichtet, ist der Bürgermeister im Gegensatz zur landläufigen Meinung gar kein ausgelernter Schlosser, sondern hat seine Lehre nicht abgeschlossen. Freilich hat Babler in seinem Lebenslauf solches auch nie behauptet. Von einer Sprecherin hieß es zur "Presse", er sei "kein gelernter Maschinenschlosser", habe allerdings "in einer Fabrik als Schlosser gearbeitet".

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63  Kommentare
63  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
fischerfel (504 Kommentare)
am 01.06.2023 19:31

Das mit der Ausbildung passt schon, lang wurf er nicht gearbeitet haben sondern bald in die Berufslaufband als Bollidiga gewechselt haben. Fertiggestellter so zu sagen

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fischerfel (504 Kommentare)
am 01.06.2023 19:29

Mein Gott ein Steinzeitsozi und Nachfahre der Abgezwickten

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Alexander19 (15 Kommentare)
am 01.06.2023 11:51

Doskozil immer als Heckenschützen zu bezeichnen und dabei zu übersehen, dass Babler auch seit Jahren gegen Rendi-Wagner und die Bundespartei schießt, finde ich auch etwas kurzsichtig. Vielleicht hat das aber auch mit der medialen Wirkung und Aufmerksamkeit zwischen einem Landbürgermeister gegenüber einem Exminister und Landeshauptmann zu tun?

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HumanBeing (1.835 Kommentare)
am 01.06.2023 08:30

Was für ein Eigentor! Am 16er aufgegaberlt und volley ins Kreuzeck!

So verschreckt man potentielle Wähler, Herr Gabler.

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peas (4.501 Kommentare)
am 01.06.2023 07:21

In Wahrheit wissen doch eh alle was gespielt wird. Aber nachdem alle (Politiker) mitverdienen, spielen sie auch brav mit.

Der Staat geht den Bach runter .. ein Blick nach Wien reicht.

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her (5.251 Kommentare)
am 31.05.2023 18:23

<Video aufgetaucht>

Frau liebt den Verrat, aber nicht den Verräter.
Verliert Dosko
deshalb wenige Tage vor der Abstimmung auch die Mehrheit (der Parteioberen)?

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Bihaender (116 Kommentare)
am 31.05.2023 14:37

Bei aller Kritik an der EU, USA und dem bösen Westen ist es ganz offensichtlich das einzige System das Wohlstand, soziale Absicherung und in hohem Maße die Freiheit des Einzelnen ermöglicht. Zumindest fällt mir global kein anderes System ein mit dem ich tauschen würde oder wo ich leben möchte. Ist das wahre Paradies in Russland, Kuba, Nordkorea, Venezuela, China, Afrika, . .. ? Da lasse ich mich gerne auch als USA- hörig bezeichnen. Das ändert nichts an der Tatsache das mir das westliche System bei allen Schwächen das liebste ist.
Hat Hr. Babler etwas besseres anzubieten? Wie wirtschaftlich toll die DDR, Udssr funktioniert haben wissen wir ja; und da blende ich die Unterdrückung mal aus. Die ewige linke Gleichmacherei endet im Nichts, aber das gleichmäßig für alle.

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meisteral (12.102 Kommentare)
am 31.05.2023 15:02

Gut formuliert 👍

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Klartext2 (1.400 Kommentare)
am 31.05.2023 20:34

Trotzdem leben 85% der Weltbevölkerung nicht in dem von ihnen so vorteilhaften System, und ob USA als Vorbild gelten kann ist schon sehr zu bezweifeln. Ein Weltpolizist der überall Chaos hinterlässt.

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HumanBeing (1.835 Kommentare)
am 01.06.2023 08:34

BTW: der US-Kongress hat soeben das gravierendste Sparpaket aller Zeiten beschlossen. Gespart wird in erster Linie bei Essensmarken für Arme und im Gesundheitssystem.

Aber Steuern werden selbstverständlich nicht erhöht, wie der Sprecher der Reps extra betonte. Wieder mal Umverteilung von unten nach oben. Business as usual.

