Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Drohende Deflation bringt Europa massiv unter Druck

Von nachrichten.at (az)/apa, 01. September 2014, 08:51 Uhr
Drohende Deflation bringt Europa massiv unter Druck
Der Rat der Zentralbank mit Mario Draghi an der Spitze tagt heute. Bild: Reuters

BRÜSSEL / FRANKFURT. Ratlosigkeit macht sich bei Politikern und Notenbankern breit Die Probleme Frankreichs und Italiens verschärfen die Lage.

Führende Ökonomen sind zunehmend pessimistisch für die wirtschaftliche Entwicklung. "Ich befürchte, vor Europa liegt eine längere Phase aus Stagnation, Deflation und hoher Arbeitslosigkeit", sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, am Wochenende.

Der Chef der Brüsseler Denkfabrik Bruegel, Guntram Wolff, sagt: "Die europäische Konjunktur ist unglaublich schwach." Große Sorgen bereiten die Schwergewichte Frankreich und Italien. Letzteres ist wieder in die Rezession gerutscht. Als eine der größten Gefahren gilt eine drohende Deflation. Dieser Preisverfall auf breiter Front würde die Wirtschaft endgültig zum Stillstand bringen.

Im August ist die Teuerung in der Euro-Zone weiter gefallen – um 0,1 Punkte auf 0,3 Prozent. In Spanien und Italien gibt es schon Deflation. Ins Blickfeld rückt nun die Europäische Zentralbank (EZB). Deren Chef Mario Draghi hatte zuletzt betont, "mit allen verfügbaren Mitteln" eine Deflationsspirale verhindern zu wollen.

Am Donnerstag tagt der EZB-Rat. Eine Zinssenkung würde kaum helfen, weil der Leitzins schon historisch niedrige 0,15 Prozent beträgt. Viele rechnen damit, dass die EZB in den nächsten Monaten die Notenpresse weiter ankurbelt. "Das zerbröselnde Konjunkturbild wird die EZB weichkochen", sagt der Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer. Das letzte Ass im Ärmel ist der umstrittene Kauf von Staatsanleihen. Die EZB dürfte aber zuerst die Wirkung ihrer jüngst beschlossenen und Mitte September startenden Geldspritzen für Europas Banken abwarten, heißt es.

Die Ratlosigkeit ist jedenfalls groß. So sagte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble: "Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass die EZB mit ihrer Geldpolitik die Instrumente hat, um eine Deflation zu bekämpfen."

Kaum Spielraum für Impulse

Der Linzer Ökonom Friedrich Schneider sieht zwar noch keine Anzeichen einer Deflation in Europa, angesichts der Konjunkturprognosen sagt er aber: "Wir gehen schwierigen Zeiten entgegen." Staatliche Konjunkturimpulse könnten nötig werden, sie seien wegen der schlechten Budgetlage aber kaum möglich.

"Einzig Deutschland könnte es sich leisten, dann darf Österreich wieder auf Trittbrettfahrer-Effekte hoffen", sagt Schneider. 

Euro gibt weiter nach

Der Kurs des Euro hat am Montag an die Verluste der vergangenen Woche angeknüpft. In der Früh stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3120 Dollar und damit etwas tiefer als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3188 (Donnerstag: 1,3178) Dollar festgesetzt.

Der Konflikt in der Ukraine spielt nach Einschätzung von Devisenexperten weiter eine Rolle. Außerdem spekuliert der Markt laut Lutz Karpowitz von der Commerzbank auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik der EZB.

mehr aus Aktuelle Meldungen

2 Schwerverletzte nach Schüssen am Wiener Yppenplatz

Liveblog: Attentatsversuch auf Trump erschüttert USA

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

58  Kommentare
58  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
strasi (4.410 Kommentare)
am 03.09.2014 19:48

drohende Deflation, hohe Arbeitslosigkeit, ja da können wir
DIE SINNLOSEN SANKTIONEN USA/EU - RUSSLAND GUT BRAUCHEN!!
EU macht Gelder für Entschädigungen flüssig. Ja woher kommt
den das Geld?
Natürlich von den Nettozahlern wie Österreich.
Die Kriegstreiber, allen voran die Baltischen Staaten, Polen,
Rumänien, sind ja schon jetzt die großen Kassierer.
Da kann man ruhig hetzen, kosten ja nichts.
Warum die Staaten, die mit diesem "Kriegsspiel Ukraine-Russland"
nichts am Hut haben, nicht endlich auf den Tisch hauen, ist
zu diskutieren. In Österreich ist die Stimmung überwiegend
gegen dieses schädigende Handeln der "großen" Politik.

