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Trumps NATO-Hetze: Europa ist entsetzt

Von OÖN, 12. Februar 2024, 18:17 Uhr
NATO Stoltenberg
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg Bild: (APA/AFP/SIMON WOHLFAHRT)

WASHINGTON. Der Ruf nach dem Ausbau der europäischen Rüstungsindustrie wird lauter.

Die beispiellose Hetze Donald Trumps gegen die NATO hat scharfe Kritik ausgelöst: Die europäischen Staats- und Regierungschefs zeigten sich über Trumps Andeutung schockiert, die USA würden NATO-Mitglieder, die das Ausgabenziel des Bündnisses nicht einhielten, nicht schützen.

NATO-Chef Jens Stoltenberg warnte, jede Andeutung, dass die Staaten der Allianz sich nicht gegenseitig verteidigen würden, untergrabe die Sicherheit aller Mitglieder. EU-Ratspräsident Charles Michel kritisierte, dass "rücksichtslose Äußerungen" über die Sicherheit der NATO nur den Interessen des russischen Präsidenten Putin dienten. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell warnte, dass die NATO nicht von den Launen eines US-Präsidenten abhängen dürfe. Einig waren sich Europas Politiker darüber, dass die europäische Rüstungsindustrie ausgebaut werden müsse. Aus dem Kreml wiederum war nichts zu vernehmen. Er sei immer noch der Sprecher von Präsident Wladimir Putin, "aber nicht der von Trump", sagte Kremlsprecher Dmitrij Peskow.

Ein nüchterner Blick zeigt, dass Trumps Kritik durchaus berechtigt ist. Laut NATO-Schätzungen erreichten im vergangenen Jahr nur elf der mit Schweden bald 32 NATO-Staaten das Zwei-Prozent-Ziel. Am meisten gab dabei Polen aus, mit 3,9 Prozent seines BIP, gefolgt von den USA mit 3,49 Prozent.

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28  Kommentare
28  Kommentare
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Rapid09 (2.602 Kommentare)
am 13.02.2024 15:17

Uch wuerde Don Demenz eine Gegenrechnung aufmachen und alle Kosten fuer Fluechtlingsunterbringung und Verpflegung in die NATO Kosten einrechnen. Die USA schmeissen in Syrien, Lybien und sonstwo nur ihre Bomben ab, aber die EU hat mit den menschlichen Folgen zu leben. Insgeheim hofft Don Demenz natuerlich dass das meiste Geld zu US Ruestungsfirmen fliesst.

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Utopia (2.341 Kommentare)
am 13.02.2024 14:45

Wieso diese Aufregung? Trump hat es - vermutlich ganz bewusst - überspitzt formuliert.
Was empört Europa so sehr, wenn Trump sagt, er will die Bewohner seines Landes nicht länger für den Schutz Europas belasten? Die Europäer sollen selbst für ihre Kosten aufkommen. Das ist doch nur fair. Europa soll endlich aufwachen, erwachsen werden und als große starke Macht in der Welt agieren, so wie es der Anzahl der Einwohner entspricht.

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maierei (1.127 Kommentare)
am 13.02.2024 11:32

Immer noch besser als das derzeitige Gewinsel aus dem Weißen Haus

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willie_macmoran (2.530 Kommentare)
am 13.02.2024 11:49

Kommt drauf an.

Aus russischer Perspektive werden sie recht haben

Aus westeuropäischen Perspektive nicht.

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 13.02.2024 12:12

Trump rüttelt doch Europa wach!

Anstatt ständig Geld für korrupte Länder, ein krankes Asylsystem oder einen nicht zu gewinnenden Krieg auszugeben, sollte man die Rüstung und den eigenen Schutz nicht vergessen.

Letztendlich richtet sich Trumps Aussage gegen einen potentiellen Kriegsgegner Russland und gegen säumige europäische Länder, wenn man genauer hinhört und analysiert.

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vinzenz2015 (45.611 Kommentare)
am 13.02.2024 10:37

Was bekommt Trump von Putin für diesen Schlag gegen die Nato??

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gutmensch (16.351 Kommentare)
am 13.02.2024 11:02

Wahlkampfhilfe

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 13.02.2024 12:09

Was für ein Schlag "gegen" die Nato?

