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Kreml wirft Präsident Selenskyj "Hysterie" vor

Von nachrichten.at/apa, 21. Mai 2024, 12:55 Uhr
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Bild: AFP

MOSKAU. Die russische Führung hat die Forderungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an den Westen, mehr Hilfe im Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg zu leisten, als hysterisch bezeichnet.

"Verschiedene Vertreter des Kiewer Regimes, ja und selbst Selenskyj haben in den letzten Tagen viele Erklärungen abgegeben, wobei sie manchmal faktisch in Hysterie abgleiten", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag russischen Nachrichtenagenturen zufolge. 

Dies hänge mit der schlechten Lage der Ukraine an der Front zusammen. Die Ukraine wehrt seit mehr als zwei Jahren einen russischen Angriffskrieg ab. In den vergangenen Monaten ist Kiew dabei aufgrund ausbleibender Waffenlieferungen aus dem Westen zunehmend in die Defensive geraten. Vor gut einer Woche hatte Russland zudem im Gebiet Charkiw im Nordosten der Ukraine eine weitere Bodenoffensive gestartet, um die geschwächten Verteidigungslinien zu überlasten. Seit Jahresbeginn haben die Russen weitere mehrere Hundert Quadratkilometer ukrainischen Gebiets besetzt.

Nach Angaben Peskows können auch die nun wieder aufgenommenen Waffenlieferungen aus den USA die Dynamik des Kriegs nicht mehr ändern. "Dieses Verständnis wächst, und das trägt natürlich nicht zur Sicherheit und Ausgewogenheit in den Erklärungen des Kiewer Regimes bei", sagte er. Moskau benutzt das Wort "Regime" abwertend für die ukrainische Führung, um deren Rechtmäßigkeit in Zweifel zu ziehen und den eigenen brutalen Angriffskrieg gegen das Nachbarland zu rechtfertigen.

Unterdessen sind in Polen nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk neun Personen im Zusammenhang mit mutmaßlichen Sabotageakten im Auftrag Russlands festgenommen worden. "Zu den Taten gehören Körperverletzung, Brandstiftung und versuchte Brandstiftung", sagte Tusk am Dienstag dem privaten polnischen Fernsehsender TVN. Auch Litauen und Lettland sowie möglicherweise Schweden seien von den Vorgängen betroffen, hieß es.

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21  Kommentare
21  Kommentare
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Linz2013 (3.503 Kommentare)
am 22.05.2024 10:52

Putins imperiale Spielchen gehen weiter. Und Ö steckt seinen Kopf in den Sand und überlässt Putin-Freunde die Arbeit an der Zerstörung des Westens.

"Putin will Kontrolle über Ostsee erlangen"
|
Der Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte hat vor Russlands Machtambitionen in der Ostsee gewarnt. Er befürchtet russische Übergriffe - und Gefahren durch marode Öltanker.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/schweden-gotland-ostsee-nato-russland-100.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Gotland

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spoe (13.938 Kommentare)
am 22.05.2024 15:45

Da schreibt ein Lenafreund über Putinfreunde. Köstlich.

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MaxXI (966 Kommentare)
am 22.05.2024 16:22

Bei ihnen ist wohl der Lift steckengeblieben

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Linz2013 (3.503 Kommentare)
am 22.05.2024 10:37

Viele meinen, es gehe hier nur um einen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, bzw. den USA.

Schweden hat gestern ernsthaft die Gefahr bekundet, dass Russland Inseln in der Ostsee besetzen könnte.

Die USA haben bekanntgegeben, dass Russland das erste Land ist, dass seit einigen Tagen Waffen im Weltraum hat.

Russland führt an den Grenzen der Ukraine Atomtests durch.

Polen und die baltischen Staaten bauen hunderte Kilometer an Verteidigungsanlagen.

