Lade Inhalte...

Oberösterreich

Initiative gegen Menschenhandel in Oberösterreich

Von OÖN   08. Oktober 2021 00:04 Uhr

Initiative gegen Menschenhandel in Oberösterreich
Gegen Menschenhandel

LINZ. Weltweit werden rund 100 Milliarden Euro Gewinn mit Zwangsprostitution gemacht – "eine Ausbeutung, die nicht wahrgenommen wird", wie Hans Eidenberger, Pater der Marianisten, betont.

Täglich kaufen Tausende Männer Sex von Frauen, rund 90 Prozent kommen aus dem Ausland. Anlässlich des EU-weiten Anti-Menschenhandelstages steht der 18. Oktober im Hotel Kolping in Linz ganz unter dem Motto "Sexkauf fördert Frauenhandel. Liegt im Nordischen Modell ein Lösungsansatz?" – eine Initiative von "Aktiv gegen Menschenhandel – Aktiv für Menschenwürde in OÖ".

Im Fokus stehen aber nicht nur die Frauen und ihre Schicksale. Viel mehr geht es darum, zu hinterfragen, warum Männer einseitige sexuelle Befriedigung erwerben. Und vor allem, wie sie ihre Verantwortung gegenüber den Frauen, die sie "kaufen", wahrnehmen. Das "Nordische Modell" soll dazu führen, den weltweiten Frauenhandel zu reduzieren und den betroffenen Frauen einen geschützten Ausstieg aus der Zwangsprostitution zu ermöglichen. An dem Abend geben die Vortragenden Erich Lehner, Männer- und Geschlechterforscher, und Menschenrechtsaktivistin Inge Bell Einblicke. Eine Anmeldung ist bis 13. Oktober unter linz@solwodi.at möglich.

Interessieren Sie sich für diesen Ort?

Fügen Sie Orte zu Ihrer Merkliste hinzu und bleiben Sie auf dem Laufenden.

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare expand_more 0  Kommentare expand_less