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Linzer Bischof: "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen"

Von René Laglstorfer, 14. Februar 2020, 00:04 Uhr
Gabriele Eder-Cakl, Leiterin des Zukunftswegs, und Bischof Manfred Scheuer kritisierten das Papst-Schreiben. Bild: Diozöse

LINZ/ROM. Manfred Scheuer und viele Kirchenvertreter üben deutliche Kritik an Papst Franziskus.

Keine Lockerung des Zölibats, keine Frauenweihe, dafür ein poetisches Plädoyer für den Umweltschutz und Indigene – das hat das Schreiben "Geliebtes Amazonien" von Papst Franziskus zur Amazonien-Synode gebracht und damit viele Hoffnungen auf eine Öffnung der Kirche enttäuscht – die OÖN berichteten ausführlich.

Mit einem Tag Abstand hat sich nun der Linzer Bischof Manfred Scheuer zum Papst-Schreiben geäußert und dabei das Kirchenoberhaupt ungewöhnlich deutlich kritisiert. Franziskus sei in seinem Schreiben "viel vager" geblieben als das Abschlussdokument der Amazonien-Synode. Darin hatten sich zwei Drittel der Kirchenvertreter, darunter viele Bischöfe, für bewährte, verheiratete Männer als Priester sowie für ein Nachdenken über die Weihe von Frauen zu Diakonen ausgesprochen.

"Das kann man als große Enttäuschung deuten, dass hier nichts konkret verändert wird. Ich würde es so deuten, dass der Papst zumindest keine Türen zugemacht hat", versuchte Scheuer dem Schreiben in diesem Punkt etwas Positives abzugewinnen. Das letzte Wort sei allerdings noch nicht gesprochen, gab sich der Linzer Bischof kämpferisch. "Es bleibt nicht alles beim Alten, es wird sich viel in der Kirche ändern", prophezeite Scheuer, der auch die "heftigen Auseinandersetzungen" im Vatikan rund um Ex-Papst Benedikt ansprach. Das Wort "Kirchenspaltung" wollte er auf Nachfrage jedoch nicht in den Mund nehmen, erzählte aber von "schlaflosen Nächten".

Video: OÖN-Redakteur Rene Laglstorfer im Talk.

III. Vatikanisches Konzil?

Noch deutlicher kritisierte Gabriele Eder-Cakl, die als Pastoralamtsdirektorin das "Bischöfliche Amt für Seelsorge" in der Diözese Linz leitet, Teile des Papst-Schreibens. "Mir sind die Tränen gekommen. Es ist so schmerzlich, wie der Papst argumentiert: Jesus war ein Mann, deswegen sind Priester Männer, und die Frauen sollen sich an Maria halten. Da bleibt mir ehrlich gesagt die Spucke weg", sagte Eder-Cakl, die auch dem Zukunftsweg der Diözese Linz vorsteht. Auch Bischof Scheuer hätte sich gewünscht, dass der Papst diese Passage "zurückhaltender" formuliert hätte, um "Widersprüche" zu vermeiden. Von "längst überholten, patriarchalen Denkmustern" des Papstes sprach Maria Hasibeder, Präsidentin der Katholischen Aktion OÖ.

"Wir Frauen haben wieder einmal vergeblich darauf gehofft, dass unsere Berufungen von der Amtskirche anerkannt und wir endlich als gleichwertige Mitglieder der Kirche behandelt werden", sagte Paula Wintereder, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung OÖ. Sie fürchtet, dass sich der Rückzug von Frauen aus dem kirchlichen Engagement nun noch rascher fortsetzen wird. Bernhard Steiner, Obmann der Katholischen Männerbewegung OÖ (KMB), sagte, die KMB werde sich dafür einsetzen, dass Frauen "selbstbestimmt und auf Augenhöhe mit den Männern" die Seelsorge gestalten können.

"Es heißt immer, wir sollen die Dinge noch reifen lassen – aber vor lauter Reifenlassen, scheint mir, werden wir schon ganz runzelig. Und wir verlieren die Geduld", sagte Eder-Cakl, die ein III. Vatikanisches Konzil vorschlug, zu dem aus jeder Diözese ein Mann und eine Frau entsandt werden, "damit nicht nur wieder Männer über die Weihe von Frauen diskutieren". Bischof Scheuer: "Manche Fragen in der Kirche werden nur durch ein Konzil zu lösen sein. Ich glaube, dass die Zeit kommt."

