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Fast 300 Milliarden Euro: Österreichs Schuldenberg wächst immer weiter

29. September 2017, 00:05 Uhr

WIEN. Milliardenschwere Angebote für Steuerentlastungen finden sich in den Wahlprogrammen praktisch aller Parteien. Ein Blick in die Bücher der Republik weist allerdings auf keinerlei Spielräume für die Erfüllung derartiger Offerte hin.

So hat sich im Vorjahr Österreichs Schuldenstand im Vergleich zu 2015 um 4,7 Milliarden Euro auf nun 295,2 Milliarden Euro erhöht, wie aus den von der Statistik Austria gestern vorgelegten endgültigen Budgetzahlen hervorgeht.

Das Defizit gemessen an der Wirtschaftsleistung (BIP) ist mit 1,6 Prozent um 0,6 Punkte gestiegen. Leicht gesunken ist nur dank der anziehenden Konjunktur die Schuldenquote auf 83,6 Prozent des BIP.

Schulden eilen davon

Dabei ist die Entwicklung im Langzeitvergleich, den die Statistik Austria in Zahlen mitliefert, dramatisch. Seit 1980 gab es kein einziges Jahr, in dem ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden konnte.

Die Verschuldung eilte der Entwicklung des BIP davon. 1980 saß Österreich noch auf einem Schuldenstand von umgerechnet 27 Milliarden Euro, bei einem BIP von 76,4 Milliarden. Der Verschuldung von 295 Milliarden Euro im Vorjahr steht ein BIP von 353 Milliarden Euro gegenüber. Während sich die gesamtwirtschaftliche Leistung seit 1980 also knapp verfünffachte, erhöhten sich die Staatsschulden um mehr als das Zehnfache.

Die Hypo-Keule

Während der Anteil des Bundes an der Neuverschuldung mit 4,5 Milliarden Euro gegenüber 2015 "nur" um 600 Millionen gestiegen ist, war der negative Beitrag der Länder diesmal besonders hoch. Nach einem Überschuss von 213 Millionen Euro 2015 lag deren Defizit im Vorjahr bei 1,3 Milliarden Euro. Hauptgrund war die Hypo-Keule. Kärnten musste im Zuge der Heta-Abwicklung 1,2 Milliarden Euro an den Ausgleichszahlungsfonds übertragen. In den Jahren davor lag die Hauptlast aus dem seit 2009 wirksamen Bankenpaket beim Bund.

Mit 7434 Euro ist die Pro-Kopf-Verschuldung in Kärnten auch weitaus am höchsten, gefolgt von Niederösterreich (4900 Euro) und Wien (3753 Euro), am niedrigsten ist sie in Tirol (203 Euro). Von den neun Bundesländern haben 2016 drei mit einem Budgetüberschuss abgeschlossen: Salzburg, Burgenland und Oberösterreich, wenn auch ausgelagerte Bereiche gerechnet werden (luc/bock)

Video: Alle Parteien für Steuerentlastungen

Steuereinnahmen gestiegen

Die Verschuldung ist gestiegen, obwohl sich im Vorjahr die Staatseinnahmen erhöhten: auf 173,3 Milliarden Euro.

Rund 87 Prozent der Einnahmen stammen aus Steuern und Sozialbeiträgen. Die Einnahmen aus der Lohnsteuer gingen dabei um 10,5 Prozent zurück. Grund war die Steuerreform.
Die Staatsausgaben stiegen auf 179,1 Milliarden Euro, ein Plus von zwei Prozent.
Rund 45 Prozent davon entfielen auf Sozialausgaben (mit eingerechnet: Pensionen), die damit gegenüber 2015 eine Steigerung von 3,1 Prozent auswiesen. Die nächstgrößte Position war, mit 21 Prozent, die Ausgaben für Personal.

