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Juncker: "Ich mag die Idee von Brenner-Kontrollen nicht"

Von nachrichten.at/apa, 05. Mai 2016, 20:58 Uhr

ROM. Nach dem italienischen Premier Matteo Renzi und Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel hat auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag in Rom Kritik an Österreichs Brenner-Plänen geübt.

"Ich mag die Idee von Brenner-Kontrollen nicht, doch das ist ein Beschluss Österreichs", sagte Juncker im Interview mit RAI 1. "Der Brenner ist nicht eine Grenze wie alle anderen. Es handelt sich um eine historische, eine symbolische Grenze. In den nächsten Tagen werden wir mit der Regierung in Wien alle Aspekte dieser Angelegenheit diskutieren", sagte Juncker, der in Rom an einem vom EU-Parlament organisierten runden Tisch über die Zukunft der Europäischen Union teilnahm.

An der Debatte beteiligte sich auch der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz. Dieser warnte die pro-europäischen Parteien davor, für Wahlkampfzwecke populistische Positionen einzunehmen. "Wir dürfen Populisten nicht in der Hoffnung auf Wählerstimmen nachahmen", warnte Schulz nach Medienangaben.

Merkel kritisiert Brenner-Pläne

"Wir müssen andere Lösungen als Grenzschließungen finden", sagte Merkel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Renzi im Regierungspalast Palazzo Chigi in Rom. Die Kanzlerin betonte, sie sei auch gegen die von Österreich vorangetriebene Schließung der mazedonischen Grenze gewesen. "Wir können uns nicht gegenseitig im Stich lassen, sondern müssen eine faire Zusammenarbeit im EU-Raum fördern. EU-Länder mit Außengrenzen sollen bei der Bekämpfung der Fluchtursachen aktiv unterstützt werden. Die Lasten der Flüchtlingskrise müssen verteilt werden", meinte Merkel.

Die Kanzlerin erklärte, sie schätze das von Italien vorgestellte "EU-Afrika-Paket", da es konstruktive Vorschläge zur Bekämpfung der Fluchtursachen enthalte. "Auch wenn es zwischen Italien und Deutschland über Fragen zur Finanzierung dieses Pakets unterschiedliche Ansichten gibt, sind wir jedoch grundsätzlich mit den italienischen Vorschlägen einverstanden", meinte Merkel. Wichtig sei vor allem die Förderung von Entwicklungshilfe, die Kooperation mit den Herkunftsländern der Flüchtlinge sowie Initiativen zur Stabilisierung der Lage in Libyen.

Zugleich drängte Merkel auf verstärkte Bemühungen für Zusammenhalt und Solidarität in Europa. "Europa befindet sich in einer fragilen Phase, doch Europa ist unsere Zukunft. Die EU muss beweisen, dass sie eine große Kraft in der Welt ist. Mit der Migrationsproblematik ist grundsätzlich die Frage verbunden, ob Europa seine Außengrenze schützen kann", sagte Merkel.

Die Kanzlerin lobte Italiens Leistungen der letzten Monate zum Aufbau der Hotspots und zur Registrierung der Migranten. "Die Flüchtlingsproblematik ist aber ein gesamteuropäisches Problem. Wir können Italien nicht allein lassen", bekräftigte Merkel.

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29  Kommentare
29  Kommentare
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benzinverweigerer (14.615 Kommentare)
am 10.05.2016 17:17

Herr Juncker, bitte lesen...

http://derstandard.at/2000036255966/Loesungsansaetze-statt-Wohlfuehlphraseologie?ref=article

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Biene1 (9.562 Kommentare)
am 06.05.2016 20:36

Ich mag die verantwortungslosen, unqualifizierten Sager von Juncker nicht!!!

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chopin (2.087 Kommentare)
am 06.05.2016 20:54

Ich sehe das auch ganz entspannt.
Ich wurde von den Bayern an der Grenze schon kontrolliert.
Sie wollten nur meinen Personalausweis und schon fuhr ich weiter.
Wo ist das Problem für uns?

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Biene1 (9.562 Kommentare)
am 06.05.2016 21:13

Hast eh keine Damen (ab)geschleppt... grinsen

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chopin (2.087 Kommentare)
am 06.05.2016 21:16

Ja, "meine" war dabei und dann fuhren wir gemeinsam nach Bad Füssingen ins Wellnesshotetl.

