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"SRT-Bau einstellen wäre billiger als weiterbauen"

Von Gary Sperrer, 03. März 2016, 00:04 Uhr
"SRT-Bau einstellen wäre billiger als weiterbauen"
Die Streckenlänge vom Klosterplatz (Bild) zum Franz-Joseph-Platz in Gmunden beträgt nur wenige hundert Meter – oder doch Tausende von Meilen? Bild: ebra

GMUNDEN. Gmundner FPÖ-Gemeinderatsabgeordneter Günther Colli argumentiert seine Gegnerschaft zur Stadt-Regio-Tram.

Die im Bau befindliche Durchbindung der Gmundner Straßenbahn zur Vorchdorfer Bahn – die Stadt-Regio-Tram (SRT) – gilt bei Befürwortern als Jahrhundertchance für den öffentlichen Verkehr, für Gegner ist sie Steuergeld-Verschwendung und sinnlos, eine Gefahr für die alten Gmundner Innenstadthäuser und Geschäfte. Der Gmundner FP-Gemeinderatsmandatar Günther Colli hat sich intensiv mit der Problematik und möglichen Zukunft der Straßenbahn auseinandergesetzt. Aus seiner Gegnerschaft macht er keinen Hehl, und er argumentiert seine Einstellung mit deutlichen Worten.

 

OÖNachrichten: Herr Colli, was haben Sie gegen die Stadt-Regio-Tram?

Günther Colli: Als die Gemeinde – ÖVP, SPÖ und Grüne gegen die Stimmen der FPÖ – sich 2013 für die Durchbindung entschieden hat, war man nicht bereit, Alternativen zu überlegen. Das hatte der Rechnungshof gefordert: Alternativen und Vergleichsrechnungen. Das ist nie gemacht worden, weil aufgrund des Einflusses von Stern & Hafferl niemand Interesse hatte, Alternativen wie Busse anzudenken. Es gibt ein Gutachten der ÖBB bzw. des Bundesrechnungshofes, in dem steht, dass die Anschaffung von Bahnen zehnmal so teuer ist wie Busse und im Betrieb doppelt so teuer. Daher kostet uns das nachher um 3,3 Millionen Euro pro Jahr mehr, als uns jetzt die Straßenbahn und die Vorchdorfer Bahn kosten. Stern & Hafferl hat einen Vertrag bis 2030. Wenn man das hochrechnet – 3,3 mal 15 –, sind das grob 50 Millionen Euro. Daher ist es belanglos, zu welchem Zeitpunkt wir den Bau der Durchbindung stoppen, weil wir uns dann immer noch eine Menge Geld ersparen. Der Nachteil eines schienengebundenen Fahrzeugs ist auch, dass wir die Fahrgäste nicht flexibel an ihre Wunschziele bringen können.

Aber es gibt doch eine Potenzialanalyse, wonach die Durchbindung die Fahrgastzahlen erhöhen würde.

Es wurde schon 2012 kritisiert, dass die Potenzialanalyse, die als Basis für die Berechtigung des Baus genommen wird, mit falschen Zahlen arbeitet. Denn niemand wird behaupten, dass Stern & Hafferl nicht weiß, wie viele Fahrgäste sie befördern. Dass die Fahrgastzahlen falsch sind, das kann jeder nachprüfen, indem er sich hinsetzt und einen Tag lang zählt. Die Potenzialanalyse ist auch in einem zweiten Punkt falsch, weil sie die Schüler nicht richtig berücksichtigt, denn die Schüler fahren in Summe ein halbes Jahr lang nicht und lassen sich auch nicht vermehren. Es gibt keine Provinzstadt auf der ganzen Welt mit 13.000 Einwohnern, die sich so eine Bahn leistet.

Sie haben zuvor die Kosten erwähnt. Das Land Oberösterreich beteiligt sich daran in großzügigem Maße.

In den Förderrichtlinien des Landes steht, dass das Land nur Dinge fördern soll, wenn die für das Land günstigste Lösung gewählt wird. Das ist aber hier nicht der Fall.

Würden Sie eine Einstellung der Bauarbeiten befürworten?

