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Zu viele Biber in Oberösterreich? "Regionale Entnahmen" gefordert

Von Verena Gabriel, 24. November 2023, 17:50 Uhr
Biber sind - bis auf Teile des südlichen Berglandes - in ganz Oberösterreich verbreitet. Bild: Leopold Kanzler

LINZ. Rund 2200 Biber leben laut einer aktuellen Zählung des Landes in Oberösterreich. Für Naturschutzreferent Manfred Haimbuchner (FP) ist nun der Punkt erreicht, den Schutzstatus der einst bedrohten Tierart zu überarbeiten. Er beklagt die "fehlende Flexibilität" der EU.

Der Wolf, der Fischotter und der Biber teilen das selbe Schicksal. Früher befürchtete man, dass sie aussterben. Heute geht die Sorge um, dass sie sich immer stärker vermehren und zur Plage werden könnten. Der Ruf nach neuen Regeln wird lauter. Kern der Diskussion ist die Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie der Europäischen Union, wonach die bedrohten Tierarten streng geschützt sind.

Diese ist Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FP) aktuell ein Dorn im Auge. Als Naturschutzreferent des Landes hat er den Biber unter seinen Fittichen. Es sei erfreulich, dass sich die heimische Population dank der Schutzbestimmungen gut erholen konnte. Doch nun sei es an der Zeit, einzugreifen. 

35 Biber vor 35 Jahren

„Zumindest regionale Entnahmen“ sollten ermöglicht werden, sagte Haimbuchner am Freitag bei einer Pressekonferenz in Linz. Wie sich die Schutzbestimmungen auf den Biber-Bestand in Oberösterreich ausgewirkt haben, zeigt eine aktuelle Erhebung des Naturschutzreferates. Etwa 2200 Biber gibt es im Bundesland, mit Ausnahme des alpinen Raumes besiedeln sie Gewässer im ganzen Land.

Noch vor sechs Jahren war der Bestand auf 800 bis 1000 Tiere geschätzt worden, vor zehn Jahren sollen es 600 bis 650 gewesen sein. Die starke Zunahme ist ein Erfolg, zumal das größte Nagetier Europas noch vor wenigen Jahrzehnten als nahezu ausgerottet galt. Nur 35 Exemplare sollen 1989 heimisch gewesen sein. Das hat sich nun gedreht. Maßnahmen gegen das Aussterben haben zu einer „rasanten Verbreitung“ geführt, sagt Haimbuchner. Die Folge seien Revierkämpfe unter den Tieren und Konflikte mit Grundbesitzern.

"Unflexible EU-Vorgaben"

Das Ziel, den Selbsterhalt der Biber zu ermöglichen, sei erreicht. In vielen Regionen in Oberösterreich, etwa im Donauraum, gebe es bereits eine Überpopulation. „Die Richtlinien müssen angepasst werden“, sagt der Naturschutzreferent. Wegen der „regional unflexiblen“ Vorgaben der EU sei dies aber nicht möglich.

Derzeit ist der Abschuss der Biber strengstens verboten – es sei denn, die Tiere bringen die öffentliche Sicherheit in Gefahr. Den Schutzstatus zu lockern, um den Bestand mit Abschüssen regulieren zu können, davon hält Oberösterreichs Naturschutzbund nichts. „Das würde nichts bringen, bei hohen Beständen rücken die Tiere immer wieder nach“, sagt Artenschützerin Julia Kropfberger.

Zudem sei die Selbsterhaltung in alpinen Regionen noch nicht gegeben. Man solle beim Konfliktmanagement ansetzen. „Aus Sicht der Natur ist der Biber kein Schädling. Er ist ein Lebensraumgestalter, der unsere Gewässer wieder herstellt.“ 

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Die Vorgabe an die Landwirtschaft, zehn Prozent ihres Landes für umweltfreundliche Maßnahmen zur Verfügung zu stellen, hat die EU nach einem heftigen Streit wieder fallengelassen. Die Vorgaben seien „praktisch nicht umsetzbar“, sagten die Naturschutzreferenten gestern. Die Verordnung werde „gravierende Auswirkungen“ auf ihre Arbeit haben. Unklar seien etwa die Konsequenzen, sollten die Ziele in den Ländern nicht erreicht werden.