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lucky890 (2.189 Kommentare)
am 31.05.2023 13:11

https://www.derstandard.at/story/2000033707514/babler-gesetzlich-in-ordnung-moralisch-nicht-vertretbar

Ein traumhaftes Interview über Doppelbezüge, ein Lehrbeispiel politischer Kommunikation (MSc Lehrgang Donau Uni / € 14.900,- / 4 Semester) und warum man bloss immer Opfer sein muss.

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jack_candy (8.051 Kommentare)
am 31.05.2023 18:25

Der Standard-Artikel ist von 2016.

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jack_candy (8.051 Kommentare)
am 31.05.2023 18:30

Schönes Zitat:
"Sie [die FPÖ] haben sich einfach nicht vorstellen können, dass jemand ganz von sich aus auf Geld und Posten verzichtet und dadurch auch für andere Politiker neue Maßstäbe setzt. Das hat sie getroffen. Das passt nicht in ihr Konzept, deswegen fürchten mich die Blauen auch auf allen Ebenen. Weil ich da, was ich von der Politik moralisch einfordere, auch bei mir selbst umsetzte. Dann kam die Schmutzkübelkampagne."

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her (5.251 Kommentare)
am 31.05.2023 18:32

Versteh den Zusammenhang der Doppelbezûge mit der privaten Hochschule nicht?

Ist der Babler dort 2 Jahre eingeschrieben gewesen (und hat ohne Grundstudium? 14. 900 Euro fûr seinen <Master> bezahlt)?

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fko (2.303 Kommentare)
am 31.05.2023 12:52

Als ich das erste Mal seinen Namen las dachte ich mir, uhh, wird doch kein "Wappler" sein?

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 31.05.2023 12:38

Vielleicht sollte sich Rendi-Wagner diesen Tag doch noch frei halten. 😁😁

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DeaLi86 (1.753 Kommentare)
am 31.05.2023 14:05

Ja, und dann stimmen plötzlich alle für sie.
🤣🤣🤣🤪

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Mindy (453 Kommentare)
am 31.05.2023 12:32

Je öfter der den Mund aufmacht, desto klarer wird, dass der nichts wird.

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DeaLi86 (1.753 Kommentare)
am 31.05.2023 14:01

Aber den Doskozil kann man a vergessen.

Wo ist eigentlich, dieser 4. Mann....?🤔
Der wäre es wahrscheinlich gewesen.

Ich sehe schon schwarz-blau nächstes Jahr.🤯

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Melinac (3.136 Kommentare)
am 31.05.2023 14:32

Er kann den Landeshauptmann von Burgenland nicht das Wasser reichen!

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lucky890 (2.189 Kommentare)
am 31.05.2023 11:26

Mit der heißen, antiimperialistischen, antikapitalistischen, progressiven Luft, die dieser Mensch produziert, kann ganz Traiskirchen geheizt werden.
Andreas Babler, ungelernter Arbeiter, Master of Science in politischer Kommunikation (kostet € 14.900,- an der Donauuni Krems, 4 Semester), Bezieher von Mehrfachbezügen, Marxist, ÖXIT Befürworter usw.

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LASimon (11.864 Kommentare)
am 31.05.2023 11:49

Öxit-Befürworter ist er definitiv nicht.

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lucky890 (2.189 Kommentare)
am 31.05.2023 13:17

aus dem Standard https://www.derstandard.at/story/2000145500453/andreas-babler-der-eu-austritt-und-die-luegen-der-politiker

Babler gründete mit 38 Jahren eine Regionalgruppe der Solidarwerkstatt. Diese ist für den ÖXIT - Babler hat in einem Radiointerview bestätigt, dass er 100% hinter den Zielen der Solidawerkstatt steht, damit auch für einen ÖXIT.

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2020Hallo (4.425 Kommentare)
am 31.05.2023 11:12

In dieser Partei geht en nun bergab - andere freut es......🙈🙈🙈
WAS hat der nun für einen Job ? Nun andere hatten auch nur Matura und waren BK im Ösiland ist alles möglich..........🙊

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diwe (2.437 Kommentare)
am 31.05.2023 11:10

Wenn’s nicht eh schon klar war, aber mit dem Sprech hat er bewiesen, dass er mindestens irgendwo in der Denkweise der Linken aus den 1960ern hängen geblieben ist.