lädt ...
melden
mitreden (28.669 Kommentare)
am 01.09.2014 13:15

alles wird monat für monat um etliches teurer...........

lädt ...
melden
RevolutionR4 (2.044 Kommentare)
am 01.09.2014 13:39

Wo lebt der Mensch? Dort ziehe ich hin.
Preisverfall, da frage ich mich nur von was der lebt?
Autos kann keiner Fressen.

lädt ...
melden
( Kommentare)
am 01.09.2014 13:01

Super!!!

Über der beiden Konversation, hab ich um 12:20 Uhr geschrieben... eben schrumpfende Gehirne!!

lädt ...
melden
Salzkammergut (3.323 Kommentare)
am 01.09.2014 12:37

Entweder zu jung um die Zusammenhänge zu kapieren oder hat das Neos-Seminar am Wochenende noch Nachwirkungen? Unterstelle dir das du von Wirtschaft und geopolitischen Zusammenhängen keine Ahnung hast.

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 12:44

da weiß ich dann ja, woran ich bin bei Ihnen...

Es muss sehr schön sein, wenn offenbar im Vollbesitz der vollständigen Information und Erkenntnis ist. Unglaublich.

Wenn Sie schon die Güte haben, mir zu attestieren, dass ich "von Wirtschaft und geopolitischen Zusammenhängen keine Ahnung" habe, dann wäre es doch zu schön, wenn Sie mich mit Ihrer Weisheit zu dem Thema erleuchten würden.

Sie werden mir zugestehen, dass ich mit der Darlegung meiner Argumentation ein wenig in "Vorlage" gegangen bin, und wäre jetzt auch brennend an Ihrer "Wahrheit" interessiert...

lädt ...
melden
( Kommentare)
am 01.09.2014 12:20

Wer den heutigen Konsum- und Bankenwahnsinn nur halbwegs begriffen hat, der sollte sich als (Alters)Vorsorge einen landwirtschaftlichen Nutzgrund kaufen, pachten. Denn in naher Zukunft wird er wertvoll werden um allerlei Gemüse, Katoffeln usw. anzubauen, die wenigstens den alltäglichen Kalorienbedarf abdecken. Schmeißen wir doch all unseren ideologischen Konsummist über Bord. Denn der wird nicht mehr wichtig sein. Können wir von Designerklamotten, Handys und sonst was abbeißen???
Leute seid wachsam, denn nicht nur die Wirtschaft schrumpft, sondern auch die dazugehörenden Gehirne!!

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 14:00

und wer bestellt dann diesen landwirtschaftlichen Nutzgrund, wenn Sie alt sind? Ihre Kinder? Wieviele haben Sie denn? Können Sie die einfach so dazu zwingen, dass sie für Sie arbeiten (riecht für mich irgendwie nach Sklaverei...)? Ich denke, dass diese Theorie einen kleinen Haken hat.

Der Mensch hat sich in seiner Entwicklung nicht umsonst so entwickelt, wie er heute ist: Nicht alle Menschen sind gleich und haben die gleichen Bedürfnisse und Ansprüche. So wird es immer jemanden geben, der gerne am Feld steht und etwas anbaut (und im Bestfall davon gut leben kann) und jemanden anderen, der mehr Freude dabei hat, wenn er wem die Haare schneiden kann (also einer Dienstleistung erbringt)...

Ich glaube, die einfachen Antworten, die alle Probleme super lösen, gibt es nicht!

lädt ...
melden
Zaungast_17 (26.486 Kommentare)
am 01.09.2014 14:14

was denkst du werden die dann tun?

Werden die Zeiten schlechter, rücken gerade die Familien wieder enger zusammen ... im Wohlstand die letzten 50 Jahre war das ja bei uns nicht nötig...

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 14:34

dieses Szenario sehe ich auch unmittelbar vor der Tür stehen.

Nicht dass ich was herbeibeschwören will, aber ich glaube, bis dass es soweit kommt, dass das eintritt, wird es davor wohl einen gröberen Krieg brauchen...

[/ironic off]

lädt ...
melden
kuhhirt (5.897 Kommentare)
am 01.09.2014 14:57

- dass er die Zahl der Arbeitslosen senkt
(vor allem der männlichen)
- und dass er die Wirtschaft ankurbelt
(Wiederaufbau)

Ironie aus.

lädt ...
melden
Grufti (112 Kommentare)
am 02.09.2014 11:09

stimmt alles kann dir nicht widersprechen ......

lädt ...
melden
Grufti (112 Kommentare)
am 01.09.2014 10:58

Nun solange Europa das Geld den Banken gibt wird auch keine Wirtschaft mehr entstehen. Banken geben nicht wie erhofft Kredite. Und damit blutet das Volk weiter aus gebt es dem Volke dann wird dadurch die Wirtschaft massiv angekurbelt. Und dazu muss man kein Experte sein um das zu wissen. Versuchen sie mal mit wenig Geld bei der Bank ein Haus zu kaufen das könnten sich die Politiker als Test einfallen lassen dann würden sie sehen das in Österreich kein Geld fließt. Selbst Bankeninterne Gutachten wird nicht getraut. grinsen Wenn nicht bald eine Lösung durch Geld kommt und ein Zuwanderungstop für Ausländer bis Arbeitsplätze vorhanden sind, dann sehe ich auch viele Arbeitslose und Probleme. Noch mals das Geld wird in die Falschen Blasen gepumpt!!!!!!!!

lädt ...
melden
penunce (9.674 Kommentare)
am 01.09.2014 11:20

... erhalte, das verwenden sie zum Zocken!

Sie machen das ohne viel Risiko, denn im Falle des Falles haftet ja ohnehin der Staat!

manch scheinen nicht zu wissen oder zu berücksichtigen, dass der STAAT WIR ALLE SIND!

lädt ...
melden
penunce (9.674 Kommentare)
am 01.09.2014 11:28

Berichtigung;

....erhalten, verwenden sie zum Zocken und der Staat haftet dafür!

Für die, welche es nicht wissen oder missachten;

DER STAAT SIND WIR ALLE!

lädt ...
melden
gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 01.09.2014 11:50

Die angesehene Zeitschrift Foreign Affairs bringt einen radikalen Vorschlag zur Beendigung der globalen Ungleichheit zwischen Arm und Reich; Die Zentralbanken sollten ermächtigt werden, Geld direkt an die Bürger zu verschenken. Mit diesem Ansatz würde das Problem beseitigt, dass heute ein Großteil des billigen Geldes im Banken-System hängen bleibt.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/28/us-vorschlag-zentralbanken-sollen-geld-an-die-buerger-direkt-verschenken/

Wie wäre es wenn jedem erwachsenen Bürger man monatlich ca, 500 € zum Einkommen dazu überweist anstatt den Banken in den Hintern zu schieben. Dadurch würde die Wirtschaft belebt und die Arbeitslosigkeit bekämpft.

lädt ...
melden
penunce (9.674 Kommentare)
am 01.09.2014 10:58

Der Draghi hat Black Rock zum Berater der EZB gemacht, anschnallen heißt das, die EU fährt im "Sauseschritt" in Richtung GRIECHENLAND!

Moment; ist der Draghi nicht ein G&S Mann?

Hat die G&S nicht die Bilanzen der Griechen geschönt, um von der EU mit offenen Armen und Portmonee aufgenommen zu werden?

Haften wir im Zusammenhang mit diesem kriminellen Akt nicht für europäischen Banken und für die Griechen?

Wird sich das mit Black Rock, unter der Leitung des ey G&S Mannes Draghi, nicht ähnlich entwickeln?

Alles Fragen,die im Moment noch niemand beantworten kann, aber sich vor dieser Gefahr zu schützen, ist dringendst notwendig...

lädt ...
melden
Gugelbua (32.255 Kommentare)
am 01.09.2014 10:36

ist doch nur noch ein Spekulationsspiel der Finanzmächte.
Denen ist es egal wer auf der Strecke bleibt.
Es wird noch eine Weile dauern bis die Menschen aufwachen.

lädt ...
melden
observer (22.371 Kommentare)
am 01.09.2014 10:31

eine "Insel der Glücklichen". Wir haben ja nach wie vor unsere "geliebte" Inflation - und bei Gütern des täglichen Bedarfs ganz besonders. Das merkt bei uns jede(r), der diese Dinge einkauft. Dass die Konjunktur äusserst schwach ist, das ist wahr. Warum das so ist, ist aber auch nicht so schwer erklärbar. Die Nachfrage in den EU - Ländern ist aufgrund der überzogenen Sparmassnahmen zu Gunsten der diversen Banken eingebrochen und wird sich erst dann wieder erholen, wenn die Menschen mehr Geld zu Geldausgeben haben. Sie sparen nämlich nicht mehr, sondern die Kaufkraft ist permanent gesunken und das wirkt sich auf den Konsum und die Konjunktur aus. Wenn die Menschen wieder mehr Geld für den Konsum haben, dann wird das auch der Wirtschaft nützen. Merke: "Geht´s den Menschen gut, dann geht`s auch der Wirtschaft gut !" Nicht umgekehrt. Und wenn der Hr. Draghi die Notenpresse anwerfen will, dann wird das gar nichts nützen, ausser er verteilt das Geld anstatt an die Banken an die Menschen.

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 10:13

habe ich schon lange nicht mehr in den OÖN Artikelforen lesen müssen...

Manchmal habe ich das Gefühl, dass manche Forumsteilnehmer hier sich wirklich die Krise herbeisehnen, die da regelmäßig heraufbeschwört wird. Wozu? Freut ihr euch da ernsthaft darauf?

Und noch was zu den Fakten:
* Das letzte Mal herrschte Parität zw. USD u. EUR im Dezember 2002
* Seit etwa 2005 war der Wechselkurs nie unter 1,20
-> ich kann mir nicht helfen, aber eine "schwache" Währung sieht eindeutig anders aus; gelegentlich würde man sich fast ja wünschen, dass der Kurs schwächer wäre, damit die Exportwirtschaft besser davon profitieren könnte...

* Zum Thema "Scheitern des Friedensprojektes EU"; sorry, ich sehe das nicht. Im Gegenteil keine militärischen Konflikte weit und breit in der EU. Das muss man doch zur Kenntnis nehmen. Das ist mE. ein riesengroßer Vorteil, der uns was wert sein sollte. Oder wünschen sich am Ende manche hier einen ernsthaften milit. Konflikt im EU-Gebiet???

lädt ...
melden
zappo1410 (18.016 Kommentare)
am 01.09.2014 10:20

Hauptsache du bist selten klug !

alles wird teurer die arbeitslosigkeit steigt & der Teuro schwächelt lt. deiner Meinung alles ok oder ?

selten das jemand so unbedarft wie du durchs leben geht !

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 10:27

man muss halt mal auch lernen Dinge nicht einfach zusammenzumischen, die nicht zusammen gehören.

Was haben wir hier also für Probleme?
* Schuldenproblem der Staaten (weltweit) -> nicht EU/Euro indiziert
* Wirtschaftsproblem/-krise (weltweit) -> nicht EU/Euro indiziert
* hohe Arbeitslosigkeit (auch oder gerade insbesondere auch außerhalb der EU) -> nicht EU/Euro indiziert

Keine Sorge, ich nehme schon zur Kenntnis, dass wir in schwierigen Zeiten leben, und dass die Politik vor sehr großen Herausforderungen steht. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass die EU in Summe bei weitem stärker nützt (gemeinsam) Auswege zu finden, als dass (indiziert durch "Natioanlstaatlichkeitentheater") Probleme durch sie erzeugt werden.

Die spannende Frage, die wohl hier keiner beantworten kann ist: Was würde denn besser sein, wenn es die EU nicht geben würde? bzw. wenn Österreich nicht Mitglied wäre?

lädt ...
melden
zappo1410 (18.016 Kommentare)
am 01.09.2014 10:34

wir müssen leider abwarten und tatenlos zusehen wie unsere EU-hörige Regierung unser land in den Abgrund reisst !

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 10:50

sinnloser Schwarzmalerei werde ich nicht weiter kommentieren...

lädt ...
melden
zappo1410 (18.016 Kommentare)
am 01.09.2014 11:09

entschuldige das ich dein rosarotes Weltbild beschmutzt habe !

mach die augen auf und fang real zu denken an Abraxas !

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 11:27

mir wird von Ihnen ein "rosarotes" Weltbild beschieden, als in Ihrem "leicht verzerrten" und fatalistischem Weltbild leben zu müssen...

lädt ...
melden
zappo1410 (18.016 Kommentare)
am 01.09.2014 11:35

autsch was wird mir hier unterstellt ?

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 11:53

"wir müssen leider abwarten und tatenlos zusehen wie unsere EU-hörige Regierung unser land in den Abgrund reisst !"

ohne Worte

lädt ...
melden
zappo1410 (18.016 Kommentare)
am 01.09.2014 14:55

hatte ich doch recht,danke für deine zustimmung !

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 15:03

glauben Sie doch was Sie wollen...

lädt ...
melden
gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 01.09.2014 11:46

,,,wo Du allerdings Recht hast, dann müsstest aber eingestehen, dass etwas am neoliberalen, kapitalistischen System faul ist und dieses gerade vor dem Kollaps steht.
Wie erklärst den Südländern mit 50 % Arbeitslosigkeit wie vorzüglich doch die EU-Gemeinschaft ist und die durch Sparpakete weiter bluten.

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 11:58

Theorien ist, egal ob die neo-liberal, kommunistisch, öko-soziale-Marktwirtschaft was auch immer, dass diese halt in der Praxis nicht eins-zu-eins umsetzbar sind; nicht zuletzt, weil die handelnden Menschen nicht den Gesetzen der jeweiligen "systembedingten Logiken" folgen wollen...

Wichtig ist dabei, dass man durchaus dazu bereit ist, die Welt nicht allein in "schwarz/weiß" oder "gut/schlecht" "ehrbar/böse" einzuteilen. Das würde meines Erachtens nach schon helfen. Das fängt dabei an, dass man auch mal zurücksteckt, und sagt: "Ok, lass ma's gut sein." zwinkern

lädt ...
melden
LadyChatterfield (4.172 Kommentare)
am 01.09.2014 13:00

gewesen, nicht in Österreich den Euro einzuführen
und auch in allen anderen Ländern hätten sie sollen die
eigene Währung behalten.
Jedes EU-Mitgliedsland hätte dann selbst auf-und abwerten
können, denn auch in jedem EU-Land gibt es gescheite Köpfe.
Der Euro dient ja nur dazu, daß sich die Finanzhaie daran
begeilen können, vor allem voran die aus der wallstreet.
Ich freue mich sehr, daß nun eine Konkurrenz
entsteht mit den Brics Staaten mit eigenem Kartenzahlsystem
auch, denn dann werden sich auch die Geilisten schwerer
tun.
Mitgliedschaft in der EU hätte nicht bedeuten sollen, totale
Untertänigkeit bei allem. Vor allem beim Geld.
Nur in Katastrophensituationen hätte man sich gegenseitig
helfen sollen.
Wir würden nicht für jeden Geistes Blitz der EU alles mitzahlen
müssen und den Menschen würde es sicher besser gehen.
Und andere Länder bräuchten dann nicht drängen auf eine
EU Mitgliedschaft, die nur der Obrigkeit stets Milch und Honig
beschert.

lädt ...
melden
susisorgenvoll (16.868 Kommentare)
am 01.09.2014 10:37

sehr wohl gesagt werden, dass das In-Aussicht-Stellen einer EU-Mitgliedschaft für die Ukraine ursächlich Schuld war am "Konflikt" mit Russland! Ein Konflikt, der meines Erachtens schon ein Krieg ist! Man hätte NIEMALS ohne Putin einen Assoziiertenstatus anzubieten, mit der Ukraine in Beitrittsgespräche eintreten dürfen!

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 10:57

Die Schuld liegt hier einzig und allein bei der EU, weil diese ja bösartigerweise der Ukraine eine Perspektive aus dem vorprogrammierten "Gasstreit" (der nur eine Platzhalter dafür ist, dass der Zerfall der ehem. UDSSR halt doch nicht so einfach verdaubar war/ist, wie man vermutet) mit Russland zeigen wollte.

Ganz bestimmt nicht schuld an dem Konflikt haben ungelöste Probleme im Umgang mit Volksgruppen im Land, die nicht so recht wissen, wo sie hingehören wollen.