Ich sage: Jeder Tag früher, an dem der Bau eingestellt wird, ist gescheiter. Die Geschichte ist an der Grenze der Kriminalität, weil die Förderungen mit falschen Zahlen erschlichen worden sind. Wenn ich Bürgermeister wäre in Gmunden oder wenn ich Landesrat in Linz wäre, und ich habe das Projekt auf dem Tisch liegen, von dem ich weiß, es gibt nur Ärger und Probleme, dann hole ich mir die besten Berater von weit weg. Aber nicht die, die seit zehn oder 15 Jahren das Projekt betreiben. Der Herr Holzer und der Herr Hölzl sitzen im Kontrollausschuss der Stadt-Regio-Tram. Landesrat Steinkellner und Bürgermeister Krapf holen sich aber diese Herren wieder als Berater. Man kann doch nicht die fragen, die zehn Jahre lang für dieses Projekt gearbeitet haben. Keiner der Herren Sageder, Köppl, Krapf, Entholzer, Steinkellner und Landeshauptmann Pühringer wird aber sagen können, er hätte nichts gewusst. Durch unzählige Briefe und Mails wurden sie von mir immer und immer wieder informiert, in der Hoffnung, dass sich etwas ändert. Was hätte man nicht alles bei einer besseren Planung und vielleicht ohne SRT mit dem vielen Geld für Gmunden machen können?

Und dass wir uns in fünf Jahren wieder unterhalten und erkennen, dass die SRT doch ein Erfolg geworden ist – daran glauben Sie nicht?

Würde ich in Linz oder Wien leben, wäre ich ein glühender Befürworter einer Straßenbahn. So habe ich aber für Gmunden weder die Hoffnung noch den Glauben, dass etwas Vernünftiges daraus wird. Am ehesten glaube und fürchte ich, dass in fünf Jahren nach Fertigstellung die Bahn eingestellt wird.

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70  Kommentare
70  Kommentare
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WF-Carlsson (136 Kommentare)
am 10.03.2016 14:29

Es sind immer dieselben bekannten Schreiber/innen (leider meist anonym), welche sich gegen das SRT-Projekt äußern. Wo bleiben die anderen B.I.G und FPÖ-Wähler (+Unterstützer)? Da scheint das GR-Wahlergebnis 2015 doch eher aussagekräftig zu sein bezüglich SRT, welche von ÖVP und SPÖ Kandidaten und Kandidatinnen forciert wurden und werden.

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Scotiella (523 Kommentare)
am 07.03.2016 16:37

Wie arm ist denn die FP in Gmunden um nur ständig gegen eine sinnvolle Überland-Straßenbahn zu sudern? Gibt es keine anderen Zielscheiben?

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 08.03.2016 08:43

Wird jetzt eine Überland-Straßenbahn gebaut?
Wohin?

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Gmundnerer (1.111 Kommentare)
am 04.03.2016 14:23

Wie lange lassen wir uns das noch gefallen was die ÖVP und Köppl
da beschlossen haben. Die Stadt kaputtmachen, die kl. Betriebe
kaputtmachen, wo sind jetzt die die dies beschlossen haben,
in der Pension?. Wer nimmt die Organisation an sich
für einen stillen Protest am Rathausplatz? ich denke es kommen viele ....
Warum wird abends nicht bis 18h und Samstag nicht gearbeitet,
warum?
Ist die Brücke jetzt bewilligt oder ist noch alles illegarl?
aber der Stern darf alles....
Angeblich gehen die Firmen von Stern nicht alle so gut,
warum wollen die Menschen aus Gmunden nicht hin.....

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mynachrichten1 (15.408 Kommentare)
am 05.03.2016 22:29

wenn alle, die gegen dieses Projekt sind, zufällig im Netz sind beim Aufruf, dann würden doch viele kommen.

Und sicher würden auch Spione kommen, wer sich da so viel Meinungsfreiheit gegen den Strom erlaubt.