Haimbuchner und Svazek kritisierten die EU-weit einheitlichen Regelungen. „Jede Region, jeder Mitgliedstaat hat unterschiedliche Voraussetzungen und Gegebenheiten“, sagte Haimbuchner. Er pocht darauf, den Naturschutz weiterhin den Ländern zu überlassen.

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Autorin
Verena Gabriel
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55  Kommentare
55  Kommentare
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abbylee (6 Kommentare)
am 27.11.2023 11:40

Es wäre ja schön, wenn Zeitungen auch ein klein wenig selber recherchieren und nicht nur Propagandameldungen & Phantasiebiologie verbreiten: Biber regeln seit Millionen von Jahren ihren Bestand selbst – sie sind territorial, der mögliche Lebensraum ist sehr begrenzt (100% von Wasser abhängig), sie kriegen relativ wenige Junge (2-3), die sie recht lange aufziehen (2-3 Jahre) und haben hormonelle Anpassungen als Reaktion auf zu wenig Lebensraum und kriegen weniger Nachwuchs. Deswegen bringt Abballern auch überhaupt nichts (wie der Naturschutzbund richtigerweise anmerkt) – im Gegenteil: Man sorgt sogar dafür, dass sie eher mehr Nachwuchs haben. In anderen Ländern fördern selbst Bauern wieder Biber (wegen Dürre- & Hochwasserprävention, Vermeidung von Bodenerosion, bessere Wasserqualität & Biodiversität sowieso)...

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 27.11.2023 13:44

Aber die Jäger würden sich freuen.
Wie lange hats gedauert bis der Wolf in Schönau, nachdem er einmal gesichtet wurde und sofort zum Abschuss freigegeben, erlagt war ? Ich denke keine 24h

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zuckerruebe (221 Kommentare)
am 27.11.2023 13:53

Dass es der erschossene Wolf war, welcher einige Tage davor gesehen wurde, ist nicht sicher!
Es kann (höchstwahrscheinlich sogar) ein anderer gewesen sein.
Das kommt davon, wenn sofort überschießend reagiert wird.

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ImI (323 Kommentare)
am 28.11.2023 10:19

Überschießend - schönes Wortspiel!

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zuckerruebe (221 Kommentare)
am 27.11.2023 13:50

Sehr treffend und fundiert geschrieben. Danke

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 26.11.2023 18:16

Wozu gibts das eigentlich alles ?
Wölfe, Biber, Schnecken, Hasen, Igel, Rehe usw ?
Bringt doch alles nur Arbeit wenn die Kadaver von den Straßen abgesammelt werden müssen. Also Hr. Hainbuchner ? Entnahme ?
Seid ihr noch alle ganz ….. ?

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 26.11.2023 18:04

Der Biber nagt Weiden und Pappeln an. Wenn’s an denen mangelt ev. eine Erle.
Das ist Holz für Hackschnitzel.
Hr. Dr. Hainbuchner, was sie schon in unserem Land umgesägt haben, da können 1000 Biber jahrelang arbeiten.
Ich fordere auch „regionale Entnahme“ von div. Schmähbrüdern

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 26.11.2023 18:20

Angefangen bei der Landespolitik

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Zaungast_17 (26.394 Kommentare)
am 27.11.2023 14:58

Biber fressen mittlerweile alles um. Undwenn Landwirte mit ihren Geräten in den nachwiesen versinken, ist’s wahrscheinlich auch sehr lustig, gell?

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Zaungast_17 (26.394 Kommentare)
am 27.11.2023 14:59

Bachwiesen

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 27.11.2023 18:23

Und weil sie in der Wiese versinken, fordern sie alle Biber zu erschiessen ?

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Zaungast_17 (26.394 Kommentare)
am 28.11.2023 06:56

Wer? fordert

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 26.11.2023 17:59

Der gottgleiche Naturschutzlandesrat Hr. Dr. Hainbuchner darf über Leben und Tot entscheiden. 🤮

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 26.11.2023 18:26

Naturschutzreferent, der die Abholzung von 190 000qm Wald befürwortet ?
Oida, weit Hamas bracht !

