Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

3G-Pflicht am Arbeitsplatz: Zweiter Protesttag vor Hafen Triest

Von nachrichten.at/apa, 16. Oktober 2021, 13:16 Uhr
Bild 1 von 13
Bildergalerie 3G-Pflicht im Job: Italiener steigen auf die Barrikaden
Bild: AFP

ROM/TRIEST. Am Samstag haben Hafenmitarbeiter in Triest ihren Protest gegen die seit Freitag geltende 3G-Pflicht in Italien fortgesetzt.

Die streikenden Hafenarbeiter belagerten zum zweiten Tag infolge Tor 4 des Triester Hafens, gewährten aber freien Zugang. Eine Gruppe von Hafenmitarbeitern und etwa 100 Bürgern verbrachten die Nacht vor dem Hafeneingang. Die Demonstranten errichteten keine Sperren, so dass Autos und Lastwagen regelmäßig und ungehindert in den Hafen einfahren konnten. Die Hafenarbeiter in Triest drohten mit unbefristetem Streik, obwohl ihnen kostenlose Corona-Tests angeboten wurden. Zu ähnlichen Demonstrationen kam es auch vor den Häfen von Genua und Ancona. Die Müllabfuhr in Genua ist in den nächsten Tagen gefährdet, da die Demonstranten, die gegen den Grünen Pass protestieren, die Hafeneinfahrten blockieren und seit Freitag verhindern, dass die Lastwagen den Müll zu einer Anlage im Hafengebiet bringen, berichtete die städtische Müllabfuhrgesellschaft.

Müllabfuhr in Genua könnte eingestellt werden

Innerhalb des Hafens Genua befindet sich eine Presse, in der der gesamte Abfall der Stadt gepresst wird, bevor er entsorgt wird. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Müllabfuhr in Genua eingestellt werden könnte, sollte die Blockade andauern. Zehntausende Italiener haben am Freitag in mehreren Städte gegen die neu eingeführte Pflicht zur Vorlage eines Coronapasses am Arbeitsplatz protestiert.

Seit Freitag darf in Italien nur zur Arbeit erscheinen, wer eine Corona-Impfung, -Genesung oder einen negativen Corona-Test nachweisen kann. Wer ohne den sogenannten "grünen Pass" zur Arbeit kommt, riskiert bis zu 1.500 Euro Bußgeld. Wer der Arbeit fernbleibt, weil er das Dokument nicht vorweisen kann, muss mit unbezahlter Freistellung rechnen.

Corona-Tests sind kostenpflichtig

Wer sich nicht impfen lassen will, muss auf eigene Kosten einen Corona-Test machen und diesen je nach Test-Art alle 48 bis 72 Stunden wiederholen. In den vergangenen Wochen hatte es zum Teil gewalttätige Proteste gegen die neue Regelung gegeben.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums haben inzwischen mehr als 85 Prozent der Italiener über zwölf Jahren mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Schätzungen zufolge sind bis zu drei Millionen Arbeiter noch ungeimpft.

mehr aus Außenpolitik

Russland startet Atomwaffenübung nahe der Ukraine

Zehntausende bei Trauerfeier für verunglückten Präsidenten des Iran

Trump sagt nicht als Zeuge in Schweigegeld-Prozess aus

Norwegen erkennt Palästina an

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

8  Kommentare
8  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
gent (3.909 Kommentare)
am 16.10.2021 18:46

Ich hab ja (ein gewisses) Verständnis dafür, wenn manche sich nicht impfen lassen. Dass die jedoch die Möglichkeit der Impfung bei ihrem Rumgeschrei ausblenden, erachte ich als genauso frech, wie Blaunasen und freundliche Grüße sich hierzulande verhalten.

lädt ...
melden
antworten
Legitimzudenken (1.007 Kommentare)
am 16.10.2021 17:11

Gute Menschen gehen in Italien auf die Straße und kämpfen für ihre Freiheit! Gegen Zwang und Erpressung! So gehört sich das ❤️

lädt ...
melden
antworten
AlleMenschenSindGleich (2.837 Kommentare)
am 16.10.2021 14:00

derStandard ist wirklich eine eigene Kategorie mittlerweile.
Jetzt lässt er Burgschauspieler auch schon die Kurz-Chats lesen.

Das ist purer politischer Aktionismus.

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 16.10.2021 17:46

Des größte Waschblattl überhaupt dieser Standard und man kann nur hoffen dass es ihnen finanziell bald die Haxen ausreißt und nix übrig bleibt. Um Geld betteln tuns ja eh schon lange genug.

lädt ...
melden
antworten
SRV1 (8.119 Kommentare)
am 16.10.2021 18:21

Guter Journalismus bedarf Recherche und die gibt's eben nicht umsonst.... Aber Populismusopfer, die bevorzugt Gratismedien konsumieren, kapieren das eben nicht.

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 16.10.2021 18:37

Ich les keine Gratis Medien, aber ich habe dort die Posts zur Landtagswahl in OÖ durchgelesen, die großteilige Meinung war - salopp zusammengefasst: "die ganzen Landeier sind doch alle so dumm und konservativ".

Seitdem hat sich mein Hass gegen Wien(er) nur noch mehr manifestiert. Mittlerweile verjage ich jeden Wanderer mit "W" Kennzeichen....

lädt ...
melden
antworten
AlleMenschenSindGleich (2.837 Kommentare)
am 16.10.2021 13:54

Vollkommen irre. Die Regierung verbietet gesunden Menschen das Arbeiten!

Bald auch bei uns!

lädt ...
melden
antworten
Gerisheriff (387 Kommentare)
am 16.10.2021 16:54

Ich hoffe das die Sozialpartner so gescheit sind und das nicht verwirklichen

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen