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Internationale Pressestimmen zu Rafsanjanis Freitagspredigt

Von apa/nachrichten.at, 18. Juli 2009, 08:32 Uhr

GENF/PARIS. Pressestimmen zur Rede des früheren iranischen Präsidenten Ali Akbar Hashemi Rafsanjani beim gestrigen Freitagsgebet in Teheran:

„Neue Zürcher Zeitung“:

„Rafsanjani, gab sich als überlegener islamischer Führer, um sich möglichst von der offenen Parteinahme des Revolutionsführers Khamenei zugunsten Ahmadinejads (Präsident; Anm.) abzugrenzen.Dies war eine deutliche Abrechnung mit den Ultrakonservativen rund um Ahmadinejad. Es ist ungewiss, welche politischen Kräfte seine Koalition aus Reformpolitikern und hochrangigen Geistlichen gegen die Allianz des Revolutionsführers, des Präsidenten, der Revolutionsgarden und Sicherheitskräfte mobilisieren kann. Im besten Fall bringt er es zur Absetzung von Khamenei durch den Expertenrat, im schlechtesten operieren die Machthaber weiter in der Art eines Militärputschs und setzen alle Oppositionsführer nach und nach hinter Gitter.“

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

„Die Glut unter der Asche ist jederzeit wieder zu entfachen. Das hat das mit großer Spannung erwartete Freitagsgebet auf dem Gelände der Teheraner Universität gezeigt, bei dem diesmal Ali Akbar Rafsandschani, der Vorsitzende des mächtigen Expertenrates, predigte. Tausende Anhänger Mir Hussein Mussawis, des offenkundig bei den Präsidentenwahlen durch Manipulation ’unterlegenen’ Kandidaten, drängten sich in der Innenstadt zusammen und forderten ’Azadi’ Freiheit. Anders als vor zehn Jahren, als der populäre Präsident Chatami (Khatami) gegenüber den Hardlinern des Regimes einknickte, lässt sich die Opposition diesmal nicht einschüchtern und nicht unterkriegen. Die Farbe Grün - ihr politisches Markenzeichen - wird so schnell nicht aus der Öffentlichkeit verschwinden. (...)“

„Le Figaro“ (Paris):

„Die Stellungnahme des früheren Präsidenten Ali Akbar Hashemi Rafsanjani markiert einen Wendepunkt in dem langen und schwierigen Übergang, der nach der gefälschten Wahl vom 12. Juni begonnen hat und zweifellos unumkehrbar sein wird. Die Rede Rafsanjanis, der die Kandidatur Moussavis unterstützt hat, zeigt in aller Öffentlichkeit die Kluft, die sich innerhalb der Hierarchie des Regimes aufgetan hat. Mit 75 Jahren geht Rafsanjani aufs Ganze. Er hätte sich sicherlich nicht so exponiert, wenn er sich nicht auf eine wichtige Unterstützung verlassen könnte. Den Kampf, den er führt, kann er nicht auf halbem Wege abbrechen.“

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