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ImI (323 Kommentare)
am 28.11.2023 10:21

Daran ist die Hamas aber unschuldig!

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kpader (11.506 Kommentare)
am 26.11.2023 06:43

Wir mussten diverse Bäume einzäunen. Niemand kommt für Aufwand und Schäden auf. Es gibt eindeutig zu viele Biber.

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il-capone (10.273 Kommentare)
am 26.11.2023 18:12

Im Mischwald musst aber tausende Kilometer zäunen, und nicht aber ein paar Bäumchen. Mehr Entnahme von ungeschützten Vielfrassen? Nix da !Da ist Haimbuchner muckmäuschenstill, könnte doch glatt seine Wähler vergraulen.
Er ist und bleibt ein populistischer Taugenix wie seine Gesangsgenossen/innen auch.

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 26.11.2023 18:49

Welche Bäume waren das ?

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zuckerruebe (221 Kommentare)
am 27.11.2023 15:03

gehört zu Kpader:
Das stimmt absolut nicht. Jeder Grundbesitzer bekommt für Schutzmaßnahmen finanzielle Förderungen.
Man muss sich an das Land OÖ., Abteilung Naturschutz, wenden, z.B. telefonisch. Dann kümmert sich ein Sachverständiger darum (Beratung und finanzielle Förderung. Man muss sich nur melden, von selber werden die nicht aktiv.

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 27.11.2023 19:55

Kann ich da auch meinen Salat einbringen, den mir die Schnecken fressen?
Beim Thema Ersatzzahlung sind ja einige ganz vorn dabei

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 27.11.2023 20:19

Kann ich da auch meinen Salat einbringen, den mir die Schnecken fressen?
Beim Thema Ersatzzahlung sind ja einige ganz vorn dabei

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Sonnentag (51 Kommentare)
am 25.11.2023 14:19

Auch Schnecken sind derzeit im ökologischen Ungleichgewicht! Ich fordere die Schussfreigabe für diese Schädlinge. Nachdem der Waffenbesitz im privaten Bereich enorm gestiegen ist, wird auch der Verbrauch von Munition angekurbelt werden müssen!

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Tralala (713 Kommentare)
am 25.11.2023 14:06

Setzt doch Biber wieder auf die Speisekarte (und zwar nicht nur während der Fastenzeit), dann regelt sich da mit der "Entnahme" schon von selbst.
Leute die tonnenweise Kartoffel, Äpfel, Wein von Felder klauen, werden froh sein, wenn ihnen vegetarisches Frischfleisch zur freien Entnahme zur Verfügung gestellt wird.

Anregungen vom Starkoch: https://www.puls24.at/news/chronik/haubenkoch-max-stiegl-biber-statt-fuerchterlichem-billig-fleisch-auf-den-teller/294282

Und ein Kochbuch für Genießer: https://www.luzernerzeitung.ch/international/dunsten-braten-oder-dampfen-deutscher-politiker-veroffentlicht-biber-kochbuch-ld.1630096

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Gugelbua (31.656 Kommentare)
am 25.11.2023 13:24

Wildtiere in einer Zivilisation die ihre Flächen versigelt stellen eben ein Problem dar, wie wird es mal sein wenn 10Milionen Menschen in Österreich leben,
die Politik heute hat keine Ahnung😉

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caber (1.951 Kommentare)
am 25.11.2023 12:40

Jagd als Hobby? Nein, danke!

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nichtschonwieder (7.430 Kommentare)
am 25.11.2023 11:17

Die werden nicht zur Plage, die sind schon Plage!

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abbylee (6 Kommentare)
am 27.11.2023 11:15

Nein. Im Gegenteil – aber wen interessiert hier schon Biologie, Ökologie oder auch nur wirtschaftlich ein klein wenig längerfristig zu denken: In anderen Ländern fördern selbst Bauern Biber (wegen Dürre- und Hochwasserprävention, Bodenerosion, Wasserqualität,...), in Österreich sind halt frei erfundene Stammtischparolen wichtiger...

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HumanBeing (1.697 Kommentare)
am 25.11.2023 08:46

Die menschliche Perversion wird deutlich, wenn man den Mord an Tieren als "Entnahme" bezeichnet.

