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WHO: Andere Patienten wegen Covid-19 stark benachteiligt

Von nachrichten.at/apa, 01. Juni 2020, 16:25 Uhr
(Symbolfoto) Bild: Weihbold

GENF. Laut einer Umfrage der WHO mussten unter anderem 31 Prozent der Länder die Versorgung bei akuten Herz-Kreislauf-Problemen einschränken oder komplett unterbrechen.

Die Corona-Pandemie hat die Versorgung von anderweitig Kranken weltweit schwer beeinträchtigt. Das geht aus einer Umfrage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai in 155 Ländern hervor.

"Länder müssen innovative Lösungen finden, um während des Kampfes gegen Covid-19 die wichtigen Gesundheitsdienste auch bei nicht übertragbaren Krankheiten aufrechtzuerhalten", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag. Covid-19 ist die Krankheit, die durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelöst werden kann.

Nach der Umfrage mussten 31 Prozent der Länder die Versorgung bei akuten Herz-Kreislauf-Problemen einschränken oder ganz unterbrechen. 42 Prozent beschnitten die Versorgung bei Krebspatienten, 49 Prozent bei Diabetes-Patienten und mehr als die Hälfte konnte die Versorgung bei Menschen mit Bluthochdruck nicht wie sonst aufrechterhalten. Reha-Programme wurden in 63 Prozent der Länder zurückgefahren. Vorsorgeprogramme, etwa zur Erkennung von Brustkrebs, waren auch betroffen. Besonders stark waren die Einschnitte in Ländern mit niedrigen Einkommen.

In den meisten Fällen wurden Termine abgesagt, weil Personal für die Behandlung von Covid-19-Patienten abgezogen wurde, oder weil Menschen wegen der Ausgehbeschränkungen nicht zu Terminen kommen konnten. An nicht übertragbaren Krankheiten sterben nach Schätzungen der WHO jedes Jahr 41 Millionen Menschen. Das sind 71 Prozent der Todesfälle weltweit.

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5  Kommentare
5  Kommentare
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zweitaccount (4.217 Kommentare)
am 01.06.2020 21:06

Das ist ja keine große Überraschung, das war seit März immer wieder Thema von selbständig denkenden Medizinern, Politikern oder auch Postern.

In Österreich wurden jedoch bisher derartige Beiträge unter der Oberfläche gehalten, weil sie nicht ins Bild passen.

Ja, die Opfer durch die Maßnahmen übersteigen sowohl die Opfer von Covid-19 als auch die Maximalzahl der durch die Maßnahmen möglicherweise geretteten Mitbürgern.

Kann man Todesopfer in Kauf nehmen, um andere zu retten???
(Ja, solange man eine inhaltliche Aufarbeitung verhindert...)
Danke, Kurz
Danke, ÖVP

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spektator (2.077 Kommentare)
am 01.06.2020 18:59

wie schon richtig angemerkt: "nachher ist man..."
wobei
ja es war alles unbekannt und eine "Notbremsung" mußte eingeleitet werden
Nun lichten sich die Nebel zu dem Virus
Und natürlich kann man mit d.heutigem Wissensstand trefflich diskutieren
UND
aber auch pro futuro die grundsätzliche Frage anstellen:
Was tun wir beim Nächstenmal?
Wieviele Tote sind wir bereit - müssen wir damt wir wirtschaftl. nicht zusammenbrechen in Kauf nehmen ? Das gab es früher auch schon - nur sind wir heute diese Fragestellung nicht mehr gewohnt
(in Spanien sin die Coronatoten etwa ein Drittel der jählichen Abtreibungen!)
und es wird zu untersuchen sein, ob & wieviele "C-Tote" nicht sowieso demnächst (schon lange bettlägrig & an Apparate angeschlossen) gestorben wären - Lohnte sich der Aufwand für ein, 2 Wochen Verlängerung ? bzw die gesellschaftlichen Kosten ?
Wie gleichen wir das profuturo einigermaßen aus?
Viele Fragestellungen
die man nicht nur aus dem Bauch heraus beantworten wird können

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nordlicht (1.478 Kommentare)
am 01.06.2020 17:14

Bei allem Verständnis für die Ärzte, aber einen Arzt oder eine Ärztin jetzt in Corona-Zeiten ans Telefon zu bekommen (um einen Termin zu ergattern) ist eine (besonders für Ältere) sehr schwierige und zeitraubende Angelegenheit. Sie „verbarrikadieren“ sich teilweise regelrecht. Da erscheint es einem schon ein bisschen verhöhnend, wenn man liest, dass man seine anderen Beschwerden (außer Corona) nicht vernachlässigen soll. Ich glaube, es wird den Patientinnen und Patienten sehr schwer gemacht, zum Arzt zu gehen.

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susisorgenvoll (16.665 Kommentare)
am 01.06.2020 16:56

Nachher ist leicht kritisieren! Ich kann mich nicht erinnern, dass sich die WHO am Anfang, als Corona in China bekannt gemacht worden war, irgend etwas Positives zur Eindämmung dieser Krankheit unternommen hätte! Es ist nicht gut, wenn 80% der Geldmittel aus privaten Quellen und nur 20% von Staaten stammen!

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0x00 (2.049 Kommentare)
am 01.06.2020 16:49

Wer trägt große Mitschuld daran? Wer hat COVID-19 verharmlost, Länder ins offene Messer laufen lassen, zugesehen wie zehntausende Menschen elendig krepieren? Nona, müssen andere Patienten dann hinten anstehen. Schuld sind nur die Staaten. Bestimmt.
Danke WHO für nichts

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