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Reiseverkehr zu Ostern: Heuer "Aktion sicher" statt "Aktion scharf"

Von nachrichten.at/apa, 01. April 2023, 10:42 Uhr
Reiseverkehr auf der Autobahn (Archivbild)
Reiseverkehr auf der Autobahn (Archivbild) Bild: APA/JAKOB GRUBER

WIEN. Der jährliche Osterreiseverkehr bringt auch ein erhöhtes Unfallrisiko auf Österreichs Straßen mit sich. Die Polizei verstärkt daher die Verkehrsüberwachung.

 Das Innenministerium spricht heuer von einer "Aktion sicher" statt einer "Aktion scharf". Im Vorjahr gab es von Karfreitag bis Ostermontag 225 Unfälle mit vier Toten und 272 Verletzten. 2022 wurden von der Polizei zu Ostern 51.886 Lenker wegen Geschwindigkeitsübertretungen angezeigt.

"Die Osterfeiertage sind in ganz Österreich traditionell auch eine Zeit des Reisens und damit sind auch deutlich mehr Autos auf den Straßen. Deutlich überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol oder Telefonieren am Steuer gehören nach wie vor zu den größten Gefahrenquellen und gefährden die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer", sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) in einer Aussendung am Samstag. "Die 'Aktion sicher' im Osterverkehr ist daher ein wichtiger Beitrag, um Unfälle im Straßenverkehr zu verringern und die Sicherheit zu erhöhen", meinte der Minister.

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Zahlen zur Verkehrsüberwachung

Die heimischen Polizistinnen und Polizisten sind in den nächsten Tagen mit 2.500 Einsatzfahrzeugen, 350 Motorrädern, etwa 100 Zivilstreifenfahrzeugen mit Videonachfahreinrichtung, 370 stationären und mobile Radargeräte im Einsatz. Zur Überwachung gibt es österreichweit 16 Section-Control-Anlagen, 1.247 Lasergeschwindigkeitsmessgeräte, elf Abstandsmess-Systeme, 1.385 Alkomaten und 1.429 Alkohol-Vortestgeräte. Außerdem verfügt die Exekutive über 86 Mopedprüfstände und 51 Rotlicht-Verkehrsüberwachungsanlagen ("Ampelradar"). Es wird Schwerpunkteinsätze in allen Bundesländern, sowohl auf den Transit- und Hauptverkehrsrouten, als auch im Nahverkehr und auf dem niederrangigen Straßennetz, geben.

"Aktion scharf" bei Rasen und Alkohol

Ein besonderes Augenmerk richten die Polizistinnen und Polizisten laut Innenministerium auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit und das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Rasen und Alkohol gehören nach wie vor zu den Hauptunfallursachen von tödlichen Verkehrsunfällen. Außerdem wird die Einhaltung der Sicherheitsgurt- und Kindersicherungspflicht kontrolliert. Dazu kommen die Überprüfung des Sicherheitsabstandes beim Hintereinanderfahren und die Überwachung des Handyverbotes (ohne Freisprecheinrichtung) am Steuer. Ziele der verstärkten Polizeikontrollen sind laut Ministerium die Schaffung eines Gefahrenbewusstseins, der Herbeiführung einer nachhaltigen Verhaltensänderung bei den Fahrzeuglenkern und der Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer vor rücksichtslosen Rasern, Dränglern, Alko- und Drogenlenkern. Je nach Witterung werden auch beliebte Ausflugsstrecken von Motorradfahrern kontrolliert.

Vier Verkehrstote im Vorjahr

Vier Verkehrstote gab es zu Ostern 2022. In den Jahren 2020 und 2021 wurden ebenfalls vier, im Jahr 2019 acht und im Jahr 2018 zwei Menschen tödlich verletzt. Die bisher geringste Opferzahl seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres im Jahr 1968 wurde mit einem Verkehrstoten im Jahr 2013 verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahr 1976 insgesamt 39 Tote beklagt werden, noch im Jahr 2004 kamen 17 Menschen zu Ostern im Straßenverkehr ums Leben.

2022 erstattete die Polizei 317 Anzeigen wegen Alkoholisierung, weitere 66 Drogenlenker wurden sofort aus dem Verkehr gezogen. Insgesamt wurden im Vorjahr am Osterwochenende 194 Fahrzeuglenkern der Führerschein vorläufig abgenommen.

Das Innenministerium appelliert an die Verkehrsteilnehmer, sich während der Osterfeiertage rücksichtsvoll zu verhalten. Mit der Einhaltung einfacher Grundregeln wie angepasster Geschwindigkeit oder Abstand können Unfälle oder gefährliche Situationen im Straßenverkehr vermieden werden.

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