Grafik: Defizit und Schulden in Osterreich

Download zum Artikel

Defizit und Schulden in Österreich

PDF-Datei vom 28.09.2017 (796,20 KB)

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123  Kommentare
123  Kommentare
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gerti_ma (12 Kommentare)
am 30.09.2017 21:43

Erbschaftssteuer wär doch sinnvoll. Die Erbschaftssteuer könnte der verschärften Vermögenskonzentration entgegenwirken. Außerdem würde über die Erbschaftssteuer ein Teil des Vermögens zurück an die Gemeinschaft fließen – und dort invesiert werden, wo es dringend gebraucht wird: In Bildung, Infrastruktur oder eben Pflege.
https://kontrast.at/erbschaftssteuer/

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jago (57.723 Kommentare)
am 01.10.2017 18:55

"zurück in die GemeinschafT"

so eine elende Heuchelei traurig

Diese Typen haben doch eh schon für sich über 50% abgesahnt als Est, Lst und Ust

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Zuleser (446 Kommentare)
am 30.09.2017 00:46

Das muss man sich einmal vorstellen. Die Wirtschaft boomt, d.h. neben den ohnehin exorbitant hohen Steuersätzen sprudeln Zusatzeinnahmen wie frisches Quellwasser. Die sinkende Arbeitslosigkeit entlastet das Budget, und die Nullzinspolitik der EZB ermöglicht seit Jahren willkommene Entschuldung. Und das überwiegend auf Kosten der Sparer, denen man zum Drüberstreuen auch noch eine Kapital Ertrags(!)steuer ohne jeden Genierer abknöpft. Den Euro-Stabilitätspakt von 1997 mit erlaubter Verschuldung von maximal 60% des nationalen BIP stemmen wir trotzdem locker auf fast 84%. Da sind eh nur 90 Mrd. mehr als vertraglich vereinbart, was soll’s. Ich denke, die Höhe der Staatseinnahmen ist völlig belanglos, da selbst rekordverdächtige nicht einmal für einen zumindest budgetären Nuller reichen. Und das seit Jahrzehnten. So gesehen, müsste Österreichs Finanzkirtag eigentlich sachverwaltet werden. Und das dringend.

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( Kommentare)
am 30.09.2017 01:03

Ein Staatshaushalt ist kein privater, Schulden werden eh nie zurückgezahlt. Sondern vor sich her geschoben. Auch das ein Teil des enthemmten Kapitalsimus, der ungesund ist, aber unvermeidlich.

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Heubauer (177 Kommentare)
am 01.10.2017 07:45

Du meinst enthemmter Sozialismus!

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jago (57.723 Kommentare)
am 01.10.2017 19:00

Immer wieder diese Wortverdrehungen traurig traurig traurig

Die Reichen sind die Mächtigen, die es sich richten können! Die sich selber die Gesetze schreiben und die sie selber ausführen. Die sich Mauern bauen. Die Handaufhalter.

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teja (5.768 Kommentare)
am 29.09.2017 19:33

Welche partei stellt jahrzehnte den finanzminister. ÖVP die bestimmende kraft.

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cyrill24 (646 Kommentare)
am 29.09.2017 18:11

Von den fast 300 Milliarden Euro Schulden die Österreich hat stammen über 200 Milliarden Euro von der ÖBB. 2012 hat man den Österreichern ein Sparpaket hinaufgedrückt und anfang 2013 mussten wir ca 4,7 Milliarden Euro ausgelagerte Schulden von Wien und 11 Milliarden Euro von der ÖBB übernehmen, ende 2013 hat dann Doris Bures einen Kredit im Namen des Steuerzahlers über 14 Milliarden Euro für die ÖBB aufgenommen.Das alles müssen wir Bezahlen momentan hat die ÖBB schon wieder 24 Milliarden Euro Schulden. Jeder sollte sich darüber mal Informieren wenn es momentan so einfach ist.
Interessant auch im Google "Wo kommt mein Steuergeld hin"

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waage1 (229 Kommentare)
am 29.09.2017 16:22

1.) Die Schuldenstand ist auch dadurch verursacht, dass die Finanzmärkte bis
zum Crash im Jahr 2008/2009 unreguliert waren und zu viel Geld aus dem
System herausgezogen haben. Das Finanzbranche konnte nur mit staatlicher
Finanzhilfe in Billionenhöhe gerettet werden.

2.) Ein weiterer Grund ist, dass z.B. in Luxemburg, Irland etc. Großkonzerne kaum
Steuern bezahlen. Diese Geld fehlt dann den Staaten im Budget.

