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Oberösterreich

Die Heimkehr der feschen Alisar

Von Von Marina Huber   05. Juli 2010 00:04 Uhr

Die Heimkehr der schönen Alisar
Die OÖN waren Medienpartner.

MATTIGHOFEN. Germanys next Topmodel Alisar aus Mattighofen hat am Samstag den Stadtplatz in einen Catwalk verwandelt. Über Mattighofen zog ein noch nie dagewesenes Blitzlichtgewitter. Rund 8000 Besucher verfolgten das von den OÖN präsentierte Spektakel.

Es ist brennend heiß, doch der Look hält. Die Frisur, das Make-up, Klamotten, alles top. Mädchen wie Burschen haben heute vorm Spiegel ein Extraschäuferl Beauty draufgelegt, um ihren Star beim Stadtfest in Mattighofen würdig zu empfangen.

Vor knapp einem Monat setzte Heidi Klum der schönen Alisar Ailabouni bei Germany’s next Topmodel das Krönchen auf. Seither hat sich das Leben der 21-jährigen Ex-Kellnerin komplett verändert. Am Donnerstag posierte sie noch auf Capri für den Lambertz-Kalender. Der Zeitplaner des Lebkuchenherstellers ist täglicher Begleiter von Promis wie Fürst Albert, Bruce Willis oder Janet Jackson. Am Samstag wurde Alisar in ihrer Heimatgemeinde empfangen, als Nächstes steuert sie die Fashion-Week in Berlin an.

Nach dem Donnerwetter, ausgelöst von einer Horde KTM-Motocrossfahrern, zieht ein Blitzlichtgewitter über den Stadtplatz. Wie Magneten haften Fernsehteams an der Corvette aus dem Jahr 1968, mit der Alisar durch die Menschenmasse chauffiert wird. Nur ab und zu ist die Sicht auf die Göttin in Weiß frei. Die Szene mit dem alten Auto und der schön gelockten Alisar erinnert an das alte Hollywood. Der Film spielt in einer Traumwelt.

Vom Anfänger zum Profi

Für Alisar ist das alles hier vermutlich auch ein Traum. Außer ein paar Shootings hatte sie vor der Fernsehshow keinerlei Modelerfahrungen. Ihr Bruder, so Alisar, habe sie dazu überredet, eine Bewerbung an Heidis Adresse flattern zu lassen. „Ich bin kurz vorher nochmals umgedreht. Schließlich bin ich dann doch zum Casting hingegangen“, sagt die Schönheit mit syrischen Wurzeln. Ausdauernd und professionell strahlt sie aus dem Cabrio, lächelt und winkt. Auf der Bühne ist sie wieder ummauert von Fernsehteams. Ein kurzes „Ich liebe Mattighofen“ war zu hören, nachdem ihr Bürgermeister Schwarzenhofer das Empfangsgeschenk, einen Stadtkrug, gefüllt mit Mattigtalern, überreichte.

Von Sicherheitsmännern umzingelt geht es zur Autogrammstunde. „Zurück!“, brüllt eine kleine, rothaarige Sicherheitsdame in schwarzem Anzug. Beim Schimpfen wird ihr Gesicht immer röter. Das Gedränge ist tatsächlich erdrückend. Ein Mädchen bekommt einen Kreislaufkollaps. Sorgsam reicht Alisar dem Fan ihre Wasserflasche, bis Sanitäter kommen.

Vier Stunden ist Alisar bereits unterwegs, lächelt unermüdlich. Immer an ihrer Seite: Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer. „Alisar ist eine ganz nette Person. Sie hat immer wieder das Gespräch gesucht“, sagt Schwarzenhofer, der stolz auf seine schöne Gemeindebürgerin ist.

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