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( Kommentare)
am 04.03.2016 11:12

Der Poster "Objektiv" ist ein Lügner. Er behauptet in einem Posting, dass S&H die Fahrzeuge und nicht geschenkt bekommt. Wahr ist aber, dass die Leasingraten vom Land ersetzt werden. Also zahlen die Steuerzahler die Fahrzeuge, sind aber dann im Eigentum von S&H.

Das ist nur einer von vielen Skandalen im Umfeld der Regiotram.

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( Kommentare)
am 04.03.2016 11:17

Im ersten Satz fehlt das Wort "least", sorry

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 04.03.2016 11:30

Der Poster "Objektiv" ist Lichtjahre davon entfernt, objektiv zu sein.

Objektivität ist leider ein Ideal der Philosophie und der Wissenschaften. Man muss bedauerlicherweise zugeben, dass jede Sichtweise subjektiv ist.

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weyrer (16 Kommentare)
am 03.03.2016 14:03

Lieber Wickerl,

eigentlich sollte man schon wissen, worüber man schreibt! Die "Straßenbahn" geht von Vorchdorf nach Gmunden und nicht von Lambach! Das Einzugsgebiet von Vorchdorf nach Gmunden umfasst gerade einmal ein paar tausend Einwohner, somit ist gewährleistet, dass diese Strecke nie ausgelastet sein wird und sich nie amortisieren wird und dem Steuerzahler jahrzehntelang jede Menge Geld kosten wird, das wo anders um ein Vielfaches besser angelegt wäre! So könnte man mit diesem Geld in Gmunden das so dringend benötigte Hotel finanzieren, welches Arbeitsplätze schaffen und Steuereinnahmen bringen würde! Mit der Durchbindung der Straßenbahn profitiert nur einer - die Betreiberfirma - der es völlig egal ist, wieviele Personen mit ihr fahren, da ihr finanziell auf Jahrzehnte gesehen alles abgegolten wird! Ein sicheres Geschäft für die Fa. Stern & Hafferl!

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Bergretter (2.314 Kommentare)
am 03.03.2016 15:45

Da weiß ich jetzt nicht, ob das unselige Rundhotel vom Asamer irgendwie gescheiter gewesen wäre. Wenn es schon Steuergeld kostet, dann doch für etwas, wovon alle was haben. Beim Hotelbau hätte nur der Schotterbaron und ein paar Gstopfte, die sich so ein Chalet gekauft hätten, davon profitiert. Auch auf Steuerkosten. Dann schon lieber ein öffentliches Verkehrsmittel. Wird nie Gewinn machen, das ist aber überall so.

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Objektiv (2.397 Kommentare)
am 03.03.2016 16:12

Ein Hotel gehört im Gegensatz zum ÖV nicht zur Daseinsvorsorge und ist daher nicht durch die öffentliche Hand zu finanzieren.

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mynachrichten1 (15.408 Kommentare)
am 03.03.2016 16:22

Daseinsvorsorge, für Wenn? ah eh klar! Eine echte Geisterbahn würde mehr Leute und sinnvoller bzw. kostendeckender befördern. Derartige Projekte gefährden den ÖV, denn a) fährt die nicht dort hin, wo es Sinn ergibt und notwendig wäre b) ist mit dieser Kundenfrequenz wahrscheinlich auch noch ein gewaltiger Umweltschaden verbunden, ohne nachzrechnen, mit welchem Ramsch die Steuer verdient werden muss und mit welchem Umweltaufwand der Beteiligten.
Es gäbe ja überhaupt keine Diskussion, wenn die Sache nicht so weit verfahren wäre - nur die Politik in Gmunden wird das nicht lösen und eigentlich wären die gefragt, die solche Projekte hätten prüfen müssen in Linz und in Wien.

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mynachrichten1 (15.408 Kommentare)
am 03.03.2016 16:29

um für die Daseinsvorsorge des Fremdenverkehrs abzusichern, wird es aber, das sagen viele Experten, ein Viersternehotel brauchen.

Und so wie das Land Seilbahninfrastruktur zur Verfügung stellt, auch wenn es sich gar nicht immer so rechnet und oftmals eine Verquickung mit Privaten stattfindet,
umso notwendiger wäre der Bau eines Hotels. Das würde auch anderen Wirten gut tun, so viele an sich interessante Zweige wie Kultur in Gmunden würden noch besser gedeihen, internationale Kongresse kommen ohne Vierstern Hotel auch nicht aus.

