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Trassensuche für Verlängerung der Stadtbahn ins Mühlviertel

Von nachrichten.at/linz, 18. September 2023, 14:05 Uhr
Die S7 soll ein attraktives Angebot für Pendler werden. Bild: Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (Symbolbild)

LINZ. Land und Schiene OÖ luden Bürgermeister aus den Mühlviertler Gemeinden zu einem Infotreffen ein und gaben Einblick in den aktuellen Stand des S7-Projektes nach Gallneukirchen und Pregarten.

Die Regionalstadtbahn Linz war zuletzt wegen der Zwistigkeiten zwischen Land und Stadt rund um die Planungen auf dem Gebiet der Landeshauptstadt in aller Munde (wir haben mehrfach berichtet).

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Doch auch abseits dieses umstrittenen Streckenabschnittes tut sich etwas. So luden das Land und das Projektteam der Schiene OÖ kürzlich die Bürgermeister und Amtsleiter jener Mühlviertler Gemeinden, die entlang der geplanten S7-Linie liegen, zu einem Infotreffen ein.

Dabei gaben Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP) und die Planer Einblick in den aktuellen Stand besagten Abschnitts Richtung Gallneukirchen und Pregarten. Ein Start des Vorprojektes wird für 2024 angestrebt, ein zentrales Ziel ist dabei die Erarbeitung des exakten Trassenverlaufs in Lage und Höhe.

Steinkellner betonte bei dem Treffen einmal mehr das Potenzial des „Jahrhundertprojektes“ Stadtbahn und kündigte an, mit den Gemeindevertretern entlang der Neubaustrecke einen engen Austausch zu pflegen. Es gelte an einem Strang zu ziehen: „Nur durch eine vom Straßenverkehr unabhängige, schnelle und leistungsstarke Schienenverbindung schaffen wir für die vielen tausenden Pendler eine echte Entlastung und stellen den seit Jahrzehnten geforderten Lückenschluss her.“

Reduktion des Korridors

Johannes Matzinger, Bürgermeister von Unterweitersdorf (VP), begrüßte es, dass mit den angestrebten Planungen der Freihaltekorridor für die Stadtbahn auf ein tatsächlich erforderliches Ausmaß reduziert werde, derzeit seien im gemeinsamen Betriebsbaugebiet mit Wartberg/Aist aufgrund der derzeitigen Breite des Korridors keine Ansiedelungen von Unternehmen mehr möglich.

Gruppenfoto beim Infogespräch: Fritz Robeischl (Bürgermeister Pregarten), Dietmar Stegfellner (Bürgermeister Wartberg ob der Aist), Johannes Matzinger (Bürgermeister Unterweitersdorf), David Bergsmann (Bürgermeister Hagenberg), Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner, Landtagsabgeordneter Peter Handlos, Sepp Wall-Strasser (Bürgermeister Gallneukirchen) Gemeinderatsmitglied Rainer Deischinger und Herbert Fürst (Bürgermeister Engerwitzdorf) Bild: MARGOT HAAG

Entscheidend für die angedachte Verlängerung von der JKU hinauf ins Mühlviertel ist allerdings eine Einigung für den Linzer Streckenabschnitt, auf eine solche hofft nicht nur der Gallneukirchner Bürgermeister Sepp Wall-Strasser (SP). Dieser strich hervor, dass sich die Gallneukirchner seit mehr als 20 Jahren für eine solche Schienenverbindung einsetzen würden.

Besagter Linzer Streckenabschnitt ist mittlerweile Chefsache, dem ersten „konstruktiven“ Vier-Augen-Gespräch zwischen Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) und dem Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SP) soll bald ein weiteres folgen.

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