Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

AUA flog durch Hagel-Sturm: Untersuchung eingeleitet

Von nachrichten.at/apa, 10. Juni 2024, 12:54 Uhr
Zwischen Himmel und Erde
(Symbolbild) Bild: Austrian

SCHWECHAT. Nach einem Zwischenfall beim Landeanflug einer Maschine der Austrian Airlines (AUA) auf den Airport Wien in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) am Sonntagabend ist die Schadenserhebung am Montag im Gange gewesen.

"Wie bei solchen Vorfällen üblich, wurde eine Untersuchung eingeleitet, warum der gestrige Flug OS434 durch eine Zone mit Hagel geflogen ist", teilte die AUA auf Anfrage mit. "Der Vorfall dauerte nur wenige Sekunden", hieß es.

In Mitleidenschaft gezogen wurden die Flugzeugnase, die beiden vorderen Cockpitfenster sowie Verkleidungen. Wie hoch der Schaden ist und wie lange die Maschine ausfällt, sei noch nicht abschätzbar, sagte AUA-Sprecherin Anita Kiefer. Die Überprüfung der Flugzeugsysteme bzw. die Beobachtung der aktuellen als auch vorhergesagten Wettersituation entlang der gesamten Strecke seien die Hauptaufgaben der Cockpit-Crews während des Fluges, die "mit sehr großer Gewissenhaftigkeit" durchgeführt werden, wurde betont.

In Gewitterzelle geraten

Der Airbus A320 auf dem Weg von Palma de Mallorca nach Wien war nach AUA-Angaben in eine Gewitterzelle geraten, die für die Cockpit-Crew laut deren Aussage auf dem Wetterradar nicht ersichtlich war. Zunächst wurde der Notruf "Mayday" abgesetzt. Die Maschine landete dennoch um 17.55 Uhr sicher am Wiener Flughafen, es wurden keine Passagiere verletzt.

Grundsätzlich würden die Systeme an Bord eines Flugzeuges wie das Wetterradar sehr zuverlässig funktionieren, bei unvorhersehbaren Wettersituationen bleibe aber wenig Zeit, um etwa einer Gewitterwolke auszuweichen, sagte Luftfahrtexperte Kurt Hofmann im Ö1-"Mittagsjournal". "Man sieht immer mehr extremere Wetterereignisse, die Unwetter im Flugverkehr werden heftiger", sagte Hofmann. Es zeige sich auch eine Zunahme von schweren Turbulenzen wie etwa zuletzt bei einem Vorfall mit Singapore Airlines, bei dem ein Passagier verstarb und über 30 Personen verletzt wurden. Der Experte empfahl, während des Fluges immer angeschnallt zu sein. Der Hagelschaden zeige aber auch, welchen enormen Belastungen Maschinen standhalten können.

mehr aus Chronik

Schwimmerin fand in Raab männliche Leiche

Sturmgewehre aus Heeres-Lkw gestohlen

31-Jähriger bei Bergtour mit Freunden in Schladminger Tauern gestorben

Dorn steckte in Kopf: 16-Jähriger in Horn mit Gürtel krankenhausreif geprügelt

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

3  Kommentare
3  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Sherlock (121 Kommentare)
am 11.06.2024 08:45

Aua für AUA mit ihrer Airbusflotte. Der zweite - obwohl schon 23 Jahre alt - binnen kurzer Zeit, der nun wegen Reparatur ausfällt, nachdem Anfang April ein fast neuer Airbus 320 neo namens "Gesäuse" selbstständig aus seiner nächtlichen Parkposition rollte und nach Kollision mit einer Fahrgastbrücke rechtes Höhenleitwerk abriss und Tragfläche beschädigt wurde.
Bei dem "Hagelschaden-Airbus" sieht man andererseits, dass auch 23 Jahre alte Flugzeuge - selbstverständlich auch Boeing - einst sehr stabil gebaut wurden. Weiters wird sicher Blackbox und auch Voicerekorder Aufschluss darüber geben, wieso diese AUA - Crew mitten in Hagel flog und nicht auswich.
Als Fan der Serie "Mayday" bin ich ein Miniminiminiexperte.

lädt ...
melden
antworten
delano (154 Kommentare)
am 10.06.2024 17:42

Sie sind ein wahrer Flugzeugexperte!

lädt ...
melden
antworten
soistes (302 Kommentare)
am 10.06.2024 17:22

Gut, das es keine Boeing war. Da wäre es vielleicht nicht so glimpflich ausgegangen.

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen