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Betrug mit Sportwagen und Wörthersee-Villen: Mann (48) festgenommen

Von nachrichten.at/apa, 03. April 2024, 12:31 Uhr
In Kärnten hatte der Mann den Erwerb von drei am Wörthersee gelegenen Villen im Wert von rund 23,7 Millionen Euro vorgetäuscht. Bild: BARBARA GINDL (APA/BARBARA GINDL)

GRAZ. Ein 48-Jähriger, dem umfangreiche Betrügereien mit u. a. drei Wörthersee-Villen zur Last gelegt werden, ist in einem steirischen Hotel festgenommen worden.

Der umtriebige Mann hatte sich auch einen Sportwagen angeeignet und beschädigt und sogar den eigenen Komplizen (33) betrogen. Der deutsch-italienische Doppelstaatsbürger war Anfang März nach europaweiter Fahndung in Italien geschnappt worden, hatte jedoch flüchten können. Nun war für ihn in der Südsteiermark Endstation. Bereits seit vorigen November hatten Beamte der Polizeiinspektion Strass (Bezirk Leibnitz) gegen den deutsch-italienischen Doppelstaatsbürger ermittelt - der Mann soll seit dem Sommer 2023 mehrere Betrugsdelikte begangen haben.

Firmenkauf vorgetäuscht

In der Südsteiermark täuschte er einen Firmenkauf vor, um diverse Gerätschaften noch vor Kaufabschluss gewinnbringend zu veräußern. Auch einen Autohändler im oststeirischen Weiz brachte der 48-Jährige um einen Sportwagen, indem er die Gründung eines Luxuswagen-Verleihs vortäuschte. Erst eine aufwändige Aktion brachte den Autohändler wieder in den Besitz des zwischenzeitlich beschädigten Fahrzeuges.

In Kärnten wiederum hatte der Mann den Erwerb von drei am Wörthersee gelegenen Villen im Wert von rund 23,7 Millionen Euro vorgetäuscht. Auf den Kosten für Umbauarbeiten durch ein Architektenbüro blieben die Verkäufer jedoch sitzen, nachdem die Transaktionen nie zustande gekommen waren. Sogar seinen 33-jährigen Komplizen brachte der 48-Jährige um dessen Geld, indem er ihn unter nicht eingehaltenem Versprechen einer doppelt so hohen Zurückzahlung zur Überweisung von 14.000 Euro bewegte. Dabei sollen Drohungen geäußert worden sein. Auch wegen des Verdachts nach dem NS-Verbotsgesetz wird ermittelt, nachdem der 48-Jährige Nazi-Bildmaterial per Messengerdiensten verschickt haben soll.

Gesamtschaden von mehr als 170.000 Euro

Man geht bisher von einem Gesamtschaden von mehr als 170.000 Euro aus. Darüber hinaus schädigte der Mann eine Bank, indem er mit Hilfe einer Scheinmeldung mehrere Konten eröffnete, die er in der Folge massiv überzog. Der Schaden hier dürfte laut Ermittlern einen hohen fünfstelligen Eurobetrag ausmachen. Diesbezüglich sind jedoch noch weitere Ermittlungen im Gange.

Der europaweit zur Fahndung ausgeschriebene Doppelstaatsbürger war Anfang März dieses Jahres in Italien arretiert worden. Zur Auslieferung nach Österreich kam es allerdings nicht. Ein anonymer Hinweis führte die Beamten der Polizeiinspektion Strass nun Ende März in ein südsteirisches Hotel. Der Flüchtige wurde festgenommen und in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Der 33-jährige Komplize gestand umfassend, der 48-Jährige leugnet die Taten.

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