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Österreich pumpt besonders viel Geld in Banken

Von APA/uru, 22. Oktober 2014, 11:12 Uhr

WIEN/BRÜSSEL. Österreich liegt bei Bankenhilfen in Europa im Spitzenfeld. Alleine 2013 belegte das Land mit einer Budgetbelastung von knapp 1,5 Milliarden Euro gemessen an der Wirtschaftsleistung (BIP) den vierten Platz.Darin sind die heuer anfallenden Kosten für die Kärntner Hypo von circa vier Milliarden Euro noch gar nicht enthalten.

Höhere Kosten hatten nur Griechenland, Slowenien und Lettland. Spanien, wo ebenfalls 0,5 Prozent des BIP in die Geldinstitute gepumpt wurden, teilt sich mit Österreich den vierten Platz.

Insgesamt lag die Belastung der EU-Haushalte durch die Bankenhilfen im Vorjahr bei 0,22 Prozent des BIP oder 29,6 Milliarden Euro, geht laut "Standard" aus einer Eurostat-Sonderauswertung zu den Bankenhilfen hervor.

Nach Eurostat-Rechnung sind in Österreich bisher 6,12 Milliarden Euro an negativem Budgeteffekt angefallen. Rechnet man die heurige Hypo-Belastung hinzu, kommt man auf gut 10 Milliarden Euro.

Mehrere Staaten wie Frankreich, Italien oder Schweden profitieren allerdings von den Banken-Rettungsaktionen, weil Einnahmen aus Haftungsentgelten und Dividenden die Kosten für die Banken übersteigen. Auch in Österreich flossen 686 Millionen Euro von den Geldinstituten an die Republik zurück, die Ausgaben lagen 2013 mit 2,145 Milliarden Euro aber deutlich darüber, so dass sich ein Nettodefizit aus diesem Titel von 1,46 Milliarden ergab.

Was den Schuldenstand der Republik anbelangt: Österreich stand mit einem Schuldenstand von 81,2 Prozent und einem Budgetminus von 1,5 Prozent des BIP deutlich besser da als der Durchschnitt der Währungsunion. Allerdings werden die Werte heuer durch die Hypo-Abbaubank stark nach oben getrieben. Schon in die Berechnungen Eingang gefunden haben die statistischen Umstellungen, nach denen u. a. Forschungsausgaben stärker in die BIP-Berechnung einfließen. Das lässt auch die Schulden besser aussehen: Vor den Änderungen lag beispielsweise die Euro-Schuldenquote für 2013 bei 92,6 Prozent. In Österreich ging der Trend in die andere Richtung: Die Revision der Schuldenquote um 6,7 Prozentpunkte nach oben war die größte Veränderung unter allen EU-Ländern.

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20  Kommentare
20  Kommentare
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expertefueralles (18.161 Kommentare)
am 22.10.2014 18:16

ein Herz für Banken, Spekulanten und Leuten die möglicherweise unter fragwürdige Umständen zu viel Geld gekommen sind.

Dafür darf der Bürger brennen.

es wird Zeit aufzustehen!

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despina15 (10.082 Kommentare)
am 22.10.2014 16:52

dies kommt von wo?

den 24.oktober 1929 in errinerung
zu rufen!

habgier der banken-in der wirtschaft,
naivität-in der politik,
selbstüberschätzung,
realitätsverlust,

dies muß man ihnen unterstellen!

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despina15 (10.082 Kommentare)
am 22.10.2014 16:56

solchen situationen muss dan das
volk geradestehen und auf vieles
verzichten,somancher mindestverdiener
und kleinstpensionist weis nicht
wiso das monat solange dauert.

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woppl (4.948 Kommentare)
am 22.10.2014 16:33

Pepi Pröll

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( Kommentare)
am 22.10.2014 13:59

vom Wagner-Jauregg-KH ?

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herst (12.778 Kommentare)
am 22.10.2014 13:57

Spitzenfeld.

Und da soll noch wer sagen,wir Ösis sind nicht hilfsbereit...

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Linz2013 (3.365 Kommentare)
am 22.10.2014 12:48

... heute im Parlament über die bösen und allzuteueren Ausländer schimpft muss sich Österreich mit Haiders Erbe auseinandersetzen.