Die anderen Länder haben das besser erfasst als wir: es geht hier nicht um die Ukraine. Russland hat imperiale Gelüste und wird mit der Ukraine nicht aufhören. Die Gefahr ist real. Wir Ö stecken da lieber den Kopf in den Sand und verstecken uns hinter der Neutralität. Für die osteuropäischen und nordischen Ländern wäre das existenzgefährdend.

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nichtschonwieder (8.990 Kommentare)
am 22.05.2024 09:26

Selensky will es einfach nicht wahrhaben, dass der Kreig für die UKR verloren ist. UNd wenn es noch 10 Jahre dauert.

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Linz2013 (3.503 Kommentare)
am 22.05.2024 10:33

Die Ukraine hat 2022 große Teile wieder zurückerobert.

Die Ukraine hat Russland aus dem Schwarzmeer vertrieben und 30% der Schwarzmeerflotte zerstört. Getreidelieferungen sind jetzt wieder möglich.

Die Militärexperten, z. B. Masala und Keupp, haben wiederholt gesagt, dass Russland 2023 den Krieg strategisch verloren haben. Sie werden sicher nicht das Ziel erreichen, Ukraine vollständig zu besetzen und eine Vasallen-Regierung zu installieren.

Es liegt alleinig am Westen, die Ukraine zu unterstützen, damit sie sich verteidigen kann. Sie muss Russland in eine Situation bringen, dass sie erkennen, dass sie nicht mehr weiterkommen. Dann wird Putin auch ernsthaft in Verhandlungen treten und es wird Frieden geben.

Ich bin mir sicher, dass sie das nicht sagen aber planen: Ukraine wird bereit sein, Teile abzugeben, z. B. die bereits vor 2021 besetzten Gebiete.

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Linz2013 (3.503 Kommentare)
am 22.05.2024 09:03

Rechte Kanäle verbreiten die Falschnachricht , dass der Westen 2022 die Friedensverhandlungen gestoppt hätte. Der Standard hat das ausführlich analysiert:

"Trotz der Verhandlungen gab es zu keiner Sekunde einen fertigen Deal, nur niedergeschriebene Annäherungsversuche in den kritischen Teilbereichen Neutralität und Sicherheitsgarantien, aber keine Bewegungen bei anderen riesigen Hürden. Dass der damalige britische Premier, der historisch versierte Boris Johnson, eiserner Verfechter der ukra­inischen Souveränität, Selenskyj zu Vorsicht bei etwaigen Zusagen Putins geraten habe, wie von Charap und Radchenko beschrieben, wäre nur logisch. Die Verhandlungen torpediert hätte er damit aber kaum. Denn die Entscheidung lag letzten Endes immer bei Kiew. Dass Putin das nun anders verkauft, passt in seine große Desinformationskampagne."

https://www.derstandard.at/story/3000000218703/wie-nah-waren-die-ukraine-und-russland-2022-wirklich-an-einem-friedensdeal

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Augustin65 (1.148 Kommentare)
am 22.05.2024 09:08

Jaja, der Standard hat immer recht....

Wuahaha!

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roeserl (1.311 Kommentare)
am 22.05.2024 07:47

Wenn Russlan d so überlegen ist,warum droht er jetzt mit A-krieg? 2022 hat er auch nur an der grenze geprobt,dann ist er einmaschiert! Europäer ,USA und NATO,seht euch vor ,daß das nicht wieder passiert.Als der Putinvasalle Janukowitsch gestürtzt wurde,ging das Dilemma richtig an,2014 Krimannexion,2022 Ukraine angriff,Was kommt als Nächstes

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rudolfa.j. (3.676 Kommentare)
am 21.05.2024 16:43

"Kriegsherr "zelensky fordert Waffen,anstatt Friedensverhandlungen

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Linz2013 (3.503 Kommentare)
am 21.05.2024 16:56

Das ist Täter/Opfer-Umkehr!

Es ist der Kreml, der nicht verhandeln möchte. Warum auch. Seine 5. Kolonne leistet gute Arbeit im Westen und verbreitet Fake-News, um die Unterstützung des Westens zu stoppen.