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Zensur (1.147 Kommentare)
am 31.05.2023 11:08

sollte sich vielleicht von Andreas Babler ....in Andreas Blabla.. umbenennen

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krawuzi-kapuzi (1.042 Kommentare)
am 31.05.2023 10:50

UNGEFÄHR und IRGENDWIE: Mein Bild von Babler rundet sich mehr und mehr ab. In seinem starken Mitteilungsbedürfnis b(r)abbelt er drauf los, gibt mehr seine UNGEFÄHREN Stimmungen, politischen Ausrichtungen, Vorhaben, Pläne von sich. Solche Leute fallen beim ersten konkreten Projekt um, weil man sich plötzlich festlegen und Verantwortung übernehmen muss. Und plötzlich ginge es möglicherweise um was! Typischer linker Träumer! - Aber nicht, dass mir Doskozil lieber wäre.

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tradiwaberl (15.677 Kommentare)
am 31.05.2023 10:46

Babler hat ausserhalb von Wien und NÖ absolut keine Relevanz, man kennt ihn nicht mal.
Wenn so einer am kurzen Weg Bundesparteiobmann wird, verliert man schnell die letzten Bundesländer. Von den Wahlen ganz zu schweigen.

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nodemo (2.309 Kommentare)
am 31.05.2023 10:32

Er sei schon in der sozialen Basisbewegung "gegen dieses EU-Konstrukt" aktiv gewesen. Babler sah ein "imperialistisches Projekt mit ein paar Sozialstandards". Nun bin ich älter und reifer geworden und befinde mich auch in der Pyramide dieser guten imperialistischen Gesellschaft, mit vielen hochgedienten einflussreichen Basissozialisten.

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MartinH (1.137 Kommentare)
am 31.05.2023 10:19

Sehr durchsichtige Aktion vom Umfeld des LH von Burgenland. Wie er es bei Rendi gemacht hat - anpatzen anpatzen anpatzen

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chuckw (428 Kommentare)
am 31.05.2023 10:59

Man stelle sich vor, Kickl oder wer anderer hätte das gesagt. Aber bei Babler wird sofort die Absolution erteilt. Und mit Dosko hat das nicht viel tu tun, Babler muss halt überlegen was er in den Medien sagt. Ist ja nicht das erste Mal, dass er etwas sagt was er dann nicht so gemeint hat.

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meisteral (12.102 Kommentare)
am 31.05.2023 10:14

M.E wäre die Wahl von Andreas Babler, einem utralinken Marxisten, an die Spitze der SPÖ der endgültige Sargnagel dieser wichtigen Bewegung.
Viele halten Babler ob seines hemdsärmeligen Auftretens für eunen "klassen" Hawara, den die Partei bräuchte, aber uwisvhen BM von Traiskirchen und der Bundespartei ist es doch ein weiter Weg.

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meisteral (12.102 Kommentare)
am 31.05.2023 10:15

...zwischen...

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LASimon (11.864 Kommentare)
am 31.05.2023 10:09

Die EU als aggressives militärisches Bündnis zu bezeichnen, zeugt von Realitätsferne. Schade! Ich wusste, dass Babler nach links drängt und hatte damit kein Problem (auch wenn ich seine Ansichten nicht in jedem Fall teile); nach dieser Aussage ist er aber für ein Regierungsamt untragbar.

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Klartext2 (1.400 Kommentare)
am 31.05.2023 20:40

Mit seiner Meinung zur EU hat er zwar zu 100% recht aber als Linker darf er das nicht sagen. Das dürfen nur Rechte.

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rmach (15.510 Kommentare)
am 31.05.2023 10:07

Das sind die herausstechenden Merkmale der Politik. Schlammschlachten sind herrliche Unterhaltungen für Minderbegabte.
"AUFREGUNG" um Babler. Ich fürchtete schon, dass er sich weh getan hat. Nein, er er hat die Machenschaften der EU im Visier.
Das ist schon eine Aufregung wert, oder?

