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"Ungewöhnlich für eine Demokratie" - ZDF kritisiert Tiroler Krisenmanager

Von nachrichten.at/apa, 29. März 2020, 11:09 Uhr
Ischgl: Land Tirol schaltet Staatsanwaltschaft ein
Die Skisaison in Tirol wurde vorzeitig beendet Bild: APA/JAKOB GRUBER

INNSBRUCK. ZDF-Korrespondentin Britta Hilpert übt im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Corona-Krise und mögliches Versagen der Tiroler Behörden rund um den Corona-Hotspot Ischgl Kritik am Land Tirol.

Das ZDF wurde von den elektronischen Pressekonferenzen der Landesregierung zur Corona-Krise ausgeschlossen, Fragen würden nicht beantwortet, so der Vorwurf.

Bei den per Videokonferenz abgehaltenen Medienterminen der Tiroler Behörden waren zuletzt nur eine beschränkte Anzahl an Journalistinnen und Journalisten zugelassen. Wegen der technischen Möglichkeiten sei dabei nur eine bestimmte Zahl an Schaltungen möglich, angeboten würden diese deshalb ausschließlich Tiroler Medien, so die Begründung des Landes.

"Nur eine Frage pro Medium"

Das ZDF hatte deshalb Journalisten der APA ersucht, die Fragen des ZDF-Reporterteams bei den Pressekonferenzen zu stellen. Die wurde bei den Pressekonferenzen mit dem Hinweis "nur eine Frage pro Medium" vom Landessprecher aber abgelehnt. Auch schriftliche Anfragen des deutschen öffentlich-rechtlichen Senders wurden laut ZDF größtenteils nicht beantwortet.

Laut Hilpert ist es Aufgabe der Presse, in Zeiten der Krise nachzuhaken und mögliche Fehler transparent zu machen, damit diese sich nicht wiederholen. "Wenn die Verantwortlichen in dieser Situation kritische Nachfragen abbügeln, dann geschieht zweierlei: Vertrauensverlust in ihr Handeln jetzt. Wachsendes Misstrauen gegenüber ihren Entscheidungen in der Vergangenheit", schreibt die Reporterin auf der ZDF-Website. Die Erfahrungen bei der Recherche zum Tiroler Krisenmanagement seien jedenfalls "ungewöhnlich für eine Demokratie", so Hilpert.

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38  Kommentare
38  Kommentare
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jack_candy (7.829 Kommentare)
am 02.04.2020 13:06

Ein Landeshauptmann, der die Pressefreiheit einschränkt, gehört weg.

Die Behauptung, dass wegen der technischen Möglichkeiten nur eine bestimmte Zahl an Schaltungen möglich sei, halte ich für eine dreiste Lüge.
Oder gibt es so viele Tiroler Medien, dass die die komplette Kapazität der Bandbreite brauchen?

Da "durch Ischgl" auch viele Deutsche infiziert wurden, ist das kein rein tiroler Thema mehr. Das ZDF hat jedes Recht, darüber zu berichten. Wenn der LH davor Schiss hat, weil denen das System der rech gewordenen Bergbauern/Hoteliers/Ortskaiser egal ist, ist das sein Problem.

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rotkraut (4.032 Kommentare)
am 30.03.2020 14:07

An das ZDF und deren beauftragte Korrespondetin:
"In einer Demokratie darf man etwas sagen, muß aber nicht".
Das gilt auch für Behörden, dort ganz besonders.
Das ZDF möchte wohl gerne Gericht spielen und die Britta die Anklägerin.

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jack_candy (7.829 Kommentare)
am 02.04.2020 13:23

Das ZDF möchte seine Aufgabe als Informationsmedium erfüllen und die tiroler Landesregierung hat offenbar etwas zu verbergen.