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Tralala (713 Kommentare)
am 25.11.2023 13:54

Sie können sich ja gerne beim Hainbuchner melden, daß sie die Tierchen rechtzeitig kastrieren. Viel Spaß dabei.
Dann braucht man sie später nicht zu entnehmen weil es zu viele sind.

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abbylee (6 Kommentare)
am 27.11.2023 11:12

Man könnte auch damit anfangen, mal in ein Biologiebuch zu schauen und Expert*innen zu fragen: Biber regeln seit Millionen von Jahren ihren Bestand selbst – sie sind territorial, der mögliche Lebensraum ist sehr begrenzt (100% von Wasser abhängig), sie kriegen relativ wenige Junge (2-3), die sie recht lange aufziehen (2-3 Jahre) und haben hormonelle Anpassungen als Reaktion auf zu wenig Lebensraum und kriegen weniger Nachwuchs. Deswegen bringt Abballern auch überhaupt nichts – im Gegenteil: Man sorgt dafür, dass sie mehr Nachwuchs haben (wegen wieder frei gewordener Reviere). In anderen Ländern fördern selbst Bauern wieder Biber (wegen Dürre- & Hochwasserprävention, Vermeidung von Erosion, Wasserqualität & Biodiversität sowieso) – in Österreich erfinden ein paar Populisten einfach mal ihre eigene Biologie, um ein paar Dumpfbacken bei Laune zu halten. Und Regionalzeitungen drucken jede noch so absurde Propagandameldung ungeprüpft ab...

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reibungslos (14.293 Kommentare)
am 25.11.2023 17:01

Man könnte alternativ den immer zahlreicher werdenden Wölfen nahelegen, dass sie Biber fressen. Wölfe dürfen morden, weil sie sonst verhungern.

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il-capone (10.273 Kommentare)
am 25.11.2023 06:40

Von 'Entnahmen' der täglich mordenden Blechwölfe und den Fluss-Zerstörern les ich da nix.
Wer glaubt dass Rrrrrechtspopulisten einen Funken Verstand an von Umweltschutz haben glaubt auch an Grimms Märchen.
Die Wahlergebnisse bestätigen letzteres sogar eindrücklich.

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lester (11.362 Kommentare)
am 24.11.2023 20:42

So werden die kanalisierten Gewässer wieder renaturiert. Ich warte ja nur darauf das ein Biber einen Menschen anfällt. Aber bei Haimbuchner und derJägerschaft wird das auch passieren

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diwe (2.288 Kommentare)
am 24.11.2023 20:11

LOL! Aber wenn's um Windräder geht, kramen die Effen plötzlich die zu schützenden Vögel raus. Kannst nicht erfinden!

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Zeitungstudierer (5.536 Kommentare)
am 24.11.2023 19:52

Total übertriebener Naturschutz kann auch kontraproduktiv sein.
Man kann nicht Tierarten, die keine natürlichen Feinde haben, sich einfach so unkontrolliert vermehren lassen.
Die Leidtragenden sind immer die 2 % Bauern, die sollen sich mit diesen Viechern herumärgern!
Wenn jemanden ein angenagter Baum auf den Kopf fällt, ist natürlich der Bauer schuld, nicht der Biber!

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abbylee (6 Kommentare)
am 27.11.2023 12:30

Abgesehen davon, dass wir auch trotz Schutzstatus schlimmere Feinde sind als es natürliche Fressfeinde je sein hätten können (Straßenverkehr zB.: Auch bei Bibern Todesursache Nr.1 + viele illegale Tötungen, Lebensraumzerstörung,...) – Fressfeinde (Wölfe) hatten nie Einfluss auf die Gesamtpopulation an Bibern, diese regeln seit Millionen von Jahren ihren Bestand selbst – sie sind territorial, der mögliche Lebensraum ist sehr begrenzt (100% von Wasser abhängig), sie kriegen für Nager extrem wenige Junge (2-3), die sie lange aufziehen (2-3 Jahre) und haben hormonelle Anpassungen als Reaktion auf zu wenig Lebensraum: Sie kriegen dann weniger Nachwuchs. Deswegen bringt Abballern auch überhaupt nichts (wie der Naturschutzbund richtigerweise anmerkt) – im Gegenteil: Man sorgt sogar dafür, dass sie eher mehr Nachwuchs haben. In anderen Ländern fördern selbst Bauern wieder Biber (wegen Dürre- & Hochwasserprävention, Vermeidung von Bodenerosion, bessere Wasserqualität & Biodiversität sowieso)...