Weil er kritisiert, dass die meisten Länder nicht die vereinbarten Rüstungsziele einhalten und darauf vertrauen, dass sie von anderen Ländern mit höheren Ausgaben beschützt werden?

Diese Aussagen sind doch korrekt, auch wenn Trump ansonsten viel Blödsinn spricht.

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gabistaffel (76 Kommentare)
am 13.02.2024 07:25

Wenn ich täglich meine Zeitung lesen, tagsüber immer wieder Nachrichten und Infos über die Lage in Europa und der Welt höre und bekomme. Weiters sehe und höre ich abends mehrere ZIB-Beiträge. Da kommt mir leider immer mehr in den Sinn, dass die Welt auf einen weiteren Weltkrieg zusteuert? Sind wir wieder so "kriegsgeil?" wie vor den letzten Weltkriegen?

Lernen wir gar NICHTS aus der Vergangenheit?

Die Erde braucht uns anscheinend nicht zu zerstören, wir tun's selber!?

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 13.02.2024 08:18

@gabistaffel der Westen hält sich sehr zurück. Das ist auch der Grund, warum die Ukraine nur zögerlich Waffen bekommt und viele Opfer zu beklagen hat.

Russland, China, Iran und Nordkorea sind die Aggressoren. Alle Kriege der letzten Jahre gehen von diesen Staaten aus.

Nachzugeben ist leider keine Lösung. Sie werden nämlich weitermachen, weil sie dann wüssten, dass es keinen Widerstand gibt.

Es ist leider so.

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reibungslos (14.293 Kommentare)
am 12.02.2024 21:13

Nun will also der Wachhund aus Amerika tatsächlich den gemütlichen Ponyhof Europa nicht mehr bewachen.

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Zensur (1.069 Kommentare)
am 12.02.2024 19:27

die Bevölkerung in Amerika...wird nicht nur immer dicker...sondern auch immer dümmer...wie sonst...kann so einer wie Trump... soviele Anhänger haben..im kleinen ist's in Österreich nicht viel anders....

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Natscho (3.642 Kommentare)
am 12.02.2024 19:39

Wir werden dieses Jahr die Putin -Puppe Kickl zum Kanzler wählen.
Österreich sollte da ganz still sein

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Augustin65 (151 Kommentare)
am 12.02.2024 20:43

Super Kommentar, gratuliere!

Freut mich besonders, dass ausgerechnet Sie den Kickl wählen, somit besteht ja noch Hoffnung....

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Natscho (3.642 Kommentare)
am 13.02.2024 08:46

Leider bewahrt mich meine Bildung und Intelligenz davor, solche kurzsichtigen Wahlentscheidungen zu treffen.
Aber wie gesagt: Wir (im Sinne von: wir Österreicher) werden dieses Jahr Umfragen zu Folge diese Fehlentscheidung treffen.

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Utopia (2.341 Kommentare)
am 13.02.2024 14:48

@Zensur
Vielleicht weil es keine ernst zunehmende Konkurrenz gibt?

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 12.02.2024 19:18

"NATO-Hetze"

Was ist an der mit (korrekten) Zahlen untermauerten Kritik eine Hetze?
Die NATO wird durch diese Manipulation durch Worte noch unglaubwürdiger.

Sie soll sich lieber um die kritisierte Nichteinhaltung der Vereinbarungen kümmern,
anstatt den Überbringer der Nachricht zu diskreditieren.

So geht man nicht mit anderen Meinungen um,
die NATO bewegt sich immer mehr in der Welt der Kriegsrhetorik.

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Natscho (3.642 Kommentare)
am 12.02.2024 19:40

Trump empfiehlt Putin einen Angriff auf NATO Länder

wenn man da keine Alarmglocken hört, sollte man schleunigst zum HNO gehen

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 13.02.2024 08:20

@DonMartin, das stimmt nicht.

Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis. Und sie geht äußerst behutsam um. Keiner ist an einer Eskalation interessiert.

Ohne NATO hätten wir in Europa ein massives Sicherheitsrisiko. Wir Ö sind Trittbrettfahrer und verstecken uns hinter der Neutralität.

