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"9 Plätze, 9 Betonschätze": Österreichs katastrophalste Bausünden gesucht

Von nachrichten.at/apa, 22. Mai 2024, 07:59 Uhr
Kritik an Bodenversiegelung: Grünau gesteht Spar-Filiale viele Parkplätze zu
(Symbolbild) Bild: VOLKER WEIHBOLD

WIEN. Mit der Initiative "9 Plätze, 9 Betonschätze" sucht Greenpeace die katastrophalsten Bausünden Österreichs.

Die Einreichfrist startet am heutigen Mittwoch, dem internationalen Tag der Artenvielfalt. Die größten Aufreger können bis 30. Juni online gewählt werden. Die Umweltschutzorganisation will mit der Aktion auf die massive Bodenzerstörung und den verschwenderischen Umgang mit Boden aufmerksam machen, wie sie in einer Aussendung mitteilte.

Aus allen neun Bundesländern werden mittels Publikumsvoting und einer Fachjury die Erstplatzierten gewählt und Ende Juli bekanntgegeben. "Wird auch in Ihrem Ort sinnlos Natur zerstört, um darauf zu bauen? Oder kennen Sie ein bestimmtes Bauprojekt, das Sie besonders aufregt? Dann schicken Sie uns jetzt Ihre schlimmsten Kandidaten für Bodenversiegelung", rief Melanie Ebner, Bodenschutzexpertin bei Greenpeace, zum Mitmachen auf.

"Setzen Nahrungsmittelversorgung aufs Spiel"

Die Jury besteht aus Expertinnen und Experten von der Universität für Bodenkultur Wien, der TU Wien, der Bundeskammer der Ziviltechniker und Greenpeace und soll die Vorschläge nach umweltrelevanten Kriterien beurteilen. Dazu gehören unter anderem die Größe des Bauprojekts, die Auswirkungen auf die Natur und mögliche Alternativen. Welche neun Einreichungen die meisten Stimmen - durch Publikumsvoting und Jurybewertung - erhalten haben, wird am 30. Juli bei einer Pressekonferenz verkündet.

"Gewerbeparks, Industrieflächen und Parkplätze sind nicht nur unästhetisch, sie ersticken alles, was auf und im Boden lebt. Darunter leidet nicht nur die Artenvielfalt: Die verbauten Flächen sind in den meisten Fällen fruchtbare Böden, die der Landwirtschaft anschließend fehlen. So gefährden wir nicht nur unsere Biodiversität, sondern setzen auch unsere Nahrungsmittelversorgung aufs Spiel", wurde Ebner zitiert. In Österreich werden laut Greenpeace jährlich knapp 4.200 Hektar verbraucht - eine Fläche fast so groß wie der Attersee. Greenpeace fordert die Landesregierungen auf, Grenzwerte für Bodenverbrauch und Verbauung festzulegen. Ziel dabei muss sein, den Bodenverbrauch in Österreich von momentan 11,5 Hektar pro Tag auf maximal 2,5 Hektar pro Tag bis 2030 zu begrenzen.

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22  Kommentare
22  Kommentare
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elhell (2.195 Kommentare)
am 28.05.2024 18:07

Ui, da matchen sich dann Kreisverkehre in NÖ um Platz 1 mit den Fachmarktzentren jeder Bezirkshauptstadt.

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schubbi (3.214 Kommentare)
am 23.05.2024 06:50

Tja, wo soll man da anfangen ? Bausünden gibt´s wie Sand am Meer in unserem Land.
Jeder Bürgermeister trachtet danach so viele und große Betriebshallen wie nur irgendwie möglich in seinem Zuständigkeitsgebiet errichten zu lassen und natürlich die Infrastruktur dorthin um möglichst viel Kohle einzunehmen.
Oder sich mit irgend einem Bauwerk ein Denkmal zu setzen. Obs den Bürgern passt oder nicht ist doch zweitrangig.

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detti (1.870 Kommentare)
am 22.05.2024 18:11

Super Idee, bitte ins Hauptabendprogramm ! Im Mühlviertel hat sich die Firma biohort den Sieg verdient.