Putin kann alles haben. Warum soll er verhandeln?

Bald findet eine Friedenskonferenz in der Schweiz statt, wo der Westen Friedensinitiativen starten möchte.

Hier finden Sie übrigens eine top-Analyse zu den gescheiterten Verhandlungen 2022. Fazit: es gab niemals ein unterschriftsfertiges Abkommen. Russland hat nur Beamte niederen Ranges geschickt, was an wenig Ernsthaftigkeit erinnert:

https://www.derstandard.at/story/3000000218703/wie-nah-waren-die-ukraine-und-russland-2022-wirklich-an-einem-friedensdeal

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spoe (13.938 Kommentare)
am 21.05.2024 19:20

Und darum lädt man Russland nicht in die Schweiz ein, wo Friedensgespräche stattfinden sollen. Selbstgespräche werden ähnlich wie die üblichen Beschimpfungen weiterhin nicht viel zum Besseren beitragen.

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Linz2013 (3.503 Kommentare)
am 21.05.2024 20:41

Die Organisatoren begründen es, dass man damit einen Prozess starten möchte, wo man dann auch Russland einlädt. Die SZ fasst es so zusammen:

"Weil mit diesem umfassenden Katalog Staaten außerhalb des engsten Verbündetenkreises der Ukraine und schon gar nicht Russland zu Verhandlungen zu bewegen sein werden, wurde die Liste deutlich reduziert: Verhandelt werden soll über nukleare Sicherheit, humanitäre Aspekte wie die Rückführung von verschleppten Kindern und die Sicherheit von Nahrungsmitteltransporten. Die Hoffnung der Ukraine: Für die abgespeckte Version lassen sich mehr Staaten gewinnen. In Kiew wird gleichwohl die Hoffnung formuliert, dass ein weltweiter diplomatischer Prozess eine eigene Dynamik entwickeln könnte, sollte er erst mal begonnen haben. Vom Schweizer "Friedensgipfel" zum politischen Selbstläufer sozusagen."

https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-friedenskonferenz-schweiz-1.6876877

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spoe (13.938 Kommentare)
am 21.05.2024 19:18

Aktuell lässt er sich als Architekt eines großen Friedensplans feiern.

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roeserl (1.311 Kommentare)
am 22.05.2024 08:04

Angriffskriegsherr Putin wil Friedensverhandlungen aber nur ,wenn die Ukraine aufgibt! Ist das Ihre Option,was kommt nach UKR.Die Schweden befürchten übernahme der Insel Gotland von den Russen...wann ist Mitteleuropa dran.also ,behalten Sie Ihren totalen Schwachsinn!

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Augustin65 (1.148 Kommentare)
am 21.05.2024 15:23

Gut, wenn der Krieg endlich vorbei ist....

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Linz2013 (3.503 Kommentare)
am 21.05.2024 16:57

Putin-Troll der Sonderklasse.

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Augustin65 (1.148 Kommentare)
am 21.05.2024 17:59

Ist man gegen den Krieg, ist man ein Troll?
In ihrer Welt möchte ich nicht leben (müssen)!

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Paul44 (1.018 Kommentare)
am 21.05.2024 17:23

In Deutschland wünschen sich Zugewanderte ein Kalifat.

In Österreich wünscht sich Augustin65 ein System, wie in Russland und Ungarn.

Islamisten und Rechtsextreme sind sich sehr ähnlich.

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Augustin65 (1.148 Kommentare)
am 21.05.2024 18:02

Vielen Dank für den "Rechtsextremen"!

Übrigens, den "Linksextremen" steht gerade der politische Supergau ins Haus, falls sie es vor lauter Kriegstreiberei noch nicht mitbekommen haben.....

Ich halt mir seit zwei Stunden den Bauch vor Lachen!

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supercat (5.568 Kommentare)
am 21.05.2024 18:24

Muss ziemlich prall gemästet sein, wenn dieser gehalten werden kann!

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