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Kühler Start in den April: Bis minus sechs Grad am Dienstag

Von nachrichten.at/apa, 30. März 2023, 11:26 Uhr
Wetter Österreich Prognose
Die Osterferien starten unbeständig und kühl. Bild: VOLKER WEIHBOLD

WIEN. Am Freitag sind bis zu 20 Grad möglich, dann purzeln die Temperaturen wieder. Am Dienstag in der Früh wird es mit minus sechs Grad noch einmal sehr kalt.

Ein weiteres atlantisches Frontensystem bringt am Freitag im ganzen Land viele Wolken und nur einzelne kleinere Sonnenfenster zwischendurch. Regen und Regenschauer erfassen von Westen kommend nahezu alle Teile Österreichs. Örtlich sind auch nochmals gewittrige Schauerzellen möglich. Die Schneefallgrenze sinkt auf rund 2.000 bis 1.600 Meter Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig zunächst meist aus Süd bis Südwest, mit den Regenschauern teils lebhaft und böig aus West. Die Frühtemperaturen umspannen zwei bis zehn Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwölf bis knapp 20 Grad.

Am Samstag überwiegen im Westen die Wolken, sonst gibt es einen Mix aus sonnigen Phasen und durchziehenden, oft kompakten Wolkenfeldern. Vor allem alpennordseitig sowie im Norden und Osten ziehen auch Schauerstaffeln durch. Die Schneefallgrenze sinkt auf rund 1.600 bis 1.200 Meter, im Bereich lokaler, teils gewittriger Graupelschauer aber kurzzeitig auch deutlich tiefer. Es bläst mäßiger bis lebhafter Wind aus West-Nordwest, nur an der Alpensüdseite ist davon noch wenig zu spüren. Die Frühtemperaturen erreichen zwei bis zehn Grad, die Tageshöchsttemperaturen elf bis 17 Grad.

Regen und Schnee am Sonntag

Störungseinfluss ist für den Ostalpenraum am Sonntag wetterbestimmend. Neben dichten Wolken zeigt sich die Sonne damit insgesamt nur wenig, öfters jedoch südlich des Alpenhauptkammes sowie am Nachmittag auch im Norden und Osten Österreichs. Bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 900 Meter Seehöhe ist außerdem recht verbreitet mit Regen und Schneeregen zu rechnen. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt jedoch im Norden und Osten Österreichs, besonders aber in den Nordstaulagen der Alpen zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mostviertel. Am Nachmittag lässt insgesamt der Niederschlag etwas nach. Der Wind bläst mäßig bis lebhaft, am Alpenostrand sowie in den Föhntälern im Süden auch kräftig aus Nordwest. In der Früh werden zwei bis zehn Grad erwartet. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit sechs bis 14 Grad erreicht, am wärmsten ist es im Klagenfurter Becken sowie in der Südoststeiermark.

Nördliche Strömung bringt Kälte

Zu Wochenbeginn am Montag stauen sich im Einfluss einer nördlichen Strömung vor allem am Nordrand der Alpen Wolken und Niederschläge. Bei einer Schneefallgrenze zwischen 500 und 800 Meter Seehöhe ist vom Bregenzerwald bis ins Mostviertel zeitweise mit Regen- und mit Schneeschauern zu rechnen. Abseits der Staulagen im Norden überwiegt aber der Sonnenschein. Oft zieren hier nur harmlose Wolken den Himmel. Der Wind kommt aus Nordwest bis Nordost und weht in den Föhntälern im Süden sowie im östlichen Flachland, im Wiener Becken und am Alpenostrand lebhaft bis stark. Die Temperaturen in der Früh erreichen minus drei bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen drei bis neun Grad, am wärmsten ist es im Süden.

Österreich bleibt auch am Dienstag im Einfluss einer nördlichen Strömung. Diese sorgt bis zum Abend in allen Landesteilen für einen Mix aus vielen dichten Wolken und kurzen sonnigen Abschnitten. Öfters zeigt sich die Sonnen von Osttirol ostwärts bis in die südliche Steiermark. Bis zum Abend muss bei einer Schneefallgrenze zwischen 300 und 1.000 Meter Seehöhe zeitweise mit kurzen Regen- oder Schneeregenschauern gerechnet werden. Die meisten Schauer gehen aber am Nachmittag im Berg- und Hügelland nieder. Der Wind kommt aus Nordwest bis Nord und weht im Osten und am Alpenostrand sowie in Föhntälern an der Alpensüdseite mäßig bis lebhaft. Die Temperaturen liegen in der Früh bei minus sechs bis zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei fünf bis zehn Grad.

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4  Kommentare
4  Kommentare
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capsaicin (3.882 Kommentare)
am 30.03.2023 13:57

die klimaabkühlung geht weiter...

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was_bisher_geschah (1.172 Kommentare)
am 30.03.2023 12:06

Für Zeitgenossen, die bei niedrigeren Temperaturen in eine Sinnkrise abzurutschen drohen:
Kühle Temperaturen sind nur Wetter! Und Wetter kann sich irren.
Heiße Temperaturen sind dagegen Klima! Und Klima irrt sich nie!

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Caesar-in (3.770 Kommentare)
am 30.03.2023 13:10

Heiße Temperaturen habe ich in meiner Sauna auch, aber das hat nix mit dem Klima zu tun. Aber erklären sie mir mal, was der Unterschied zwischen kühlen und heißen Temperaturen ist und warum sie das einmal dem Wetter und das andere mal dem Klima zuordnen? Gänzlich unlogisch finde ich, dass das eine sich irren kann und das andere nicht.

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was_bisher_geschah (1.172 Kommentare)
am 30.03.2023 15:22

Die Klima-Hysterie lässt sich am besten vertreten, wenn man Wetterphänomene einseitig deutet: Für die Jahreszeit verhältnismäßig niedrige Temperaturen sind eine Laune des Wetters, wogegen verhältnismäßig hohe Temperaturen ein eindeutiger Beweis für den Klimawandel sind.

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