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Historisch belastet: Drei Frauen werden vom Walk of Fem entfernt

06. Dezember 2022, 14:47 Uhr
Jeder Stern auf dem Walk of Fem gedenkt einer Frau. Drei Namen werden nun von dort verschwinden. Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Drei der 60 Persönlichkeiten, die in Linz auf dem Walk of Fem verewigt sind, kommen weg. Basis dafür ist eine Empfehlung der Historiker-Kommission.

Möglichen historischen Belastungen waren die Experten im Auftrag des Gemeinderates der Stadt Linz auf der Spur und überprüften alle Straßennamen. Dabei wurden auch die Persönlichkeiten auf dem Walk of Fem an der Donaulände vertieft überprüft. 

Bei den Recherchen stellte sich heraus, dass sich Ärztin Berta Hackel (1887-1958), Operettendarstellerin Louise Kartousch (1886-1964) und Künstlerin Friederike Stolz (1913-1989) zum Nationalsozialismus bekannten, weshalb die Kommission einstimmig die klare Empfehlung ausgesprochen hat,  diese Persönlichkeiten vom Walk of Fem zu nehmen. 

Nach dem Bericht von Stadtarchiv-Chef Walter Schuster im Ausschuss, stimmten alle Mitglieder dafür, der Empfehlung der Kommission zu folgen.

In einem ersten Schritt werden die recherchierten Biografien nun auf der Website www.walkoffem.at veröffentlicht. Gleichzeitig werden die Persönlichkeiten aus der dort einsehbaren Liste der geehrten Persönlichkeiten genommen.

Am Walk of Fem selbst werden diese Änderungen – witterungsbedingt – im Frühjahr 2023 vorgenommen. Welche Frauen stattdessen mit einem Stern dort geehrt werden sollen, werde in einer der nächsten Ausschuss-Sitzungen entschieden.

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19  Kommentare
19  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
waldfred (433 Kommentare)
am 09.12.2022 17:02

hauptsache man kann die kohle beim fenster raushaun dann gehts den linzer apparatschiks gut....freundschaft

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auer47 (531 Kommentare)
am 08.12.2022 10:15

Entscheidend müsste sein: Was hat die betreffende Person gleistet, was davon ist für die Menschheit von bleibendem Wert verblieben. Alles anders ist Schwachsinn, ideologisch erbohrt.

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HumpDump (4.867 Kommentare)
am 07.12.2022 13:17

Schade, dass man das Frau-Sein wieder einmal nicht von parteipolitischen Ideologien und damit verbundenen Säuberungsaktionen trennen kann..

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HumpDump (4.867 Kommentare)
am 07.12.2022 13:14

Echt geil. Im Mai 2021 wird der Walk of Fem angelegt, und schon im Dezember 2022 muss man Namen darauf löschen.

Hat man einfach wahllos prominente Frauennamen darauf geschrieben, war das die damals hoch gelobte Kunst?

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Alfred_E_Neumann (7.109 Kommentare)
am 07.12.2022 11:55

Vor kurzer Zeit noch geehrte Heldinnen, jetzt unerwünschte Personen.
Wen interessieren diese teuren Selbstbeschäftigungsaktionen im Rathaus?

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FLACHS007 (209 Kommentare)
am 06.12.2022 17:39

Haben der Linzer Bürgermeister und sein Rathaus-Anhang keine anderen Probleme derzeit und auch noch zuviel Steuergeld in der Stadtkasse? Ich zumindest schon, das Geld könnte ich gut für Strom, Gas, Pellets und Treibstoff gebrauchen! Und: Der Ferdinand Porsche Strassenname bleibt, basta!!!

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Foxia (532 Kommentare)
am 06.12.2022 18:00

Achso, Flachs007 hat gesprochen, deshalb machen wir es genau so.

Wenn Hr. oder Fr. Flachs007 noch zu viel Steuergeld in der Stadtkasse und auch sonst keine anderen Probleme hat und nur mehr Strom, Gas, Pellets und Treibstoff gebrauchen kann ist es auch gut.

Bezüglich Steuergeld ist natürlich zu hinterfragen warum man da nicht vorher näher angesehen hat wen man wo für was verewigt und ob es da nicht Ausschlussgründe gäbe.

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rm66554433 (776 Kommentare)
am 06.12.2022 19:34

Flach- geh was hackeln, dann hast Kohle.

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gscheidle (4.091 Kommentare)
am 06.12.2022 16:46

Laut einer Umfrage nimmt der Ruf nach einem starken Mann besorgniserregend zu und das gibt wesentlich mehr zu denken!