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Autor
René Laglstorfer
Redakteur Land und Leute
René Laglstorfer

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112  Kommentare
112  Kommentare
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G_Reisegger (188 Kommentare)
am 15.02.2020 13:34

1.
Das Wirken von Papst Franziskus erinnere mehr an den Antichristen als an Christus selbst. Er sei dabei das Schatzhaus der katholischen Kirche in einen Abfallcontainer voll mit billigem Ramsch zu verwandeln. So die Vorwürfe des ehemaligen Apostolischen Nuntius in den USA, Msgr. Carlo Maria Vigano.
Mit jedem neuen Fehltritt von Papst Franziskus wächst die Opposition hoher Würdenträger gegen ihn. Erneut meldet sich nun der ehemalige Apostolische Nuntius in den USA, Msgr. Carlo Maria Viganò, zu Wort. Die „Corrispondenza Romana“ veröffentlichte nun einen Text von ihm, in dem er Franziskus hart angreift.
Franziskus missbrauche seine höchste Autorität, „nicht um zu bekennen, sondern zu leugnen, nicht um zu bestätigen, sondern in die Irre zu führen, nicht um zu einen, sondern zu spalten, nicht um aufzubauen, sondern niederzureißen.“

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G_Reisegger (188 Kommentare)
am 15.02.2020 13:32

2.
Seit mehr als sechs Jahren würden die Katholiken von einem falschen Lehramt vergiftet, so Viganò.
Sein Handeln zielt darauf ab, das Heilige Depositum zu missachten und das Katholische Antlitz der Braut Christi zu entstellen
„Materielle Häresien, formelle Häresien, Götzendienst, Oberflächlichkeiten aller Art: Papst Bergoglio hört nicht auf, die oberste Autorität der Kirche hartnäckig zu demütigen und das Papsttum zu „entmythisieren“. Sein Handeln zielt darauf ab, das Heilige Depositum zu missachten und das Katholische Antlitz der Braut Christi zu entstellen mit seinem Reden und Tun, mit Täuschungen und Lügen, mit jenen eklatanten Gesten der demonstrativen Spontaneität, die aber akribisch ausgedacht und geplant sind, und durch die er sich in einer ununterbrochenen, narzisstischen Zelebration selbst feiert, während die Gestalt des römischen Papstes, des sanften Christus auf Erden, gedemütigt und verdunkelt wird.

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G_Reisegger (188 Kommentare)
am 15.02.2020 13:30

3
Sein Handeln bedient sich der lehramtlichen Improvisation, jenes improvisierten, fluiden Lehramtes, das heimtückisch wie Treibsand ist, ... die ein pathologisches Delirium illusorischer Allmacht sichtbar werden lassen können, sondern auch im Rahmen der feierlichsten Funktionen, die heiligen Schauer und ehrfurchtsvollen Respekt einflößen sollten.“
Besonders verärgert hat Viganò, dass Franziskus die Gottesmutter und Jungfrau Maria beleidigt haben soll: Er habe sie zur „Nachbarin von nebenan“ und zur flüchtenden Migrantin deklassiert, „zum einfachen Laien mit den Mängeln und Krisen irgendeiner Frau und von der Sünde gezeichnet“. Damit unterscheide er sich in nichts von der perfiden, pseudofeministischen und ketzerischen Bewegung „Maria 2.0“, die eine ganz neue Kirche will.
Erneut kommt er hier auch auf den Pachamama-Skandal zu sprechen.
Wir erleben unter Franz „eine kath. Kirche, die nicht länger katholisch ist; ein Container, seines authentischen Inhalts entleert und mit Ramsch gefüll

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wickerl (2.187 Kommentare)
am 15.02.2020 13:52

Msgr. Vigano ist ein guter Mann. Papst Benedikt hat ihn schon in die USA versetzt weil er korrupten Dingen im Vatikan auf der Spur war! Bezeichnend dass dieser Papst mit ihm nichts anfangen konnte!

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tim29tim (3.321 Kommentare)
am 15.02.2020 10:41

Lokale „Kirchenvertreter“ wecken Erwartungen, die mit der Realität nichts zu tun haben, und täuschen damit die Gläubigen.
Wenn dann die Spitze der Weltkirche den StatusQuo bestätigt, gibt es viele Ent-Täuschte, die sich aber bei den falschen Kirchenvertretern „bedanken„ sollten.