Ganz bestimmt nicht schuld an dem Konflikt ist, dass man in Russland halt doch noch ein wenig mit dem Schicksal hadert, weil man durch den Zerfall der UDSSR einiges an Staatsgebiet und Machteinflußmöglichkeiten verloren hat.

Ob die Perspektive, dass die Ukranie einmal Teil der EU sein könnte/soll, die richtige ist, kann ich nicht vollständig beurteilen. Dass es nicht optimal ist, den russ. Machthaber Putin völlig außen vor zu lassen, ist evident.

Aber ist die Alternative "zuschauen und nichts tun" besser? Hilft das wem?

lädt ...
melden
susisorgenvoll (16.868 Kommentare)
am 01.09.2014 11:03

Tisch holen müssen und nicht alte, ungelöste Konflikte wieder aufbrechen dürfen! Das sage ich als Ost"kennerin" ....

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 11:06

wenn sich einer partout nicht an den Tisch setzen will, weil er von vornherein fürchtet, dass er am Ende als Verlierer vom Tisch gehen könnte? Schwierig...

lädt ...
melden
susisorgenvoll (16.868 Kommentare)
am 01.09.2014 11:11

behauptet, aber so wie es gelaufen ist, war es suboptimal! Für alle Beteiligten! Unnötige Todesopfer, Zerstörung, instabile politische Situation, Sanktionen da und dort .... Findest du tatsächlich, dass es nicht auch anderes gegangen wäre? Auch wenn man mehr Zeit gebraucht hätte. Aber hat irgend etwas gedrängt?

lädt ...
melden
( Kommentare)
am 01.09.2014 11:18

Der eine will dem anderen Einfluss und Möglichkeiten wegnehmen, der andere wehrt sich auf seine Art.

So wird der vorerst landesinterne Konflikt für Machtspielchen auf höchstem Niveau benutzt. Scheinbar ist die kriegerische Auseinandersetzug gewollt, denn sie hätte sich vermeiden lassen.

Nur, dass sich die gesamte EU in das Spiel zwischen NATO und Russland einmischt, hat mich schon sehr überrascht.

lädt ...
melden
susisorgenvoll (16.868 Kommentare)
am 01.09.2014 11:30

Es gibt einfach zu wenige Frauen in Top-Positionen und das, was da abgeht sind in erster Linie männliche Ego-Spiele! Was meinst du, wie das am Ego von "Zar" Putin gekratzt hat, dass er nicht gefragt wurde?

lädt ...
melden
( Kommentare)
am 01.09.2014 11:37

und um mit einer Ausnahme diese Regel gleich zu bestätigen fällt mir sofort die litauische Kriegsgurke ein. zwinkern

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 11:31

was ohne Einflussnahme durch die EU geschehen wäre. Jedoch zu behaupten, dass es ohne EU Intervention zu keiner kriegerischen Auseinandersetzung gekommen wäre, das halte ich doch für ein wenig irr...

lädt ...
melden
( Kommentare)
am 01.09.2014 11:35

das aus meinem Posting herauszulesen...

lädt ...
melden
LadyChatterfield (4.172 Kommentare)
am 01.09.2014 13:17

Susisorgenvoll,
das ist der eigentliche Fehler, warum nun die Kanonen
sprechen in der U.
Die EU hätte sich aus der Sache heraushalten sollen und
nur die Diplomatie sprechen lassen sollen.
Die U hätte müssen für beide Seiten (den Westen und dem
Osten) offen sein in Dankbarkeit.
Und warum geht man gleich darauf positiv ein EUseitens, wenn ein
EU-Beitritt gehabt werden will?
Es dreht sich dabei nur ums Geld für die Geilisten.
In Milch und Honig zu baden ist ja ein Hochgenuss.

Der alte Präsident musste ja ins Exil flüchten, als er
beim Assoziierungsabkommen daran erinnerte, wie die
Verträge lauteten, als die U unabhängig gestellt wurden
im Jahre 1991 durch Jelzin.

Und Putin stellt man nun schlecht hin, weil die gute U
zur EU will, weil man glaubt, dort fliegen die Backhendl
zur Tür herein.

