Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Fotograf gelang Schnappschuss von einer Feuerkugel über dem Hausruck

Von Gerhard Hüttner, 05. November 2015, 03:26 Uhr
Fotograf gelang Schnappschuss von einer Feuerkugel über dem Hausruck
Das Foto von Erich Pucher zeigt links den Feuerball, rechts sieht man Wolfsegg mit dem Schloss und Ottnang mit der Pfarrkirche. Bild: privat

OTTNANG. Bis Mitte November sind Sternschnuppen der Tauriden am Himmel zu beobachten.

Am Samstag war der Vöcklabrucker Erich Pucher auf der Suche nach einem geeigneten Standort, um den Polarstern zu fotografieren. Gleich bei der ersten Testaufnahme mit Stativ gelang ihm bei Pettenfirst um 19.06 Uhr ein spektakuläres Foto: Die Langzeitbelichtung von 30 Sekunden zeigte einen Feuerball über den Hausruck.

Ursache für dieses Himmelsphänomen sind die Sternschnuppenströme der Tauriden: "Von Ende Oktober bis Mitte November sind zwischen zwei und vier Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten", erklärt Erwin Filimon vom Astronomischen Arbeitskreis Salzkammergut. Von deren Sternwarte auf dem Gahberg in Weyregg sind mittlerweile 15 Fotos dieser besonders hellen Sternschnuppen gelungen.

Klein, aber oho!

Diese Feuerkugeln sind klein, aber oho. Sie sind bloß so groß wie eine Faust oder ein Fußball, können aber kurzzeitig sogar heller als der Mond leuchten. Sie treten mit einer Geschwindigkeit von 108.000 Kilometer pro Stunde in die Erdatmosphäre und erreichen dabei Temperaturen von mehr als 10.000 Grad Celsius.

Die nördlichen Tauriden erreichen am 12. November ihr Maximum: Dann lassen sich bis zu fünf Meteore pro Stunde sichten – vorausgesetzt, man hat ideale Bedingungen (dunkler, klarer Himmel und das Sternbild Stier hoch am Himmel). Filimon ersucht Augenzeugen dieser Feuerkugeln, ihre Beobachtung an den Astronomischen Arbeitskreis zu melden. "Wir wollen diese Meldungen mit unseren Aufzeichnungen vergleichen", sagt der Astronom im Gespräch mit den OÖN. Wichtig sind Uhrzeit, Beobachtungsort und die Himmelsrichtung, in der die Feuerkugel gesehen worden ist. Meldungen an info@astronomie.at. Auf der Homepage www.astronomie.at werden die besten Aufnahmen veröffentlicht.

mehr aus Salzkammergut

Zwangsversteigerung: Eine Bäuerin in St. Wolfgang braucht ein Wunder

Auch der Dachstein hat jetzt eine Himmelsleiter

Barfußgeher bei Starkregen und in der Dunkelheit vom Traunstein gerettet

Nach 19 Jahren fiel am Gosausee ein Rekord aus St. Wolfgang

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

10  Kommentare
10  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
esreichtmirjetzt (5.097 Kommentare)
am 05.11.2015 18:42

mir gefällt das FOTO schaut einfach geil aus!!

lädt ...
melden
antworten
Tailtwister (498 Kommentare)
am 05.11.2015 08:52

Unsere Erde durchquert Staubspuren von Himmelskörpern die längst weg sind. Hinterlassenschaften der Himmelskörper verglühen in der Atmosphäre und leuchten.

Solch eine Spure konnte der Fotograf zufällig festhalten. Nach wenigen Sekunden ist so eine Sternschnuppe verschwunden.

Gratulation !

Das Bild zeigt keinen verglühenden Stern oder Kometen sondern Staubreste eines Kometen, die in der Atmosphäre verglühen. Die halten auch einige Sekunden still.

lädt ...
melden
antworten
capsaicin (3.883 Kommentare)
am 05.11.2015 09:17

das erklärts !

wer mit lz-belichtungen zu tun hat, weiß, dass schnelle ereigenisse von der bildfläche sozusagen verschwinden !

conclusio: sekundenlange präsenz --> machts dann aber möglich...

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 05.11.2015 10:07

… und relativ große Strahlkraft.

lädt ...
melden
antworten
Tailtwister (498 Kommentare)
am 05.11.2015 10:48

gut beobachtet

Versucht mal 15 Sekunden Belichtungszeit und zieht einen Gegenstand durchs Bild (zB einen Ring an einer Kette) so dass der Ring nicht länger als 1 Sekunde im Bild ist.

Am Foto werdet ihr nichts sehen von dem Ring.

lädt ...
melden
antworten
capsaicin (3.883 Kommentare)
am 05.11.2015 07:37

foto: 3o sekunden lz-belichtung !?

conclusio: dann flog dieses ding aber im schneckentempo über den himmel...

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 05.11.2015 07:47

Lz Aufnahme einer Straßenkreuzung: in die Länge Belichtung der umliegenden Häuser zischen irgendwann ein paar Autos hinein und gleich wieder heraus. Wie schnuppern.

Bzw nahe Fahrzeuge kannst auch blitzen, aber bitte „auf den zweiten“.

cu!

lädt ...
melden
antworten
Dampfplauderer (5.900 Kommentare)
am 05.11.2015 08:04

Aber geh, die Schnuppe ist ja nur in einem kurzen Zeitraum der gesamten Belichtungszeit aufgetreten. So entstehen doch auch Bilder von sehr kurzen Blitzen, die dunklere Umgebung wird deutlich länger belichtet.

lädt ...
melden
antworten
Fanthomas (860 Kommentare)
am 05.11.2015 08:44

Noch nie einen Fotoapparat in Händen gehalten? Handy zählt nicht.

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 05.11.2015 07:23

Das ist eine Reichsflugscheibe.

Muss man wissen!

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen