Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Fast jeder zehnte Sterbefall ging 2021 auf Covid zurück

Von OÖN, 04. März 2022, 00:04 Uhr
Fast jeder zehnte Sterbefall ging 2021 auf Covid zurück
Die Prognosen zeigen einen weiteren Anstieg der Infektionen. (APA/dpa/Murat) Bild: APA/dpa/Marijan Murat

WIEN. Statistik Austria: Im vergangenen Jahr starben um 9,1 Prozent mehr Menschen als jeweils in den fünf Jahren vor der Pandemie

Noch ist nicht alles eitel Wonne. Auch wenn ab Samstag nur noch die Masken an die pandemischen Einschränkungen der vergangenen Monate erinnern werden (siehe Bericht S. 29). Denn die Zahl der Corona-Fälle bleibt weiterhin auf hohem Niveau. In Oberösterreich wurden gestern 4924 Neuinfektionen gemeldet, 38.171 Menschen galten als erkrankt beziehungsweise infiziert. Und es werden noch mehr werden: Nach den neuesten Prognosen von Simulationsforscher Niki Popper ist in Oberösterreich noch mit einem Anstieg bei den Normalbetten bis Mitte März auf rund 425 zu rechnen (derzeit 370). Erst danach soll es zu einem langsamen Rückgang kommen. Die gute Nachricht: Auch der Omikron-Typ BA.2 wird bei Geimpften und Genesenen großteils nur leichte Verläufe auslösen.

Wesentlich mehr Sterbefälle

Wie groß die Auswirkungen der Pandemie auf die Sterblichkeit in Österreich waren, zeigen die vorläufigen Ergebnisse der Statistik Austria, die gestern veröffentlicht wurden: Demnach starben in Österreich im vergangenen Jahr 90.434 Menschen – um 9,1 Prozent mehr als jeweils in den fünf Jahren vor der Pandemie. Die häufigsten Todesursachen waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. 8,7 Prozent aller Sterbefälle gingen jedoch auf Covid-19 zurück. Bereits im Jahr 2020 hatte es aufgrund der Pandemie wesentlich mehr Sterbefälle gegeben als in den Jahren zuvor (+10,5 Prozent).

Todesfälle aufgrund von Covid-19 traten vor allem im höheren Alter auf: Bei Männern lag das durchschnittliche Alter bei 77,7 Jahren, bei Frauen waren es 82,9 Jahre. Auch regional gab es im vergangenen Jahr deutliche Unterschiede beim Anteil der an Covid-19 Verstorbenen: Kärnten (10,5 Prozent), Salzburg (9,6) und Wien (9,5) wiesen die höchsten Anteilswerte auf, in Tirol (6,3) waren diese am niedrigsten. In Oberösterreich lagen die Werte bei 8,3 Prozent.

Neben den an Covid-19 Verstorbenen wies die Todesursachenstatistik für 2021 weitere 1192 Personen (1,3 Prozent aller Sterbefälle) mit Covid-19 als Begleiterkrankung aus. In diesen Fällen wurde Corona als eine den Todesprozess beschleunigende Erkrankung eingestuft. Über die beiden Pandemiejahre hinweg zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen hohen Infektionszahlen und einem Anstieg der Sterbefälle. Zum Höhepunkt der Herbstwelle 2021 starben mehr Menschen an Covid-19 als an Krebs. Den deutlichsten Rückgang (–17 Prozent) gab es bei Influenza und Pneumonie.

mehr aus Chronik

Vorwürfe nach AUA-Flug durch Hagel: War ein Pilot nicht im Cockpit?

Erstes "Bark Date" Österreichs: So finden Hunde ein neues Zuhause

24-jähriger Wiener nach verbotenem Sex mit 15-Jähriger in Florida in Haft

Inzestfall Amstetten: Erwachsenenvertretung für Josef F.?

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

4  Kommentare
4  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
honkey (13.770 Kommentare)
am 04.03.2022 07:53

Und das trotz aller Maßnahmen!

Andere Länder mit weniger einschränkungen haben sogar Untersterblichkeit z.B. 2021!

An/mit..............wer weiß das schon so genau.......und die Impfung hat nicht zwingend was dazu beigetragen das "weniger" Menschen starben..........

lädt ...
melden
antworten
StefanieSuper (5.220 Kommentare)
am 04.03.2022 07:25

Trotzdem wird jetzt - auf Teufel komm raus - alles geöffnet, weil die Landeshauptleute vor allem Tirol und Salzburg das verlangen, damit es den den Hoteliers und Restaurantbesitzer besser geht. Gesundheit wird für das Geld weniger geopfert. Jene die dagegen sind, die werden einfach aus der Regierung gemobbt. Denn Geld stinkt nicht und daher wird mit der Gesundheit und dem Leben der Bevölkerung gespielt, damit sich ein paar "türkise" Politiker profilieren können. Unser Stelzer hat doch im Herbst gesagt - wir haben genug Intensivbetten und daher meinte er, er braucht nicht tun und nichts entscheiden und daher hat er sich einfach um den Wahlkampf gekümmert und seinen Job als Landeshauptmann nur drittklassig erledigt. Daher hat unser Bundesland die schlechtesten Zahlen und wohl die meisten Todesfälle. Betrifft aber doch nur - laut Schmid - nur Tiere.

lädt ...
melden
antworten
vinzenz2015 (46.881 Kommentare)
am 04.03.2022 13:57

Dass Mückstein diesen total
verfrühten Öffnungsunsinn nicht mitspielt
ist sein eigentlicher Rücktrittsgrund!

lädt ...
melden
antworten
Freitagskind (861 Kommentare)
am 04.03.2022 06:49

Also wenn mit der Impfung gleich viele Menschen wie ohne der Impfung an Corona gestorben sind dann ist das schon aufklärungswürdig.
Denn in der Altersgruppe 70+ sind laut Statistik 95% geimpft.
Wie kann das dann sein?

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen