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Gilt-Spitzenkandidat postete "Protokolle der Weisen von Zion"

Von nachrichten.at/apa, 29. August 2017, 13:36 Uhr
"Ja, es geht!" - Zitate der Woche
Roland Düringer Bild: (Volker Weihbold)

WIEN. Die Liste Gilt rund um Kabarettist Roland Düringer hat ihren Spitzenkandidaten per Los gewählt. Die Wahl fiel auf Günther Lassi, der das antisemitische Pamphlet "Protokolle der Weisen von Zion" auf seiner Website publizierte.

Die Homepage des Esoterikers Lassi, der sich auch "Merlin" nennt, wurde mittlerweile vom Netz genommen. Lassi distanzierte sich umgehend von "solchem faschistischem Gedankengut" und Parteigründer Düringer attestierte Lassi auch, ein "anständiger Kerl" zu sein, der "kein faschistisches Gedankengut in sich trägt". Aber es wurde überlegt, wie man mit dieser Situation umgehen soll. Verantwortlich für die Probleme sei aber nicht Lassi selbst, sondern die Medien. "Das Schicksal hat Günther auf den ersten Platz der Bundesliste katapultiert und die Medien ihn daraufhin gleich ins antisemitische Eck", ist in einer Stellungnahme auf der Facebook-Seite der Partei zu lesen. 

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) hat schon vor zwei Jahren auf die Website des GILT-Kandidaten aufmerksam gemacht. Im Februar 2015 wurde in der Rubrik "Neues von ganz rechts" auf die "Antisemitische Hetze auf esoterischer Website" hingewiesen. Das DÖW hatte damals die Behörden um Prüfung des Sachverhalts auf strafrechtliche Relevanz gebeten.

Laut DÖW wurde im Vorwort behauptet, dass die Hetzschrift "von freimaurerischen und zionistischen Kreisen hartnäckig als Fälschung bezeichnet" werde, obwohl "Gerichtsgutachter [...] schon in den 30er-Jahren das Gegenteil festgestellt" hätten.

Über das weitere Vorgehen will die Liste, noch heute entscheiden. Den Spitzenkandidaten kann man aber nicht mehr austauschen. Die Bundesliste kann nicht mehr geändert werden, wenn sie bei der Bundeswahlbehörde liegt. Auch eine Nachnominierung etwa für einen verstorbenen Kandidaten ist nicht möglich. Denkbar wäre allenfalls eine - rechtlich aber unwirksame - Mandatsverzichtserklärung eines Kandidaten.

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32  Kommentare
32  Kommentare
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mahoba (472 Kommentare)
am 30.08.2017 08:53

Lie OÖN 3 Artikel in diesem Forum über diese Wurschtelpartie und dem MA-Beamten ist entschieden zu viel!

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vonWolkenstein (5.562 Kommentare)
am 30.08.2017 06:07

So kommt ein harmloser Politik-Komiker auch in die Schlagzeilen.

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danube (9.663 Kommentare)
am 30.08.2017 00:40

"Der Döw hat die Behörden bereits 2015 darauf hingewiesen."

Aha, die Behörden haben also den Fall untersucht und keine strafrechtlichen Schritte in die Wege geleitet? Die Behörden hatten nichts an der Webseite auszusetzen, sonst hätten sie Lassy zumindest kontaktiert.

Daher hatte Lassy zumindest gegen kein Gesetz verstoßen!

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( Kommentare)
am 30.08.2017 09:15

vielleicht war ja eine bestimmte Abteilung des Linzer Magistrats dafür zuständig...

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( Kommentare)
am 29.08.2017 20:16

Worüber man sich Alles aufregen kann,
ist schon bemerkenswert !
Ist doch eine spannende Geschichte,
auch wenn nicht wahr.
Und wenn schon;
wer wünschte sich nicht,
Macht über diese Welt zu haben ?

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x-files (490 Kommentare)
am 29.08.2017 20:06

Zitat: "Verantwortlich für die Probleme sei aber nicht Lassi selbst, sondern die Medien."