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ob-servierer (4.443 Kommentare)
am 24.11.2023 18:50

Die Biber brauchen wir genauso dringend wie die Wölfe.

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LASimon (10.926 Kommentare)
am 24.11.2023 19:21

Und erst die Menschen! Die sind im Unterschied zum Biber aus Sicht der Natur Schädlinge.

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reibungslos (14.293 Kommentare)
am 25.11.2023 17:02

Und was empfehlen Sie zur Eindämmung der menschlichen Gefahr?

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HumanBeing (1.697 Kommentare)
am 26.11.2023 08:50

Die Menschen so weitermachen lassen reicht schon. Dann erledigt sich das Problem "Menschen" von selber.

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 26.11.2023 18:07

„Entnahme“

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jeep42001 (1.441 Kommentare)
am 24.11.2023 20:38

Ursprünglich war der Bieber, und der Wolf in Mittel, und Osteuropa sesshaft, und verbreitet.
Es gab für den Bieber nur einen einzigen Feind, und das war der Wolf.!
Der Wolf hatte ebenfalls nur einen Feind, und das war Menschen.
Er wurde gejagt, sein Fell war sehr begehrt, der Kadaver wurde den Artgenossen, zum Fraß überlassen, und der Ökologische Kreislauf funktionierte.

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abbylee (6 Kommentare)
am 27.11.2023 11:36

Wir haben Wölfe wie Biber ausgerottet – der ökologische Kreislauf hat im Bezug auf (moderne) Menschen ganz offensichtlich nicht funktioniert. Übrigens: Wölfe sind zwar grundsätzlich Fressfeinde von Bibern, hatten aber nie einen Einfluss auf die Gesamtpopulation: Biber regeln seit Millionen von Jahren ihren Bestand selbst – sie sind territorial, der mögliche Lebensraum ist sehr begrenzt (100% von Wasser abhängig), sie kriegen relativ wenige Junge (2-3), die sie recht lange aufziehen (2-3 Jahre) und haben hormonelle Anpassungen als Reaktion auf zu wenig Lebensraum und kriegen weniger Nachwuchs. Deswegen bringt Abballern auch überhaupt nichts – im Gegenteil: Man sorgt eher sogar dafür, dass sie mehr Nachwuchs haben. In anderen Ländern fördern selbst Bauern wieder Biber (wegen Dürre- & Hochwasserprävention, Vermeidung von Bodenerosion, Wasserqualität & Biodiversität sowieso) – in Österreich leider fast nur Phantasiebiologie & Stammtischparolen...

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schubbi (2.761 Kommentare)
am 26.11.2023 18:13

Genau. Wir brauchen keine Biber, Wölfe, Schnecken, Igel, Hasen, Rehe, Vögel und sonstiges Getier.
Bringen doch die meisten nur Aufwand mit sich, wenn sie von der Straße weggeputzt werden müssen.
So denkt die heutige Bevölkerung.

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zuckerruebe (221 Kommentare)
am 27.11.2023 13:56

Sind sie Biologe??

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zuckerruebe (221 Kommentare)
am 27.11.2023 14:11

Sind Sie Biologe???

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zuckerruebe (221 Kommentare)
am 27.11.2023 14:18

Gehört oben zu Ob-servierer.

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vinzenz2015 (45.593 Kommentare)
am 24.11.2023 18:26

Nicht nur im Mühlviertel!
Auch am Traunsee/Attersee zerbeissen diese putzigen Breitschwänze
die Sträuchen und Hecken ratzeputz weg!
Wenn die Jungen geschlechtsreif sind such sie sich ein neues Revier und vermehren sich dort weiter.
Fressfeinde - keine!

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il-capone (10.273 Kommentare)
am 25.11.2023 06:43

hhm
Bist jetzt ein Grüner, Schwarzer o. ein Brauner 🙄

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kpader (11.506 Kommentare)
am 26.11.2023 06:40

Du bist einfach ein Kasperl.

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