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Russland schreibt Estlands Regierungschefin Kallas zur Fahndung aus

Von nachrichten.at/apa, 13. Februar 2024, 09:56 Uhr
Estlands Regierungschefin Kallas
Estlands Regierungschefin Kallas Bild: JOHN THYS (APA/AFP/JOHN THYS)

TALLINN. Die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas gilt in Europa als eine der entschlossensten Unterstützerinnen der Ukraine im Krieg gegen Russland.

Russland hat Estlands Regierungschefin Kaja Kallas zur Fahndung ausgeschrieben. Dies geht aus einem Vermerk hervor, der am Dienstag auf der Internetseite des Moskauer Innenministeriums zu sehen war. Demnach wird Kallas in Russland wegen "einer Strafsache" gesucht - genauere Angaben wurden nicht gemacht.

Die „Kyiv Post“ berichtet, es sei das erste Mal in der Geschichte, dass nach einer Regierungschefin bzw. einem Regierungschef gefahndet wird. Die estnische Ministerpräsidentin, ist Vorsitzende der liberalen Estnischen Reformpartei und ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments der Alde-Fraktion.

Zu Gast beim Opernball

Kallas war vergangene Woche in Wien und hatte als Gast von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) den Opernball besucht. Infolge der seit zwei Jahren andauernden russischen Offensive in der Ukraine sind die Beziehungen zwischen Moskau und den baltischen Staaten äußerst angespannt. Kallas ist eine der schärfsten Kritikerinnen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sie steht in Estland seit 2021 an der Spitze der Regierung.

Bei ihrem Besuch in Wien hatte Kallas um stärkere Unterstützung für die Ukraine geworben. Estland glaube an einen Sieg der Ukraine, sagte Kallas. Um diesen zu ermöglichen, müsse die Ukraine "so lange es dauert und mit so viel wie benötigt unterstützt werden". Die sogenannte Ramstein-Koalition der Ukraine-Unterstützerländer sei um ein Vielfaches stärker als Russland. Wenn die Ukraine-Unterstützer Kiew mit 0,25 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung unterstützten, "könnte dies der kritische Punkt sein". Russland müsse außerdem weiter von internationalen Organisationen isoliert werden, forderte Kallas. Außerdem sei es an der Zeit, eingefrorene russische Vermögen für den Wiederaufbau der Ukraine zu verwenden.

Kallas rief die Europäer überdies bei einem Besuch am Donnerstagabend in Wien zu mehr Investitionen in ihre Verteidigung auf. "Um abzuschrecken und einen Krieg in Europa zu verhindern, müssen wir glaubhaft und stark sein", sagte sie. Die Bedrohung sei real.

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16  Kommentare
16  Kommentare
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Natscho (3.642 Kommentare)
am 13.02.2024 18:38

Russland ist der Feind des freien Westens.
Die einzigen, die das verneinen, sind die rechtsextremen Parteien Europas.
Denn auch sie eint der Hass auf ein demokratisches und pluralistisches Europa.

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gutmensch (16.351 Kommentare)
am 13.02.2024 11:15

Kickl wird es seinem Förderer Putin gleichtun und nach einem eventuellen Wahlsieg, die Spitzenpolitiker der demokratischen Parteien zur Fahndung ausschreiben.

Und meinen Beitrag bitte nicht als Hetze bezeichnen. Er hat es selbst angekündigt.

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Paul44 (792 Kommentare)
am 13.02.2024 11:50

Ja, Kickl hat er schon angekündigt, dass es Listen gäbe.

Der OÖ LH-Stellvertreter Heimbuchner hat vor einigen Monaten den Journalisten gedroht, dass er Ihnen bald "Benehmen" beibringen werde.

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tim29tim (3.168 Kommentare)
am 13.02.2024 10:40

Der erste Angriff psychologischer Kriegsführung Putins auf ein EU- und NATO-Land.
Und wir haben immer noch eine Partei im Parlament, die Russland ständig verteidigt.

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Paul44 (792 Kommentare)
am 13.02.2024 10:55

Ja, die hybride Kriegsführung ist längst im Gange.

Russische Trollfabriken werden die nächsten Wahlen in Europa mit Fake-News schwemmen. Leute, die sich nur mehr "aus dem Internet" informieren und keine Qualitätsmedien lesen, werden da Opfer werden.

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Utopia (2.341 Kommentare)
am 13.02.2024 11:51

Können Sie mir einen Tipp geben, welches die Qualitätsmedien sind? Ich nehme an, Sie meinen damit Medien die ehrlich neutral im Auftrag der Wahrheit berichten.

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Paul44 (792 Kommentare)
am 13.02.2024 12:29

... hier findet man eine Seite der EU, die Putins Desinformationskampagnen aufdeckt und dokumentiert

https://euvsdisinfo.eu/de/

PS: Do not feed the trolls.

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reinmar (379 Kommentare)
am 13.02.2024 10:14

Die Dame sollte man für den Friedensnobelpreis vorschlagen und die Gangsterbosse im Kreml als Kriegsverbecher verurteilen.

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nichtschonwieder (7.438 Kommentare)
am 13.02.2024 10:10

Auch Putin ist zur Fahndung ausgeschrieben.

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 13.02.2024 10:16

@nichtschonwieder, ja aber der Unterschied ist, dass Putin wegen Völkerrechtsverbrechen angeklagt ist - konkret: Kinder verschleppen.

Hier nennt Russland keinen Grund.

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Fafnir (372 Kommentare)
am 13.02.2024 10:19

Dein Putin hat ein anderes Land überfallen, bombardiert, vergewaltigt und getötet.
Soll man nach Verbrechern nicht mehr fahnden dürfen?

Nur Verbrecher schützen Verbrecher!

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sagenhaft (2.050 Kommentare)
am 13.02.2024 12:34

zuerst muessen wir klaeren welche Bedrohung Russlands der Vertrag der Ukraine mit den USA ist

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Natscho (3.642 Kommentare)
am 13.02.2024 14:54

Welche völkerrechtlichen Verträge ein suveränes Land abschließt, geht Russland einen feuchten Kehrricht an.

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sagenhaft (2.050 Kommentare)
am 13.02.2024 15:10

stimmt aber man muss dann mit den Konsequenzen der unbeschraenkten Freiheit leben wenn man auf den Nachbarn keine Ruecksicht nimmt

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madmetz (376 Kommentare)
am 13.02.2024 15:27

Aha, also weil die Ukraine nicht Putins Untertan sein will ist es völlig ok das er ganze Städte niederbombt, Schulen mit Raketen beschießt und zehntausende Kinder verschleppen lässt (uvm). Und Sie finden sowas ok? und probieren es auch noch zu rechtfertigen (mit den Schwurbler Argumenten). Solche Menschen wie Sie verachte ich aufs tiefste

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Fisch101 (205 Kommentare)
am 13.02.2024 15:41

selten so etwas dummes und menschenverachtendes gelesen. Ist ihnen eigentlich klar, dass der Schwerverbrecher Putin sein eigene Grenze an den Westen bzw. die Nato heranschiebt, sofern er den fiesen Angriffskrieg gewinnt?
Und bedeutet das dann, dass der nächste Nachbar, nach der Pfeife der Russen tanzen muss, weil er sonst überfallen wird?
Ich kann nicht glauben, dass es bei uns Menschen (?) gibt, die das rechtfertigen, was da passiert.

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