Es wird doch jedem Einleuchten, dass das Land zweckgebunden ein Hotel errichten kann, denn auf Private werden wir noch ewig warten, so gescheit ist man schon in Gmunden.

Zweckgebundes Vierstern Haus - das würde die Wirtschaft entfesseln, auch für die Kunstszene, die Kulturszene usw....

Wie doof muss man sein, diesen Gedanken nicht politisch mit Nachdruck zu verfolgen und jedes Jahr Millionen in einen Zug hinzupumpen, der leer durch die Stadt fährt.

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beppogrillo (2.507 Kommentare)
am 03.03.2016 21:55

Daseinsvorsorge schließt auch touristische Infrastruktur in einer so schön gelegenen Kleinstadt wie Gmunden mit ein. Da wird seit Jahren vorsätzlich touristisches Potenzial vernachlässigt.
Ich nehme an, daß der Asamer-Clan in seiner jetzigen Misere sich sogar ganz gern von dem unseligen Projekt trennen würde, um ein neues, nachhaltig gestaltetes Konzept zu realisieren.
Im Gegensatz zu den irrwitzig verbauten Schienen-Millionen würde ein touristisch hochwertiges Projekt der gesamten Traunsee-Region zu einem Neustart verhelfen.

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WF-Carlsson (136 Kommentare)
am 20.03.2016 15:45

Wer von VWL und VWP eine Ahnung hat, weiß, dass man hier nicht das Eine gegen das Andere ausspielen kann. Vielmehr ergänzen sie einander.

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beppogrillo (2.507 Kommentare)
am 03.03.2016 21:45

Dem kann man nur vollinhaltlich zustimmen. Vor allem auch, weil sich diese multi-Millionen-Steuergeld-Verteilung auch umweltpoltisch nie 'amortisieren' wird, denn weder Gmundner noch Vorchdorfer werden wegen dieser justament-Tram autofrei leben wollen.
Die bescheidenen Fahrgastzahlen auf der ÖBB-Salzkammergut-Strecke Attnang - Stainach sollten eigentlich genug Nachdenk-Potenzial haben.

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mynachrichten1 (15.408 Kommentare)
am 05.03.2016 22:25

das Einzugsgebiet der Salzkammergutstrecke ist allerdings wahrscheinlich 50 mal größer und es ist eine alte bestehende Zuglinie, bei der viele Züge gestopft voll sind, aber natürlich dazwischen auch ziemlich leere Züge fahren.
Übrigens wird an Randzeiten auch mit Bussen gefahren, wenn erfahrungsgemäß eben, obwohl Schienen ja sowieso vorhanden, ein Bus genügt.
Natürlich kann es dann passieren, das der Kleinbus gerammelt voll ist, wenn zum Beispiel eine Theaterklasse heimfährt von Attnang weg.

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 04.03.2016 08:17

Auch von mir vollste Zustimmung.

Die Millionen würden an anderen Stellen dringend benötigt werden und viel besser eingesetzt werden können - Sanierung von Schulen und Kindergärten, Krankenhaus, Altenheime, "Therme" (ohne Thermalwasser wohl eher ein schlichtes Hallenbad mit Wellnessbereich), Wiederbelebung einer toten Innenstadt,.....

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wickerl (2.187 Kommentare)
am 07.03.2016 15:54

Ja Herr Colli hat durch und durch recht, nicht weiter bauen wäre billiger, und noch billiger wäre es wenn man das Krankenhaus zusperren würde, und noch billiger wäre es wenn man in Gmunden die Schulen zusperren würde, und die der Feuerwehr kein neues Gerät mehr ausfolgen würde,
das wäre alles billiger, als das Geld dafür auszugeben! Dem Unsinn des Herrn Colli ist nach oben keine Grenze gesetzt!

