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Besuch in der Heimat der "Bettler von Vöcklabruck"

31. März 2017, 00:04 Uhr
Besuch in der Heimat der "Bettler von Vöcklabruck"
Vöcklabrucker Reisegruppe mit Roma Robert und dessen Familie. Bild: Privat

VÖCKLABRUCK. Bittere Armut inmitten Europas: Die Arbeitslosigkeit in den Roma-Dörfern liegt bei fast 100 Prozent.

Eine Gruppe aus Armutsnetzwerk und Mauthausenkomitee besuchte kürzlich zum zweiten Mal die Heimat der "Bettler von Vöcklabruck", um sich über deren Lebenssituation zu informieren. Arbeitslosigkeit, Krankheiten, desolate Häuser, schmutziges Trinkwasser, offene Diskriminierung – das sind die Lebensbedingungen der Roma in der Südost-Slowakei.

"Die bittere Armut und Perspektivlosigkeit für viele der Roma in der Südost-Slowakei ist erschütternd", berichtet Bert Hurch-Idl, Sprecher des Armutsnetzwerkes. Die Not ist im Vergleich zum letzten Besuch vor zwei Jahren noch größer geworden. Da das Einkommen kaum zum Leben reicht, werden viele Häuser immer desolater. Undichte Dächer, fehlende Fenster, löchrige Wände sind Standard. Dazu kommt die schlechte hygienische Situation. Die Arbeitslosigkeit liegt bei über 30 Prozent, in den von Roma besiedelten Dörfern bei nahezu 100 Prozent.

Neben Besuchen der Familien informierten sich die Reiseteilnehmer auch über Projekte von "direkthilfe:roma" sowie Wohnungen, die mit EU-Fördergeldern errichtet wurden. "Den Bettlern das Betteln verbieten, weil das keine nachhaltige Lösung ist, ist das Gleiche, wie einem Ertrinkenden den Rettungsring zu verweigern, weil es nachhaltiger ist, schwimmen zu lernen", betont Frederik Schmidsberger vom Mauthausenkomitee.

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19  Kommentare
19  Kommentare
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mynachrichten1 (15.430 Kommentare)
am 01.04.2017 09:17

Wer heute wirklich bei Null anfängt, hat trotz guter Ausbildung und sagen wir trotz Durchschnittsjob, auch wenn er sehr leistungsfähig ist, ein ziemlich hartes Leben vor sich.
Wenn noch Verpflichtungen bestehen, wie Alimente, dann ist es noch mühsamer.

Und wie sollen Leute, die nicht durchgehend in der Schule waren und die nicht sesshaft sind und eine große Familie haben, bei uns Fuß fassen.

Aber im Vergleich zu vielen Asylanten, die einfach hierher kommen, auch manchmal die Familie zurücklassen, und dann eben nach der Naivität so mancher Politiker die selben Leistungen erhalten sollen,

wäre es doch viel Besser, Europa würde diese Leuten Unterstützung geben und mehr Chancen, das wenigstens die besonders Begabten eine flexible Ausbildung erhalten.

Es kann doch nicht sein, dass in der EU gute Gebäude abgerissen werden, aber die Roma will niemand oder hier eine Quasi Starthilfe zu geben, das gelingt unsere Krawattenfritzen nicht.

Eine Schande für Europa eigene Menschen gegenüber!

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am 01.04.2017 16:14

Flexibilität können wir anständigen Menschen weniger gut als Ordnung.

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Superheld (13.119 Kommentare)
am 01.04.2017 16:16

Besonders flexibel bei der Auslegung der Wahrheit. grinsen

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am 01.04.2017 16:22

Die Wahrheit muss nicht ausgelegt werden, sie steht für sich.
Sie verursacht bei manchen Befindlichkeitsstörungen, vor allem, wenn sie bitter ist. Die Wahrheit ist vielschichtig und selten einfach.

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am 01.04.2017 07:49

Die reichsten Länder der Welt, aufgeklärt, plural, weitgehende Religionsfreiheit, kulturell hochstehend und stolz auf ihre Werte, schaffen es nicht, den Hunger, die Not und das Elend zu vertreiben.

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metschertom (8.045 Kommentare)
am 01.04.2017 08:00

Träum weiter für deine Ziele denn sie sind ehrlich gemeint und würden helfen. Aber das wird sich nie und nimmer spielen. Denn um zu helfen muss man sich auch helfen lassen! Und nicht von den Anderen aushalten lassen. Wenn diese Volksgruppe nicht langsam anfängt an sich selbst zu arbeiten, zu lernen dann werden die noch in 100 Jahren am Hungertuch nagen! Denn jede Münze hat 2 Seiten!

