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Blickfang auf der Donaulände: 81 Meter hoher Neubau für die Tabakfabrik

Von Sandra Chociwski, 26. Jänner 2018, 00:04 Uhr
Blickfang auf der Donaulände: 81 Meter hoher Neubau für die Tabakfabrik
Die Wiener Architekten Zechner & Zechner konnten mit ihrem Entwurf die Jury aus Politikern und Architekten einstimmig überzeugen. Bild: expressiv.at

LINZ. Panoramablick, Begrünung und viel Platz für Kreativität: Bis 2023 soll die Tabakfabrik erweitert werden. Im Turm "NeuBau3" sollen Büros, ein Hotel und eine Sky-Bar Platz finden.

NeuBau3. So heißt das neue Projekt auf dem Areal der Tabakfabrik. Hier sollen Bildungseinrichtungen, Hotels, Wohnungen und eine großzügige Tiefgarage ihr neues Zuhause finden. Als architektonischer Höhepunkt wird ein 81 Meter hoher Turm an der Kreuzung Untere Donaulände/ Gruberstraße dienen. Damit ist er, nach dem Terminal Tower, das zweithöchste Hochhaus der Stadt.

Das Bieterverfahren der Stadt Linz konnte das Wiener Architekturbüro Zechner & Zechner für sich entscheiden. Gemeinsam mit dem Bauträger Hans Bodner BaugesmbH & Co KG aus Tirol werden sie bis zum Jahr 2023 die neuen Bauten errichten.

"Damit bestätigen wir die Tabakfabrik als kreativen Brennpunkt", freut sich Bürgermeister Klaus Luger (SP) über die einstimmige Jury-Entscheidung.

Der Turm als Merkpunkt

Auf dem Areal befindet sich zurzeit noch ein Zubau, der nicht unter Denkmalschutz steht. "Der aktuelle Bau funktioniert nicht", sagt Architekt Martin Zechner. Zusammen mit seinem Team hat der Wiener ein Jahr lang an den Entwürfen für das knapp 11.000 Quadratmeter große Areal an der Unteren Donaulände und Gruberstraße gearbeitet.

Hier soll nun eine Öffnung zur Stadt hin entstehen: "Die Durchlässigkeit wird durch die Zerschneidung der Blöcke ermöglicht", erklärt Zechner. Anstelle eines Betonblocks sollen mehrere Häuser entstehen, die zur Donaulände hin höher werden. Den "städtebaulichen Merkpunkt", wie Zechner ihn beschreibt, bildet der 81 Meter hohe Turm. Hier werden ein Hotel mit 140 Zimmern sowie frei teilbare Büroflächen untergebracht. Den oberen Abschluss wird ein Restaurant samt Sky-Bar und Panoramablick über die Stadt bilden.

Der Innenhof wird autofrei und begrünt. Hier soll auch, über Treppen und Rampen, eine Verbindung zum bestehenden Bau von Peter Behrens entstehen. Als Konkurrenz sollen die neuen Baukörper jedoch nicht gesehen werden: "Wir haben großen Respekt vor den Bauten des Übervaters der Architektur", sagt Zechner ehrfürchtig.

Perfekte Transformation

Als "auf den Punkt gebracht" bezeichnet Stadtrat Markus Hein (FP) die "perfekte Umgestaltung von grauer Produktion zu Moderne". Er sehe die Tabakfabrik als weiteres Stadtzentrum entlang der Donau, führt er aus. Auch die Jurymitglieder, unter anderem Bernhard Seeber (Grüne) und Architekt Wolfgang Steinlechner, konnte das Konzept einstimmig überzeugen.

Die Gesamtinvestitionskosten von 110 Millionen Euro netto trägt die Baufirma. Dafür erwirbt sie das Baurecht für die geplanten 64.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche. Der Baubeginn soll bereits 2020 erfolgen.

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26  Kommentare
26  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
pepone (60.622 Kommentare)
am 26.01.2018 14:13

an Alle die hier schon wieder nörgeln ..

geht mal am Hafen vorbei auf ein Spaziergang und schaut euch die Häuser an die dort gebaut wurden und gut hinpassen .

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transalp (10.345 Kommentare)
am 26.01.2018 19:17

Welcher Hafen?
Nordsee, Ostsee, am Rhein, an der Donau? 😉
Zum Beispiel die "Kranhäuser" in Köln im Kölner Hafen sind meines Erachtens super gelungen, mal was ganz anderes ... 😉
....
(nicht böse sein- sie meinen vermutlich die Gebäude am Linzer Winterhafen?..)

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pepone (60.622 Kommentare)
am 26.01.2018 14:08

ist es nicht traurig dass Tiroler nach Linz kommen müssen und hier zu bauen ? gibt es keine Linzer die es AUCH können ?

WER von den zuständigen Politiker erlaubt es das Projekt zu bauen bevor ein BIM Anschluss realisiert ist ,nicht wird ..IST !