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( Kommentare)
am 22.10.2014 12:42

Eines muß gesagt werden:
Wenn die Sonne scheint bekommst du von der Bank einen Regenschirm!
Fängt es an zu regnen, wollen sie ihn wieder haben!
Ich weiß wovon ich rede.!

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pepone (60.622 Kommentare)
am 22.10.2014 14:02

das glaube ich dir sofort ... zwinkern

ich kann jedem empfehlen sich in Finanzangelegenheiten einen Unabhängigen Makler/Berater am Markt zu suchen der sich um die " wahren " Bedürfnisse des Kunde kümmert nachdem er die Situation des Kunden analysiert und herausgefunden hat WAS der Kunde braucht und was er NICHT braucht ...WICHTIG !
und nicht irgendein Bank-Produkt oder Versicherungsprodukt verkaufen MUSS damit die Statistik der Firma stimmt !

Banken und Versicherungen die RETTER der Nation !!! grinsen

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Informant (144 Kommentare)
am 22.10.2014 14:13

Falls Sie Makler/Berater sind, bitte nicht böse sein!
Auch denen würde ich mein Geld nicht mehr anvertauen, zu viel ist in der Vergangenheit passiert!!
Mein Tipp: Alles Geld raus aus Banken und Versicherungen, unter dem Kopfpolster kann die Geldentwertung auch nicht höher sein und ich weiß wo meine Kohle ist.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 22.10.2014 16:26

jo mei , schwarze Schafe gibt es überall ...
aber deinen Vorschlag ist KEINE Lösung ... traurig

ich würde mir mehr positive Beiträge erwarten ... grinsen

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 22.10.2014 12:42

und der Taxler gehorcht...

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ElimGarak (10.755 Kommentare)
am 22.10.2014 13:14

und wer gehorcht da? zwinkern

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 22.10.2014 13:28

Wer?
No,der Garak-Emil,wie hier unschwer zu erkennen ist...
grinsen

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Bergretter (2.326 Kommentare)
am 22.10.2014 11:58

wir haben kein Geld für das Bundesheer, für die Schulen, für die Polizei usw. usw. Aber den Banken schieben wir das Geld hinten hinein. Von welchen Politikern werden wir denn eigentlich regiert? Oder ist es eher so, dass gar nicht die Politiker sondern eher die Lobbyisten das Sagen haben. Die Politiker könnten wir ja abwählen, die Lobbyisten aber leider nicht. Traurig, traurig.

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Informant (144 Kommentare)
am 22.10.2014 14:08

Sicherlich haben manche Lobbyisten zu viel zu sagen, aber in diesem Fall hat sich der Josef Pröll möglicherweise durch die Verstaatlichung der HAA den Job bei der Raiffeisen gesichert (für Raiffeisen wäre das "Aus" der HAA vermutlich sehr teuer geworden). Wohl ein Fall von Lobbyist und Politiker in einer Person, wie auch schon bei Strasser. Nur wird es für Pröll, aller Voraussicht nach, kein gerichtliches Nachspiel haben - österreichische Justiz eben...
Nicht vergessen: das Geld der HAA ist nicht weg, es ist nur woanders, jedenfalls an einem Ort wo die Justiz nicht zugreifen kann (oder will, ansonsten müßte man auch auf das finanzielle Erbe des Jörg Haider zurückgreifen und das traut sich sowieso keiner!).

Der Steuerzahler wird es schon richten!!

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Zaungast_17 (26.454 Kommentare)
am 22.10.2014 11:44

brauchst ja ned ... traurig

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jamei (25.518 Kommentare)
am 22.10.2014 12:37

wird eh durch Besteuerungen wieder weggenommen... traurig

Servus im Doppelten Sinne.. zwinkern

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Zaungast_17 (26.454 Kommentare)
am 22.10.2014 13:38

wir dürfens eh doppelt und dreifach büßen, wer sonst ... die hochdotierten Versorgungs- und Aufsichtsratsposten auch noch dazugezählt ...

alles, damit wir EU-konform sind - um jeden Preis ... nur dieser wird schön langsam sehr/zu hoch

große Konzerne sperren ihre Niederlassungen in Ö zu bzw. konzentrieren sie auf einen Standort - wo bitte gehn die Leute noch arbeiten hin? Erspartes ist nichts mehr wert ... danke liebe Regierung!

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Gugelbua (32.064 Kommentare)
am 22.10.2014 11:35

nein sowas, wer hätte das gedacht ? traurig

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