Man vergaß in der U sich zu erinnern, daß es alte
Verträge gibt.
Aus denen man nur weg kann in beiderseitigem Einverständnis.

lädt ...
melden
gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 01.09.2014 11:54

"Manchmal habe ich das Gefühl, dass manche Forumsteilnehmer hier sich wirklich die Krise herbeisehnen, die da regelmäßig heraufbeschwört wird."
Aber die Krise lässt sich nicht leugnen - also ist sie schon da! Augen auf und nachdenken WARUM - lies weiter unten!

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 13:49

die Bundesbanken sollen Geld direkt an die Bevölkerung ausschütten?

Ähm naja, sicher, ich mag nicht der größte Volkswirt aller Zeiten sein, aber der Plan scheint mir nicht sonderlich gut umsetzbar.

Nehmen wir (zur Vereinfachung) Österreich als Beispiel: wir haben ca. 8,5 Mio. Einwohner; wenn wir, sagen wir mal, 100 Mrd. Euro an diese Bürger gleich ausschütten, dann kommt bei jedem Bürger wieviel dirkekt an? Richtig: knappe 12.000 Euro. Losgelöst von allen wirtschaftlichen Zusammenhängen könnte man jetzt sagen: fesch, 1.000 Euro im Monat mehr Geld für Konsum. Feine Sache; aber wie im Artikel den Sie da verlinkt haben auch beschrieben wird, würde mit solchen Direktsubventionen (ich gehe mal nicht davon aus, dass man hier von Krediten redet), auch eine unglaubliche Inflation nach sich ziehen; diese würde die neu hinzugewonnene "Kaufkraft" wieder vollständig fressen; im Bestfall bliebe ein Nullsummenspiel; im schlimmsten Fall wäre das globale Währungssystem endgültig ruiniert. Cui bono?

lädt ...
melden
gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 01.09.2014 16:44

....welches uns immer tiefer in den Ruin treibt ist ja das große Manko.
Was ist für die Wirtschjaft besser - den Mensch europaweit! monatlich 500 € dazu SCHENKEN (kein Kredit) oder das Geld für die Rettung der Banken/Spekulanten verwenden?

lädt ...
melden
Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.09.2014 16:58

für alle ca. 505 Mio. EU Bürger?

Haben Sie schon mal ausgerechnet was das monatlich kostet?

252,5 Mrd. Euro _monatlich_
auf's Jahr gerechnet ergibt sich die "schlanke" Summe von ca. 3 Billionen Euro (als Zahl sieht das so aus 3.030.000.000.000).

Die viel kritisierte "Bankenrettung" hat im Zeitraum 2008 bis 2011 1,6 Billionen Euro in Summe gekostet. Also auf's Jahr runtergerechnet: ca. 400 Mrd. Euro

Die von Ihnen geforderte Maßnahme würde also knapp 8 mal soviel jährlich kosten.

Sonst noch Fragen?

lädt ...
melden
( Kommentare)
am 01.09.2014 09:33

hilft uns allen nicht
und kostet noch dazu viel.

Die scheinbar fehlende Diplomatie im Ukrainekonflikt wird uns auch wirtschaftlich sehr belasten.

lädt ...
melden
LadyChatterfield (4.172 Kommentare)
am 01.09.2014 11:14

EU, der U finanzielle Hilfe zu gewähren, weil der Druck
von anderen Obrigkeiten dazu kommt,
ist auch so eine Sache, daß es unserer Wirtschafts
so beschissen geht und immer schlechter wird.
Dann werden natürlich keine Angestellten mehr genommen,
weil - wenn kein Geld hereinkommt - sondern nur hinausgeht -
das für die Firmen nicht mehr finanzierbar ist.
Man müsste gute Kontakte auch zu Russland pflegen, das der
grosse Energieversorger für uns ist, Dankbarkeit zeigen ihnen
vor allem.
Wer wird uns mit Energie günstig beliefern, ausser Russland?
Gegenseitige Diplomatie ist an der Tagesordnung erbeten
und nicht das Gegenteil.
Das erste Gebot ist: Die Bevölkerung gehört gefördert und
nicht die Banken mit den Aktien und Wertpapieren, damit
"Gewisse" Unsummen absahnen dürfen.
Warum wird dagegen nichts unternommen?
Der U das Geld hineinzustopfen wird auch keine Hilfe bringen
den Leuten dort, das Geld werden sich auch nur jene holen,
die darauf Zugriff haben.
Man wird depressiv.

lädt ...
melden
Weitere Kommentare ansehen
Aktuelle Meldungen