In Wien wird ein ganze Quartier AUTOFREI gebaut wo ZUERST die BIM Anbindung realisiert wurde. WARUM nicht AUCH in Linz ?

ich bin schon gespannt wann sich die ersten Kritiker äußern weil das Haus zu hoch gebaut wird und ihnen die Sonne vor dem Bauch wegnimmt.. zwinkern

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susisorgenvoll (16.808 Kommentare)
am 26.01.2018 12:48

Ein scheußliches Projekt! Warum ist die Devise immer, je größer geklotzt, desto "schöner"? "Small is beautiful"! Oder gehört der Grund der Stadt Linz, die sich beim Verkauf des Areals die Kosten für die faulen Papiere wieder zurück holt?

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cfrit (1.376 Kommentare)
am 26.01.2018 08:52

hübsche Fotomontage, der Blick über die Donau ohne neue Brücke, rechts wird dann der neue Lutz zu sehen sein...

Verkehrsanbindung??? Fährt dann schon die Straßenbahn durch die Gruberstraße? Tiefgaragen sollten bei diesem Bau auch gleich für die Tabakfabrik mitgeplant werden.

ein austauschbarer Glaskasten wird als architektonischer Höhepunkt angepriesen

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 26.01.2018 10:01

Tiefgarage ist miteingeplant. Und ob die Straßenbahn dann schon fährt, kommt ganz auf das Land an. Denn es war alles schon auf Schiene, bis sich Steinkellner einbildete, die Mühlkreisbahn auf der zweiten Schienenachse einbinden zu wollen. Ist zwar keine schlechte Idee. Aber es gibt nach wie vor keine Entscheidung des Landtags und wird wohl auch länger keine geben.

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transalp (10.345 Kommentare)
am 26.01.2018 13:50

Aha, und wenn das Gebäude früher fertig ist als der StraßenbahnAnschluss, wer trägt dann die Verantwortung für das dann dort stattfindende Verkehrschaos?
Wie bitte soll das funktionieren?
.
Ich würde soweit gehen, dass die Baugenehmigung für dieses Objekt mit dieser Größe erst dann erteilt werden darf, wenn die Verkehrslösung inklusive Zeitplan deren Verwirklichung fixiert ist!

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kleinerdrache (9.944 Kommentare)
am 26.01.2018 15:05

Vorausschauend planen!??

Jetzt verlangens aber schon viel zu viel...

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transalp (10.345 Kommentare)
am 26.01.2018 18:31

...scheint so.😉
.
Vorausschauend planen?
Dürfte ein Fremdwort für Linz und Land OÖ vor allem bezüglich des Verkehrs zu sein.
Es gibt mehrere Beispiele aus der Vergangenheit, wie die aktuelle Diskussion mit dem "MonaLisa"- Tunnel: Damals nur einspurig gebaut weil angeblich kein Geld, aber die fanden es damals nicht nötig eine Trasse für eine künftige 2.Röhre zu reservieren...
Was soll man daraus schließen?

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transalp (10.345 Kommentare)
am 26.01.2018 01:34

Ein "architektonischer Höhepunkt" ?
Ein Gebäude das selbst den
Schlot / Schornstein der Tabakfabrik bei weiten überragt?
Wie paßt das zu den schützenswerten Gebäuden?
.
Wo soll da der "kreative Brennpunkt" sein, wie es Bgm Luger bezeichnet, wenn dann die Architektur Behrens aus den 1930ern im Schatten dieses Turms liegen wird?
.
Und wo sehen bitte die Planer "Zechner" eine "Öffnung zur Stadt hin"? (Siehe Artikel).
.
Ich zweifle immer mehr an die Fähigkeit stadtplanerischen und - in diesem Fall - auch architektonischen Denkens unserer Linzer "Zuständigen"....
.
Ich vermute dass ich mit meiner Meinung zu diesem Projekt Zustimmung finden werde.

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markusde (1.920 Kommentare)
am 26.01.2018 06:30

Wir sind nicht mehr in den 1930er Jahren. Im 21. Jahrhundert baut man moderne Gebäude die gemeinsam mit alten Beständen zusammenwirken. Und ja, auch in Linz darf es Gebäude mit mehr als 5 Stockwerken geben (die übrigens mitunter toll aussehen). Wie bereits erwähnt befinden wir uns im 21. Jahrhundert - das hoffentlich irgendwann auch unsere Stadt erreicht.

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Harbachoed-Kater (4.919 Kommentare)
am 26.01.2018 07:28

Da wäre ich auf Beispiele neugierig, und bitte wenns geht, aus Linz.
Bist du vielleicht einer, für den alles gut ist, wenns nur neu ist? Das wäre ein Irrweg.

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 26.01.2018 09:41

Wobei ja für Sie alles gut ist, wenns nur alt ist. Das ist nicht nur ein Irrweg. Das ist das Denken von unbewohnbaren Freilichtmuseen.

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transalp (10.345 Kommentare)
am 26.01.2018 10:07

An markusde
Ich bin nicht gegen Neues, im Gegenteil.
Meines Erachtens sollen aber Neubauten halbwegs zu den Bestehenden passen,vor allem wenn es sich um architektonisch schützenswwerte wie die Tabakfabrik handelt.
zB deren Formensprache übernehmen.
Dies kann ich bei diesen Projekt bisher nicht erkennen.

