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Außenpolitik

Die Abschaffung der Zeitumstellung wird verschoben

28. November 2018 00:04 Uhr

Die Abschaffung der Zeitumstellung wird verschoben
Frühestens 2021 fällt die Entscheidung.

BRÜSSEL. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker wollte noch schnell eine populäre Reform durchpeitschen, bevor seine Amtszeit endet.

Doch daraus wird nichts: Die halbjährliche Zeitumstellung wird in Europa doch nicht 2019 abgeschafft, sondern frühestens 2021.

Das Vorhaben der EU-Kommission ist vorerst an den Mitgliedsstaaten gescheitert, die mehr Zeit für die Umsetzung des Plans brauchen, hieß es gestern. Sie hätten sich bereits bis 1. April entscheiden müssen, ob sie lieber dauerhaft Winter- oder Sommerzeit wollen. Außerdem fürchten alle Länder, dass am Ende ein "Flickenteppich" aus mehreren Zeitzonen entsteht, wenn sie sich nicht vor Abschaffung der Zeitumstellung auf eine gemeinsame Standardzeit einigen.

Darum fordern sie nun einen EU-weiten "Koordinierungsprozess, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern".

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