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Lenk- und Ruhezeiten von LKW-Fahrern sollen automatisch überwacht werden

Von nachrichten.at/apa, 22. Februar 2024, 16:36 Uhr
LKW Verkehr Schwerverkehr
Im Vorbeifahren soll die Lenk- und Ruhezeiten jetzt in Niederösterreich überwacht werden. Bild: VOLKER WEIHBOLD

GAWEINSTAL. Durch Übermüdung von Lenkern ausgelösten Unfällen soll entgegengewirkt werden, indem mittels neuer Software Lenk- und Ruhezeiten im Schwerverkehr im Vorbeifahren festgestellt werden können. Darauf setzt die Polizei in Niederösterreich.

Auf eine neue Software zur Überwachung der Lenk- und Ruhezeiten im Schwerverkehr setzt die Polizei künftig in Niederösterreich. Beamte können damit Manipulationen und Veränderungen am digitalen Kontrollgerät bereits bei der Vorbeifahrt feststellen, hieß es am Donnerstag. Übertretungen sollen rasch und ohne Anhaltung erkannt und geahndet werden.

63 mit der neuen Auswertesoftware ausgestattete Laptops übergab Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) am Donnerstag an die Landesverkehrsabteilung (LVA) Niederösterreich. Generelles Ziel ist, durch Übermüdung von Fahrzeuglenkern herbeigeführte Unfälle zu vermeiden und damit die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

"Niederösterreich verfügt über ein weitverzweigtes, hochrangiges Straßennetz, das einen großen Teil des österreichischen Schwerverkehrs trägt. Für die Landesverkehrsabteilung Niederösterreich bedeutet das eine große Herausforderung", hob Karner in einer Aussendung hervor. "Die Auswertesoftware ist ein wichtiges Tool, um dieser Herausforderung noch besser begegnen zu können." Laut Landespolizeidirektor Franz Popp ermöglicht die neue Software effizienteres Arbeiten: "Dies schont Ressourcen, die in anderen Bereichen eingesetzt werden können."

In Niederösterreich wurden 2023 mehr als 25.700 Schwerverkehrskontrollen durchgeführt, bundesweit waren es über 83.000. Festgestellt und geahndet wurden in Österreich in Summe mehr als 224.000 Übertretungen. Dazu zählten unter anderem technische Fahrzeugmängel, Missachtungen der Lenk- und Ruhezeiten sowie Mängel bei der Ladungssicherung.

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3  Kommentare
3  Kommentare
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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.182 Kommentare)
am 22.02.2024 21:56

Wie soll das technisch funktionieren? Gibt es eine bislang ungenutzte Funkschnittstelle?

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19josef66 (165 Kommentare)
am 22.02.2024 17:27

Und wie sieht es dann bei den Buslenkern aus?
Die Tochter eines Freundes von mir ist genau deswegen letztes Jahr gestorben, weil der Lenker übermüdet war....
Diese Fahrzeuge(LKW/Bus) kosten hunderte Tausend Euro, da darf und kann es doch nicht an solch sicherheitserhöhenden Kosten scheitern!
Abgesehen davon, dass ich(fast) täglich Lenker dieser Fahrzeuge am Handy hängen sehe.
Freisprechanlage wahrscheinlich auch nicht serienmäßig!

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ob-servierer (4.484 Kommentare)
am 22.02.2024 18:37

Freisprechanlagen sind heute in nahezu allen KFZ vorhanden, nur sind viele Lenker offensichtlich nicht fähig, ihr Smartphon mit dem Auto zu koppeln. Wie ist es sonst zu verstehen, dass ich so häufig Autofahrer bemerke, die, obwohl mit zum Teil nagelneuen Automodellen unterwegs, noch immer mit dem Handy am Ohrwaschel telefonieren.

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