Willst du näheres wissen?

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Biene1 (9.562 Kommentare)
am 06.05.2016 21:32

...nur Illegales ... grinsen

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chopin (2.087 Kommentare)
am 06.05.2016 21:44

Illegales gibt es nicht viel zu erzählen, aber die Adresse solltest du in deinem Köpfchen abspeichern:

Falkenhof- Bio Vital Hotel.
Eine weitere Empfehlung für dich in der Nähe.

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Biene1 (9.562 Kommentare)
am 06.05.2016 21:45

http://www.webcarton.net/images/my_carton/800x600/Frauen-abschleppen.jpg .. zwinkern

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chopin (2.087 Kommentare)
am 06.05.2016 22:07

Bienchen, das ist aber spannend ... grinsen

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benzinverweigerer (14.615 Kommentare)
am 10.05.2016 17:18

Bad Füssingen ist für Senioren ab 80+
War aufgrund von Gutscheinen auch dort.
:)

Wurde nicht kontrolliert, schau nicht angebrannt aus.
grinsen

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parud2000 (128 Kommentare)
am 06.05.2016 18:32

Lieber Herr Junker! Besser wäre es, wenn Sie sich samt Angie, in die "Wohlverdiente Pension" verabschieden würden. Statt weiter Schaden zu verursachen. Die Rente sollte jedoch nicht höher sein als die eines normalen Arbeitnehmers.

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ichauchnoch (9.802 Kommentare)
am 06.05.2016 17:15

Das ist das richtige Triumvirat.
Juncker mag die Idee von den Brennerkontrollen nicht, der Ex-Alki mit der mittleren Reife (nicht mehr, SP-üblich) meint melden zu müssen, dass ihm der Hofer nicht passt und die Mamma Merkel weiss überhaupt nicht mehr, wie sie gagazen soll. Einerseits will sie alle hereinlassen, andererseits will sie Italien helfen, die Zuwanderer die sie nicht will schickt sie nach Österreich zurück - diese EU haben wir nötig gehabt. Ein heilloses Durcheinander, angerichtet von Politikern, mit denen man im eigenen Land nichts mehr anfangen konnte. Und jetzt wird dann noch unser Kanzlerdarsteller dazukommen, weil für den findet sich dort sicher auch ein gut gepolstertes Sesselchen. Es ist zum Davonlaufen.

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nixisfixws (438 Kommentare)
am 06.05.2016 16:16

"Juncker: "Ich mag die Idee von Brenner-Kontrollen nicht""
Und Ich mag diesen "Finanztrixer"! nicht. Wenn alle von Ihm abgesonderten Worthülsen aus den Veröffentlichungen gestrichen würden gäbe es nicht viel von Ihm zu lesen! Das wäre nicht schlecht! Mit der sitzfleischfesten und wankelmütigen, dabei aber entschieden entscheidungsschwachen Fr. Merkel zusammen ein ideales Team zur Beerdigung der EU!

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sol3 (13.727 Kommentare)
am 06.05.2016 15:42

Ich mag das nicht und jetzt will ich ein Eis!

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Meisterleister (3.794 Kommentare)
am 06.05.2016 15:39

Man muss Merkel und dem unsäglichen Juncker unterstellen, dass sie lügen. Nimmt man nämlich an, sie meinten das ernst, was sie verbal absondern, könnte sich das Umfeld der beiden permanent schuldig machen. Unterlassene Hilfeleistung ist kein Kavaliersdelikt.

