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Wer den "Guide Michelin" nach Österreich holte

17. Februar 2024, 00:04 Uhr
Wer den "Guide Michelin" nach Österreich holte
Wolfgang Gröller legte mit Bettina Zopf den Grundstein. Bild: FARDA

TRAUNKIRCHEN. Österreichs Touristiker jubeln: Guide Michelin, der international renommierteste Restaurantführer, nimmt künftig auch Spitzenbetriebe in ganz Österreich in seine Bewertungen auf. Bislang hatten nur Restaurants der Städte Wien und Salzburg diese Chance.

Eine internationale Bühne

"Hochwertige Restaurants bekommen auf diese Weise eine internationale Bühne und Zugang zu ganz neuen Besucherkreisen", sagt Wolfgang Gröller, Hotelier in Traunkirchen und Betreiber des derzeit besten oberösterreichischen Restaurants "Bootshaus". Für den Tourismus würden sich dadurch neue Chancen eröffnen. "Wir haben jetzt schon Gäste aus dem Ausland, die nur wegen unseres Restaurants anreisen." Gröller hofft, dass das "Bootshaus" bereits im "Guide Michelin 2025" vertreten ist, und rechnet noch heuer mit anonymen Testessern. "Wenn wir einen Stern bekommen würden, wäre das ein Wahnsinn für uns, sagt er.

Guide Michelin verlangt von den Ländern, in denen Restaurants getestet werden, Geld. In Österreich bringen die Österreich Werbung und die Landestourismusverbände diese Investition jetzt auf. Dass diese Entscheidung (nach langem Drängen der Gastronomie) fiel, hat viel mit Gröller und der Altmünsterer Nationalratsabgeordneten Bettina Zopf (ÖVP) zu tun. Gröller bat Zopf, die im Tourismusausschuss sitzt, um ihre Unterstützung, und diese nutzte daraufhin ihren Einfluss in Wien. Sie organisierte in Traunkirchen Treffen von Gröller und anderen Touristikern des Salzkammerguts mit ÖVP-Tourismussprecher Franz Hörl und Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler (ÖVP). Am Ende wurde die Vereinbarung mit Guide Michelin vom Parlament beschlossen.

"Gerade im Salzkammergut leiden wir unter Tages- und Massentourismus", sagt Zopf. "Wir brauchen mehr Qualitätstourismus. Die Spitzengastronomie leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Sie hat noch dazu den Vorteil, dass sie ganzjährig Menschen anlockt."

Aber auch die Branche selbst würde profitieren – beispielsweise bei der Personalsuche. "Wer einen Stern von Michelin hat, bekommt Bewerbungen aus aller Welt und ist auch als Lehrbetrieb extrem attraktiv", sagt Zopf. (ebra)

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