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Machland-Damm laut Rechnungshof gut, aber teuer

Von nachrichten.at/apa, 10. September 2014, 13:28 Uhr
Feuerwehrübung Machland-Damm
Mobile Dämme sind oft die einzige Möglichkeit, um zu schützen.   Bild: (Kollinger)

LINZ. Der Machland-Damm in Oberösterreich zum Schutz vor Hochwasser ist gut, aber teuer. Das hat nach einer Prüfung der oberösterreichische Landesrechnungshof am Mittwoch festgestellt.

Der politische Beirat bei dem Projekt verwies in einer Reaktion auf die Vorteile, die lukriert worden seien.

Als positiv wertet der Rechnungshof, dass der Hochwasserschutz "Machland Nord" um sechs Jahre früher als vorgesehen fertiggestellt wurde. Dadurch sei die Region bereits beim Hochwasser 2013 geschützt gewesen. Doch der vom Landtag ursprünglich genehmigte Finanzrahmen sei erheblich überschritten worden, kritisiert das Kontrollorgan. Prognostiziert waren zunächst 144,2 Millionen Euro. Zuletzt waren es 274 Mio. Euro - allerdings auch inklusive der Kosten für die Absiedelung von Bewohnern in der Höhe von 93 Millionen Euro, die in der Prognose nicht enthalten waren. Die Mehrkosten seien nicht nachvollziehbar dargestellt. Generell sollte bei vergleichbaren Vorhaben eine begleitende Kontrolle installiert werden, empfiehlt er.

Der Beirat, dem unter anderem Vertreter aller Landtagsparteien angehören, konterte: Oberste Priorität habe der best- und schnellstmögliche Schutz der Bevölkerung. Der Hochwasserschutz sei in Rekordzeit verwirklicht worden. Für diese beschleunigte Umsetzung seien geringe Mehrkosten in Kauf genommen worden. Diese hätten sich beim Hochwasser 2013 bereits um ein Vielfaches gerechnet. 22.400 Menschen in sieben Gemeinden seien vor unmessbarem Leid und Hunderten Millionen Euro an Schaden bewahrt worden. Zudem habe das Projekt in der Finanz- und Wirtschaftskrise als Konjunktur-Impulsgeber gedient.

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17  Kommentare
17  Kommentare
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Bergonzi (4.578 Kommentare)
am 12.09.2014 16:15

ja wenn man mitverdienen kann; Geld ist ja zum Verjubeln da; ein Riesenskandal, wie halt viele, man gewöhnt sich dran...

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taranis (2.032 Kommentare)
am 10.09.2014 23:35

Noch mal zurück nach 2013. Der Pegel stieg und stieg, in Grein wurde es knapper und knapper, der Wasserstand gerade ein Tschickpackel breit vor dem Überlaufen.

Und dann ??

Dann pendelte sich der Pegel in Mauthausen ein, blieb stundenlang gleich, und in der Zwischenzeit stiegen die Marken in Goldwörth. Mehr und mehr und mehr.

Wenn Goldwörth nicht geopfert worden wäre, hätte der Damm in Grein gar nicht mehr aus dem Wasser rausgeschaut.

Im Wahljahr ein NO-GO. Da wären Köpfe gerollt. Das wollte keiner der Regierungsmitglieder.

Wo sind die Experten, die Berechner, die Gutachter ?
Wer trägt die Verantwortung für die Planung des Dammes ?

Jetzt über Kosten herum zu labern, ist wertlos. Das Geld ist die Donau runter.
Die Frage ist:
Wie kann man so eine prekäre Situation wie 2013, die ja angeblich nur alle 100 Jahre vorkommt, verhindern ?

Noch mehr Dämme? Wo soll dann das Wasser hin ? Anbetracht der Wetterextreme, eine Entwicklung, die mehr als fraglich ist.

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Dampfplauderer (5.900 Kommentare)
am 10.09.2014 23:05

an Wahlwerbung. Da spielt das Steuergeld bekanntermaßen eine untergeordnete Rolle. Und bleibt dennoch etwas vom Kreditrahmen übrig, verdoppelt man noch schnell die Parteienförderungen.

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am 10.09.2014 21:47

Kostenüberschreitungen a la Machlanddamm gehen bei den Bürgern spurlos vorbei, daher können die Politiker werken, wie es ihnen beliebt.
Dass hier Millionen versickern, darf der "gelernte Oberösterreicher" wohl annehmen, aber niemand zeigt das auf, der LRH ist zahnlos und fehlbesetzt und die Oppositionspolitiker der SPÖ sowie der Äffler-Partie offenbar zu blöde, die ÖVP sowie die Grünen zur Rechenschaft zu ziehen.