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loewenfan (5.471 Kommentare)
am 29.03.2020 15:22

das ist doch Kindergeburtstag, dann müssen alle zu und nach diesem Zeitpunkt noch stattgefundenen Veranstaltungen mit Zuschauern untersucht u in Frage gestellt werden,
das würde sich dann in die Länge ziehen wie der Grasser Prozess

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teja (5.850 Kommentare)
am 29.03.2020 15:15

Ein geldgierige Bergvolk.

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GOAL (2.962 Kommentare)
am 29.03.2020 15:14

Welche Fehler Tirol und wie fahrlässig Unternehmer in Tirol mit der Gesundheit der Touristen umgegangen wurde müssen die Gerichte klären nicht das Zdf!
Das dann noch 5000 meist Deutsche Gäste aus den Quarantäne Gebieten in andere Schigebiete fuhren ist alleine deren Gier und Unvernunft zuzuschreiben!
Deutschland selber hat sich in der Krise nicht besser als die Tiroler verhalten, Wahlen in München, CL in Leipzig eine Woche später erst Massnahmen eingeleitet!
Das ZDF und Deutschland soll sich um die eigenen Vetsäumnisse kümmern. Im Fehler Abschieben und andere die Schuld zuzuweisen ist das Land ja bekannt.
Auch Deutschland muss endlich begreifen das Österreich nicht mehr am Gängelband hängt!!

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jack_candy (7.829 Kommentare)
am 02.04.2020 12:58

Wenn das Champions-League-Spiel in Leipzig vor fast vier Wochen zur Verbreitung von Corona beigetragen hätte, wäre Sachsen jetzt ein Corona-Hotspot. Ist es aber nicht.

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( Kommentare)
am 29.03.2020 14:12

In D weiß man noch nicht, dass die türkisen Christlich-Sozialen nix mit Demokratie zu tun haben u autoritäre Strukturen bevorzugen. Und Tirol ist - wie NÖ u OÖ - dahingehend ein Vorzeigebeispiel. "Mia san mir". Sonst noch Fragen.

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GunterKoeberl-Marthyn (17.946 Kommentare)
am 29.03.2020 13:57

Der jetzige Tiroler Landesfürst, war früher Innenminister und er ließ einen "Integrationsbus" durch Österreich tingeln, wo alle Ideen für die Probleme im Asyl eingegeben werden konnten und das diente nur zur Beruhigung der Bevölkerung, besonders der Gutmenschen und diese geopferte Zeit der Leute wurde eingesammelt, ohne Bearbeitung gelassen, diese Erfahrungswerte unbeachtet gelassen und Frau BMI Dr. Fekter hat dann diese treue Arbeit der Gutmenschen einfach löschen lassen, ein "ERROR" war auf diesen Link nur noch zu sehen. Was hat die Aktion gekostet, immerhin waren auch Moderatoren unterwegs! Daher bin ich hier mit dem ZDF, diese Aktionen des Fürsten sind weit weg vom Volk!

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Duc (1.567 Kommentare)
am 29.03.2020 13:19

Wirschaftskammerwahlen war wichtiger wie Gesundheit.....Wirtschaftskammer sponsert Türkis..so einfach ist es....wie immer es geht ums Geld....

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meisteral (11.718 Kommentare)
am 29.03.2020 12:55

Interessant ist auch die Tatsache, dass der Artikel plötzlich von der Übersicht verschwunden ist.
Liegt hier soviel Wahrheit begraben, dass sich auch das unabhängige Medium OÖN an dieser Vermutung durch „Artikelverstecken“ beteiligt?

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Wolf1 (1.137 Kommentare)
am 29.03.2020 13:00

Das würde ich bei dem Qualitätsmedium k für eventuell möglich halten, aber nicht bei den OOeN, sind fast die letzten, die ich noch lese.

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amha (11.322 Kommentare)
am 29.03.2020 12:03

Geschlossener Rücktritt von Platter samt all seinen Versagern wird wohl die einzige Möglichkeit sein, um Tirol nicht zur Hauptzielscheibe der internationalen Presse zu machen! Selbst schuld, fällt mir dazu nur ein.