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DeaLi86 (1.725 Kommentare)
am 06.12.2022 21:00

Nimmt so stark zu? Glauben sie wirklich?
Aber nur bei einer Minderheit.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.132 Kommentare)
am 06.12.2022 16:16

Viel zu entfernen gibt es bei den abgetretenen Sternen eh nicht mehr.

Auf Frauen darf man rumtreten, bei Stolpersteinen ist dies hingegen in Linz tabu.

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( Kommentare)
am 06.12.2022 15:37

Sofort weg mit den Sternen, wo sie sich doch offen zum Nationalsozialismus bekannten!

Da sind uns die heimlichen Spezis viel lieber, wie z.B. Konrad Lorenz, die grüne Galionsfigur, dessen Rassetheorien denen der ärgsten SS-Protagonisten kaum nachstand, oder der rote Heinrich Gross vom Spiegelgrund, später Primarius auf der Baumgartner Höhe und von Parteifreundin Hertha Firnberg mit dem Ehrenkreuz erster Klasse dekoriert...
Welche Heuchelei!

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RayVaughan (873 Kommentare)
am 06.12.2022 19:53

Im Übrigen hat die SPÖ ihre diesbezügliche Vergangenheit bereits aufgearbeitet

http://www.czernin-verlag.com/buch/der-wille-zum-aufrechten-gang

was bei der FPÖ nicht geht, da deren "wöchentlichen Einzelfälle" beweisen, dass diese Vergangenhheit nach wie vor andauert - da muss sich die “Historikerkommission” noch sehr anstrengen (die Vorfeldorganisationen der deutsch-nationalen Burschenschaften wurden ja bereits vorausschauend von den Untersuchungen ausgenommen)....

Eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Entstehung von VdU und FPÖ hat im Übrigen Eindeutiges ergeben:

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RayVaughan (873 Kommentare)
am 06.12.2022 20:00

PD Mag.a Dr.in Margit Reiter, Professorin für Zeitgeschichte am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg:

„Während man bei SPÖ und ÖVP von "braunen Flecken" sprechen könne, sei das bei VdU und FPÖ nicht möglich. Die beiden Parteien waren "von ihrem Selbstverständnis, ihrer Programmatik und ihrer personellen Zusammensetzung her das parteipolitische Sammelbecken ehemaliger Nationalsozialisten schlechthin", so die Historikerin, auch gab es "in ideologischer Hinsicht Affinitäten zum Nationalsozialismus".“

Leseempfehlung:
Margit Reiter: „Die Ehemaligen - Der Nationalsozialismus und die Anfänge der FPÖ“, Wallstein Verlag, Göttingen 2019

"Froderik" kommt einem nicht umsonst ziemlich germanisch-deutsch-national vor - Grüße in die Blütenstraße...

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( Kommentare)
am 06.12.2022 20:16

Keine Ahnung, warum Sie hier immer mit der FPÖ daherkommen, man muß kein Blauer sein um noch ein wenig Restverstand zu haben, aber bitte, reden wir über die Entfernung von drei Sternen und nicht darüber, was einer Ihrer Freunde in Illerkirchberg aufgeführt hat.

Ist ja nicht so schlimm.....

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beisszange (224 Kommentare)
am 07.12.2022 10:39

Welche Freunde sollten das sein?

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Proking (2.659 Kommentare)
am 07.12.2022 16:36

Die Grottenbahn am Pöstlingberg und deren Ausgestaltung ist meines Wissens ein Werk von der Prof. Stolz. Dieses Faktum müßte doch reichen, dass die Grottenbahn
umgehend geschlossen wird und alle Erinnerungsstücke daran, vernichtet werden.
Nachdem der Walk of Fem so nicht befahrbar ist, könnte man sich als Anleihe von den Klebeterroristen festkleben und beim Entfernen Pflasterreste mitnehmen.

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lester (11.389 Kommentare)
am 08.12.2022 20:00

"Man muß kein Blauer sein um ein bißchen Resrverstand zu haben."
Allein dieser Satz ist ein Nonsens. Sobald man ein bißchen Restverstand hat kann man kein Blauer sein.

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DonMartin (7.485 Kommentare)
am 08.12.2022 09:23

Diese Symbiose zwischen Parteien und Univ. Profs. ist einmalig.
An vielen Unis bekommt man die Professor immer noch über die Partei.
Und das hat man dann abzuarbeiten.

Wir kennen nun deine Parteilektüre.

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