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Linz will seine Bürger mit eigenem Notfallplan bei Hitzewellen schützen

Von Lena Gattringer, 13. Mai 2024, 16:36 Uhr

LINZ. Die Zahl der Tropennächte in der Landeshauptstadt steigt laufend an. Ein Hitzenotfallplan soll bei der Anpassung helfen, wird aber erst bis Sommer 2025 fertig sein.

LINZ. Heiße Tage und warme Nächte – das erwartet die Linzerinnen und Linzer auch im kommenden Sommer. Je dichter bebaut die Gebiete, desto deutlicher steigen auch die Temperaturen und sinken in Folge weniger. Die Otto-Glöckel-Schule in der Nähe des Bulgariplatzes ist beispielsweise eine der Hitzeinseln im Linzer Stadtgebiet. Im vergangenen Jahr wurden dort 19 Tropennächte gemessen. Das sind Nächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken.

Lange und intensive Hitzewellen

"In den letzten 15 Jahren hatten wir jedes Jahr mindestens eine Hitzewelle. Und diese werden nicht nur häufiger und länger, sondern auch intensiver", sagt Johannes Horak, Abteilungsleiter Stadtklimatologie und Umwelt der Stadt Linz, bei der heutigen Pressekonferenz. Die mittlere Höchsttemperatur während so einer Welle liege demnach von Jahr zu Jahr höher. 2023 gab es in der Landeshauptstadt drei Hitzewellen, wovon zwei mehr als 14 Tage andauerten. Das führt zu einer extremen Belastung von Körper und Kreislauf. "Da ist beruflich Anzug und Krawatte tragen zu müssen noch das gelindere Übel", sagt Bürgermeister Klaus Luger (SP).

30 Grad und mehr

Weil die Prognosen in Richtung vermehrter Hitzetage – mit Temperaturen jenseits der 30 Grad – gehen, wird aktuell von der Stadt Linz ein Hitzenotfallplan entwickelt. Dieser soll, ähnlich wie bei Hochwassergefahr, dabei helfen, die Bevölkerung effizient über die Risiken und ein angepasstes Verhalten zu informieren – ohne kulturelle, soziale oder gesundheitliche Barrieren. Es sollen alle Einwohner von Linz erreicht und etwaigen Fällen von hitzebedingten Erkrankungen oder Todesfällen vorgebeugt werden.

Hitzewarnsystem und Kühlzentren

Neben einem Hitzewarnsystem, möglicherweise in Form einer App, sollen auch aktivierbare Kühlzentren geschaffen werden. Das sind größere Gebäude, die auch in längeren Hitzephasen kühl bleiben oder bereits klimatisiert sind und in einem eigenen Plan erfasst werden. Dieser soll auch Orte im Stadtgebiet beinhalten, die sich im Sommer nicht so stark aufwärmen und für mehr Menschen zugänglich sind.

Obwohl der Notfallplan erst bis Mitte 2025 fertig ausgearbeitet wird, werden laut Klimastadträtin Eva Schobesberger (Grüne) auch heuer bereits Maßnahmen umgesetzt. Ziel sei aber ein systematischer Ablaufplan. (lg)

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Autorin
Lena Gattringer
Redakteurin Leben
Lena Gattringer
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32  Kommentare
32  Kommentare
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schubbi (3.041 Kommentare)
am 15.05.2024 09:51

Die Politik soll sich mal andere Denkmäler setzen als irgendwelche riesige Gebäude wie Musiktheater, Designcenter etc. die Unsummen an Steuergeldern verschlingen

Was wäre z.B. mit einem Luger-Park; Stelzer-Wald, Hainbuchner-Moor o.ä.?

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jack_candy (7.955 Kommentare)
am 15.05.2024 20:09

Und was hat dieser verwirrte Kommentar mit den Hitzwellen zu tun?

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schubbi (3.041 Kommentare)
am 15.05.2024 09:36

Hauptgrund ist die exzessive Verpflasterung - da gäbe es einfachere Abhilfe als einen Notfallplan

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jack_candy (7.955 Kommentare)
am 15.05.2024 20:10

Ach ja? Und was bitte?

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zuckerruebe (239 Kommentare)
am 15.05.2024 07:57

Ganz einfach wäre:
bei allen Brunnen in Linz mehr Wasser rausrauschen lassen!
bei manchen Brunnen tröpfelt es nur spärlich.
In Wien ist das (immer schon) möglich.