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glingo (4.970 Kommentare)
am 29.03.2020 12:16

Und auch den Politischen Freunde in Wien die ihm die Stange halten.

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( Kommentare)
am 29.03.2020 12:17

Rücktritt alleine wird nicht reichen !
Vielleich auch noch mit einer fetten LH u. Ministerpension ?

Es muß auch ein gerichtliches Nachspiel geben.

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barzahler (7.595 Kommentare)
am 29.03.2020 13:53

Es würde mich nicht wundern, wenn Platter bald in Pension geht. Erst wird er noch evaluieren, welcher Pensionsanpruch höher sein wird. Minister oder LH ?

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meisteral (11.718 Kommentare)
am 29.03.2020 12:02

Es ist schon bedenklich, wenn ein öffentlich rechtliches Medium derart stark behindert/geschnitten wird, und das wirkt nicht nur wie Schikane, das ist Schikane.
Allerdings hätte das ZDF genug an Drecks-Hot-Spots im eigenen Land zu untersuchen, was aber das Vorgehen der Tiroler in keinem Fall schönreden soll.
Nach der Krise wird sich in Tirol so mancher Corona-Geldsack-Versager politisch und vor dem Gesetz zu verantworten haben!

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jack_candy (7.829 Kommentare)
am 02.04.2020 13:25

Keine Angst, die deutsche Hot Spots kommen in den deutschen Medien durchaus vor.

Nur hat es eben kaum einen anderen Hot Spot gegeben, von dem aus das Virus so häufig und in so viele Länder weitergetragen wurde – und vermutlich trotz Kenntnis der Gefahr, wie Ischgl.

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Wolf1 (1.137 Kommentare)
am 29.03.2020 11:50

Traurig, daß manche Poster hier ihre Germanophobie ausleben müssen. Da wurde aus reiner Geldgier mit dem Leben ahnungsloser Menschen gespielt, obwohl man definitiv von Infizierten wusste. Und Mutti macht es offenbar ganz gut.

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Wolf1 (1.137 Kommentare)
am 29.03.2020 11:56

.. Und jetzt spielt man offenbar mit der Pressefreiheit

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meisteral (11.718 Kommentare)
am 29.03.2020 12:39

Also mE hat Mutti ebenfalls viel zu spät reagiert, was auch den Länderkompetenzen zuzuschreiben ist. Aber gerade in Europa war D mit den Bosch-Angestellten und der Karnevalsrunde einer der ersten von Masseninfektionen befallenen Ländern nach Italien. Während in Ö durch schon sehr tiefgreifende Maßnahmen umgesetzt wurden, war in D noch Friede Freude Eierkuchen!
Aber kein Gegenrechnen nützt uns in dieser Situation, allerdings muss von einigen Verantwortlichen aus der öffentlichen Verwaltung/Politik schon mit Konsequenzen gerechnet werden, ansonsten wären die teils fürstlichen Gehälter ohne jegliche Eigenverantwortung gegenüber dem Amt sofort zu überdenken.

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GOAL (2.962 Kommentare)
am 29.03.2020 15:32

Glauben sie mir auch nach der CV Krise geht der Zirkus wieder munter weiter und mittendrin der Deutsche bei der Party mit dem schnuckeligen Schilehrer. Alles klar!

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Fettfrei (1.799 Kommentare)
am 29.03.2020 11:45

Da wurden von vielen Stellen gewaltige Fehler gemacht aber keiner konnte zu diesem Zeitpunkt das Ausmaß dieser Pandemie erahnen. Was ich den Tiroler Behörden besonders ankreide ist aber die rückblickende Borniertheit der Politiker. Sie machten ganz klar einen Kniefall vor der mächtigen Hotel und Seilbahnloby.

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glingo (4.970 Kommentare)
am 29.03.2020 12:18

Für den Kniefall muss er aber jetzt die Konsequenzen ziehen.