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caber (1.956 Kommentare)
am 15.02.2020 07:42

Die Römisch-katholische Kirche bietet viele - m. E. entbehrliche - Detailregelungen, aber wenig, das Menschen heutzutage wirklich hilft, sie ermutigt und begeistert!

Mag sein, dass "Kirche" in einzelnen Pfarren / Teilorganisationen in der Praxis anders gelebt wird - der moralinsaure Inhalt der offiziellen Lehrmeinung steht dem leider immer noch hemmend und drohend gegenüber.

Ich empfinde das jedenfalls so und habe daher vor vielen Jahren sehr bewusst von der Röm.-kath. Kirche Abschied genommen und eine neue spirituelle Heimat im Shin-Buddhismus gefunden.

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Freischuetz (3.154 Kommentare)
am 15.02.2020 01:44

Ganz ehrlich, wie würden Sie an der Stelle von Papst Franziskus entscheiden?
Die Aufhebung des Zölibats und die Weihe von Frauen zu Priesterinnen u.o. Diakoninnen würde ein Erdbeben in der Kirche auslösen und ihn in der vatikanischen Kurie isolieren. Also lässt er alles offen. Was angesichts des geringen Priesternachwuchses kommen wird, wird die Weihung von viri probati zu Priestern sein. Schließlich war Meister Simon "der Fels" auch ein vir probatus = verheirateter und bewährter Mann. Frauen werden sich mit derAufgabe von Gottesdienstleiterinnen begnügen müssen. Aber einen Gottesdienst zu leiten ist doch schon eine tolle Sache. Die Aufforderung zur Handreichung der Gottesdienstteilnehmer_innen als Zeichen des Friedens und der Bruder & Schwesterschaft und der Satz "Gehet hin in Frieden!" sind doch Höhepunkte der Feierstunde. Vielleicht können die Gottesdienstleiterinnen das ausbauen. Frischer Schwung in die Gottesdienste ist auch im Sinne von Franziskus.

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GinoTerwilliger (1.980 Kommentare)
am 14.02.2020 22:51

Solche Leute wie der Herr Nacharbeiter sind doch wirklich das letzte.

Da einen auf braver Christ aber sobald es um christliche Nächstenliebe geht is schon wieder vorbei. (siehe sonstige Rotz- und Kotzpostings wenns um Flüchtlinge oder soziale Themen geht)

Kannst ruhig über die "konservative" Kirche , was bzw. wer auch immer das sein mag, vor allen wenns bald keine Leut mehr interessiert, philosophieren. Das ist aber nicht das was die meisten unter christliches Leben und Werte verstehen.

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 22:58

Gut beobachtet!

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 21:31

Schasde:
Über die Masse der hier abgesetzen wahnhaft religiös krankhafter Postings
wird die Sonne untergehen und morgen wieder aufgehen,
als wär nix gewesen!

Christliches Leben spielt sich nicht bei jenen ab,
die sich für die besseren Christen halten, sondern bei jenen,
für die Menschlichkeit und das Vorbild von Jesus wichtiger ist
als krankes pharisäisches Gezänk!

Am schlimmsten treibens jene selbst,
die meinen den allein rechten Glauben zu besitzen.
Das waren auch die, die Jesus aufs Kreuz gelegt haben,
im Glauben das Volk beschützen zu müssen!

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 21:31

Schade!

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( Kommentare)
am 14.02.2020 21:43

Treiben und auf's Kreuz legen...

Tja, das ist des Vinzenz' Sicht der Dinge. 😂

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franck (6.819 Kommentare)
am 14.02.2020 22:06

eher, ihre boshafte und verwerfliche Sicht in der Betrachtung der Dinge.

Jesus ist nicht auf das Kreuz geflogen, und manche, ähnlich wie sie, haben dieses schlimme Treiben sicherlich auch lustig gefunden.

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 22:13

Male
Lesens einfach die Passionsgeschichte in den Evangelien.
SO liegen Sie aber total falsch!

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 22:17

Male
Woher habens denn das "Treiben" und was meinen Sie damit!

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( Kommentare)
am 14.02.2020 22:52

Ein Sitzkreis könnte das Falschliegen evtl. korrigieren.

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( Kommentare)
am 14.02.2020 22:33

Ich finde nur Ihr Treiben schlimm, franck mit "ck".
Sie kenne mich nicht, urteilen aber.