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Mehrleser (49 Kommentare)
am 14.05.2024 20:05

Wer wie der Linzer Bürgermeister Luger solche Maßnahmen verkündet und zugleich den Grüngürtel zubetonieren will, siehe https://www.gruenguertel-retten.at/, verhöhnt die Bürger_innen, vor allem die jungen Menschen

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schubbi (3.041 Kommentare)
am 15.05.2024 09:38

Wir brauchen keinen Notfallplan gegen Hitzewellen, sondern gegen die Volksvertreter - das ist Fakt

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Gugelbua (32.048 Kommentare)
am 14.05.2024 15:46

gibts wieder Bäumchen in Kisten ❔😁😁😁

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.632 Kommentare)
am 14.05.2024 19:20

Praktisch denken - Baumsärge schenken. )-:

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ArtemisDiana (2.095 Kommentare)
am 14.05.2024 15:43

Anstatt für gute Lebensqualität zu sorgen durch Erhaltung von Bäumen und Parks und Entsiegelung in großem Stil, werden Kühlzentren geschaffen, der Grüngürtel zerstört und Frischluftbahnen unterbrochen.

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mimamo2018 (11 Kommentare)
am 14.05.2024 15:34

Es ist ganz einfach. Zuerst die bevölkerung mit lippenbekenntnissen besänftigen. Und hinterher dann richtig in die pfanne hauen, was die wahrheit betrifft. Auch was die transparenz von solchen projekten betrifft, hat man in linz eine eigene taktik. Bis zum letzten drücker alles geheimhalten um jeden widerstand zu vermeiden. Und am ende sofort vollendete tatsachen ohne wenn und aber ..

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Seraphina (75 Kommentare)
am 14.05.2024 12:47

Letztes Jahr wurden Studien für die Stadtbelüftung und Kühlung im Sommer in Auftrag gegeben, die sicher mehrere 100.000 Euros gekostet haben. Die Erkenntnisse, die groß medial verkündet wurden, waren, dass im jeden Fall die Korridore im Norden und Süden nicht verbaut werden sollen. Diese Korridore belüften (bessere Luftqualität) und kühlen die Stadt mit der Luft aus dem Mühlviertel. Nun plant man den Grüngürtel für die Digitaluni in Bauland umzuwidmen. "Durchlüftung ist eh nur a bissi gestört" Warum beauftragt man um Steuergeld Studien, die man dann sowieso ignoriert? Mitten im Wohngebiet, in der Mengerstraße, hat man bereits ein unbebautes Feld mit einem Parkhaus!! verbaut. Nicht an der Altenbergerstraße wo bereits Flächen versiegelt sind. Warum ignorieren unsere verantwortlichen Politiker (Luger/Prammer) die Erkenntnisse von Fachleuten? Würde man sie beherzigen, könnte man sich die Hitzenotfallpläne und uns die halbherzigen Lippenbekenntnisse dieser Herren ersparen.

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schubbi (3.041 Kommentare)
am 15.05.2024 09:42

Alle Arten von Studien für die Umwelt sind fürn Hugo und dienen nur der Umverteilung öffentlicher Gelder an Privatpersonen.
Kennen´s z.B. eine negativ ausgefallene UVP, die irgendwas verhindert hat ?

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editha79 (15 Kommentare)
am 14.05.2024 10:25

...Auch der betonhof des ukh's hätte "Kühler" gestaltet werden können.
...aber die Parkplätze in der tiefgarage darunter bringen der raika anscheinend mehr Geld.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.632 Kommentare)
am 14.05.2024 13:20

Bitte kritisieren Sie doch nicht diese preisgekrönte (Fehl-)Architektur!

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CptWildDuck (783 Kommentare)
am 14.05.2024 15:37

was hat die Raiffeisen mit der UKH Garage zu tun?
Wäre es besser, die Autos an der Oberfläche stehen zu haben statt in der Tiefgarage?

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zuckerruebe (239 Kommentare)
am 15.05.2024 07:45

mehr mit Öffis oder Fahrgemeinschaften zur Arbeit wäre eine bessere Lösung!

