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Masterplan für mehr Ladesäulen

05. November 2019, 00:04 Uhr
Masterplan für mehr Ladesäulen
Mangel: Ladepunkte Bild: dpa

BERLIN. Deutschland: Autogipfel für schnellen Ausbau öffentlicher Lade-Infrastruktur.

Nur, wer sein Elektroauto laden kann, wird sich auch eines kaufen. Deshalb will Deutschland in den kommenden Jahren 3,5 Milliarden Euro in den Ausbau der öffentlichen Lade-Infrastruktur investieren. Diese Förderung soll bis 2035 begrenzt sein, "um Druck zu machen, dass die Lade-Infrastruktur auch gebaut wird." Das sagte Kanzlerin Angela Merkel gestern vor Beginn eines Autogipfels.

50.000 öffentliche Ladepunkte müssten schnell geschaffen werden, um den E-Auto-Fahrern Verlässlichkeit zu geben, hieß es bei dem Gipfel, der bei Redaktionsschluss noch im Gange war. Auch die Genehmigungsverfahren müssten beschleunigt werden.

Bis 2030 sollten eine Million öffentliche Ladepunkte entstehen – derzeit sind es erst 21.000. Ein Masterplan soll die Aufgaben skizzieren, die den Beteiligten bevorstehen. Die wichtigsten Punkte:

Das Verkehrsministerium soll noch heuer ein Konzept vorlegen, wie die Finanzierung und Organisation eines "verlässlichen, schnellen und großvolumigen" Lade-Infrastrukturaufbaus bis 2025 ausgestaltet werden soll.

Erstes Ziel soll die Errichtung von 1000 Schnellladestandorten sein. Außerdem sollen verstärkt Ladepunkte an Kundenparkplätzen zum Beispiel an Supermärkten gefördert werden.

Eine Versorgungsauflage soll regeln, dass an allen Tankstellen auch Ladepunkte angeboten werden. Die Autoindustrie verpflichtet sich dazu, mindestens 15.000 Ladepunkte auf ihren Betriebsgeländen und im Handel zu bauen. Bis 2030 sollen es 100.000 sein.

Auch Kaufprämien werden erhöht

Die Regierung erwägt zudem Auflagen für die Wirtschaft. Der Ausbau könne nicht allein über Förderung gestemmt werden, heißt es. Die Bundesregierung will aber auch die Kaufprämien für E-Autos erhöhen. Für rein elektrische Autos unterhalb eines Listenpreises von 40.000 Euro soll sie um 50 Prozent auf 6000 Euro angehoben werden.

Leitartikel auf »Seite 6

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6  Kommentare
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benzinverweigerer (14.631 Kommentare)
am 08.11.2019 12:28

Primavera... lies dich mal besser ins Thema ein.
Es stimmt nämlich nicht ein Satz.

Selbst wenn man Benzin im Kraftwerk verheizen würde, wäre ein E-Auto damit noch besser.

Man braucht für E-Autos(BEV) global sogar weniger Strom als mit Verbrennern (ICEV).
Mehr Energie als mit Verbrennern würde man nur mit H2-Autos verbrauchen (HEV).

Verbrenner Well to Wheel: 148 kWh Energie, davon 60 kWh Strom.

E-Auto: 25 - 45 kWh Energie, je nach Strommix.
Basis: Verbrenn mit 7 Liter Verbrauch, 200.000km

Akku:
3-10% Verlust auf 200.000km ist bei Tesla die Norm, je nach Ladeverhalten.
Bleibt man zwischen 20-80% Ladezustand hält der Akku wesentlich länger als das Auto.
Gilt auch beim Handy, E-Bike,...

Rohstoffe...
5% Kobalt kommt aus "privaten" Minen.
Kobalt ist ein Nebenprodukt im Kupferbergbau.

Lithium:
Das böse Werk in der Atacama Salzwüste hat 42 km²

Kanada Ölsandeabbau: 144.000km² umgegraben.

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primavera13 (4.190 Kommentare)
am 07.11.2019 14:18

Jetzt kommt immer mehr Reichweite. Die E-Autos werden schwerer, der Stromverbrauch höher. Durch das Mehr-Gewicht werden die Straßen schneller kaputt, der steigende Reifen- und Bremsenabrieb bringt neuen Feinstaub.

Und die Auto-Akkus? „Sauber" produziert mit Schwermetallen aus "mitarbeiterfreundlichen" afrikanischen Bergwerken. Und was passiert mit dem Akku-Sondermüll, wenn die Batterien schon nach 4-7 Jahren alle sind? Etliche Tausender für neue Batterien oder Auto „ökologisch“ vorzeitig verschrotten.