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zappo1410 (18.016 Kommentare)
am 11.09.2014 07:07

bist du auch ein zu blöder Bürger ?

deine gschichtln jucken doch niemanden !

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am 10.09.2014 21:25

für Freunderl werden horrend Quersubventioniert,

jedoch für Bürger bleiben nur Almosen über!

Wert des Menschen wird starren Bauten und Formen geopfert!

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am 10.09.2014 20:46

Die Insolvenz betrifft auch den Hochwasserschutz im Machland. Hier sind Fragen zu Haftung, Wartung und Ersatzteillieferung für die bereits bezahlten, mobilen Schutzelemente zu klären, die beim Machlanddamm zum Einsatz kommen.

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/Insolvenz-bei-Damm-Lieferant;art69,1485944

--------------

Und wie geht das Fiasko weiter, wer haftet künftig für Schäden ?
Der Anschober persönlich, der sich ja das Federl des Dammbaues umgehängt hat oder gar der Hupfi ?

Zahlen werden wie immer die Bürger und nicht die beamteten Politiker, die sich wie Maden im Speck bewegen, natürlich auf unsere Kosten !

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am 10.09.2014 19:00

und bei Lärmschutzwänden hineinfahren ?!
wollens da den Teufel mit dem Belzebub austreiben ?

Aber LHStv, Hiesl hat an breitn Buckl.

Und der Machlanddamm und Anschober-
wohl (k)eine grüne Erfolgsgeschichte.

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alteraloisl (2.658 Kommentare)
am 10.09.2014 17:46

Da wird das Geld mit 2 großen Händen in die Donau geworfen. Oder kassiert doch noch jemand irgendwo mit? Es ist schon sehr verdächtig, das bei den Hochwasser Projekten die Kosten deutlich überschritten werden. Da kenne ich auch ein Projekt, wo die Kosten deutlich überschritten werden. Es wird nicht immer die günstigste und logische Varianten gewählt. Das Projekt muss ja etwas kosten. Schließlich werden ja auch die Honorare von den Gesamtkosten abgerechnet. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Die günstigste Lösung wäre gewesen, Überflutungsflächen zu schaffen. Aber das wäre ja ohne große Investitionen und Projekte möglich gewesen. Was täten denn dann die Beamten und ihre Sachverständigen. Jetzt haben sie noch einige Jahre ein Betätigungsfeld. Wenn alles abgeschlossen ist, werden wir wieder mit Überflutungen konfrontiert sein. Es ist nämlich nicht möglich, das gesamt Hochwasser in Form von "Kanälen" einzuleiten. Das hat man heuer in Grein gesehen. Jetzt hatte Walding das Problem.

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am 10.09.2014 16:31

Egal ob Hochwasserdämme oder unnötige Lärmschutzwände, irgendwo bleiben Millionen picken und niemand in der LR ist zuständig, da einmal ordentlich hineinzufahren.

Der LRH ist zahnlos wie die 99jährige Genoveva zu Gigerlitzhausen, ein unnötiges Instrumentarium beamteter Unfähigkeit, die zuständigen Referenten bzw. Landesräte oder Vizes zwar im Bilde, aber uninteressiert ........ ja, so geht die Verschleuderei unseres Geldes munter weiter.

Pühringer wäre aufgefordert, als Finanzreferent hier 'Ordnung zu schaffen, aber der ist auch auf Gedeih und Verderb den Beamten ausgeliefert, weil zu alt und zu ausgelaugt.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 10.09.2014 14:53

Generell sollte bei vergleichbaren Vorhaben eine begleitende Kontrolle installiert werden, empfiehlt er.

diese Kontrollen gibt es doch auch in der Landesregierung , ABER SIE WERDEN MISSACHTET !!!

ich sage lieber einen Schutz als keinen !

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lester (11.395 Kommentare)
am 10.09.2014 14:26

kann man die Kostensteigerung nachvollziehen?
Wenn Ja wo liegt dann das Problem, bei einen Nein wer hat dann die Verantwortung?

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wassaduda (5.597 Kommentare)
am 10.09.2014 14:14

ist ja der gipfel: ein fast verdoppelter finanzrahmen wird als geringe mehrkosten abgetan!

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wassaduda (5.597 Kommentare)
am 10.09.2014 14:12

immer wieder,dass im kommunalbereich prognostizierte investitionen um ein mehrfaches überschritten werden!naja, sind ja wieder einmal nur öffentliche gelder,wen kratzt das also.

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am 10.09.2014 13:43

Was ist das für ein Blödsinn?

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Dampfplauderer (5.900 Kommentare)
am 10.09.2014 22:43

entspräche das eher deinem Stil?

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am 11.09.2014 06:51

lieber?

Nein, das Aber stört mich.

cu!

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