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CptWildDuck (783 Kommentare)
am 15.05.2024 14:22

Fahrgemeinschaften für Patienten finde ich spannend

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Feldaisterin (242 Kommentare)
am 13.05.2024 20:57

Grünland und Frischluftschneisen schützen und nicht verbauen (Stichwort Unigelände und Minigolfplatz), Bäume pflanzen und keine Betonwüstenplätze. Und dann sollte die GWG darüber nachdenken, ob sie wirklich ihr kategorisches Nein zu Klimaanlagen weiter aufrecht erhalten will. Beonders die Häuser, wo der Denkmalschutz Außenjalousien verbietet, werden im Sommer zu Hitzehölle. In Kombination mit nachhaltiger Energieerzeugung ließe sich hier einiges an Erleichterung erzielen. Bitte, wer geht 20 Tage und mehr in ein Kühlzentrum schlafen?

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zuckerruebe (239 Kommentare)
am 15.05.2024 07:51

die bessere Idee wäre, zu fordern, dass die Gwg dort Außenjalousien gestattet - anstatt mit Klimageräten den Nachbarn zu drangsalieren!
Es reicht auch ein Tuch über die Fenster außen zu geben (Frottee z.B.)- hin und wieder nass machen.
also Fantasie spielen lassen...………………. :-)

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Feldaisterin (242 Kommentare)
am 15.05.2024 11:04

Das kann die GWG nicht gestatten, wenn der Denkmalschutz nein sagt. Und sorry, aber wenn ich arbeite, dann kann ich keine Tücher ständig feucht halten und die Wohnung ist abends, wenn ich heimkomme, drückend heiß. Und alte Menschen sollten tunlichst keine Kletterübungen an Fenstern vollbringen, um Tücher anzubringen. Ich bin wahrlich kein Fan von Klimaanlagen, aber 30 und mehr Grad in der Wohnung sind gerade für alte Menschen ein echtes Gesundheitsrisiko.

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angerba (1.650 Kommentare)
am 13.05.2024 20:20

Einfach mehr Grünfläche und Bäume!

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mimamo2018 (11 Kommentare)
am 13.05.2024 19:22

Aktivierbare kühlzentren? 🥴 Man könnte überall in der stadt große kühlschränke aufstellen. Im Hitzenotfall kann ich mich dann darin verstecken. Diese müssen natürlich mit dem auto erreichbar sein...😂

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schubbi (3.041 Kommentare)
am 15.05.2024 10:33

Am Besten von innen nicht zu öffnen ? Solch alte Kühlschränke auf Müllhalden haben früher vielen Kindern das Leben gekostet

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.632 Kommentare)
am 13.05.2024 19:07

Vorbeugen wäre besser als Heilen.

Dass es bei der Glöcklschule so backofenheiß ist, wundert mich nicht bei der Betonstein-Platzgestaltung.

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ArtemisDiana (2.095 Kommentare)
am 14.05.2024 17:18

Auch das Unigelände war früher kühler. Jetzt hat man viele Plätze in der prallen Sonne (Bibiotheksplatz, Schlosshof, Kepler Hall). Und einen Sandstrand am Teich, wo früher ein Spazierweg mit schattigen Bänken war.

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dr.haus (259 Kommentare)
am 13.05.2024 18:43

Unglaublich diese Stadt. Schafft eine dämliche Schlagzeile mit dieser Farce. Und rodet nebenbei 270000m2 Grüngürtel bei der Uni!

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Astroherwig (123 Kommentare)
am 13.05.2024 18:37

gewaltige hitzespeicher sind abgeerntete braune felder. kann man beim wandern, radfahren etc. gut spüren. speichern auch kein wasser.

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Linz2013 (3.349 Kommentare)
am 13.05.2024 17:31

Der Tag wird kommen, an dem auch die Leugner der Klimaerwärmung ihre derzeitige Meinung bereuen werden.

Momentan steuern wir auf > 3C Erwärmung hin. Das wird dramatische Auswirkungen auf Umwelt und unsere Gesellschaft haben.

Unfassbar, dass in Linz auch weiterhin Autobahnen gebaut und Weisen zugepflastert werden.

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Augustin65 (621 Kommentare)
am 13.05.2024 19:58

Hoffentlich erlebe ich die >3C noch, ich friere so leicht....

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Natscho (4.511 Kommentare)
am 13.05.2024 20:25

Dabei produzierst du doch so viel heiße Luft.
Armer Hund

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Augustin65 (621 Kommentare)
am 13.05.2024 20:37

DESHALB friere ich ja so leicht, Ursache und Wirkung, verstehen sie?
Höchstwahrscheinlich nicht....

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