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Die Angst in Taiwan wächst

Von OÖN, 18. September 2023, 18:34 Uhr
Die Angst in Taiwan wächst
Chinas Kampfjets dringen immer öfter in Twains Luftraum ein. Bild: APA/AFP/CCTV/-

TAIPEH / PEKING. In Taiwan herrscht Alarmstimmung. Der Inselstaat hat eine Rekordzahl an chinesischen Flugzeugen um sein Territorium registriert.

103 Flugzeuge der Volksbefreiungsarmee Chinas und neun Marineschiffe seien binnen 24 Stunden gezählt worden, teilte Taipehs Verteidigungsministerium mit und warnte: "Wir rufen die Behörden in Peking auf, Verantwortung zu übernehmen und solche einseitigen, zerstörerischen Aktionen sofort zu unterlassen".

Doch China bleibt hart: Taiwan sei Teil des chinesischen Territoriums, erklärte Chinas Außenamtssprecherin Mao Ning auch gestern wieder. Das von der kommunistischen Partei regierte China liebäugelt schon lange damit, Taiwan mit seinen rund 24 Millionen Einwohnern wieder "heimzuholen". Peking reagiert deshalb empfindlich, wenn etwa Delegationen anderer Staaten das Land besuchen oder ihm Unterstützung zusagen. Zuletzt sanktionierte China zwei US-Rüstungsfirmen wegen des Verkaufs von Waffen an Taiwan. Erst am Wochenende sprachen Vertreter Chinas und der USA in mehreren Runden auf Malta miteinander über die Taiwan-Frage.

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14  Kommentare
14  Kommentare
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kave84 (3.048 Kommentare)
am 19.09.2023 19:30

Die dumme EU hat sich von China derart abhängig gemacht, dass sie den Angriff auf Taiwan kommentarlos hinnehmen wird müssen.

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schubbi (2.956 Kommentare)
am 19.09.2023 06:18

Bin ja mal gespannt ob die EU dann auch China genauso sanktioniert wie die Russen - dann geht aber bei uns auch nichts mehr, wenn sämtliche Waren aus China ausfallen.

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nichtschonwieder (8.258 Kommentare)
am 19.09.2023 13:06

Oder die Amis.

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reibungslos (14.455 Kommentare)
am 19.09.2023 14:24

Dann müssen wir halt ein Zeitlang mit Computer und Handys sparsam umgehen.

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schubbi (2.956 Kommentare)
am 19.09.2023 14:39

Genau, und bei Oma wieder einen Sockenstopfkurs absolvieren 😀

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Gruenergutmensch (1.477 Kommentare)
am 18.09.2023 21:34

Die USA und alle EU - Länder haben 1972 Taiwan als Bestandteil Chinas anerkannt, das war die Voraussetzung dafür, dass China mit diesen Ländern diplomatische Beziehungen aufnahm. China machte seither ausgesprochen großzügige Autonomieangebote, und Taiwan wäre gut beraten, sie anzunehmen. Womöglich wird die kriegslüsterne Präsidentin Taiwans im Jänner 2024 ohnehin abgewählt, und die oppositionelle Kuomintangpartei will sich ohnehin mit Festlandchina arrangieren.

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schubbi (2.956 Kommentare)
am 19.09.2023 06:57

Wo ist der Unterschied zu Russland/Ukraine ? Wer ist da dann der kriegslüsterne wenn´s hier die Taiwanesische Präsidentin ist ? ?

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Alsdann (151 Kommentare)
am 19.09.2023 08:34

Wenn man den Unterschied nicht kennt sollte man nicht mit diskutieren!

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schubbi (2.956 Kommentare)
am 19.09.2023 11:36

Bitte erklären sie ihn mir. Danke im Voraus

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Alsdann (151 Kommentare)
am 20.09.2023 08:08

Die in Taiwan lebende Bevölkerung wird von der Taiwanesischen Regierung nicht unterdrückt!
Die Russische Bevölkerungsgruppe in der Ukraine wird von der Ukrainischen Regierung
gelinde gesagt benachteiligt.

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Maxi-milian (667 Kommentare)
am 19.09.2023 11:46

„China machte seither ausgesprochen großzügige Autonomieangebote, und Taiwan wäre gut beraten, sie anzunehmen“
GRUENERGUTMENSCH, man sollte sich nicht täuschen lassen und auch die Entwicklung in Hongkong nicht vergessen.

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RonaldWeinberger (180 Kommentare)
am 18.09.2023 21:08

Beginnend mit 1976 (als ich mich meinen künftigen Schwiegereltern in Taiwan vorstellte) habe ich die "beiden Chinas" etwa 40mal besucht - und beide schätzen gelernt. Leider herrschen bei uns über die wahren Verhältnisse dort viele Fehleinschätzungen vor.
Was die Gefahr angeht, dass Taiwan von China angegriffen und erobert wird, so hätte ich dies noch vor circa 1 Jahr als maßlos übertrieben angesehen. Nun, aufgrund der deutlich eingetrübten Wirtschaftslage in Festlandchina, v. a. aber wegen der namhaften Arbeitslosigkeit bei den dortigen jungen Chinesen habe ich folgende Befürchtung: Um etwaigen Unruhen im Land vorzubeugen benötigt man einen äußeren Feind - und das Besiegen desselben. Taiwan bietet sich dafür an - und würde trotz heftiger Gegenwehr rasch fallen.
Man bedenke: Sobald Taiwan auch nur einen Schuss auf die immer tiefer in den taiwanes. Luftraum eindringenden Flugzeuge Festlandchinas abgibt, wäre das DIE Chance zu behaupten, Taiwan hätte den Krieg begonnen. Armes Taiwan!

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Rapid09 (2.609 Kommentare)
am 18.09.2023 19:00

Hoffentlich verstehen jetzt auch diejenigen, die gegen die Baerboeck geschimpft haben, warum sie den Xi als einen Diktator bezeichnet. Leider ist zu befuerchten dass der Xi, a la Putin, einen Einmarsch plant. Das wuerde sicher von der derzeitigen Wirtschaftsflaute in China ablenken.

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hbert (2.295 Kommentare)
am 18.09.2023 22:05

Im Prinzip alles richtig, jedoch mit Diplomatie hat das nichts zu tun. Was man dabei denkt und was man sagt, ist entsprechend abzuwiegen.
Und dafür fehlt der dt. Außenministerin einfach die Rhetorik und die Empathie!
Inhaltlich stimme ich ihr zu - China ist ein zentral geführtes, kommunistisches Land mit entsprechender Ausbildung der "Demokratie", da ist nichts anderes zu erwarten.
Aber der chinesische Partei-Chef Xi ist nicht der allmächtige Autokrat wie z.b. Putin.

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