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( Kommentare)
am 07.03.2016 16:10

Gibt es eine vernünftige Alternative zu Schulen - Nein!
Gibt es eine vernünfige Alternative zu Krankenhäusern - Nein!
Gibt es eine vernünftige Alternative zur Regiotram - Ja, Citybusse!

Also wer verbreitet Unsinn - wohl nur Sie...

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wickerl (2.187 Kommentare)
am 03.03.2016 13:39

Die Schweiz, der große Experte für den öffentlichen Verkehr, betreibt sehr viele Überlandstraßenbahnen, wieso die Straßenbahn von Lambach nach Gmunden so schlecht sein soll, weiß niemand. Herr Colli schimpft einfach nur dahin.

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( Kommentare)
am 03.03.2016 14:48

Sie wissen ja nicht einmal, wo die Regiotram fährt. Und das Geld für diese sinnlose Bahn wächst nicht auf den Bäumen, sondern ist unser Steuergeld.

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Superheld (13.112 Kommentare)
am 03.03.2016 14:49

Vielleicht, weil das Einzugsgebiet sehr bescheiden ist?

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 04.03.2016 08:20

Sie selber scheinen der allergrößte "Experte" zu sein.....
Lambach! Pfffff!

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robert2011 (683 Kommentare)
am 03.03.2016 13:09

Zum Glück ist der Günther Steinkellner nicht so borniert wie der Herr in der Gmundner FP, der zum Glück außer der Zeitung sonst eh nichts zu sagen hat. Schade ist es halt, dass die OÖ Nachrichten auf diesen Zug aufhüpfen. Aber das sind ja auch alles Angsthasen, die nur kritisieren, aber sich nichts trauen. Das war früher mal anders.

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Bergretter (2.314 Kommentare)
am 03.03.2016 11:41

Es gibt halt immer wieder unverbesserliche Querulanten die man auch mit den besten Argumenten nicht überzeugen kann. Auch Herr Colli zählt zu diesen mit Scheuklappen Herumlaufenden. Nur nicht links und rechts schauen, da könnte man ja was Neues lernen.

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( Kommentare)
am 03.03.2016 12:10

Wenn man sich selbst eine Meinung bildet, Alternativen überlegt, Erfahrungen anderer einbezieht, dann kommt man sehr leicht zu der Erkenntnis, dass die Regiotram nicht in eine Kleinstadt wie Gmunden passt.

Dazu muss man aber selbst denken und nicht den Betreiber der Regiotram für sich denken lassen.

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Objektiv (2.397 Kommentare)
am 03.03.2016 13:54

Würde man bei Null beginnen, könnte man ein Bus-System bevorzugen. Aber in Gmunden geht es um die Verbindung zweier vorhandener Bahnen. Und drei Viertel der Investition sind schon getätigt. Ihre Überlegungen kommen Jahre zu spät.

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( Kommentare)
am 03.03.2016 14:45

Wie bei Auftragsposter Objektiv üblich, ist auch dieses Posting nicht objektiv, sondern einfach falsch. Es wurden zwar schon einige Investitionen für den Bau getätigt, vom Land wurden aber erst 5 Mio. Euro ausbezahlt.

Ein großer Brocken der Regiokosten sind aber die jährlichen Subventionen bis 2030 (mehrere Millionen jährlich).

Daher hat Hr. Colli völlig echt, wenn er meint, dass ein Ausstieg jetzt immer noch viel billiger kommt

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Objektiv (2.397 Kommentare)
am 03.03.2016 14:55

Ich bin kein Auftragsposter, im Gegensatz zu Ihnen, und von den Vorteilen überzeugt. Die Betriebskosten sind ähnlich wie bei Buslinien, die Kapazität (notwendig im Schülerverkehr und bei Veranstaltungen) ist aber viel höher (geringere Personalkosten). Und wir ersparen uns Strafzahlungen für verfehlte Klimaziele.

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( Kommentare)
am 03.03.2016 15:11

Jetzt werden Sie aber echt lustig, jetzt müssen schon die Klimaziele für den Schwachsinn Regiotram herhalten. Man merkt, die sachlichen Argumente sind Mangelware grinsen

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Objektiv (2.397 Kommentare)
am 03.03.2016 16:10

An Argumente für das Zukunftsprojekt Regiotram mangelt es mir bestimmt nicht, aber ich will sie nicht geistig überfordern.

