Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Tote bei Hilfslieferung: Weiter scharfe Kritik an Israel

Von nachrichten.at/apa, 02. März 2024, 12:00 Uhr
Israel Palästina Gaza
 Afrikanische Union wirft Israel "Massentötung" vor.  Bild: (APA/AFP/OREN ZIV)

TEL AVIV. Nach dem Tod vieler Menschen bei einer Hilfslieferung in der Stadt Gaza am Donnerstag gibt es weiter scharfe Kritik an Israel.

Am Samstag warf die Afrikanischen Union (AU) Israel die "Massentötung von Palästinensern" vor und forderte eine internationale Untersuchung. Man verurteile den Angriff, "bei dem mehr als hundert Palästinenser auf der Suche nach lebensrettender humanitärer Hilfe getötet und verwundet wurden", hieß es in einer Erklärung der AU im Onlinedienst X.

Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, fordere eine internationale Untersuchung des Vorfalls, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, hieß es weiter. Zudem wird eine "sofortige und bedingungslose Waffenruhe" verlangt.

"Mutwilliger Angriff"

Auch die Oberhäupter der christlichen Kirchen Jerusalems erhoben schwere Vorwürfe gegen das israelische Militär. In einer gemeinsamen Erklärung vom Freitag verurteilten sie einen "mutwilligen Angriff auf unschuldige Zivilisten". Die Kirchenführer beriefen sich auf nicht näher genannte Augenzeugen des Vorfalls. Demnach hätten israelische Soldaten am Donnerstagmorgen das Feuer auf eine palästinensische Menschenmenge eröffnet, die im nördlichen Gazastreifen Lebensmittel entgegennehmen wollte. Diese Darstellung des Geschehens deckt sich mit Angaben der islamistischen Terrorgruppe Hamas.

Nach Angaben der Hamas wurden vergangenen Donnerstag Früh in der Stadt Gaza mehr als hundert Menschen getötet, als israelische Soldaten bei der Ausgabe von Hilfslieferungen das Feuer auf eine Menschenmenge eröffneten.

Ein Vertreter der israelischen Armee räumte eine "begrenzte" Zahl von Schüssen durch israelische Soldaten ein, die sich "bedroht" gefühlt hätten. Seinen Angaben zufolge umzingelten tausende Bewohner die Lastwagen, in dem Gedränge seien dutzende Menschen verletzt und getötet worden, einige seien von Lkw umgefahren worden. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hatte zuvor gewarnt, dass im nördlichen Gazastreifen eine Hungersnot drohe, wenn sich nichts ändere. Zuletzt kündigte die USA eigene Hilfslieferungen in den Gazastreifen an.

mehr aus Außenpolitik

Historischer Strafprozess: Anklage wirft Trump "Verschwörung" vor

"Wie Schrotkugeln gegen einen Elefanten"

Britischer Premier will an Ruanda-Plan festhalten

Baskenland: Historischer Wahlerfolg für Separatisten

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

Aktuelle Meldungen