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am 01.04.2017 16:12

Solange es Menschen gibt, die diesen Namen verdienen werden sie sich streiten, was gut und böse ist, wahrscheinlich wird es nie eine gemeinsame Wertebasis geben.

Was wir Europäer unter einem anständigen Leben verstehen kostet Angehörige anderer Kulturen ein müdes Lächeln wenn nicht sogar Verachtung.

Arbeit ist nicht für alle der höchste Wert, Leben ist weit mehr.
Das ist als Inspiration für uns Fleißigen gedacht...

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am 31.03.2017 21:41

Wenn man die Geschichte verfolgt, sind die Roma, früher waren es die Zi......,immer ein verfolgt wurden!

Sie wurden von keinem Staat anerkannt, und wurden immer wieder verjagt!
Man gab ihnen einen schlechten Ruf, sie sind arbeitsscheu, schm.....und steh.....!!

Ich verteidige sie nicht, aber wo sind die Wurzeln dieses Problemes! Ist es nicht die
Menschenrechts Organisation, die jetzt Gehör
gefunden hat, für diesem erbärmlichen Zustand dieses Volkes?

Fragt man sie, dann geben sie zur Antwort, wir wollen arbeiten, dürfen aber nicht, denn wir
sind Menschen 3.Klasse!

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am 31.03.2017 21:44

Sorry, soll heißen, immer verfolgt worden!

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am 01.04.2017 07:28

Du könntest aufhören, mit dem Mainstreamdenken mitzudenken und anfangen, alle Menschen als gleichwertig zu sehen.

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jamei (25.498 Kommentare)
am 31.03.2017 09:56

"Die bittere Armut und Perspektivlosigkeit für viele der Roma in der Südost-Slowakei ist erschütternd",.....

Wenn es um Bettler geht die lästig sind, wird sonst gerne verschwiegen , dass es meist Roma sind......weshalb?

Eigenartig ist jedoch, dass Roma in jedem Land/ÜBERALL "Arm und Perspektivlos" sind....woran mag das wohl liegen?

Ich vermute, dass diese eben die Arbeit nicht gerade erfunden haben und das seit Jahrhunderten....und wie Brauchtum/Kulur pflegen....

Und für ev. Geiferer - es ist lediglich eine VERMURTUNG meinerseits!

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am 01.04.2017 07:30

Eine rassistische Vermutung als seltsame Rechtfertigung.

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mynachrichten1 (15.430 Kommentare)
am 01.04.2017 09:25

aus dem Bauch heraus, ... mir gehen Vernaderer und Präpotente mindestens genauso auf den Wecker, wie gemeinde Trickdiebe. Aber Betteln an sich, das muss doch erlaubt sein und ist halt unter diesen Umständen, die ja von der EU auch nicht gelöst wird, genauso wie anderen Probleme, einfach aus der Not heraus logisch.

Und wenn wir bei uns auch die Kasperl rund um die Bankenskandale hernehmen, dann würde ich lieber diesen Gfrastern ein Andenken verpassen.

http://milliardenstadt.at/

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metschertom (8.045 Kommentare)
am 31.03.2017 07:41

Herr Schmidsberger - es ist wirklich nachhaltiger schwimmen zu lernen um gar nicht erst in die Situation des Ertrinkens zu kommen! Vielleicht hilft es ja mal den Kopf von der Linkslage auf Mitte zu richten. Das kann oft Wunder beim Denken bewirken!

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vinzenz2015 (46.117 Kommentare)
am 01.04.2017 00:43

@ metsch
Und was kommt bei Ihnen raus, wenn Sie Ihren Kopf in die "Denklage" bringen??
Ihre konkreten Vorschläge?
Wir sind alle sehr gespannt!!

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amha (11.322 Kommentare)
am 01.04.2017 01:49

Wer ist "wir sind alle"?

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am 01.04.2017 07:34

Wir eben, die gemeint sind, wissen es.

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metschertom (8.045 Kommentare)
am 01.04.2017 08:05

Vinzenz - auch du solltest mittlerweile unter deinem Heiligenschein mitbekommen haben dass ein Großteil dieser Personen weder lesen noch rechnen kann und auch nicht die geringsten Anstalten unternimmt damit anzufangen.
Zu betteln und in den hinein zu leben ist ja um so vieles einfacher, vorausgesetzt es gibt genug Dumme die denen Geld geben! Und - seit wann müssen wir uns um die sozialen Belange andere Länder kümmern? Hilfszahlungen für Schul- oder Ausbildungsprogramme ja, aber für den Rest ein klares Nein!

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am 01.04.2017 16:19

Globale Ethik auf Basis eines menschenrechtlichen Universalismus wäre die Antwort...

Davon können wir nur träumen, damit würden Probleme wie kein Zugang zu Bildung, ungerechte Verteilung der Güter, Arbeit, etc behoben werden.

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