Humorlos sind Sie obendrein.
Ein Zeitgenosse also, den ich nicht brauche.

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 22:49

Was wollen Sie hier eigentlich?
Selbstherrlich Herumflegeln?

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( Kommentare)
am 14.02.2020 22:51

Regen Sie sich ab.
Selbstherrlichkeit ist Ihr Ding - nicht das meine.

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 23:02

Sie machen sich in ihrer Uberheblichkeit selbst lächerlich!

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( Kommentare)
am 14.02.2020 23:15

Ja, ich muss auch lachi.

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franck (6.819 Kommentare)
am 14.02.2020 23:51

malefiz, ja, sie sind ein unbrauchbarer Zeitgenosse, und sie beweisen wieder, wie oben im Post beschrieben, ihre Qualitäten!

Was bedeutet Zeit für sie?

Glücklich und beruhigend ist im realen Leben, solche wie sie nicht unter "Weggefährten" vorzufinden.

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( Kommentare)
am 14.02.2020 23:56

Franck mit "ck"...

Ich hab' Sie auch lieb. 😜

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pepiboeck (3.211 Kommentare)
am 15.02.2020 10:28

Passen Sie nur auf, dass Sie nicht Opfer Ihrer Träume werden, der Jesus des Evangeliums ist nicht der Ihre, wenn Jesus etwa sagt dass Mann und Frau von Gott verbunden als Verheiratete ein Fleisch sein werden, und dass das, was Gott verbunden hat, der Mensch nicht trennen darf, dann sehen Sie sich im Grundrecht auf Ehescheidung verletzt, oder wenn Sie sich die Verfluchung des Feigenbaumes anschauen der nicht zur rechten Zeit Frucht bringt, oder wenn Jesus vom ewigen nie verlöschenden Feuer redet, das der Herr der Ernte seinen Feinden zuteil werden lässt, dann ist das nicht Ihr Jesus. Oder wenn die Gottesmutter in Fatima die Erdoberflächte beiseite schiebt und die Kinder in die Hölle sehen lässt, ( Fonseca, Maria spricht zur Welt, Paulusverlag , Ch Freiburg 1973, 20. Auflage 1996) wo die verdammten Seelen wie glühende Kohlen im Feuer springen, von Teufeln in der Gestalt von unbekannten Tieren gequält, dann ist das nicht Ihre Sache, die blenden Sie aus.

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wickerl (2.187 Kommentare)
am 15.02.2020 12:24

Abgesehen davon , dass der Begriff " aufs Kreuz legen" von der Sexsprache kommt und beim Leiden Christi absolut nichts verloren hätte, sind doch Sie Vinzenz2015 derjenige , der mit der Brutalität des Hohen Rates, der Jesus umbrachte, diejenigen die anderer Meinung sind , als geisteskrank , rechthaberisch und so weiter abqualifizieren und ihnen den wahren Glauben absprechen. Übrigens, mit Ihrer Behauptung dass der Hohe Rat Jesus umbrachte bringen Sie sich in den Verdacht des Antisemitismus, weil nach der neuen Lehre von Bischof Scheuer und Co nicht der jüdische Hohe Rat , sondern die Römer, angeführt von Pontius Pilatus an der Kreuzigung Christi schuld sind. Das ist einfacher , weil Römer gibt es im Gegensatz zu Juden nicht mehr, damit hat man weniger Schwierigkeiten. Dass Jesus zu Pontius Pilatus ausdrücklich sagt, dass die, die Ihn zu ihm brachten mehr Schuld haben, tut für diese Zweitvatikanisten nichts zur Sache, sie glauben Jesus korrigieren zu können und zu müssen.

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G_Reisegger (188 Kommentare)
am 14.02.2020 17:21

Gehörte zu AHTI... weiter unten.

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G_Reisegger (188 Kommentare)
am 14.02.2020 17:17

1.
Ich sitze selten in der ersten Reihe. Ich fahre allerdings relativ weit mit dem Auto, um eine ordentliche (lateinische) Messe zu feiern. Ich bin kein Priester. – Auf wen hätte ich hingetreten?

Zur luth. Sekte kann ich mit wenigen Zeichen nicht entsprechend eingehen. Nur: er wollte Jurist und nicht Mönch und Priester werden. Die Flucht ins Kloster war durch den Duell-Mord an Hieronimus Buntz aus Windsheim begründet, andernfalls er ein Fall für das Blut und Halsgericht geworden wäre. Es war übrigens schon der zweite.

Um Kirchenreform ging es überhaupt nicht. Sehr viel jedoch um die Rechtfertigung seines lasterhaften Lebens – FRESSEN, SAUFEN, HUREN UND RAUFEN - und die Tötung seines Kommilitonen.

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Nacharbeiter (7.603 Kommentare)
am 14.02.2020 17:20

Danke, Reisegger, dass Sie frischen Wind in die stickige Phrasenwelt blasen!

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pepiboeck (3.211 Kommentare)
am 14.02.2020 19:10

Da gibt es ein gutes Buch : Martin von Cochem, Luther wie er leibte, lebte und starb. Sartoverlag

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Nacharbeiter (7.603 Kommentare)
am 14.02.2020 19:14

Danke, Pepi, Sartoverlag sagt mir was.

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 20:31

@Reis
Ihr posting ist eine pauschale niederträchtige Hetze
gegen eine staatlich anerkannte Kirche,
weil
Ihre beleidigenden phantasierten Unterstellungen,
weder historisch noch theologisch nachweisbar und belegbar sind!

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G_Reisegger (188 Kommentare)
am 15.02.2020 02:33

21.826 ist Hinweis genug, daß Sie ein Vielschwätzer sind. Und WAS Sie daherquasseln beweist, daß Sie anders begabt sein müssen.

Staatlich anerkannt ist ein neues Wahrheitskriterium?

Was mich immer schon wunderte, daß man von Luther keine ordentliche Biographie bekommt, daß der so gravierende geistige Umbruch in Europa noch nicht Anlaß war, die persönlichen Umstände, die Motive, Einflüsse, Ereignisse mit und um Luther in Bezug zu seiner „Reformation“ des Glaubens und der Kirche zu setzen, etc.

Die Schwierigkeiten, die mit einer wissensch. zu erarbeitenden Lutherbiographie im Zusammenhang stehen, sind aber nicht nur fachlicher Natur man ist der Ansicht, man müsse am überlieferten Lutherbild festhalten, um den ökumenischen Dialog der Kirchen nicht zu gefährden. Deshalb ist man sogar bereit, die an eine Grundlagenforschung zu stellenden Anforderungen preiszugeben, wenn diese mit der ökumenischen Zielsetzung unvereinbar erscheinen. – Wie sagte schon Pontius Pilatus: „Was ist Wahrheit?“

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G_Reisegger (188 Kommentare)
am 14.02.2020 17:15

2.
Da L. die Untat nicht „rechtfertigen“ konnte, kam er zu dem Ergebnis, daß nicht er schuldig sein könne, sondern Gott allein. Gott wäre doch ein Götze, wenn er nicht mit unveränderlichem, ewigem, unfehlbarem Willen wirksam wäre, argumentiert er. Diese „Einsicht“ erschlägt den freien Willen.
In seinem Briefwechsel mit Erasmus schrieb er:
„Du hast mich allein richtig verstanden. Es geht mir nicht um Ablaßhandel, Fegefeuer, Papsttum, sondern allein und in der Hauptsache um den geknechteten Willen. Nicht der arme Mensch ist schuldig, sondern der ungerechte Gott.“

Die Folgen dieser „Privat-Exegese“ des bis dato katholischen Glaubens:

- der 30-jährige Krieg mit der Ausmordung der Hälfte der Bevölkerung
- die Spaltung des Heiligen Reiches – und damit bis heute Europas und
- den inzwischen weitestgehenden Abfall vom Glauben, der – nebstbei – die Grundlage der abendländischen Kultur war und IST.
Daher mein Wunsch: zum Teufel mit diesen „Errungenschaften“ und ihren diabolischen Apologen

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 20:28

Ihr posting ist eine pauschale Hetze
gegen eine staatlich anerkannte Kirche, da
ihre beleidigenden Unterstellungen,
weder historisch noch theologisch nachweisbar und belegbar sind!

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caber (1.956 Kommentare)
am 14.02.2020 16:55

Was man sagt, sollte man in einer annehmbaren Form sagen - möglichst frei von Häme...

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lentio (2.772 Kommentare)
am 14.02.2020 15:58

Wo war denn diese „Pressekonferenz"? Frage wegen dem „Kunstwerk" im Hintergrund...