Wie kommt der Strom für die E-Autos in die Steckdose?
Per Erdöl, Braunkohle oder AKWs? Und die weltweite neu erforderliche Infrastruktur für Kraftwerke, Ladestationen, Hochspannungsleitungen und Umspannwerke? Chaos pur, Elektrosmog, Verschandelung und viele neue Abgase durch die Erzeugung, Installation und Erhaltung der neuen Infrastruktur.

Das E-Auto, eine weitere Techno-Sackgasse der Menschheit. Da muss den Technikern schon noch was Besseres einfallen als Ersatz für das Erdölauto.

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benzinverweigerer (14.631 Kommentare)
am 08.11.2019 12:33

Jein... Die Leistungsdichte steigt.
Die Akkus werden nicht unbedingt größer.

Tesla verbaut neuerdings Akkus mit 2/3 weniger Kobalt als die Konkurrenz.
Demnächst kobaltfrei.
Außerdem verbraucht sich das nicht, sondern wir recycelt.

Ein 50 kWh Akku ist bei grünem Strom nach 30.000km besser als ein Verbrenner.
Im deutschen Strommix nach 128.000km
Im Österreichischem nach 57.000km

Ein Verbrenner verbraucht pro Liter Treibstoff 1,5-2 kWh Strom nur schon in der Raffinerie.
Damit fährt ein E-Auto schon zu 70%...

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primavera13 (4.190 Kommentare)
am 07.11.2019 13:44

Und wie sollen wir weltweit genug Ökostrom für im Endausbau Milliarden Elektroautos erzeugen?

Neue AKWs? Neue Kalorische? Neue Kohlekraftwerke?

Und die weltweite Infrastruktur an Ladestationen, neu erforderlichen Kraftwerken, Umspannwerken, Hochspannungsleitungen, Erdkabel, die bei Erzeugung, Verlegung und Erhaltung wieder viel zusätzliches Co2 in die Atmosphäre blasen?

Millionen Ladestationen in Großstädten, Großbrände inklusive?

Und das Plündern der Erde für Rohstoffe für Milliarden neuer Batterien, die nach 4-5 Auto-Jahren schon alle sind?

Das kann nicht jene Technologie sein, die den Verbrennungsmotor ersetzen soll. Das ist eine Sackgasse.

Das Elektoauto ist nur ein Schönwetterprogramm für ein paar Häuslbesitzer mit Solarzellen am Dach. Aber auch nur für den Sommer, denn im Winter reicht der Strom nicht.

Nur nebenbei: die Stromproduktion unserer Wasserkraftwerke ist wegen des Klimawandels und der damit verbundenen Trockenheit und niedriger Pegelstände stark rückläufig.

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primavera13 (4.190 Kommentare)
am 07.11.2019 13:43

Beim E-Auto kommt der Strom ja bekanntlich aus der Steckdose.

Wie und mit wie viel Abgasen kommt er aber dort rein? Selbstverständlich über kalorische Kraftwerke oder AKW-s, wenn man den Strom nicht selbst per Wind oder Solarzellen erzeugt. Denn wir haben keinen überschüssigen Ökostrom.

Auffallend bei den Testberichten über E-Autos ist, dass diese wesentlich mehr Strom verbrauchen als die Erzeuger angeben. Der prozentuelle Mehrverbrauch gegenüber den Werksangaben ist deutlich größer als bei Benzinern oder Dieselfahrzeugen.

Das abgasfreie Elektro-Auto ist nur eine Mär. Alles nur reine Symbolpolitik, um davon abzulenken, dass die Politiker nichts tun gegen die Klimaerwärmung.

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primavera13 (4.190 Kommentare)
am 07.11.2019 13:42

E-Autos beschleunigen in der Tat sehr schnell. Sie verleiten in der Praxis die Fahrer auch zum schnellen beschleunigen und zu einem wirschen Fahrstil.

Die Folge: ein extrem hoher Energieverbrauch und Batterien, die schnell wieder leer sind um dann kalorisch oder mit Atom-strom wieder aufgeladen zu werden. Super!

Ein E-Auto wäre ja konzipiert zum Gleiten und für die Motorbremse zum Hin rollen zu den Kreuzungen. In der Praxis verführen Sie aber leider oft zum Hetzen.

Ein durchschnittlicher E-Autofahrer könnte durchaus 20-35% Strom einsparen = viel mehr Reichweite. Beim vorausschauenden Fahren durch das Rekuperieren (Batterie im Fahren wieder aufladen) besteht sogar viel mehr Energieeinspar-Potential als bei einem Benziner oder Diesel.

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