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Unterhose (2.056 Kommentare)
am 29.03.2020 11:42

Hoffentlich macht bei unseren Nachbarn Mutti alles richtig.

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betterthantherest (33.933 Kommentare)
am 29.03.2020 11:34

Hat das ZDF schon recherchiert, wie viele Menschen sich am 09.03.2020 beim Fußballspiel VfB Stuttgart - Bielefeld vor 50.000 Zusehern angesteckt haben?

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am 29.03.2020 12:15

Angriff ist die beste Verteidigung !

Also beginnen wir gleich einmal eine Gegenrechnung aufzumachen.

Das macht zwar den Platter u. seine Versager nicht intelligenter,
aber eine Verhandlungsbasis über
wer ist der Dümmste im ganzen Land hätten wir dann schon einmal .

UND: im Vergleich mit den Italienern und Spaniern
sind ja die Tiroler Blitzer geradezu Vorzeigemodelle.

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glingo (4.970 Kommentare)
am 29.03.2020 12:22

7-8.03 war auch in Österreich eine ganz normale Bundesliga Runde

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( Kommentare)
am 29.03.2020 12:29

WM Hinterstoder,
Welser Messe nicht vergessen.

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hepra66 (3.817 Kommentare)
am 29.03.2020 12:39

Hinterstoder war eine Woche vorher.

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am 29.03.2020 15:41

Aber halt auch schon im vollen Bewußtsein der Krise.

Leider hat bei Einigen Verantwortlichen ein Bewußtsein gefehlt.

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decordoba (3.803 Kommentare)
am 29.03.2020 11:27

Das ist ganz einfach zu beantworten. Die Tiroler Wirtschaft und die Tiroler Landesregieung hatten Anfang März 2020 kein Interesse, die Schisaison 2020 vorzeitig zu beenden.
---
Nun ist es so, wie es ist, zahlreiche Österreicher und Ausländer wurden in Tirol beim Schifoan mit Corona+Apreski infiziert.
---
Natürlich will sich jetzt in Tirol deswegen niemand rechtfertigen!

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GOAL (2.962 Kommentare)
am 29.03.2020 16:52

Ich verteidige nicht Tirol aber niemand hätte den Tourismus freiwillig abgedreht weder OÖ noch Salzburg Vorarlberg Kärnten oder die Steiermark alle sind brav weiter Schigefahren. Keiner war vernünftiger oder gescheiter noch am Sonntag vor den Beschränkungen fuhr man vom Grossraum Linz auf die Wurzeralm oder nach Hinterstoder! Wieviele Erkrankte hat OÖ? Hier hat sich keiner mit Ruhm bekleckert.

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Gugelbua (31.906 Kommentare)
am 29.03.2020 11:26

blöder gehts nimma!
alle machen Fehler in eine Situation die man so schnell nicht begreift und leider, wie bei allem, hats Geld immer den Vorrang

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betterthantherest (33.933 Kommentare)
am 29.03.2020 11:41

Beim ZDF ist offenbar noch immer nicht angekommen, dass wir derzeit in einer der größten Krisensituationen seit vielen Jahrzehnten leben.

Der Feuerwehreinsatzleiter wird auch nur beschränkt Ressourcen für Interviews haben, wenn die Hütte in Vollbrand steht.

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( Kommentare)
am 29.03.2020 15:38

Platter im Vollbrand ?

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jack_candy (7.829 Kommentare)
am 02.04.2020 13:29

Gerade in solchen Krisen müssen die Spitzenpolitiker für Informationen zur Verfügung stehen. Das ist ein wesentlicher Teil ihres Jobs.

Wenn sie nicht die Zeit haben, jedem größeren Medium Einzelinterviews zu geben, muss man eben eine Pressekonferenz machen, zu der alle zugelassen sind.

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alpe (3.482 Kommentare)
am 29.03.2020 11:45

Zwischen einem Fehler und geldgierigem Vorsatz mit Vertuschung ist doch ein eklatanter Unterschied.

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