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Nacharbeiter (7.603 Kommentare)
am 14.02.2020 15:44

Ich habe jetzt alle 68 Postings überflogen und finde 2 klare Dissidenten zum Mainstream (G.Reisegger und Grüngutermensch) und einen vielleicht solchen (Dalli). Die vielen anderen habe ich nicht gezählt, nicht aus Missachtung, sondern weil sie nichts Neues bieten.

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Nacharbeiter (7.603 Kommentare)
am 14.02.2020 15:35

Es zeigt sich hier die Unmöglichkeit, in der existierenden Mainstream-Phrasenwelt die konservative Seite, also das Katholische Christentum, zu argumentieren. Dieses setzt ja den Glauben an Gott voraus, der über den Menschen steht. Im Christentum ist Gott Mensch geworden. Dieses ungeheure Gedankengebäude ist das Fundament von 2000 Jahren europäischer Kunst, Kultur und Geistesleben. Es ist auch das Fundament aller FeindInnen desselben. Der Islam, der unter uns gedeiht, ist unendlich viel einfacher und dessen Einfachheit zeigt sich auch in seinen Früchten.

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 15:43

Nacha

Jaja, mit Ungläubigen kann man nicht diskutieren!
Wet gläubig ist bestimmt
.. wer?
Die Ünquüsition!! Lol

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 15:12

Vor 30 Jahren ist das Buch "Die Kleriker" von Eugen Drewermann
erschienen und hat seit damals nichts an Aktualität verloren!

Drewermann war Priester, wurde wegen dieses Buches u.a. 1992 dispoensiert und erhielt Predigtverbot.
Seine akribische psychoanalytische Studie zu den Mechanismen,
nach denen der Klerus funktioniert und
funktionieren muss, um Klerus zu bleiben,
sind nicht nur für kirchenkritische Leser erhellend
sondern auch befreiend für Menschen,
die unter dieser klerikalen Kirche leiden!

Aus zahlreiche persönlichen Kontakten mit kath. Priestern
kann ich nur bestätigen,
dass z.B. in O.Ö. sich die Basis in aktiven kath. Gemeinden und
mit ihnen ihre Pfarrer
sich aus dem starren klerikalen Mustern befreit haben,
hin zu einem Glauben und Lebensstil,
den man als gut Jesuanisch bezeichen kann.

Diese Basis macht das Hoffnunspotential der Kirche aus!

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Nacharbeiter (7.603 Kommentare)
am 14.02.2020 14:20

Es freut mich, dass ausser Spott und Hohn doch auch konservative Gedanken in diesem Forum vorkommen. Das ist in einer Welt sehr schwer, die glaubt, demokratische Mehrheiten könnten Wahrheit begründen. Die Katholische Kirche ist jedenfalls keine Demokratie. Der Glaube an den Mensch gewordenen Gott und die Erlösung durch seinen Kreuzestod war früher Unternehmensgegenstand der katholischen Kirche. Mir scheint, die heutige Amtskriche, sicherlich die in OÖ, scheut vor der Verkündigung der fundamentalen Glaubenswahrheit zurück. Diese Feigheit erstaunt mich in einer Zeit, in der viele an den Einfluss der Sterne auf ihr Leben glauben und die voll durchgetschenderten Innen mitten in Frieden und Wohlstand aussterben, ultimtiver Beweis der Fehlerhaftigkeit des modernistischen Weges. Die Konservativen sehen übrigens Hitler und Stalin als Früchte der Aufklärung - Gedanken, deren Diskussion unsere "liberale Demokratie" wohl verbietet. Denn nicht ist heiliger als die Aufklärung.

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 14:46

@ nacharbeiter
ein Befürfworter diktatorischet undemo9kratischer5 Strukturen!
Jetzt ist Ihre Maske gefallen!
" in einer Welt sehr schwer, die glaubt,
demokratische Mehrheiten könnten Wahrheit begründen."

Die Gleichen, die konservativste diktatorische kirchliche Strukturen unterstützen,
voten andernorts für die rechtesten antihumanitären Flügel der FP - für inhuimanen Vollzug derAsylgesetze, für gnadenlose Abschiebungen, für Boykott von Integrationsbemühungen auif allen Ebenen usw. usf.

