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Steinbock spazierte tagelang durch steirische Siedlungen

Von nachrichten.at/apa, 18. Mai 2024, 20:56 Uhr
Steinbock in Weiz
Der Steinbock wurde in mehreren Gärten rund um Weiz gesichtet.  Bild: (APA/WEIZER JÄGERSCHAFT)

WEIZ. Ein ungewöhnlicher Anblick hat sich in der vergangenen Woche den Bewohnern mehrerer Ortschaften im steirischen Weiz geboten.

Ein rund achtjähriger Steinbock stolzierte durch besiedeltes Gebiet und ließ sich dabei nicht im geringsten stören. Woher das sichtlich an Menschen gewöhnte Tier stammt, war vorerst unklar – der Steinbock wurde narkotisiert und in ein Gehege gebracht, teilte die Steirische Jägerschaft in einer Aussendung mit.

Aus Hausgärten genascht

Der Steinbock marschierte durch Carports, legte sich vor einem Garagentor zur Rast nieder und naschte aus Hausgärten, hieß es von der Jägerschaft. Rasch wurde vermutet, dass das Tier nicht aus der Wildnis stammt, sondern aus einem Gehege entkommen ist. Wegen der Verletzungsgefahr für das Tier selbst, aber auch weil man nicht einschätzen konnte, wie es auf Hunde oder den Straßenverkehr reagiert, wurde es schließlich mit einem Betäubungsgewehr narkotisiert.

Der Besitzer eines Geheges hatte sich bereit erklärt, den Steinbock bei sich aufzunehmen. Ein paar Tage werde der Steinbock noch in Quarantäne verbringen, danach steht ihm ein 18 Hektar großes eingezäuntes Gelände zur Verfügung, in dem bereits Steinwild gehalten wird. Sowohl die artgerechte Unterbringung als auch die soziale Einbindung in das kleine Rudel seien damit gewährleistet, so die Jägerschaft.

Wem gehört das Tier?

Am Hochlantsch und im Gebiet der Roten Wand leben tatsächlich mehrere Steinböcke in freier Natur. Sie flüchten auch nicht sofort, wenn sie Wanderer sehen. Das liege aber weniger an der Gewöhnung an den Menschen, als an der Tatsache, dass sich besonders die imposanten und durchaus wehrhaften männlichen Tiere dem Menschen überlegen fühlen und davon ausgehen, dass der Mensch ausweicht. Das Verhalten dieses Steinbocks unterschied sich aber so stark von seinen frei lebenden Artgenossen, dass davon ausgegangen werden kann, dass er in menschlicher Obhut aufgewachsen sei.

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1  Kommentar
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MikeSierra (381 Kommentare)
am 18.05.2024 21:44

Ist das jetzt ein "Problem-Steinbock"?

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