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( Kommentare)
am 03.03.2016 16:27

Das merke ich allein an ihren Kommentaren, an ihr Niveau komme ich nicht ran und will es auch nicht.

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 04.03.2016 08:22

Nein,
lieber Hauno,
so tief können Sie gar nicht sinken!

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 03.03.2016 11:39

Heute schreibst Gmundl.com - nur lesen und Hirn einschalten!

http://gmundl.com/2016/03/03/wieder-pfeift-die-regio/

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KARO11 (178 Kommentare)
am 03.03.2016 10:24

Warum wird ständig unterdrückt,
daß neben dem Straßenbahnbau auch die alten und verrotteten Einbauten (Wasser, Kanal) erneuert werden und in den genannten Kosten includiert sind?
Ich gebe allerdings zu, daß ich ein persönliches Interesse an der Bahn habe: Ich warte schon sehnsüchtig darauf, endlich ohne unnötigen Fußmarsch von Vorchdorf direkt ins Stadtzentrum fahren zu können.

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( Kommentare)
am 03.03.2016 11:03

Das wird nicht unterdrückt, es wird nur von den Befürwortern völlig überbewertet. Die Leitungen hätte man auch ohne Regiotram, ohne Neubau der Brücke und ohne millionenschwere jährliche Subvention des Betreibers bis 2030 erneuern können.

Und Sie persönlich wären vermutlich mit einem modernen Citybus genauso oder besser zu ihren Zielen gekommen.

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 03.03.2016 11:53

Na,
hoffentlich müssen Sie sich auf der "sehnsüchtig erwarteten" Fahrt von Vorchdorf ins Gmundner Stadtzentrum nicht mit den tausenden anderen Fahrgästen um den Sitzplatz streiten..... zwinkern zwinkern zwinkern

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Gugelbua (31.670 Kommentare)
am 03.03.2016 09:57

warum nicht gleich als S-Bahn bis Linz ?
wenn man schon Geld rausschmeißt, aber dann richtig! grinsen

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( Kommentare)
am 03.03.2016 09:27

Vor knapp einem Jahr hat die Bürgerinitiative Gmunden ein Alternativkonzept mit modernsten Hybridbussen und online vernetzten Haltestellen für den öffentlichen Verkehr präsentiert. Trotz modernster Busse, neuester Software mit Handy Apps und schön gestalteten Haltestellen hätte das nur ca. 5% der Regiotram gekostet.

Mehr als 20 in- und ausländische Experten, die meisten davon in Verkehrsunternehmen tätig, wurden interviewt. Alle, wirklich alle haben dringend abgeraten, in einer Kleinstadt wie Gmunden, ein Straßenbahnprojekt zu forcieren.

Diese Erkenntnisse wurden allen verantwortlichen Politikern präsentiert, angefangen vom Landeshauptmann bis zu Bürgermeister Krapf.

Vor einigen Tagen ist die lange geheim gehaltene Finanzierungsvereinbarung zwischen Land OÖ, Stadt Gmunden und Betreiber veröffentlicht worden.

BM Krapf hat mehrmals versprochen, dass Gmunden nur max. 6 Millionen für die Regiotram bezahlt. Leider kein Wort wahr, woanders sind BM schon wegen kleinerer Lügen gegangen.

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Kommerzialrat (150 Kommentare)
am 03.03.2016 09:49

Lieber Hauno!
Es geht nicht um den Öffentlichen Verkehr, schon gar nicht um den Fahrgast, sondern wie man im Netzwerk Freunde bedienen kann. Der Fahrgast ist nur das Feigenblatt um wirtschaftliche Interessen zu bedienen. Siehe SRT statt das angesprochene Buskonzept. Siehe den Wahnsinn am Gmundner Bahnhof, sowohl was den Verkehr, den Parkplatz mit Umkehrschleife über Altmünster, den Husarenritt der Fahrgäste über die Schienen zum Mittelbahnsteig, die aufgelassenen Bahnübergänge etc. betrifft. Sind hier nicht immer dieselben zwei Stadtpolitiker von Schwarz und Rot verantwortlich. Gegen den Willen der Mehrheit in der Bevölkerung haben sie die SRT durchgeboxt, gegen die Manager der ÖBB, konnten (wollten?) sie nichts durchsetzen? Dabei hat die ÖBB die Zustimmung der Stadt gebraucht!

