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Iran griff Israel mit 200 Drohnen und Raketen an

Von nachrichten.at/apa, 14. April 2024, 06:42 Uhr
Israel unter Drohnenbeschuss

JERUSALEM/TEHERAN. Der Iran hat erstmals Israel direkt angegriffen. Trotz internationaler Warnungen feuerte der Iran in der Nacht auf Sonntag laut Israels Armee rund 200 Drohnen und Raketen auf Israel ab.

Ein Großteil der Flugkörper wurde nach Medienberichten von Israels Raketenabwehr und US-Streitkräften abgefangen. Zeitgleich gab es auch Angriffe der libanesischen Hisbollah-Miliz und der jemenitischen Houthi-Rebellen. Größere Schäden gab es nicht. Noch in der Nacht gab der israelische Heimatschutz Entwarnung.

Unter den vom Iran auf Israels abgefeuerten Geschoßen seien Dutzende Boden-Boden-Raketen, sagte der israelische Armeesprecher Daniel Hagari in der Nacht auf Sonntag. "Die große Mehrheit der Raketen wurde von unserer Raketenabwehr noch außerhalb der Grenzen Israels abgefangen." Nur eine kleine Anzahl von Raketen sei auf israelischem Gebiet eingeschlagen. Dabei sei ein zehnjähriges Mädchen verletzt worden. Außerdem wurde Hagari zufolge eine Militärbasis im Süden des Landes getroffen und leicht beschädigt.

Am Palästinaplatz in Teheran herrschte Jubelstimmung. Bild: APA/AFP/ATTA KENARE

Israelische Kampfflugzeuge hätten mehr als zehn iranische Marschflugkörper außerhalb des israelischen Staatsgebiets abgefangen, erklärte der Militärsprecher. Dutzende unbemannte Flugkörper seien ebenfalls außerhalb von Israel gestoppt worden. "Das Ereignis ist noch nicht vorbei", sagte Hagari. Es würden noch Drohnen abgefangen, auch Raketenangriffe seien weiterhin möglich. Dutzende Flugzeuge seien noch in der Luft. Die Armee unternehme alles Notwendige, um die Bürger Israels zu schützen.

Kurze Zeit später teilte der israelische Heimatschutz jedoch mit, dass sich die Einwohner im Norden und Süden des Landes nicht mehr in der Nähe von Schutzräumen aufhalten müssen. Ob dies das Ende des Angriffs signalisierte, war zunächst unklar.

Großteil der Flugkörper abgewehrt

US-Streitkräfte fingen nach Angaben aus Regierungskreisen in Washington "Dutzende" iranische Geschoße auf dem Weg nach Israel ab. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigten drei Regierungsvertreter Medienberichte, die vom Pentagon nicht offiziell kommentiert wurden. Die "New York Times" zitierte einen Beamten des Verteidigungsministeriums mit den Worten: "In Übereinstimmung mit unserer eisernen Verpflichtung gegenüber Israels Sicherheit schießen die US-Streitkräfte in der Region weiterhin iranische Drohnen ab, die auf Israel gerichtet sind."

Biden: Keine offensive Militäraktion der USA

US-Präsident Joe Biden telefonierte in der Nacht auf Sonntag mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu. Wie der Nachrichtensender CNN berichtete, zog Biden dabei eine "rote Linie". Demnach würden sich die USA an keinen offensiven Militäraktionen gegen den Iran beteiligen, hieß es. Laut dem US-Sender NBC hatte Biden die Befürchtung geäußerte, von Netanyahu in den Konflikt hineingezogen zu werden. Dieser hatte in der Nacht sein Kriegskabinett zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen. In einer Fernsehansprache betonte er: "Wir haben ein klares Prinzip: Wer uns schadet, dem schaden wir auch." Verteidigungsminister Yoav Gallant hatte wiederholt betont, dass ein direkter Angriff des Iran "eine angemessene israelische Antwort gegen den Iran erfordern" werde. Der israelische Fernsehsender Channel 12 berichtete unter Berufung auf einen Regierungsbeamten, dass es eine "bedeutende Antwort" auf den Angriff geben werde.

  • ZIB: Weltweit Sorge vor Eskalation im Nahen Osten

Die USA unterhalten und nutzen seit Jahrzehnten Stützpunkte im Nahen Osten. Nach Pentagon-Angaben sind im Irak rund 2.400 US-Soldaten im Einsatz. In Syrien sind es demnach etwa 700, in Jordanien rund 4.000. Am Freitag hatte das Pentagon angekündigt, die Militärpräsenz und den Schutz der Truppen in der Region zu verstärken. Der Iran hat die USA aufgefordert, sich aus dem Konflikt heraushalten.

Die israelische Nachrichtenseite ynet berichtete, der israelische Geheimdienst sei über zwei Drohnen informiert worden, die am frühen Sonntag aus dem Iran abgefeuert und von US-Streitkräften oder anderen regionalen Verteidigungseinrichtungen im Golf oder in Jordanien abgefangen und abgeschossen worden seien.

Angriff ist Reaktion auf israelische Attacke auf Irans Botschaft in Syrien

Der Iran stellte den Angriff auf Israel als angemessene Reaktion für die Attacke auf seine Botschaft in Syrien dar und warnte Israel vor einem erneuten Gegenschlag. "Die Angelegenheit kann als abgeschlossen betrachtet werden. Sollte das israelische Regime jedoch einen weiteren Fehler begehen, wird die Reaktion Irans deutlich härter ausfallen", teilte die iranische Vertretung bei den Vereinten Nationen am Samstag (Ortszeit) in New York auf der Plattform X mit. Die USA wiederum müssten sich aus dem Konflikt heraushalten, wurde in der Botschaft betont.

Zeitgleich mit dem iranischen Luftangriff auf Israel führten auch die Hisbollah-Miliz im Libanon sowie die Houthi-Rebellen im Jemen Angriffe gegen israelische Ziele. Die mit dem Iran verbündete Hisbollah teilte in der Nacht auf Sonntag mit, sie habe einen israelischen Armee-Stützpunkt auf den von Israel besetzten Golanhöhen mit "dutzenden Raketen von Typ Katjuscha" angegriffen.

Die auf maritime Sicherheit spezialisierte Firma Ambrey erklärte unterdessen, die Houthi-Rebellen hätten "in Abstimmung mit dem Iran" Drohnen in Richtung Israel abgefeuert. Mögliche Ziele seien Häfen, teilte das Unternehmen mit. Es warnte vor "Kollateralschäden" für die Schifffahrt. Im Kibbutz Snir im Norden Israels nahe der Grenze zum Libanon wurden in der Nacht die Alarmsirenen ausgelöst, wie die israelische Armee mitteilte.

Die militärischen Spannungen im Nahen Osten hatten sich verschärft, nachdem es bei einem mutmaßlich israelischen Luftangriff am 1. April auf ein Gebäude der iranischen Botschaft in Syriens Hauptstadt Damaskus mehrere Tote gegeben hatte. Darunter waren zwei Brigadegeneräle und fünf weitere Mitglieder der mächtigen iranischen Revolutionsgarden.

Netanyahu: "Der Staat Israel ist stark"

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu berief wegen des iranischen Angriffs auf Israel das Kriegskabinett zu einer Dringlichkeitssitzung ein. Wie Netanyahus Büro am Samstagabend mitteilte, tagt das aus fünf Mitgliedern bestehende Kriegskabinett in Tel Aviv. Neben Netanyahu gehören ihm unter anderem Verteidigungsminister Joav Gallant und der zur politischen Mitte zählende Oppositionsführer Benny Gantz an, der der Notstandsregierung nach dem beispiellosen Großangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober beigetreten war.

Netanyahu wandte sich kurz vor dem Angriff an die Bürger seines Landes. "Der Staat Israel ist stark. Die IDF sind stark. Wir wissen es zu schätzen, dass die USA an der Seite Israels stehen, ebenso wie die Unterstützung Großbritanniens, Frankreichs und vieler anderer Länder", sagte er. "Wir haben ein klares Prinzip: Wer uns schadet, dem schaden wir auch", warnte er. "Gemeinsam werden wir standhalten und mit Gottes Hilfe alle unsere Feinde besiegen", fügte Netanyahu hinzu.

Warnung an Iran

Verteidigungsminister Galant hatte wiederholt betont, ein solcher Angriff werde nicht unbeantwortet bleiben. "Ein direkter iranischer Angriff wird eine angemessene israelische Antwort gegen den Iran erfordern", hatte Galant zuletzt am Freitag gewarnt.