Natürlich, wer sonst? Hauptsache die Schuldigen sind gefunden.
Die bösen Medien mit ihren Hetzkampagnen und Fake-News sind es!

Es ist schon interessant wie schnell sich das "Kunstprojekt" selbst entzaubert...

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helterskelter (1.759 Kommentare)
am 29.08.2017 18:50

Gegen diesen Lassi ist die Empörung gross (richtigerweise), über die FPÖ beschwert man sich über "Einzelfälle" ( ebenso verachtenswert).
Dass im sozialistischen Wien die Al- Quds jedes Jahr eine antisemitische Demo abhält fällt unter freie Meinungsäußerung, oder wie?
Oder haben die 2 Erstgenannten die falsche Religion?

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EugeniehGalton (2.880 Kommentare)
am 29.08.2017 18:57

Weist du was mich derzeit an eurer Politik so stört, dass man mit den gleichen Methoden versucht andersdenkende mundtot zu machen. Alles was nicht eurer Meinung sind sind Nazis.
Nur rechte sind keine Nazis so wie Linke keine Kommunisten sind.
Wenn man einen linken fragt antwortet er das wird schon. Fragt man ihm nach konkreten Schritten, weiß er die nicht. Aber es wird schon. Das ist das Problem der Gutis. Es wird schon ist aber keine Lösung.

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kleinerdrache (9.944 Kommentare)
am 29.08.2017 18:21

Die "Storry" ist doch ein "alter Hut".

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gutmensch (16.697 Kommentare)
am 29.08.2017 17:43

Was soll die Aufregung?

Diese nicht ernst zu nehmende "Bewegung" schafft es eh nie und nimmer in den Nationalrat.

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helterskelter (1.759 Kommentare)
am 29.08.2017 18:42

Ist doch egal, wieviele Prozent die bekommen.
Wer in diesem Jhdt. noch immer gegen Juden ist, hat in der Politik überhaupt nichts verloren.

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penunce (9.674 Kommentare)
am 29.08.2017 18:49

"Wer in diesem Jhdt. noch immer gegen Juden ist, hat in der Politik überhaupt nichts verloren"

...das ist vollkommen richtig,
denn die "Weisen von Zion" behaupten es auch!

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kritzelei (1.297 Kommentare)
am 29.08.2017 19:49

Richtig! Bloß weiß der Großteil der Österreicher nicht, daß der Düringer als Kaberettist sich in seiner Rolle als Breitfuss bei der MA2412 garnicht verstellen mußte ! Und warum geht das alles?
Weil der Durchschnittsösterreicher leichtgläubig bis zum Volltrottel ist. Aber wenn Bart Simpson zur Präsidentenwahl in den USA antritt, ertönt gleich das ewiggleiche Geschrei : de Amis san deppert. Stimmt, aber die schlagen wir allemal !

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( Kommentare)
am 29.08.2017 16:44

So einen Kandidaten aufzustellen, ist für mich die Dekadenz mancher in der heutigen Zeit. Italiens Parlament hatte auch einst die Pornodiva Cicciolina als Abgeordnete in ihren Reihen sitzen.

Wenn solche abgehalfterten "Stars" nichts mehr weiterbringen, müssen sie halt mit dummen Meldungen in der Öffentlichkeit auffallen. Sicher findet sich bei den Lesern der OÖN auch ein Kreis, welche an derartigem ein Interesse zeigt. Zumindest habe ich jetzt auch einen Beitrag dazu geschrieben, habe aber kein besonderes Interesse an diesem Düringer.

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alf_38 (10.950 Kommentare)
am 29.08.2017 16:02

Er geht ma jetzt schon am Wecker.

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( Kommentare)
am 29.08.2017 15:59

Aus mehrfach gegebenen Anlass (auch bei der FP gab es wieder einen "Einzelfall") sollten Wahlgesetze so geändert werden, dass bis zur Drucklegung der Stimmzettel noch Kandidaten gestrichen werden können.

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jago (57.723 Kommentare)
am 29.08.2017 16:23

Parteien und Demokratie sind ein Oxymoron.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 29.08.2017 16:37

jago

Oxymoron kannte ich nicht aber dafür das Wort Ochsen zwinkern

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europa04 (21.652 Kommentare)
am 29.08.2017 18:18

Bei der FPÖ gibt es nur Einzelfälle, dafür viele!!!!