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mitdabei (1.697 Kommentare)
am 12.02.2024 19:11

Trump ist und bleibt total vergleichbar mit der FPÖ: Hetzer, Entzweier, Showman.
Für mich ist einfach unerklärlich wie es in Europa Menschen gibt, die diesen scharfzüngigen, zynischen Sprücheklopfern frönen. In Amerika machten sie ja diesen Teil der Geschichte nicht mit.

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ob-servierer (4.443 Kommentare)
am 12.02.2024 19:11

"Der Ruf nach dem Ausbau der europäischen Rüstungsindustrie wird lauter"

Jo eh !

Nur, bis dem Ruf einmal Taten folgen sollten, wird es vermutlich längst zu spät sein.

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ob-servierer (4.443 Kommentare)
am 12.02.2024 19:21

Und sollte die europäische Rüstungsindustrie wider Erwarten doch irgendwann vom Reden ins Tun kommen, wird das mit Sicherheit mehr kosten, als die seinerzeit von Amerika geforderten 2% des BIP.

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 13.02.2024 08:21

Ja, da hat man lange geschlafen.

Aber schön langsam kommt man in die Gänge. In D gab es gestern einen Spatenstich für eine neue Fabrik. Man wird die Waffen hoffentlich nie brauchen. Aber es gut zu wissen, dass man im Notfall Kapazitäten für eine Verteidigung hätte.

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 12.02.2024 19:07

Ich bin alles andere als ein Trump-Fan.

Aber wenn er von der NATO, deren Mitgliedsländern oder auch vor Jahren von der UNO eine gewisse Disziplin abverlangt, ist das nicht automatisch Hetze. Man ist anderer Meinung und bei der Schlagseite der UNO hatte Trumpf offenbar zu 100% recht, wie man im Gaza sehr gut erkennen kann.

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ob-servierer (4.443 Kommentare)
am 12.02.2024 19:06

Entsetzt sein wird nicht reichen. Europa hätte mehr Waffen als betroffene Politiker nach Kiew schicken sollen.
Putin ist ein perfekter Taktiker und hat Europa mit seinen atomaren Drohgebärden in Schockstarre versetzt. Das hat dazu geführt, dass die Ukraine gerade soviel Unterstützung erhält, dass sie den russischen Angriffen bis jetzt zwar weitgehend widerstehen, aber keine ernstzunehmende Gegenoffensive durchführen kann. Selbst die versprochene Unterstützung von Munition kann oder will Europa nicht liefern. Ich befürchte, dass die ukrainische Armee langsam aber sicher bis zur endgültigen Kapitulation aufgerieben wird und am Ende Putin die Waffenstillstandsbedingungen diktieren wird. Die Folgen, die daraus noch entstehen werden, will ich mir noch gar nicht ausmalen.......

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 13.02.2024 08:24

Das hat man über die Ukraine vor ein paar Jahren gesagt. Trotzdem hält die Ukraine dem russischen Angriffen stand.

Im Schwarzen Meer hat die Ukraine 1/3 der russischen Schwarzmeerflotte versenkt und macht somit Getreidelieferungen wieder möglich. Große Teile Chersons und Charkivs wurden zurückerobert. Das sind Erfolge. Derzeit gibt es leider eine Pattstellung. Der Grund liegt aber hier beim Westen.

Solange Putin glaubt, dass er gewinnen können, wird er weitermachen. Wenn der Westen Einigkeit zeigen würde, müsste Putin seine Strategie ändern und endlich ernsthaft Verhandlungsbereitschaft zeigen.

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LASimon (10.928 Kommentare)
am 12.02.2024 18:32

Wir können nur entsetzt sein, weil wir bis dato schlafmützig darauf vertraut haben, dass uns schon irgendwer beschützen wird. Übrigens: In Österreich heisst dieser irgendwer "Neutralität".

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 13.02.2024 08:26

Ja, sogar die Verteidigungsministerin hat gesagt, dass uns die Neutralität nicht beschützt.

Eigentlich verpflichtet uns die Neutralität, dass wir uns selbst verteidigen können müssen. Aber wir sparen an allen Ecken und Enden und wären für die meisten Angriffsszenarien nicht gerüstet.

Leider sperrt sich der Kanzler gegen jegliche Art an Diskussion zu unserer Verteidigungspolitik. Das ist Kopf in den Sand.

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