US-Präsident Joe Biden sicherte Israel nach dem iranischen Angriff die Unterstützung der USA zu. "Unser Engagement für die Sicherheit Israels gegen die Bedrohungen durch den Iran und seine Stellvertreter ist unumstößlich", schrieb Biden in einem Beitrag auf X, vormals Twitter, am Samstagabend (Ortszeit). Dazu veröffentlichte er ein Foto von einem Treffen mit seinem Krisenstab im Situation Room, dem Einsatzzentrum im Weißen Haus. Auch US-Verteidigungsminister Lloyd Austin und US-Außenminister Antony Blinken, die an den Beratungen am Samstag teilnehmen, sind darauf zu sehen.

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33  Kommentare
33  Kommentare
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nichtschonwieder (8.835 Kommentare)
am 14.04.2024 11:08

Es war zu erwarten - und so wirds weitergehen.
Angriff und Gegenangriff bis zum St. Nimmerleinstag.

Die Toten sind egal - oder vielleicht sogar erwünscht wegen der Überbervölkerung?

Auch egal. Die Rüstungsindustrie weltweit freuts. Kauft Rüstungsaktien!

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zlachers (8.065 Kommentare)
am 14.04.2024 11:35

Die Toten sind egal - oder vielleicht sogar erwünscht wegen der Überbervölkerung?

Oder wegen der Religion. Es geht immer nur darum.
Iran wird es sicher egal sein wenn ungläubige in Israel alle sterben. Denn warum bekriegen die nie eins der Länder wo Muslime sind?

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StevieRayVaughan (3.220 Kommentare)
am 14.04.2024 19:37

"sogar erwünscht wegen der Überbervölkerung?: - Sie da was ganz Großem auf der Spur - anonyme Mächte exekutieren Konflikte wegen....

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her (5.106 Kommentare)
am 14.04.2024 11:04

Krieg dem Kriege

Frieden - Sicherheit - jetzt¡

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franz.rohrauer (1.067 Kommentare)
am 14.04.2024 10:59

Ich schlage vor, wir entzünden in Christkindl und in Mauthausen jeweils ein Friedenslicht und bringen dieses in die Knesset und in den Felsendom. Die Symbolik wird dort zwar kaum jemand verstehen, vielleicht geht aber doch dem Einen oder Anderen ein Licht auf. Den Versuch wär's jedenfalls wert!

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nodemo (2.258 Kommentare)
am 14.04.2024 09:32

Aktiver 3.WK: Endlich erfolgte der angekündigte iranische Gegenangriff auf die israelische provozierte Attacke auf Irans Botschaft in Syrien und auf diesen Angriff wird es wieder eine militärische israelische Antwort gegen den Iran geben.

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2good4U (17.934 Kommentare)
am 14.04.2024 08:44

Eine Botschaft ist immer Staatsgebiet des jeweiligen Landes.
Wenn Israel also tatsächlich die iranische Botschaft angegriffen hat, so ist das de facto ein Angriff auf den Iran.

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chuckw (417 Kommentare)
am 14.04.2024 08:54

Es ware ein Gebäude auf den Botschaftsareal und der Angriff galt hohen Militärs die für die Angriffe der Hisbollah gegen Isreal verantwortlich zeichnen. Netanjahu ist sicher nicht die hellste Kerze auf der Torte aber man sollte nicht vergessen, dass der Iran seit Jahrzehnten die Auslöschung Israels als Staatsziel erkoren hat.

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Grausbirn (457 Kommentare)
am 14.04.2024 09:13

Das ändert aber nicht die Aggression Israels.
Es kann nicht sein, dass ein Staat (Israel) nach Belieben die Hoheitsrechte anderer Staaten durch Terrorangriffe verletzt und sich bei darauf folgenden Gegenreaktionen empört.
Ist Israel gleicher als alle anderen Staaten ?
Bei der israelischen Attacke in Syrien, bei der mehrere Menschen ermordet wurden, hat sich kein anderer westlicher Staat empört gezeigt und nach Verurteilung gerufen.
Die folgende iranische Reaktion wurde fast von allen westlichen Staaten verurteilt !

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chuckw (417 Kommentare)
am 14.04.2024 10:30

Lesen Sie eigentlich was Sie schreiben?

"Es kann nicht sein, dass ein Staat (Israel) nach Belieben die Hoheitsrechte anderer Staaten durch Terrorangriffe verletzt..."

