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200.000 Flüchtlinge durchquerten Österreich im September

Von nachrichten.at/apa, 07. Oktober 2015, 15:13 Uhr
Flüchtlinge: Rotes Kreuz und Caritas befürchten "Katastrophe" in Salzburg
Symbolbild Bild: APA/dpa/Andreas Gebert

SALZBURG/WIEN. Knapp 200.000 Flüchtlinge haben im September Österreich durchquert. An die 10.000 Menschen haben Asylanträge gestellt.

Diese Zahlen nannte das Innenministerium am Mittwoch. In Bezug auf die knapp 200.000 Menschen spreche man von einer Größenordnung, sagte Ministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck. Genaue Zahlen zu erheben sei nicht möglich. "Wir haben zwar zuverlässige Zahlen zu Menschen an Anlaufstellen der Behörden, zum Beispiel in Nickelsdorf. Allerdings wissen wir nicht, wie viele weitere Menschen Österreich durchquert haben, etwa in Direktzügen", erläuterte der Sprecher des Innenministeriums.

6.250 Menschen verbrachten Nacht auf Mittwoch in Notquartieren

6.250 Flüchtlinge haben die Nacht auf Mittwoch in Notquartieren verbracht. Weitere 980 befanden sich in der Früh an Sammelstellen oder auf Bahnhöfen. Das sagte Rotkreuz-Bundesrettungskommandant Gerry Foitik.

Im Vergleich zur Nacht auf Dienstag ist die Zahl der Menschen in Transitquartieren um 1.750 gestiegen. Zurückgegangen ist hingegen die Anzahl der Flüchtlinge, die an Sammelstellen betreut wurden. Dienstag früh waren es noch 1.500 nach 3.000 am Montag.

Wieder Bahnverkehr zwischen Bayern und Salzburg

Nach über drei Wochen ist am Mittwoch der wegen der Flüchtlingskrise unterbrochene Zugsverkehr zwischen Salzburg und Bayern zum Teil wieder aufgenommen worden.

Die deutsche Privatbahn Meridian durfte ab heute wieder Züge von Freilassing nach Salzburg weiterführen. Richtung Bayern fuhren die Züge heute noch ohne Fahrgäste. Ab Donnerstag dürften auch ÖBB-Züge eingeschränkt wieder verkehren.

Vertreter der ÖBB und des Meridian haben sich am Mittwoch nach intensiven Gesprächen mit der deutschen Bundespolizei auf eine Wiederaufnahme des Bahnverkehrs über die Grenze verständigen können. Als erster Schritt wurden ab heute Meridian-Züge von Bayern bis nach Salzburg genehmigt. Zurück nach Deutschland durften diese Züge heute nur als "Geisterzüge" fahren, ab morgen, Donnerstag, sollen sie aber wieder Fahrgäste über die Grenze befördern dürfen. Vereinbart wurde, dass diese Verbindungen gemeinsam mit der S-Bahn der ÖBB zumindest im Zwei-Stunden-Takt geführt werden können. Außerdem wird es in Salzburg Zustiegskontrollen geben, um die Einreise von Migranten zu vermeiden, wie das Landratsamt Berchtesgadener Land mitteilte.

Ab morgen auch Züge über Grenze

ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel sagte am Mittwoch zur APA, dass geplant sei, ab morgen auch wieder ÖBB-Züge über die Grenze zu führen. Im Lauf des Tages seien aber noch ein paar offene Punkte zu klären, etwa die Vertaktung der Verbindungen oder die Frage, wie der Zustieg in Salzburg kontrolliert werden kann. Am Nachmittag sollte feststehen, welche Züge am Donnerstag fahren werden. "Wir haben uns im Interesse unserer Kunden bemüht, wieder Züge über die Grenze führen zu können", so Zumtobel.

Ähnlich formulierte es Bernd Rosenbusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn GmbH (Meridian-Betreiber): "Die letzten Wochen waren für uns kompliziert und schwierig. Nun scheinen wir einen Weg gefunden zu haben, diese vielgenutzte und für unsere Kunden so wichtige Strecke nach Salzburg wieder bedienen zu können. Unser Ziel ist es, bald wieder unseren normalen Fahrplan anbieten zu können."

Der Meridian rechnete auch den wirtschaftlichen Schaden wegen des unterbrochenen Bahnverkehrs vor. Der tägliche Busnotverkehr zwischen Salzburg und Freilassing kostet demnach rund 5.000 Euro, bisher also in Summe rund 110.000 Euro. Dazu kommen die fehlenden Einnahmen aus dem Fahrscheinverkauf, die Meridian mit mehr als 100.000 Euro pro Woche bezifferte.

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16  Kommentare
16  Kommentare
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sol3 (13.727 Kommentare)
am 08.10.2015 05:48

Nach der Wienwahl bleiben sie.

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Adler55 (17.204 Kommentare)
am 07.10.2015 23:34

Festnahmen von Islamist.Terrorverdächtigen -heute in Köln und Bonn !!

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Honigsammler (4.501 Kommentare)
am 07.10.2015 23:51

Federvieh -
Bist du inzwischen so eine Art Botschafter aus dem Norden?

Zu deiner Information: wir brauchen dich nicht, wir haben das Internet!!