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Vegeta (370 Kommentare)
am 03.03.2016 13:18

Bei welcher Abstimmung war die Mehrheit der Bevölkerung gegen die SRT?

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mynachrichten1 (15.408 Kommentare)
am 04.03.2016 23:07

bei welcher ABSTIMMUNG haben die Abstimmenden einen Überblick über das Gesamtprojekt, über die Steuergelder die hier zugesichert sind, wer hatte überhaupt auch in Linz einen Gesamtüberblick?
Die Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit konnte ja gar nie bestimmt werden, weil man nicht einmal gesicherte Verkehrsprognosen hat.

Eigentlich ist vor den Wahljahren überall nur ein Thema wichtig, wir müssen wenigstens irgendwas schaffen, damit nicht alles schief geht, in Gmunden ist es ja fast so, und deshalb hat man gemeint da könnte man wieder Gemeinsamkeit zeigen. Zudem gibt es das Gerücht, das man in Gmunden gemeint hat, wenn das Land so viel zahlt, dann kanns uns hier nur recht sein.
Wie dumm man auch den Bahnübergang nach Pinsdorf geschlossen hat, nur aus Egoismuss, weil sich die meisten Gmundner Politiker nicht in die Lage der Pinsdorfer hineinversetzen konnten als Laien und man in Gmunden dafür nichts finanziell über gehabt hätte.
Eine Schande, die fehlende Sachkompetenz der Politik!

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 07.03.2016 08:15

Es gab leider keine Abstimmung.
Davor haben sich Politik und S&H zu sehr gefürchtet.

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forenseppel (2.724 Kommentare)
am 03.03.2016 09:18

Für Steuergeld ist nichts gut genug.
Mir kann es recht sein.

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mynachrichten1 (15.408 Kommentare)
am 03.03.2016 09:45

aber noch einige solcher Dauersubventionsgroßpositionen für Generationen und dann können wir sagen, wir verbauen den Nachkommen wichtige modern Wege der Entfaltung, man braucht nur an Wissenschaft, Forschung und Förderung am Standort Österreich denken.
Mit diesem Geld hätte man zwei zweck gewidmete Viersternehotel Infrastrukturbauten vom Land zur Verpachtung an private Betreiber und Citybusse nach Bedarf oder auch Abruf ähnlich der teilweise von Gemeinden geförderten Sammeltaxis, rund um den Traunsee.

Nur eine sinnvolle Öffi Verkehrsinfrastruktur ist leistbar, hat Sinn, bringt die Leute dort hin, wo sie fahren wollen.

Ein Beispiel sind die Busse nach diversen Zeltfesten, wo dann die Leute auch nach dem Feiern gut nach Hause gebracht werden.

Aber nur eine patscherte Schienendurchbindung mit vorgezogenen Betonieraufwand - solche Verträge können gar nicht halten, den sie entbehren jeder fachlichen Grundlage für Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit.

Offene Karten sind gefragt!!

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forenseppel (2.724 Kommentare)
am 03.03.2016 14:00

Ich verstehe nicht, warum sich das gewöhnliche Fußvolk ständig anmaßt, bei diesen Themen mitzureden. Immerhin geht es um Steuergeld und das verwalten ganz einfach wir Beamte.
So sind die Spielregeln.

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( Kommentare)
am 03.03.2016 14:06

TOLL ! TrOLL !

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Prinz2506 (829 Kommentare)
am 03.03.2016 14:14

war nicht nur dein Frühstück kontaminiert, sondern auch dein Mittagessen ????

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Tofu34 (2.490 Kommentare)
am 03.03.2016 08:00

der herr colli kann nur reden reden reden,,,,aber wenns ums hackeln geht lässt er andere arbeiten

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