Wer hat denn im Oktober 2023 begonnen? War nicht die Hisbollah Erstangreifer (parallel zu den Angriffen der Hamas)? Und wer steckt strategisch und finanziell hinter der Hisbollah? Es sind die iranischen Revolutionsgarden (diesen galt auch der Angriff).

Und ad Verurteilung: Der Iran ist ja das gegenteil eines freien, demokratischen Landes, er ist ein Gottesstaat. Und im Übrigen ist auch bekannt, dass die Achse Russland-Iran-Hamas etc. im Westen nicht unbedingt der "große Sympathieträger" ist.

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franz.rohrauer (1.067 Kommentare)
am 14.04.2024 10:54

Blickt man ein paar Jahre oder Jahrzehnte, zurück, ist der Oktober leider nur einer von vielen Mosaiksteinen, so mancher von ihnen auch von Israel beigesteuert.

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Dirk_Kuemmel (81 Kommentare)
am 14.04.2024 15:40

Dir kann geholfen werden:
Morgens und abends »Risperidon 1mg« einnehmen.

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Utopia (2.697 Kommentare)
am 14.04.2024 08:17

Nur weil Israel es versäumt hat (warum?) seine eigenen Leute an seiner eigenen Grenzen gegenüber seinem Liebliingsfeind zu schützen, obwohl es Warnungen gegeben hat,

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Ledererturm (1.008 Kommentare)
am 14.04.2024 07:58

" Angriff ist Reaktion auf israelische Attacke auf Irans Botschaft in Syrien "
- Lese ich zwar in allen Medien, lese aber nirgends, dass auch dieser Angriff verurteilt wird !
Das verstehe wer will 🤦‍♂️

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Utopia (2.697 Kommentare)
am 14.04.2024 08:18

Das ist so, weil Österreich neutral ist !?!?

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gehe26 (55 Kommentare)
am 14.04.2024 08:28

Nehammer und Schallenberg haben es verurteilt, jetzt sind alle tief beeindruckt und werden die Aktivitäten umgehend einstellen

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dalli18 (2.854 Kommentare)
am 14.04.2024 08:30

Der Angriff Israels auf die Botschaft wurde teilweise schon verurteilt und ist meiner Meinung eine Frechheit ersten Grades. Da darf man sich dann wirklich nicht wundern wenn die Iraner einen Vergeltungsschlag machen. Aber die Politik Israels ist ja offenbar selbst auf Provokation aus. Und wir unterstützen das auch noch! Also dümmer geht es nicht.

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chuckw (417 Kommentare)
am 14.04.2024 08:56

Interessant. Der Iran, welcher Israel ausöschen will, provoziert also nicht? Der Angriff galt den iran. Generälen welche hinter den Angriffen der Hisbollah gegen Isreal stecken.

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Grausbirn (457 Kommentare)
am 14.04.2024 09:19

Die Israelis morden nach Belieben, egal wo auch immer. Es wird keine Rücksicht auf Staatshoheiten genommen oder Zivilisten wie im Gaza Konflikt, mehrere 10.000 Zivilisten sind allein dort den Bomben der Israelis zum Opfer gefallen.

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chuckw (417 Kommentare)
am 14.04.2024 10:32

"Die Israelis morden nach Belieben, egal wo auch immer. "

Beschreiben Sie jetzt die Terrororganisationen und deren Unterstützerstaaten?

Bei Ihnen ist klar auf welcher Seite Sie stehen. Jedenfalls nicht auf der Seite des freien, demokratischen Westens. Haben wir Probleme mit Juden?

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franz.rohrauer (1.067 Kommentare)
am 14.04.2024 11:03

Ich glaube kaum, dass "Israel" gleichzusetzen ist mit "Juden".

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StevieRayVaughan (3.220 Kommentare)
am 14.04.2024 19:39

Grausbirn - entgegen Ihrer Parteilinie? Schon versäumt? Jetzt sind die Moslems die Bösen!

