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Chronik

Hunde gequält: Haftstrafe

Von OÖN   26. Juli 2022 00:04 Uhr

Hunde gequält: Haftstrafe
Auch Huskys wurden unter unwürdigen Bedingungen gehalten.

KORNEUBURG. Frau sperrte Welpen in Wohnhaus und Keller ein

Weil sie Hunde unter unwürdigen Bedingungen gehalten und illegal verkauft haben soll, musste sich gestern eine Angeklagte am Landesgericht Korneuburg verantworten. Die 31-Jährige wurde wegen Tierquälerei und gewerbsmäßigen Betrugs zu 21 Monaten Freiheitsstrafe, davon sieben unbedingt, verurteilt. Ihr Lebensgefährte wurde rechtskräftig freigesprochen. Zwei weitere Angeklagte waren nicht erschienen.

Die Anklage umfasste vier serbische Staatsbürger – neben der Frau auch drei Männer. Die 31-Jährige soll nach außen hin als Züchterin aufgetreten sein, während die anderen Beschuldigten sie bei der Vermittlung und beim Verkauf der Hunde unterstützt haben sollen.

In Summe ging es um 16 Welpen – Rottweiler, Huskys sowie ein Husky-Muttertier, das aufgrund von Verletzungen starb. In Zemling (Bez. Hollabrunn) waren laut Polizei mehrere Tiere in einem alten Presshaus mit Kellerröhre unter schrecklichen Bedingungen gehalten worden. Ähnliche Zustände sollen auch im Wohnhaus der Frau in Strasshof geherrscht haben, wo ebenfalls Hunde eingesperrt waren. Ziel dürfte stets die illegale Zucht von Welpen bzw. deren Weiterverkauf gewesen sein. Die beiden Standorte in Niederösterreich dürften als Zwischenstationen verwendet worden sein. Beim Verkauf soll vorgetäuscht worden sein, dass die Tiere aus ordnungsgemäßer Zucht stammen würden.

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