Wie soll man diesen poster ernst nehmen der im Schlussatz betr.
"Fehlerhaftigkeit des modernistischen Weges" behauptet dass
"Hitler und Stalin als Früchte der Aufklärung - Gedanken, deren Diskussion unsere "liberale Demokratie" wohl verbietet. Denn nicht ist heiliger als die Aufklärung."

Solch kruder Unsinn kann nur auf dem Boden des 13.ten (googeln!) oder der Christenpartei gewachsen sein!
:

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Nacharbeiter (7.603 Kommentare)
am 14.02.2020 15:25

Die heiligsten Glaubenssätze der "liberalen Demokratie" halten einer ernsthaften Diskussion nicht stand. Denn sie sind alles auch nichts anderes als Dogmen. Es sind halt Dogmen aus dem Lehrgebäude des "Sozialistischen Humanismus" (Stalin) oder des "Evolutionären Humanismus" (Hitler) - wenn ich die Diktion von Yuval Noah Harari verwenden darf, des israeilischen Historikers und Autor von "Sapiens, eine kurze Geschicht der Menschheit". Daher muss eine Diskussion über die fundamentalen Themen, Mensch und Gott, mit allen Mitteln und unter Einsatz der Nazikeule unbarmherzig unterbunden werden.

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G_Reisegger (188 Kommentare)
am 14.02.2020 17:51

Sie schreiben zu viel, da bleibt Ihnen wohl zu wenig Zeit zum Denken. So kommt nur dummes Gewäsch dabei raus.

Nachdem sie das mit Ausdauer klar gemacht haben, könnten Sie sich nun die weitere Mühe sparen, denn es ist nun ambtlich, daß Sie ein geistiger Taglöhner sind.

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snooker (4.440 Kommentare)
am 14.02.2020 14:19

Wenn der Hr. Bischof schon so kritisch ist, könnte er jedoch im Rahmen seiner Möglichkeiten Änderungen in seiner Diözese einleiten.
Noch einmal: Im Rahmen seiner Möglichkeiten.

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Nacharbeiter (7.603 Kommentare)
am 14.02.2020 14:23

Unser Bischof hat es sicher schwer, Snooker. Bestimmt lässt er sich aber vom Mainstream treiben, wenn er nicht sogar selbst den linksgrünen Mainstream verkörpert. Sicher bin ich mir dessen nicht. Jedenfalls könnte er auch konservative Stimmen zu Wort kommen lassen, wenn er das wollte.

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dalli18 (2.857 Kommentare)
am 14.02.2020 14:31

....der Bischof sollte sich eher zurückhalten und um Verständnis (für die jeweils andere Seite werben.)...
Sich irgendwo zwischen Führung (Rom) und einem Teil des Kirchenvolkes zu positionieren wird zu nichts führen. Er macht es dann niemandem Recht.

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vinzenz2015 (46.823 Kommentare)
am 14.02.2020 14:57

@nacha
Ihre postings sinbd auf dem Humus einer vtotalen Begriffsverwissrung gewachsen!
Es ist sektenhaft vorvorkonziliar gegen den sog. "Modernismus" zu wettern und die kirchl. Reformversuche als "linksgrün" zu denunzieren!! z.Zt. des kirchlichen Aufbruchs - letztes Konzil gabs noch gar keine Grünen!
Und: Was Sie über die Aufklärung verzapfen ist irre!
"Hitler und Stalin als Früchte der Aufklärung - Gedanken, deren Diskussion unsere "liberale Demokratie" wohl verbietet." Obs Ihnen noch gut geht weiß ich nicht,
aber denen, die Ihnen so einen Stuss vorbeten, gehts intellektuell mit Sicherheit nicht gut!
Weiters:
Was Sie als "konservativ" bezeichnen, ist ebenso sektenhaft absurd!

Jetzt beginne ich zu verstehen
auf welchem ungeistigen Hintergrund
Ihre postings zu anderen Themen entstehen!

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Nacharbeiter (7.603 Kommentare)
am 14.02.2020 15:20

Aber verehrtes Dalli18, "um Verständnis für die jeweils andere Seite zu werben", das setzt doch voraus "die andere Seite zu Wort kommen zu lassen" oder nicht?

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mehlknödel (3.566 Kommentare)
am 14.02.2020 14:16

Sobald ich das Wort "Pfaffe" in einem Kommentar entdecke, lese ich nicht weiter. Er ist dann sowieso nicht sachlich.

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