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Weltweite Proteste gegen Banken und Finanzsystem gehen weiter

23. Oktober 2011, 08:24 Uhr
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Bildergalerie Weltweite Anti-Banken-Proteste
Bild: Reuters

LONDON/NEW YORK/FRANKFURT. Kurz vor dem neuen Euro-Gipfel zur Schuldenkrise haben weltweit erneut Tausende gegen die Macht der Banken protestiert. In Deutschland demonstrierten in Frankfurt, Berlin, Köln und Düsseldorf nach Polizeiangaben rund 7500 Menschen.

Das Anti-Globalisierungs-Netzwerk attac sprach von rund 10.000 Demonstranten, die nach dem Vorbild der New Yorker "Occupy Wall Street"-Bewegung auf die Straße gingen. Auch in London, New York und Sydney wurde das Finanzsystem angeprangert. Vor einer Woche waren weltweit Hunderttausende aus Protest gegen Auswüchse des Kapitalismus auf die Straße gegangen.

Schwerpunkt der Proteste in Deutschland war Frankfurt mit mindestens 4000 Teilnehmern. Attac nannte die neuen Proteste in Deutschland einen Beweis dafür, dass eine neue, dauerhafte Bewegung gegen die Macht der Banken entstehe. Zusammen mit weiteren Partnern wolle man am 12. November größere Demonstrationen in Frankfurt und Berlin organisieren.

Zweites Zeltlager in London

In London errichteten Demonstranten am Samstag ein zweites Zeltlager im Finanzdistrikt. Es soll das vor einer Woche erbaute Camp vor der St.-Paul's-Kathedrale entlasten. Der Dom war am Freitag erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg für Besucher geschlossen worden. Die Behörden erklärten, die Campingkocher der Demonstranten stellten ein Brandrisiko dar, und die Zelte versperrten den Zugang. Im neuen Lager haben den Organisatoren zufolge bis zu 300 Demonstranten ihre Zelte aufgeschlagen.

In Sydney räumte die Polizei am Sonntag ein Zeltlager von rund 70 Aktivisten im Finanzbezirk. 40 Personen wurden festgenommen. Vor zwei Tagen war es bei einer ähnlichen Polizeiaktion in Melbourne zu Zusammenstößen mit Kapitalismuskritikern gekommen.

5000 Protestierende in New York

Im New Yorker Stadtteil Manhattan zogen Demonstranten aus Protest gegen das harte Vorgehen der Polizei bei den vergangenen Kundgebungen durch die Straßen. Jedoch war die Gruppe deutlich kleiner als vor einer Woche, als 5000 Menschen ihrem Ärger über Zwangsversteigerungen von Häusern, die hohe Arbeitslosigkeit sowie die Staatshilfen für Banken Luft machten. Dabei waren mehr als 700 Menschen festgenommen worden.

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11  Kommentare
11  Kommentare
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Bergonzi (4.578 Kommentare)
am 23.10.2011 15:18

und wer demonstriert gegen die Politiker, die seit Jahrzehnten nur Schulden machen ... sie letzte Landtagswahl und Natinalratswahl als Beispiel ... Alles gratis!!! , welcher Österreicher kann sich noch an Budget ohne Schulden erinnern ... das Grasser Nulldefizit war ja ein besonders plumper Schwindel!

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cratedigga (336 Kommentare)
am 23.10.2011 12:39

"Beherrschen" die Welt.....wahrscheinlich sind´s noch weniger?! Ein sehr interessanter Artikel:http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/3424-147-unternehmen-herrschen-ueber-die-weltwirtschaft.html

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realfrau (804 Kommentare)
am 23.10.2011 10:44

Weltkrieg dauern ???

Wenn sich die Politik und die Wirtschaft weiterhin so aufführt, besteht die Gefahr, dass irgendwann einmal Proteste in Bürgerkriege umschlagen.

Nur werden uns dann die Atombomben nur so um die Ohren fliegen.

Sind die Politik und die Wirtschaft wirklich nicht im Stande, brauchbare Lösungen zu finden ???

Oder will man gar Konflikte und dann letzendlich den 3. Weltkrieg heraufbeschwören ??? traurig

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kleinerdrache (9.944 Kommentare)
am 23.10.2011 12:52

sind ja eh schon mitten drin.
Nur: Der 3.Weltkrieg wird mit dem Internet und über die Wirtschaft geführt.

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( Kommentare)
am 23.10.2011 12:57

sich mit richtig großen krisen tatsächlich verdienen lässt ...
und auch die globalen machtverhältnisse werden weiter dorthin verschoben, wo die eigenen ziele sind?

aber das soll mann/frau ja SO nicht schreiben?
da ist mann/frau dann ein fantast, ein endzeitguru oder hat einfach keine ahnung!

schwupps, ist mann/frau da schon wieder einmal (gut versteckt) einschubladiert!!!

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feuerkogel (6.578 Kommentare)
am 23.10.2011 09:43

ich verwende bis jetzt keine links, aber da ich von herbertw immer der lüge bezichtigt werde, wenn ich was kommentiere, das ihm nicht in seine kram passt, wede ich desöfteren einen reinstellen.
der z.b. ist sehenswert http://1.2.3.9/bmi/hartgeld.com/filesadmin/images/cartoons/OD-obama-klartext.jpg

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peas (4.501 Kommentare)
am 23.10.2011 10:06

.. du musst dich ja nicht rechtfertigen.

alles schlechte ist rechtsgrotesk.. auch wenn es ureigene linke themen sind. der herr führt einen pers. kampf gegen windmühlen. es würde genügen ein wenig über den linken tellerrand zu blicken.
aber nachdem alles rechtsgrotesk ist, ist er halbseitig blind.

randnotiz: was mir gefällt ist, wenn sich spö, fpö, grüne etc. zu einer gem. lösung durchringen können nd zwar ohne herbertschen ideologie-geplänkel. dann bleiben die s/w denker außen vor.

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feuerkogel (6.578 Kommentare)
am 23.10.2011 10:19

...sondern um seine beleidigenden rundumschläge und drohungen, nur weil man nicht seiner meinung ist. für mich ist er in zkunft der KIMSUNGHERBERT.

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eulenauge (19.448 Kommentare)
am 23.10.2011 10:42

Auch Teutone?

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stanley_beamish (1.198 Kommentare)
am 23.10.2011 09:39

die zeit, wo man sich für den beruf des bänkers schämen wird müssen.....

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eulenauge (19.448 Kommentare)
am 23.10.2011 10:41

ist schon längst gekommen: Die Mega-Boni sind ja das Schmerzensgeld zwinkern

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