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kritzelei (1.297 Kommentare)
am 29.08.2017 19:59

Bin selten deiner Meinung, aber da hast du sicher recht !

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rudolfa.j. (3.613 Kommentare)
am 29.08.2017 15:46

Ins nationalrat-Kabarett passt der doch leicht?

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jago (57.723 Kommentare)
am 29.08.2017 16:31

Tu was dagegen! Der Nationalrat besteht aus Volksvertretern.

Das sollte ein Gremium von Anwälten aller Einwohner sein, die
1. Gesetze verfassen, an die sich ALLE halten müssen ... und
2. die die Regierenden dabei überwachen.

Die Parteien haben draus, mithilfe der "Regierungsklubs" eine "Quatschbude" gemacht und die Wähler und die Medien sind gerade wieder dabei, das zu honorieren traurig

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weinberg93 (16.327 Kommentare)
am 29.08.2017 15:21

" Die Liste Gilt rund um Kabarettist Roland Düringer hat ihren Spitzenkandidaten per Los gewählt. "

Bei denen ist ja die Listenerstellung noch konfuser als bei den Grünen!

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jago (57.723 Kommentare)
am 29.08.2017 16:19

Das verstehst du halt nicht grinsen

Diese Anti-Partei hat ein grundsätzliches Problem mit den Regeln, die seit 1848 nur für Parteien geschnitzt, geschmirgelt und lackiert sind traurig

Selber schuld grinsen

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Meisterleister (3.794 Kommentare)
am 29.08.2017 15:11

Diese Typen leben in einer anderen Welt. In einer "Kunstwelt". Der mittelmäßige Kabarettist und mäßig talentierte Schauspieler Düringer sieht in so einem demokratischen Nationalratswahlkampf ein Kunstprojekt. Sollte einer seiner "Künstlerfreunde" etwa einen Affront gegen Juden gesetzt haben, dann ist das natürlich nicht ein Ausdruck von Naziaffinität und grenzenloser Dummheit, sondern natürlich Kunst. Wenn diese Kunstform auch von einigen Leuten als "entartet" gebrandmarkt wird, können das nur Kellernazis sein, die das nicht verstehen wollen.
Hinein in den Wohnwagen, rauf auf die Bäume, dort seids gut aufgehoben.

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jago (57.723 Kommentare)
am 29.08.2017 16:37

Du musst nur aufs Anhimmeln verzichten und aufs Verantwortung nach oben Abliefern, dann ist das "alternativlos" oder so grinsen

Die Hierarchien sind nicht die Vorgesetzten der Bürger sondern nur ihre eigenen.

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deraltespecht (152 Kommentare)
am 29.08.2017 15:03

Düringer, bzw. Gilt unwählbar. Ich kann mich erinnern, daß er gläubige Menschen (das waren Christen) verarschte. Kein Respekt vor Andersdenkenden. Also ab mit ihm, auch als Kabarettisten.

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weinberg93 (16.327 Kommentare)
am 29.08.2017 15:24

Auch als Kababarettist ist er schon bedeutungslos!

Bin froh, dass wir noch Dorfer und Hader haben.

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kritzelei (1.297 Kommentare)
am 29.08.2017 20:00

. . . und bitte den Lukas nicht vergessen !

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SanctiAnima (852 Kommentare)
am 29.08.2017 14:51

Bananenpartei.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 29.08.2017 13:51

Dumm gelaufen.

Einen Öko - Druiden und Freigeist als Spitzenkandidaten zu präsentieren, welcher schon längst dem DÖW aufgefallen ist, ist ähnlich glaubwürdig
wie als "Wilder Gärtner" im Eisenbahnwaggon im Grünen wohnend, mit der Maschin' zum Interview zu fahren.

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max1 (11.582 Kommentare)
am 29.08.2017 16:54

Die Glaubwürdigkeit einer DÖW eäre ebenso zu hinterfragen.

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