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Gugelbua (32.154 Kommentare)
am 26.01.2018 12:22

was ist am architektonischen Einheitsbrei modern ? 😊
Wieder ein Turm der seine zahlungskräftigen Mieter suchen muß oder wirds von der Stadt gefördert ?

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transalp (10.345 Kommentare)
am 26.01.2018 01:02

...und die Verkehrssituation?

- Leider muss ich mich wiederholen, da die OÖN unsere Chats sehr rasch unterbrechen. ..

Garage und Strassenbahnanbindung werden nicht genügen bei so vielen Menschen in einem Gebäude, denn: Viele werden weiterhin mit dem Pkw kommen- aber wie soll das gehen in diesem Bereich Donaulände / Gruberstrasse, der schon jetzt völlig überlastet ist?
.
Und vermutlich wird das Gebäude früher fertig als die 2.Schienenachse- dann wirds dort wirklich lustig mangels leistungsfähiger öffi-Anbindung.
.
Neubau - ja ok, aber muss da gleich so hoch gebaut werden?
.
Und wie soll das Gebäude zum bestehenden Ensemble

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transalp (10.345 Kommentare)
am 26.01.2018 02:07

..zum bestehenden Ensemble des Altbaus aus den 30ern passen?
Hätte man sich nicht etwas mehr an deren Architektur anlehnen können?

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Harbachoed-Kater (4.919 Kommentare)
am 26.01.2018 07:45

Das ist leicht angreifbar.
Nehmen wir den Schlossanbau. Vom Süden her gefällter den meisten, speziell aus der Nähe.
Vom Osten her, der Brücke her, gefällt er den wenigsten.
Ohne ein Fachmann zu sein: von hier hätte der Bau etwas gemeinsames mit dem Altbau haben müssen,
Nur ein Element:
- gleiche Höhe
- gleiche Proportion,
- gleiche Gliederung
- gleiche Färbelung

Eines davon

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 26.01.2018 12:06

Hauptsache es ist alles auf "alt" getrimmt. Sie haben nicht nur keine Phantasie. Sie leben in der Vergangenheit. Es würde sich Salzburg als ideale Residenz für Sie anbieten.

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cicero_linz (59 Kommentare)
am 26.01.2018 13:25

Höchst bemerkenswerte Aussage: Leute die nicht der gleichen Meinung sind, sollten aus Linz auswandern? Sind Sie die einzig zulässige Instanz bezüglich Baukultur, an die sich alle Linzer zu halten haben? Ich nehme an, sie schreien doch umgekehrt gleich ganz laut auf und verlangen mehr Toleranz. Reflektieren Sie vielleicht kurz einmal, bevor Sie das nächste Mal gehässige, bösartige und überdies sachlich falsche Meldungen posten.

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tofu (6.986 Kommentare)
am 26.01.2018 14:57

Der FreundlicheHinweis kommt aus der Toleranzradikalenecke. Das ist die Demokratie ala Li......sten.

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raunzer (263 Kommentare)
am 26.01.2018 06:54

Voll Deiner Meinung.
Da dies in Planung befindliche Gebäude neuestes und zeitlich angepasstes Denken beinhaltet sollte man meinen, dass die „Planer“ sich auch mit der Verkehrssituation auseinander setzen müssen. Daher setze ich voraus, dass sich in dem Hause eine ausreichend große Tiefgarage oder PKW Abstellfläche mit eingeplant ist, welche auch nicht gleich bei Donauhochwasser absäuft und die übrige Zeit zumindest die Grundfrequenz des Hauses mit wenigsten den Personen die Platz in den Büros und im SkyCafe finden eine Abstellplatz eingräumt wird. Wenn nicht, wird sich das rächen.
Doch auch ist es unbedingt erforderlich im Zuge des Baues für öffentliche Anbindung zu sorgen. Da denke ich einmal an Städte wie Köln oder Wien (Beispiel) wo das Auto als Besucher gänzlich keine Bedeutung hat und darum genügend Öffis für Stadterkundigungen vorhanden sind. Und daher in Linz geschaffen werden „MÜSSEN“ um als Stadt bestehen zu können.

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M44live (3.838 Kommentare)
am 26.01.2018 08:03

ich würd gern drinnen wohnen, vor allem ab einer bestimmten Höhe.
Halb Linz ist bequem mit dem Fahrrad.

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Klettermaxe (10.765 Kommentare)
am 26.01.2018 08:10

Je weiter oben, desto teurer.

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barzahler (7.595 Kommentare)
am 26.01.2018 17:23

Wozu Tiefgaragen ? Baut einen Lift, dass jeder sein Auto mit in die Wohnung nehmen kann!

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transalp (10.345 Kommentare)
am 26.01.2018 19:26

...und eine Gratis-Jahreskarte für jeden Bewohner für die Straßenbahn!
.
Oh
die fährt dort noch gar nicht und es wird wohl noch dauern bis die irgendwann mal kommt...😉
.
Aber vielleicht schenkt Linz jedem Anwohner dort ein E-Bike? 😉

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