3.) Die Pleite der Hypo Alpe Adria Bank in Kärnten erhöhte die Staatsschulden
um viele Milliarden Euro.

4.) Die Herren Schüssel, Mock und Vranitzky haben damals schlechte EU-Verträge
ausgehandelt(im Vergleich zu anderen EU-Staaten). Die negativen Folgen sind
heute spürbar.

Die Chance, die die Republik Österreich hat, besteht in einer Umschuldung auf
niedrig verzinste Staatsanleihen.

Bleibt weiters nur zu hoffen, dass es, sollte es nach der Wahl eine schwarz (türkis) - blaue Regierung
geben, zu keinen Pensionskürzungen im ASVG-Bereich bzw. Sozialabbau kommt.

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( Kommentare)
am 30.09.2017 01:00

Seit der Finanzkrise 2008/9 hat es keine nennenswerte Änderung oder Regulierung gegeben.

Die Steuerkonkurrenz der Länder ist ein akutes Thema, das nicht angegangen wird.

Rund 19 Mrd.

Schlechte Verträge, nun ja, England war immer besser das stimmt, dafür waren die Engländer nie richtig drin in der EU.

Pensionskürzungen wird es geben müssen, oder - noch eher - und eine höheres Pensionsantrittsalter, wobei sich keiner überlegt hat, ob das überhaupt funktionieren kann. Umlageverfahren oder das schwedische Vorbild als mögliche Alternativen.

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Bawlo (609 Kommentare)
am 29.09.2017 13:47

Wenn immer noch mehr Asylanten kommen und unser Staatsbüdge belasten, dann wird es einmal leer sein!
Grund dafür, die Schulden explodieren!
Folge, Einsparungen auf den Rücken der schwächeren, kranken...!
Krankenkassen Leistungen gestrichen,Einsparungen imbDozialbereich, Krankenhäusern...!

Als ich vor wenigen Tagen in einer
Fernsehsendung entnahm,sind unsere Pensionen noch leistbar- zahlbar!
Wenn hier der Rotstift hinein kommt,dann wird es heiklig!!

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markusobermueller (466 Kommentare)
am 29.09.2017 13:18

Geh bitte, jetzt fangen die Nachrichten mit dem Sch*** wieder an.

Mittlerweile weiß sogar ich als einfacher ARbeiter, dass Geldschulden immer gleich Geldvermögen ist. Heißt glaub ich Saldenmechanik.
Irgendwer muss sich immer verschulden, dass jemand anders Geldvermögen haben kann. Wenn das sonst keiner Tut, dann halt ein Staat. NA UND

Das ist sogar die Aufgabe des Staats, wenn schon Firmen und Unternehmen sich nicht verschulden wollen.
Genau genommen wäre Verschulden die Aufgabe der Firmen, die leisten aber keinen Beitrag mehr zum Gemeinwohl.
Das Problem sind nicht wir, also der Staat, sondern die, die Steuern hinterziehen. Und das sind nicht arbeitende Leut sondern meistens Firmen.

Nachrichten,at, setzen, ein Fünfer im Zeugnis.

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fritzicat (2.724 Kommentare)
am 29.09.2017 12:49

Nur eine türkis-blaue Regierung, also Kurz und Strache, kann diesen Schuldenwahnsinn stoppen ...... Reduzierung der Pensionen,
Schliessung der meisten Krankenhäuser, keine Kuren für Schwerkranke, Pendlerpauschale streichen und vor allen Dingen die unnötigen Subventionen der Musikschulen, der Agrarindustrie sowie der Kulturstätten wie Oper, Landestheater etc. etc.canceln.

So wird in ca. 68 Jahren Österreich schuldenfrei sein, so wie es Pühringer schon vor Jahren für OÖ behauptete und schlußendlich war die Schuldenlast doch 3 Milliarden.

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Juni2013 (9.480 Kommentare)
am 29.09.2017 12:47

Wie erkläre ich das meinen Enkelkindern, dass wir so über unsere Verhältnisse leben und ihnen einen riesigen Schuldenberg hinterlassen?
Ach ja, ich frag unsere Politiker Kurz, Kern, Strache......
Die wissen sicher eine plausible Erklärung.