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HJO (1.200 Kommentare)
am 07.10.2015 23:19

Stellt euch vor, Strache spielt den Orban. Kann er die Rolle spielen? Flüchtlinge, die in den Massenlagern, zB.in Jordanien, wie Tiere leben müssen, werden irgendwann eine Völkerwanderung beginnen. In Europa angekommen, werden sie als Wirtschaftsflüchtlinge denunziert.

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sol3 (13.727 Kommentare)
am 07.10.2015 19:07

Die EU ist 1000% gescheitert.

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Honigsammler (4.501 Kommentare)
am 07.10.2015 17:12

Ich habe gerade meine Frau zum Bahnhof gebracht, da standen wieder Hunderte am Bahnsteig.
Gefürchtet habe ich mich vor diesen ärmlichen Menschen aber nicht.

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BuergerAktiv (3.120 Kommentare)
am 07.10.2015 17:03

Bereits über 50.000 Asylanträge heuer in Ö.. abgesehen von Illegalen hier...
Massen-Zuwanderung: Wie naiv wollen wir sein? lt. Spiegel
70 Prozent der Flüchtlinge/Asylanten, die zu uns kommen, sind junge, allein reisende Männer. Soziologen warnen u.a. "Maskulinisierung" des öffentlichen Raums, lt.Medien/BRD.

Massen-Multikulti wird alles überlagern...in fast allen Bereichen !

Fruchtbare, brauchbare Verbindungen zwischen Migration und Wirtschaft, zwischen gut-qualifizierten Asylanten und Arbeitsmarkt, ergeben sich nur vereinzelt bzw. im kleinen Rahmen. Detto in Österreich, s. Praxistest u. spezif.Problemlagen seit Jahren! Auch wenn ein Teil funktioniert, was ist mit dem anderen weitaus problematischen Teil von Multikulti,s. Misere u.a. Überfremdung, Parallelgesellsch, steigende Kriminalität,Islamismustendenzen etc.
Diese Eigendynamik, die sich aus dem Wechselspiel von großer Zuwanderung u. Multikulti Misere entwickelte, ist charakteristisch für die diffuse Gesellschaftspol

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BuergerAktiv (3.120 Kommentare)
am 07.10.2015 17:06

+++
Diese Eigendynamik, die sich aus dem Wechselspiel von großer Zuwanderung und Multikulti Misere entwickelte, ist charakteristisch für die diffuse Gesellschaftspolitik bisher. Begleitet auch von der Bereitschaft zur Selbsttäuschung und zur Täuschung anderer (s.ideolog.Intentionen/Linke).

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Zaungast_17 (26.462 Kommentare)
am 07.10.2015 15:26

200.000 Registrierte ...

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jamei (25.532 Kommentare)
am 07.10.2015 15:27

Du hast das Fragezeichen vergessen!

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Zaungast_17 (26.462 Kommentare)
am 07.10.2015 15:53

jamei, es passt alles dahinter, darum ...

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jamei (25.532 Kommentare)
am 07.10.2015 15:25

Hier bekommt der Slogan der Österreich Werbung:

„Wanderbares Österreich“. Der datiert aus den 1970er Jahren,

eine ganz NEUE Bedeutung......

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McKilroy (872 Kommentare)
am 07.10.2015 15:23

Kommentare sind sinnlos.
Die Wahl ist das einzige, wo der Staatsbürger seine Meinung sagen kann.

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BuergerAktiv (3.120 Kommentare)
am 07.10.2015 14:30

Partei rebelliert...s.BRD
Brief an A.Merkel (v div.Politikern )...
u.a. Die gegenwärtig praktizierte " Politik der offenen Grenzen " entspricht weder dem europäischen oder deutschen Recht, noch steht sie im Einklang mit dem Programm der CDU.

Oder, wichtig wäre ein neues strengeres Integrationsleitbild !

U.a. Beschleunigung von Abschiebungen/Rücküberstellungen,
rechtskräftig abgelehnte Asylanten müssen zeitnah u. konsequent abgeschoben werden. Asylbewerber, für deren Asylverfahren ein anderer EU-Mitgliedstaat zuständig ist, müssen konsequent in diesen rücküberstellt werden.

Oder, Zuwanderung ist immer eine Frage der Größenordnung, und das nicht nur wegen Unterkünfte oder Hilfspersonal/Sozialarbeiter. Ob Integration gelingt, hängt vor allem deshalb an d. Zahl derjenigen, die kommen, weil diese darüber entscheidet, ob eine Anpassung überhaupt erforderlich ist (s.Problem,d.h. zu viel an Parallelgesellsch. bereits).

Man kann nur noch hoffen: auf mehr Realismus d. Politik u. keine Träum

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tim29tim (3.321 Kommentare)
am 07.10.2015 11:43

Merkel merkt sich, dass diese Flüchtlinge aus Österreich eingereist sind.

Dahin werden sie wieder zurückgeschickt, wenn sie in Deutschland nichts bekommen.

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McKilroy (872 Kommentare)
am 07.10.2015 15:24

Bis dahin müssen wir unser Versorgungsniveau so weit gesenkt haben, dass sie keinen Asylantrag mehr stellen wollen.

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