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observer (22.275 Kommentare)
am 06.05.2016 14:09

Nur immer blöd daher reden und was man an der Aussengrenze etc. etc. tun müsste und nichts Wirksames geschieht, das geht nicht Frau Merkel und Herr Renzi. Wenn es nach der Merkel ginge, dann wäre die Balkanroute noch immer offen, die Deutschen würden nur langsam welche durchlassen und kontrollieren und wir wären das Wartezimmer und die Versorgungsstation für die MigrantInnen und für viele auch die Endstation. Jetzt kontrollieren die Deutschen noch immer und schicken uns MigrantInnen zurück, die bleiben uns dann. Es wäre höchste Zeit, dass auch wir die österreichisch deutsche Grenze kontrollieren, damit diese Rückstellungsgeschichte ein Ende hat. Und was Italien betrifft, hat es der Renzi selbst in der Hand, er soll Norditalien eben zum Sperrgebiet für MigrantInnen erklären und das auch übnerwachen. Retten ist schon recht, aber gleich zurück mit den MigrantInnen,oder der behält sich die. Weiterwinken ist nicht, wir haben schon viel zu viele übernommen - mehr als die Deutschen pro Kopf.

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( Kommentare)
am 06.05.2016 13:14

Ich glaube,
die Frau Merkel weis gar nicht so recht,
wofür & wogegen sie eigentlich ist.

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( Kommentare)
am 06.05.2016 11:22

Der Finanztrickser
mag eben nur Finanztricks.

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( Kommentare)
am 06.05.2016 10:06

Und ich und viele andere(vermutlich Hunderttausende)Österreicher mögen Sie überhaupt nicht.
Treten Sie schnellstens zurück und nehmen Sie Ihre Freundin(Bussi,Bussi.....Enchi)
gleich mit.

Damit würden Sie Europa einen grossen Dienst erweisen !

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jamei (25.516 Kommentare)
am 06.05.2016 08:39

Ich mag die Steuer-schonenden-Modelle von Lichtenstein die Herr Junkers ausgeklügelt hat - AUCH NICHT!

Luxemburger Steuertricks enthüllt – "Juncker rücktrittsreif"

"LuxLeaks". Geheime Papiere zeigen, wie Luxemburgs Behörden Unternehmen ermöglichen, nur 0,1 Prozent Steuer zu zahlen. Auch eine österreichische Firma taucht in den 28.000 Seiten auf.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4587740/Luxemburger-Steuertricks-enthullt-Juncker-rucktrittsreif

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jago (57.723 Kommentare)
am 06.05.2016 00:38

Was der Exekutive Juncker über die Exekutive in Wien meckert, ist zweitrangig. Auch was die beiden Kollegen-Exekutierenden aus den befreundeten Regierungen meckern ist nur was für die Medien, solang die Diplomaten nur zuhören und schmunzeln.

Die einzigen Vorgesetzten der österreichischen Regierenden sind nach der Verfassung die österreichischen Parlamentarier als Vertreter des Volks: §1 der Verfassung.

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zweitaccount (4.217 Kommentare)
am 05.05.2016 23:58

Entweder Merkel ist für oder gegen Grenzkontrollen.
Aber selbst einseitig EU-widrige Kontrollen durchführen, und es andererseits den Leidtragenden dieser Politik verbieten zu wollen, das ist peinlich und grotesk!

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 05.05.2016 22:46

Und die Buerger moegen diese von der EU- Nominklatura diktierten Beschlüsse schon lange nicht mehr!
Ihr könnt euch eure Zwangsquoten in den Allerwertesten ....

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edita (3.639 Kommentare)
am 05.05.2016 21:47

Strache hat auch tolle Ideen Südtirol zurück zu Österreich.

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herst (12.771 Kommentare)
am 05.05.2016 21:11

"Ich mag die Idee von Brenner-Kontrollen nicht"

Und ich mag viele Ideen von Junker nicht.

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fai1 (6.047 Kommentare)
am 05.05.2016 21:45

Herr Jean-Claude Juncker:
Und ich mag Sie nicht. Könnten Sie bitte von ihren Ämtern zurücktreten und Ihre kontraproduktiven Meinungen für sich behalten. Die interessieren außer Frau Merkel und ihren Goldman Sachs Freunden eh niemand.
Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar.

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Austrianer (816 Kommentare)
am 05.05.2016 22:25

Perfekt😃😃

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fennek45 (35 Kommentare)
am 05.05.2016 22:41

Am Richtigen Punkt gebracht,der Hr:Ju ist der gleiche Totengräber wie die Fr: Me.Hoffentlich hilft uns Hr Putin.

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herst (12.771 Kommentare)
am 05.05.2016 21:52

Er wird mir hoffentlich wegn dem fehlenden c vorm k net bes sei...

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