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jago (57.723 Kommentare)
am 29.09.2017 13:08

Frag doch nicht so ehrliche Parteivorsitzende.

Die wollen ja nur Kanzler werden bei der Nationalratswahl grinsen

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( Kommentare)
am 29.09.2017 12:31

Ich hoffe, die "Hypo-Keule" fliegt allen um die Ohren, die wieder ein türkis-blaues Inferno wählen.

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fritzicat (2.724 Kommentare)
am 29.09.2017 13:24

passiv....

Die autochthonen Österreicher haben aus der Aera Schüssel-Haider nichts gelernt, schon vergessen, dass wir Steuerzahler immer noch für das HAA-Debakel Milliarden hinlegen müssen, die Gerichte aber zu unintelligent sind, die damaligen Nehmer anzuklagen bzw. zu verurteilen.

Angeblich sollen Abfangjäger angeschafft werden ..... eine willkommene Geldquelle für Lobbyisten, die auch beim Eurofighter-Skandal mitmischten, ohne je angeklagt zu werden.

Darum liebe Mitposter, wählt Kurz und Strache und alles wird gut, zumindest für deren Parteien.

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strasi (4.410 Kommentare)
am 29.09.2017 12:07

Alle Parteien versprechen Steuerentlastungen für alle Bereiche
und Lebenslagen und für jeden Einzelnen ist was dabei.
Und auch bei den Gegenfinanzierungen sind der Fantasie keine
Grenzen gesetzt.Jetzt die Frage:
Ist die ganze Sache nicht längst durchschaubar und vor
allen unmoralisch. Es ist einfach das Wahlvolk hinters
Licht führen!!!!!

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jesus2000 (616 Kommentare)
am 29.09.2017 12:00

OFFTOPIC da der urspruengliche Zeitungsbericht geloescht wurde:

Wohin ist denn auf einmal der Artikel ueber den Sexroboter Samantha verschwunden? Dieser wurde ja von Barbaren missbraucht und zwei Finger gebrochen.

Diese Meldung ist ein HOAX und die OOEN sind darauf reingefallen. Anscheinend haben sie die Meldung nicht mal kurz nach recherchiert.

Wie zieht man sich aus der Affaere? Ganz einfach, man loescht den Artikelt still und heimlich.

Wie soll man einem Blatt vertrauen, welches seine Leser fuer so dumm verkauft?

*DurchDieseZeichenKeinDoppelPost*

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deskaisersneuekleider (4.150 Kommentare)
am 29.09.2017 11:52

Schelling kann man mögen oder nicht, aber er ist wenigstens jemand der dem hemmungslosen Geldhinauswerfen (aka Wahlgeschenke) zumindest verbal etwas entgegensetzt.

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jago (57.723 Kommentare)
am 29.09.2017 13:09

Der Schelling will ja nicht Kanzler werden, da kann er leicht auf den Putz hauen.

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websta (192 Kommentare)
am 29.09.2017 11:29

Alles eine große Sauerei und Augenauswischerei, unser Steuergeld wird sinnlos verprasst, Reformen gleich null, die Reallöhne sinken, die Preise steigen! Ich hatte mir letzte Woche einen Monteur geleistet, was ich mir in Zukunft wieder überlegen werde! Die Firmen rechnen die Monteurstunden nicht mehr in Stunden ab, jetzt wird die Arbeitszeit in Zeiteinheiten verrechnet, eine ZE ist gleich 6 Minuten aus der Rechnung erfolgt der Schluss (Fahrtkosten nicht mitgerechnet), ich müsste in meinem Job in 6 MINUTEN rund € 15,-- € 16,--brutto verdienen, oder besser ausgedrückt, nach 8 Stunden oder einem Tag Arbeit müsste jeder rund € 1.300,-- brutto verdienen damit er sich für 8 Stunden eine steuerpflichtige Fachkraft leisten kann ! Na toll, und unser Staat steuert weiter munter gegen die Wand!