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LASimon (11.864 Kommentare)
am 31.05.2023 10:10

Die "Machenschaften der EU": Das klingt nach OK. Können Sie sich bitte konkret äussern: Von welchen Machenschaften ist die Rede?

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rmach (15.510 Kommentare)
am 31.05.2023 11:29

Zum Beispiel die, die lt. Paul Schmidt dem Ansehen der EU, nachhaltigen Schaden zugefügt haben.

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LASimon (11.864 Kommentare)
am 31.05.2023 11:47

Who the f. is Paul Schmidt?

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rmach (15.510 Kommentare)
am 31.05.2023 14:06

Ich habe Sie doch richtig eingeordnet.

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LASimon (11.864 Kommentare)
am 31.05.2023 18:50

Wieso? Muss man Paul Schmidt kennen?
Im übrigen sind "Machenschaften" kriminelle Handlungen bzw Handlungen am Rande der Legalität. Mir sind so manche Fehler geläufig, aber keine derartigen Handlungen.

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Klartext2 (1.400 Kommentare)
am 31.05.2023 20:42

Z.B.Impfstoffbeschaffung bei Corona.

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camouflage (1.309 Kommentare)
am 31.05.2023 10:33

@RMACH.:

Welche Machenschaften?
Wenn man ihn wählen sollte, was ich nicht hoffe, dann soll er sich um die Partei und um die Anliegen der Österreichischen Bevölkerung kümmern.
Aber das wir sicher wieder der nächste Griff ins Klo für die armen Genossen.

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Maxi-milian (702 Kommentare)
am 31.05.2023 09:08

Man kann sich nur wundern. Für eine Politkarriere braucht es anscheinend kaum Substanz. Warum wählen wir solche Menschen?

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dalli18 (2.858 Kommentare)
am 31.05.2023 09:45

Babler hat nicht vollkommen unrecht. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Heute tendieren wir ja zu reinem Schwarz-Weiß-Denken. Differenziertes Denken ist politisch nicht gewünscht - alle sollen am besten gleich geschaltet werden.
Babler´s Aussagen sind sicher zu wenig differenziert - aber ganz unrecht hat er natürlich auch nicht.
Denn eines ist schon klar. Der Westen hat derzeit eher wenig Interesse am Frieden sondern eher Interesse die Situation auch dahingehend auszunutzen um Russland möglichst nachhaltig zu schädigen. Dass am Ende Chinesen und Inder profitieren ist halt dann sowieso die Kehrsteite der Medaille - die man erst mal ausblendet.

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LASimon (11.864 Kommentare)
am 31.05.2023 10:13

Dass der "Westen" an einer nachhaltigen Schwächung eines aggressiv-imperialistischen Russland interessiert ist, steht ausser Frage. Viel lieber wäre ihm aber ein Frieden mit einem nicht-aggressiven Russland gewesen.
Die EU ist Teil des "Westens", aber nicht der ganze "Westen".
Dass China von der Selbstschwächung Russlands profitiert, steht gleichfalls ausser Frage. Bereits jetzt kann es keine Diskussion darüber geben, wer von beiden Koch und wer Kellner ist.

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Fafnir (402 Kommentare)
am 31.05.2023 10:42

Auf den Punkt!

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Klartext2 (1.400 Kommentare)
am 31.05.2023 20:47

Der "Westen" besteht aus 35 Ländern mit ca.15% der Weltbevölkerung.

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Kodiak (1.164 Kommentare)
am 31.05.2023 11:56

Differenziertes Denken ist ja gut, mündet bei Babler aber in diffusen Ansichten.

Diese Thematik erinnert mich an meine Zeit in div. roten Jugendcamps, wo Vorträge und Diskussionen immer schwer kommunistisch angehaucht waren.

Babler scheint in dieser Zeit irgendwie hängen geblieben zu sein.

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hiaslalm (49 Kommentare)
am 31.05.2023 09:02

....viele sogenannte Politiker haben ihre Lehre/ Ausbildung nicht abgeschlossen....in erster Linie fällt mir der Versager Kurz dazu ein!

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