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LASimon (11.579 Kommentare)
am 14.04.2024 11:25

"Aber die Politik Israels ist ja offenbar selbst auf Provokation aus." Das ist nachweisbar falsch.
Der Angriff Israels auf ein Nebengebäude der iranischen Botschaft war gezielt gegen führende Köpfe der iranischen Revolutionsgarden gerichtet, einer Organisation, die nicht nur federführend das iranische Volk tyrannisiert, sondern auch die iranischen "proxies" anleitet.
Der Angriff hatte aber auch einen Kollateralnutzen für den israelischen Regierungschef. Damit - und der von ihm sicher einkalkulierten Reaktion des Iran - konnte er die USA wieder in seinem Sinne "auf Vordermann" bringen.
Netanjahu ist ein zynischer Machtmensch, der nicht an Frieden interessiert ist, da dieser seine Macht gefährdete. Schliesslich war ja auch er es, der das Atomabkommen mit dem Iran sabotierte und so ganz bewusst eine Chance hintertrieb, den Expansionsdrang des Iran einzuhegen.
Netanjahu ist zwar noch immer Israels Premier, er ist aber nicht Israel.

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Orlando2312 (22.367 Kommentare)
am 14.04.2024 07:51

Wenn es so weitergeht, müssen wir uns keine Sorgen mehr um den Klimawandel machen. Homo Sapiens (?) hat den Verstand verloren.

Die Menschen könnten sich in wenigen Minuten von der Erde vertilgen. Wir sind zurück in den 80ern, der schlimmsten Zeit des Kalten Krieges.

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LIEWA (96 Kommentare)
am 14.04.2024 07:57

Auf das Weltgeschehen haben wir nur beschränkten Einfluss. Nämlich zum Frieden in unserem Bereich beizutragen, Das ist schon Aufgabe genug.

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dalli18 (2.854 Kommentare)
am 14.04.2024 08:34

Die dt. Aussenministerin war ja gleich ganz laut mit der Forderung Panzer in die Ukraine zu schicken. Das wird dem Klima sicher helfen, wenn dann die Russen wiederum einen mehr in die Ukraine schicken. Anstatt mal Richtung Frieden zu denken wird der Krieg nur angefeuert. Die Frage ist nur - warum? Wer hat den Nutzen. Natürlich die Waffenindustrie - aber es gibt sicher noch weitere Industrien oder Interessen die sich durch den Krieg Chancen sehen. Die Toten und das Leid blendet man aus.....
Der Mensch hat aus der Geschichte wenig gelernt.

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kulesfak (2.774 Kommentare)
am 14.04.2024 08:38

Wieder ein selbsternanntes Friedensengerl.
Tipp: Richten Sie Ihre scheinheiligen Worte bitte an den Kreml.

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zlachers (8.065 Kommentare)
am 14.04.2024 08:40

Selber schuld wer sich zum Krieg hinreißen lässt. Auch die Waffenindustrie wird dann nicht verschont bleiben. Das verderben wird sie genauso treffen wie alle anderen.

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chuckw (417 Kommentare)
am 14.04.2024 08:57

Ja, da haben wir es wieder. Die Ukraine sollte sich endlich ergeben und unter russ. Herrschaft versklaven, verschleppen, vergewaltigen, etc. lassen, damit Herr und Frau Österreicher/in in Ruhe sein Schnitzel essen können.

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Grausbirn (457 Kommentare)
am 14.04.2024 09:15

....auch der Kaviar ist nicht zu verachten !

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groma (1.072 Kommentare)
am 14.04.2024 09:12

Genau dalli18, Putin will ja dem Westen gar nix Böses. Im Gegenteil, eigentlich will er nur die westliche Rüstungsindustrie ankurbeln, ein Wohltä(ö)ter quasi - wie können wir das bloß übersehen.

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DeaLi86 (1.748 Kommentare)
am 14.04.2024 10:51

Diese Putinversteher immer.
Ich glaube, dass er dann eher mehr will, ned nur die Ukraine.

Ob nach dem Putin wer weiter tun würde, auf diese Art und Weise.🤔

Hoff ma, dass der Herr Gott bald einlenkt, obwohl so alt is er ja auch noch nicht....

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LASimon (11.579 Kommentare)
am 14.04.2024 11:16

Keineswegs. In den 1980er Jahren gab es im wesentlichen nur 2 Grossmächte, die einander neutralisierten und Stellvertreterkriege mehr oder minder weitab von Europa führten.
Jetzt sind wir nicht mehr nur Zuschauer, "wenn hinten weit in der Türkei die Völker aufeinander schlagen". Jetzt sind wir hautnah am Geschehen mit vielen unterschiedlichen "Spielern" und selbst Objekt von Angriffen "unter der Hand".

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