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felixh (4.869 Kommentare)
am 29.09.2017 11:25

Daher wird es Zeit für einen Stop der Verschwendung durch unsere Positiver!
Keine Pensionen über 5000 Euro
Gehaktsbegrenzungen bei Politikern
Massive Kürzung der Parteifoerderung und der Kunstförderung.
Staatsreform, nur eine Pensionskasse
Zusammenlegen von Krankenkassen,
Abbau Bürokratie, Begrenzung der Sozialsystem bei Ausländer,

Usw

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Gugelbua (31.656 Kommentare)
am 29.09.2017 11:20

komisch, Österreich eines der reichsten Länder ?
was erzählt man uns immer nur für Märchen grinsen

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il-capone (10.273 Kommentare)
am 29.09.2017 13:02

Schulden-REICH grinsen

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penunce (9.674 Kommentare)
am 29.09.2017 11:13

Wir haften auch für die EZB und die wundersame Geldverschwendung/vermehrung durch Draghi:

Bis Ende 2017 kauft die EZB pro Monat marode Staatsanleihen und andere Wertpapiere der Euroländer im Wert von 60 Milliarden Euro auf.

Bei der Sitzung des EZB-Rats im Oktober wird die Entscheidung über die Zukunft dieses Programms fallen.

Nach dem starken Signal der Fed und angesichts der vergleichsweise kräftigen Entwicklung der Eurozone kann man annehmen, dass EZB-Präsident Draghi dann das Ende der ultralockeren Geldpolitik auch für die Eurozone verkünden wird.

Das wäre das Signal für eine Folge von Zinserhöhungen im Laufe des Jahres 2018.

Die Zentralbanker wissen nur zu gut, dass die Ursachen der Finanzkrise noch längst nicht überwunden sind. Auf den Finanzmärkten der Welt brauen sich die nächsten Crashs schon zusammen, nachdem sie ihr Pulver in der letzten Krise verschossen haben, versuchen die Zentralbanker, sich neue Munition für die nächste Runde zu verschaffen!

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metschertom (8.001 Kommentare)
am 29.09.2017 11:04

Wir Österreicher jammern auf einem sehr hohen Niveau. Schlimm ist nur dass dies jährlich zu sinken beginnt. Und unsere Politiker nicht einmal die Eier haben, die Karten offen auf den Tisch legen und sagen es ist Schluss mit Schulden machen. Statt Neuverschuldung Einsparungen als Wahlzuckerl?! Jeder Bürger der nur ein wenig Verstand besitzt sollte sich bewusst sein dass nur so eine Wende möglich ist. Aber dazu gehören eben auch Politiker mit Verantwortungsbewusstsein und Rückgrat!

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pepone (60.622 Kommentare)
am 29.09.2017 10:40

im Artikel :

Während sich die gesamtwirtschaftliche Leistung seit 1980 also knapp verfünffachte, erhöhten sich die Staatsschulden um mehr als das Zehnfache.

des muas ma mol zsamm bringa !
und zum Glück gibt es eine Nullzinsenrunde sonst wären die Schulden schon ÜBER 300 Milliarden .

in der Privatwirtschaft wäre diese Firma LÄNGST in Konkurs !
aber unseren Damen und Herren Politiker/Innen dürfen sich ALLES erlauben . STRAFFREI traurig

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wassaduda (5.597 Kommentare)
am 29.09.2017 10:58

"wäre diese Firma LÄNGST in Konkurs" - und ich dachte, die freeman hätten wir überwunden.

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jago (57.723 Kommentare)
am 29.09.2017 11:06

"Diese Firma" kann nicht in Konkurs gehen, solange Bürger bürgen.

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LadyChatterfield (4.172 Kommentare)
am 29.09.2017 12:43

Unter "staatsschulden.at" kann man sich anschauen,
was jeder einzelne Bürger dem Staat schuldet wegen dieser
fast 300 Milliarden Staatsverschuldung.

Schuld daran war auch der immerwährende Geldfluss der
EZB.
Wer an der Quelle saß, konnte da immer neu anfordern,
um alles zahlen zu können, was halt immer so anfiel.

Denn von den Steuern könnte man nie und nimmer diesen
gewaltigen Apparat zahlen, denke ich.

