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Neonazi-Schmieraktion: Verfahren abgebrochen

Von staro, 06. Juni 2014, 00:04 Uhr
Neonazi-Schmieraktion: Verfahren abgebrochen
Grab von türkischem Kind Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ / MAUTHAUSEN. Einen Monat, nachdem Unbekannte eine Außenmauer der KZ-Gedenkstätte in Mauthausen mit einer Neonazi-Parole ("Türkenrass ab ins Gas") beschmiert und zudem das Grabmal eines türkischen Kindes geschändet haben, hat die Staatsanwaltschaft Linz das Ermittlungsverfahren abgebrochen.

"Alle Ermittlungsansätze, die es gab, sind ausgeschöpft. Derzeit gibt es aber keine neuen Anhaltspunkte mehr", sagt Philip Christl, Mediensprecher der Linzer Anklagebehörde. Das Ermittlungsverfahren könne aber jederzeit wieder fortgesetzt werden, sobald neue Erkenntnisse vorliegen, sagt Christl.

"So ein Vorgehen ist üblich, wenn drei bis vier Wochen nach einer Tat nichts Neues mehr dazukommt", sagt Michael Tischlinger, der Chef des oberösterreichischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Die Auswertung der Abriebspuren an den Tatorten habe keine konkreten Treffer erzielt, sagt Tischlinger. Die Ermittler hätten den Akt aber nicht "zugemacht", im Gegenteil: "Eine heiße Spur führt nach Niederösterreich, wo es in den vergangenen Monaten zahlreiche vergleichbare Schmieraktionen gab." Ähnlich wie in Mauthausen seien die Parolen gegen Türken gerichtet, auch die "kantige" Schreibweise der Buchstaben und die Verwendung von schwarzem Industrielack lassen auf einen Zusammenhang schließen. "Wir kooperieren eng mit den Kollegen in Niederösterreich", sagt Tischlinger.

Für Hinweise zur Ergreifung der Täter hat das Innenministerium 5000 Euro Belohnung ausgelobt. Eine Privatperson, die anonym bleiben will, hat diese Prämie kürzlich auf 10.000 Euro erhöht.

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2  Kommentare
2  Kommentare
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( Kommentare)
am 06.06.2014 04:32

werden die 10.000,- nicht für die Anschaffung einer ordentlichen Kameraüberwachung verwendet, würde auf lange Sicht mehr Sinn machen. Den derartige Aktionen wird es sicher noch viele geben in Zukunft, da der Hass bei diesen Leuten immer mehr geschürt anstatt beruhigt wird, dank unzähliger scheinheiliger Vereine und Organisationen. Die Angesprochenen werden sich bestimmt in Kürze zu Wort melden

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( Kommentare)
am 06.06.2014 07:53

Wozu? Um dann nächstens den Schatten oder die Silhoutte von Bösewichten auf Video zu haben?

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