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amha (11.500 Kommentare)
am 22.05.2024 17:33

Greenpeace! Auch so eine NGO, welche mehr und mehr in den Staat eingreifen. Mit der Legitimation, dass sie ja die Guten sind! Was diese Leute dann hervorbringen, sieht man aktuell ja an der grünen EU-Kandidatin

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nichtschonwieder (8.990 Kommentare)
am 22.05.2024 16:18

Blödsinn.
Den Biosprit Unsinn aufhören und dafür Getreide zum Verzehr abbauen!

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Bert1970 (75 Kommentare)
am 23.05.2024 07:16

Wer braucht so viel Getreide ... solange ein Drittel der Lebensmittel in der Mülltonne landen?

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schubbi (3.214 Kommentare)
am 23.05.2024 11:05

Vielleicht sollte darüber nachgedacht werden weniger zu importieren - würde auch nebenbei auch Straßen und Klima guttun

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Bertistein (16 Kommentare)
am 22.05.2024 15:09

Herbert-Bayer-Platz Linz, schrecklicher Betonplatz

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Bertistein (16 Kommentare)
am 22.05.2024 15:08

Herbert-Bayer-Platt, schreckliche Betonwüste

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Natscho (4.863 Kommentare)
am 22.05.2024 12:38

Eigentlich der gesamte Süden in Linz (zb Salzburgerstraße)
Traun bzw. die Amerikanisierung des suburbanen Raumes entlang von zb der Autobahn (Riesige Schilder, gigantische Parkplätze, eingeschossige Stripmalls etc)
Oder auch Gewerbeparks wie in Unterweitersdorf, ganiert mit einen Phallussymbol von McDonald's

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Bert1970 (75 Kommentare)
am 23.05.2024 08:05

Genau!...das mit der Industrie-und Dienstleistungsgesellschaft inklusive Arbeitsteilung war ein Irrweg? Morgentau hatte mit Mitteleuropa andere Pläne...

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Coolman12 (320 Kommentare)
am 22.05.2024 12:35

Gartner LKW XXXXL Parkplatz in Lambach.

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herst (12.785 Kommentare)
am 22.05.2024 12:10

Das neue Fussballstadion vom LASK

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DLiner (1.130 Kommentare)
am 22.05.2024 11:19

Martin-Luther-Platz, Linz

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aloisia73 (134 Kommentare)
am 22.05.2024 10:43

Parkplatz Wacker-Neuson Hörsching!!!

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gojo (24 Kommentare)
am 22.05.2024 08:28

Betriebsbaugebiet "Ehrenfeld II Viecht" in Ohlsdorf

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DominicK (2 Kommentare)
am 22.05.2024 08:22

UNO SHOPPING in OÖ!!!

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Natscho (4.863 Kommentare)
am 22.05.2024 12:36

Da existiert zum Glück endlich ein Plan, dass in Wohngebäude umzubauen:

https://www.tips.at/nachrichten/linz-land/wirtschaft-politik/607642-das-areal-des-uno-shopping-soll-sich-zu-gruenem-stadtteil-entwickeln

LEONDING. Ende des Jahres 2021 hat die Wohnbaugesellschaft WAG mit Hauptsitz in Linz das Areal des ehemaligen UNO Shopping in Leonding gekauft. Als neuer Eigentümer hat sich das Unternehmen schon damals zum Ziel gesetzt, aus der 112.000 Quadratmeter großen, durch Gebäude und Autoabstellplätze weitgehend versiegelten Fläche einen grünen und lebenswerten Stadtteil zu machen. Die Stadtpolitik zeigt sich durchwegs begeistert.

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schubbi (3.214 Kommentare)
am 23.05.2024 09:12

Dabei ist wirklich jemandem die Gier zum Verhängnis geworden - die Frage ist mit welchem Geld diese Ruine seit dem Leerstand von mittlerweile vielen Jahren erhalten wird ? Vom Cart-Verein ?
Das könnte auch ab und zu in den OÖN erwähnt werden

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berufstaetiger (126 Kommentare)
am 22.05.2024 08:17

Haben die nichts besseres zu tun?

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westham18 (4.661 Kommentare)
am 22.05.2024 08:37

Gut, dass es solche Leute gibt, die derlei Bausünden aufdecken! 👏👍

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schubbi (3.214 Kommentare)
am 23.05.2024 09:09

Richtig - und hoffentlich werden es noch um viele mehr, die endlich die Betonierschädel in ihre Schranken weisen.

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