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jago (57.723 Kommentare)
am 29.09.2017 13:02

Naja, ich habe was anderes gemeint: WER hat die Bonds gekauft?

Wer kann die Bonds hinhalten und auf die Tilgung vom Schuldner pochen, wenn einst der Staat nicht mehr tilgen kann? So wie es den Griechen passiert ist nach Jahrzehnten Militärdiktatur, die NATO-Kriegsspielzeuge auf Pump gekauft haben.

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rubicon (593 Kommentare)
am 29.09.2017 10:39

das Burkaverbot bringt schon was. Öffentliche Diskriminierung von Frauen haben in unserer Gesellschaft nichts zu suchen.
Ebenso ein generelles Vermummungsverbot. Jeder soll in der Öffentlichkeit sein Gesicht zeigen (müssen).
Bei Demos gehört jeder Vermummte sofort verhaftet und seine Indentität festgestellt. Nur Feiglinge vermummen sich bei Demos.
zum Schluss bin ich noch der Meinung das unsere Regierungen der letzten Jahrzehnte schwach waren und die negativen Entwicklungen verschlafen haben.
Das Wort "Arbeitsplätze schaffen" kann ich nicht mehr hören.
Dafür hätten sie Jahrzehnte Zeit gehabt.

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HQ9plus (1.823 Kommentare)
am 29.09.2017 17:54

Das Burkaverbot trägt weder positiv noch negativ zum Schuldenberg bei, möglicherweise doch negativ, wenn die zahlungskräfigen Saudis in Zukunft auf ihren Zell Urlaub verzichten.
Der altbekannte Rassismus, der wieder neu aufflammt, diesmal in Form der Islamophobie, schadet dem Tourismus mit Sicherheit.
Das Verbot religiöser Symbole widerspricht dem Gebot der Religionsfreiheit, das Verunglimpfen einer Religion ist strafbar.

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 29.09.2017 10:31

Wird interessant, wie dann Wasti und HC die Steuerentlastung von 10- 15 Mrd. Euro finazieren werden bzw. wollen.

Irgendwo muss dann sehr gespart werden. Wir dürfen vermuten, nicht bei den Förderungen für Reiche und Schöne.

Da wird eine Pensionsreform bei den ASVG-Versicherten zu erwarten sein, bei den Beamten hat noch keine Regierung die Pensionen gekürzt.

Der "kleine Mann in der Pension" kann sich also schon auf Schwarz-Blau freuen....

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( Kommentare)
am 29.09.2017 10:39

Eine Reform der ASVG-Pensionen ist nach wie vor erforderlich & hat mit den Staatsschulden nichts zu tun.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 29.09.2017 10:42

silumon

hat es wohl da der Staat kleine Pensionen subventioniert. zwinkern

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wassaduda (5.597 Kommentare)
am 29.09.2017 10:30

immer wieder Christoph und Lollo:
"Wann sitzt der karlheinz endlich hinter gittern
und wird von seinen zöllngenossen tätowiert
wann muss des schene karliheinzi täglich zittern
ob eam da fritzl unter da duschn nit seggiert!"

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futzi (1.534 Kommentare)
am 29.09.2017 10:27

Da Basti richt des schon wieder
Hurra

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( Kommentare)
am 29.09.2017 12:37

Da fehlt mir das "fantasti" dabei.

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dachbodenhexe (5.540 Kommentare)
am 29.09.2017 10:12

Teilt man diese Schulden durch die Anzahl der Österreicher also inklusive Sozialhilfeempfänger, Kinder, Arbeitslose, Asylanten so kommt man auf eine persönliche Verschuldung von € 36900.- !

Für eine vierköpfige Familie betragen dann die Schulden € 147600.-

Da die gesammte Welt verschuldet ist, darf man noch die einfache Frage stellen:

AN WEN IST DENN DIE GANZE WELT VERSCHULDET ?

Wer hat für die Welt eine so große Leistungen erbracht aufgrund dessen sie ihm nun zu dieser gewaltigen Gegenleistung verpflichtet ist?

Fakt ist, daß die Gläubiger ihren Schuldner solange vorgeben was sie zu tun haben bis sie ihre Schulden getilgt haben.

Da sich unser Schuldenberg leider mit jedem Jahr erhöht, werden wir mehr und mehr von unseren Gläubigern (diejenigen welche das Geld weltweit kontrollieren) abhängig.

Daraus ergibt sich für mich die Schlußfolgerung, daß wir nach der Pfeife der Hochfinanz zu tanzen haben und leider wird dies mit jedem Jahr offensichtlicher !

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( Kommentare)
am 29.09.2017 10:30

Richtig ist: Wer seine Schulden nicht mehr vereinbarungsgemäss bedienen kann, verliert seine Autonomie an seine Gläubiger. Aber:
Wer oder was ist die "Hochfinanz"?
Gläubiger sind zuerst alle, die als Altersvorsorge Anleihen oder Lebensversicherungen haben oder in Pensionsfonds einzahlen (lassen), national wie international. Daher sind genau genommen wir Privatpersonen die Gläubiger. Sind wir deshalb "Hochfinanz"?

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jago (57.723 Kommentare)
am 29.09.2017 10:57

Das mit den Gläubigern ist bei Staatsschulden eine Fehleinschätzung.

Die Staatsschulden sind auf Bonds aufgebaut, die eine feste Laufzeit haben. Wenn sie abgelaufen sind, werden sie zurückgekauft/zurückgenommen. Und zwar zu einem bestimmten Kurs: 100%

Der Witz dabei ist, dass der Schuldnerstaat diesen Rückkauf mit neuen Bonds finanziert. Das ist in anderen Fällen "fahrlässige Krida", beim Staat ist es wurscht.

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dachbodenhexe (5.540 Kommentare)
am 29.09.2017 13:35

unter Hochfinanz verstehe ich diejenigen welche überdimmensionale Geldvermögen besitzen wie zum Beispiel George Soros oder z.b. Black Rock (einfach einmal googeln).

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Atasta (621 Kommentare)
am 29.09.2017 10:00

1 % der Österreicher halten 40,5 % des Vermögens = rund 530 Mrd. Euro = 1,8 x die Staatsschulden. Wir alle zahlen die Zinsen für die Schulden. Empfänger der Zinsen ist unter anderem dieses eine Prozent. Wer bei dieser Faktenlage immer noch glaubt, dass Vermögenssteuern für Super-Reiche nicht erforderlich sind, hat den Zinseszins-Effekt nicht verstanden und nicht gelernt was passiert, wenn Ungleichgewichte regional und auch global immer größer werden!

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( Kommentare)
am 29.09.2017 10:35

(1) Woher kennen Sie das Vermögen der einzelnen Österreicher?
(2) Ist das alles liquides Finanzvermögen?
(3) Wer Staatsanleihen, Anleihefonds, Lebensversicherungen zeichnet, ist ebenfalls Gläubiger und kassiert die Zinsen. Daher müssten auch diese Menschen Vermögensteuer zahlen.
(4) Wenn Sie sparen und Ihr Nachbar auf Kredit Urlaub macht & sonstwie "vornehm" konsumiert: Müssen dann Sie auch von Ihrem Ersparten an ihn abgeben, damit er weiter Urlaub in der Karibik machen kann?

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jago (57.723 Kommentare)
am 29.09.2017 11:03

WER im Land hat denn so viel überschüssiges Einkommen, dass er es in Staatsanleihen stecken kann?

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ooeusa (732 Kommentare)
am 29.09.2017 11:08

siehe USA

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Laubfrosch11 (2.734 Kommentare)
am 29.09.2017 09:54

Nicht nur die Schulden steigen rasant, auch das Staatsvermögen ist in den beiden letzten Jahrzehnten durch Privatisierung rasant gesunken. Das heißt umgerechnet auf den Kopf, hat jeder Österreicher und Österreicherin mehr Schulden, aber auch weniger staatsanteiliges Vermögen.

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dachbodenhexe (5.540 Kommentare)
am 29.09.2017 10:14

Laubfrosch, das ist sehr richtig erkannt, man könnte es auch schleichende Enteignung des Volkes nennen !

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