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Steinschlag und Erschöpfung: 27-Jähriger vom Großen Pyhrgas gerettet

Von Judith Pointner, 21. Mai 2024, 15:22 Uhr
Großer Pyrhgas
Der 27-Jährige wollte mit zwei Freunden den großen Pyhrgas besteigen. Bild: geg

SPITAL AM PYHRN. Auf einer Höhe von 1700 Metern konnte ein Bergsteiger aus dem Bezirk Linz-Land nicht mehr weiter.

Steinschlag und falsche Selbsteinschätzung sind einem 27-Jährigen bei einer Bergtour am Pfingstmontag zum Verhängnis geworden. Der rumänische Staatsbürger aus dem Bezirk Linz-Land war am Feiertag gemeinsam mit zwei Freunden zu einer Wanderung auf den Großen Pyhrgas (2244 Meter) aufgebrochen. Als Aufstiegsroute hatte das Trio den Hofersteig gewählt, aber nicht alle drei kamen auch beim Gipfelkreuz an.

Per Seil gerettet

In etwa 1700 Metern Seehöhe war für den 27-Jährigen Schluss: Nicht nur, dass er bereits sehr erschöpft war, er wurde zudem durch Steinschlag verletzt und sah sich laut Polizei nicht mehr in der Lage, weiter auf- oder abzusteigen. Per Handy wählte der Wanderer den Bergrettungsnotruf. Er wurde vom Team des Notarzthubschraubers Martin 3 aus Scharnstein per Seil gerettet und am Zwischenlandeplatz in der Nähe der Bosruckhütte der Bergrettung übergeben. Seine Bergkameraden setzten die Tour in Richtung Gipfel fort. 

Erst am 1. Mai hatte eine Bergtour auf den großen Pyhrgas für einen 56-jährigen Linzer tödlich geendet: Der Wanderer war irrtümlich auf den anspruchsvollen Bad Haller Steig geraten und dort von herabstürzenden Steinen getroffen worden. Er  stürzte rund 50 Meter über steiles, felsdurchsetztes Gelände in die Tiefe. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. 

Zahlreiche Einsätze am langen Wochenende

Für die Bergrettung war der Einsatz am Pfingstmontag einer von vielen am vergangenen langen Wochenende. Ein Großteil der Einsätze endete zwar glimpflich, wäre wohl aber zu vermeiden gewesen. So galt es etwa eine 37-Jährige aus dem Mahdlgupf Klettersteig zu retten, nachdem sie die Kräfte verlassen hatten. Im Klettersteig am Gosausee konnte ein Wiener wegen einer Panikattacke nicht weiter.

Auch am Niederen Kalmberg bei Bad Goisern mussten die Bergretter ausrücken, nachdem ein Deutscher bei der Überschreitung zum Hohen Kalmberg gestürzt war. Hoch über Hallstatt war ein 16-Jähriger auf dem Plassen in einem steilen Altschneefeld ausgerutscht und über eine Steilstufe gestürzt. Er wurde vom Notarzthubschrauber C14 gerettet.

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Autorin
Judith Pointner
Redakteurin Online
Judith Pointner

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3  Kommentare
3  Kommentare
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ersterkarli (4.679 Kommentare)
am 22.05.2024 10:59

Ich tippe auf eine FETTEN des Sportlers.

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nichtschonwieder (8.990 Kommentare)
am 21.05.2024 17:39

Die nächsten 5000 Euro für die Bergrettung!

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reader74 (1.389 Kommentare)
am 22.05.2024 07:34

Danke für die wichtige Info!

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